Altstetten, Mike Mateescu

Altstetten

Kriminalroman

Mike Mateescu

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  • 5 Sterne

    Vampir989, 12.01.2020

    Klapptext:

    Privatdetektivin Enitta Carigiet steht am Höhepunkt ihrer Karriere: Ein Film über ihren beruflichen Erfolg soll in wenigen Tage seine Schweizpremiere feiern. Doch dann werden mehrere Hauptdarsteller des Films ermordet. Schnell stellt sich heraus, dass der Täter Enitta und ihre Schwester Janita im Visier hat. Die beiden begeben sich auf eine atemlose Flucht quer durch Zürich – gejagt von einem unsichtbaren Mörder.

    Meine Meinung:

    Dies ist ein weiterer Fall mit Privatdetektivin Enitta Carrigret.Das Buch kann aber auch ohne Vorkenntnisse der Vorgänger gelesen werden.Ich kannte die vorherigen Teile bereits und war total begeistert.Deshalb waren meine Erwartungen natürlich sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Wieder einmal hat mich der Autor mit dieser Lektüre in den Bann gezogen.

    Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

    Ich wurde in die Stadt Zürich entführt.Dort freute ich mich Enitta Carigret wieder zu treffen.Natürlich begleitete ich sie eine Weile und erlebte dabei interessante Momente.

    Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich wieder die Privatdetektivin.Aber auch ihre Schwester und alle anderen Personen waren interessant.

    Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise des Autors wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Ich habe mitgelitten,mitgebangt und mitgefühlt.Immer wieder gab es unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Die Spannung stieg stetig an.Deshalb blieb es durchweg aufregend.Zu keiner Zeit wurde mir langweilig.Was den Täter anbelangt wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt.Und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es denn nun sein könnte.Auch den Humor hat Mike Mateescu nicht vergessen.Mein einigen Situationen konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze von Zurich.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angelangt.Das Finale war dann noch einmal sehr gut gelungen und genial.

    Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das brillante Werk ab.

    Ich hatte viele spannende und aufregende Lesestunden mit dieser Lektüre .Natürlich vergebe ich glatte 5 Sterne und freue mich schon auf einen weiteren Fall.

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    janein
  • 3 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Buchwurm05, 13.01.2020

    Ganz Zürich spricht von dem Film "Tanita Courage und der Wipkinger Klingenschwinger", der im Rahmen der TUFF - wie die Stadtzürcher das Festival nennen - Premiere feiert. Nur Privatdetektivin Enitta Carigiet ist nicht begeistert. Geht es in dem Film doch um ihre Karriere und auch um ihre Schwester Janita. Als mehrere Hauptdarsteller ermordet werden und auch Enitta und Janita in Gefahr geraten, beginnt eine rasante Jagd durch Zürich, bei der der unbekannte Mörder den beiden Schwestern immer näher kommt........

    "Altstetten" ist der 4. Band um Privatdetektivin Enitta Carigiet. Ich kenne die Vorgänger nicht. Für den Fall selbst war dies kein Problem. Diesem konnte ich gut folgen, obwohl die Geschichte dort weiter geht, wo Band 3 aufhört. In einem rasanten und speziellen Schreibstil führt der Autor durch die Story. Viel passiert und Enitta muss alles geben, um sich und ihre Schwester vor dem Mörder in Sicherheit zu bringen. Dabei helfen auch ihre umfangreichen Informatik Kenntnisse. Man muss sich aber auf die Geschichte einlassen. Der Autor versprüht eine ordentliche Portion Lokalkolorit. Streut immer mal wieder schweizerdeutsche Worte ein. In manchen Dialogen spürt man die besondere Art von Schweizer Humor. Das macht das Ganze authentisch. Auch Zürich wird detailreich beschrieben, ist aber gut in den Verlauf der Geschichte integriert und man bekommt einen prima Einblick in die Schweizer Lebensart. Was mir gefehlt hat, war das Einfühlen in die Protagonisten. Hier habe ich schnell gemerkt, dass mir die Kenntnisse aus den Vorgängern über deren Entwicklung fehlen. Wusste manchmal nicht, wie die einzelnen Personen in der doch schnellen Erzählweise zusammen gehören. Zu sehr bauen die einzelnen Bände darauf auf. Mit ein bisschen Geduld hat das aber im Laufe der Zeit auch geklappt.

    Fazit: Ein rasanter Krimi mit einer ordentlichen Portion Lokalkolorit. Bei der es meiner Meinung nach besser ist, die Reihe von Anfang an zu lesen. Zu sehr baut die Entwicklung der Personen in den einzelnen Bände ineinander auf. Dennoch hat mir der außergewöhnliche Zürich Krimi gut gefallen.

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    janein
  • 3 Sterne

    Lesezeichenfee, 10.01.2020

    Leider nicht ganz mein Fall, aber sehr actionreich

    Zwei Schwestern befinden sich in Gefahr und sollen umgebracht werden. Die Polizei ist auch irgendwie involviert. Enitta Carigiet weiß es, seit ihre Kollegin ums Leben gekommen ist und ein paar Mitarbeiter/Darsteller des Films über ihr Leben und das ihrer Schwester. Enitta und ihre Schwester Janita fliehen gemeinsam mit E-Bikes durch Zürich.

    Das Cover ist zwar sehr hübsch und mit Wiedererkennungseffekt, so dass man es ganz sicher nicht mehr vergisst, aber ich weiß jetzt nicht wirklich, was es mit dem Krimi zu tun haben soll.

    Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich, weil die Schwestern irgendwie ihre eigene Sprache haben („Sprache-der-zwei-Schwestern“, vielleicht Jugendsprache?). Lokalkolorit ist auf jeden Fall genügend vorhanden. Denn der Krimi wimmelt vor Schweizer Ausdrücken und es geht wohl durch ganz Zürich. Eigentlich mag ich das ja, aber in diesem Fall hatte ich bei einigen Begriffen/Ausdrücken ein Problem.

    Dazu ist es hektisch. Ich hab keine Ahnung, wie alles zusammenhängt, ein Highlight nach dem anderen und ich sitz davor und verstehe nur Bahnhof. Wahrscheinlich ist es der 4. Band einer Serie, denn der 3. Band (der sich in meinem Regal befindet und den ich wahrscheinlich auch noch lese – zeitnah) heißt „Der König von Wiedikon“.

    Es sind nur 237 Seiten und ich hab trotzdem drei Tage für den Krimi gebraucht. Gut finde ich dass das Ende nicht so abrupt ist und es noch ein paar Seiten gibt. Allerdings befürchte ich, damit fängt irgendwie Band 5 an? Es wäre wohl spannender gewesen, wenn ich zu den „Eingeweihten“ gehört hätte, die sich in der Serie auskennen.

    Allerdings die E-Bike-Verfolgungsjagd gefällt mir sehr gut.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ja, eigentlich, sehr schade. Ich liebe Schweizer Krimis und Schweizer Autoren, aber hier fühl ich mich von vielen, vielen E-Bikes etwas überfahren. 3 Sterne für den Emons-Krimi.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche, 12.01.2020

    "Sehr temporeich"

    In wenigen Tagen soll der Film über die Privatdetektivin Enitta Carigiet seine Schweizer Premiere feiern. Doch dann werden mehrere Hauptdarsteller ermordet. Es stellt sich heraus, dass es der Täter auf Enitta und ihre Schwester Janita abgesehen hat. Eine Flucht vor einem unsichtbaren Mörder beginnt.

    Dies war mein erster Krimi dieses Autors und ich war sehr gespannt darauf, weil ich die Beschreibung sowie das Cover ansprechend fand.
    Das Buch ließ sich flüssig lesen und es entstand schnell ein angenehmer Lesefluss, so dass ich das Buch nur schwer beiseite legen konnte. Sehr intensiv und detailliert wurde Zürich beschrieben, ich hatte die Stadt richtig gut vor Augen.
    Die Charaktere wurden gut beschrieben und besaßen individuelle Eigenschaften, so dass ich sie mir gut vorstellen konnte.
    Der Einstieg ins Buch ist mir gut gelungen, obwohl es zu Beginn recht viele Personen waren, die ich gedanklich erstmal ordnen musste. Sehr gut gefiel mir das Tempo, das von Beginn an aufgebaut wurde. Ich hatte teilweise das Gefühl, als wenn mich das hohe Tempo nur so durch die Seiten trieb. Dadurch entstand eine super Spannung, die sich bei mir das ganze Buch über hielt. Ich konnte prima miträtseln und mit Enitta und Janita mitfiebern. Wer ist der Mörder und schaffen die beiden es, ihm zu entkommen?
    Das Ende hielt dann eine weitere Überraschung parat, denn mit dem Täter habe ich absolut nicht gerechnet.

    Ein spannender Krimi, der ein hohes Tempo hat. Ich würde sehr gut unterhalten und vergebe 5 von 5 Sternen.

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    janein