Blutrausch - Er muss töten, Chris Carter

Blutrausch - Er muss töten

Thriller

Chris Carter

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  • 5 Sterne

    22 von 28 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    brauneye29, 21.08.2018

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:
    Der mittlerweile neunte Fall für Robert Hunter und seinen Partner Garcia schont auch härteste Thrillerleser nicht. Ein Satz aus dem Buch dazu: Seit 37 Jahren bei der Truppe, und das Einzige, was ich vergessen möchte, ist das, was in diesem Zimmer ist. Und das ist dann auch heftig.
    Meine Meinung:
    Über lange Zeit des Buches habe ich immer wieder mal gedacht, na der beste Carter ist das nicht. Aber am Ende muss ich sagen, dass das Ende so rasant und überraschend ist, dass es immer noch nicht der beste Carter ist, aber ein wirklich guter Carter. Die Fälle sind gewohnt brutal und blutig, die Ermittler sind ein eingespieltes Team, wobei sie sich diesmal mit FBI arrangieren müssen, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Der Schreibstil ist gewohnt gut und extrem gut lesbar. Einzig mit dem Verlauf der Story habe ich eine Weile gehadert, aber zum Ende reißt Carter alles nochmal raus und auch rum. Wer harte Thriller mag, macht hier nichts falsch.
    Fazit:
    Nicht der beste Carter, aber ein sehr guter.

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    janein
  • 4 Sterne

    19 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    S.L., 18.08.2018

    Als eBook bewertet

    Die Leiche eines wunderschönen Models. Grausam entstellt.
    Detective Robert Hunter und sein Partner Garcia vom LAPD sind ein erfolgreiches Team, sollen den Fall lösen. Unerwartet tauchen Mitarbeiter des FBI auf, wollen übernehmen. Also war es nicht der erste Mord, es gibt einen Zusammenhang mit der Tötung eines weiteren Opfers. Und noch eines. Nach welchem Muster geht der Psychopath vor? Geschlecht, Hautfarbe, Alter der Opfer sind unterschiedlich. Welche Motive hat er?
    Man tappt lange im Dunkeln. Welche Botschaft sollen die lateinischen Worte in der Haut der Leichen vermitteln?
    Spannend, wie Chris Carter die Szenen aufbaut. Glaubhafte Theorien überzeugen und müssen doch verworfen werden. Gewissenhaft werden alle Spuren verfolgt, aber Fortschritte können kaum erzielt werden.
    Hunter ist ein genialer Denker, zieht messerscharf Schlussfolgerungen und kommt dem Täter allmählich näher. Special Agent Erica Fisher wird als unsympathische Zicke dargestellt, die eigentlich nur Fehler macht. Schön, dass auch ein wenig über das Privatleben der Protagonisten erzählt wird. So werden die Personen lebendiger, anschaulicher.
    Das Ende ist überraschend.
    Ein spannender Thriller aus dem Ullstein Verlag, der nicht nur den vielen Fans von Chris Carter gefallen wird.

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    janein
  • 4 Sterne

    11 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    buchleserin, 02.09.2018

    Als Buch bewertet

    „Blutrausch“ ist der 9. Fall der Hunter-und-Garcia-Reihe von Chris Carter.
    Ein schockierender Tatort. Linda Parka, ein junges Model wurde umgebracht. Hunter und Garcia sind die UV-Einheit (ultra violent) des LAPD für besonders brutale Mordfälle. Die beiden sind hinter einem Mörder her, den sie anfangs den „Künstler“ nennen. Es ist jedoch nicht sein erster Mord. Das FBI schaltet sich ein und übernimmt die Ermittlungen. Hunter und Garcia sind zur Unterstützung jedoch mit im Team.
    Wieder ein neuer Fall für Hunter und Garcia. Ich mag diese beiden Ermittler sehr, ein sympathisches Duo. Der Thriller beginnt ziemlich spannend. Der Tatort ist schockierend. Die nachfolgende Handlung konnte mich diesmal jedoch nicht ganz so fesseln, wie bei den anderen Büchern dieser Reihe, die ich bisher gelesen habe. Der Anfang war spannend, wieder ein ungewöhnlicher Mordfall, doch die Ermittlungen und der weitere Verlauf der Handlung waren etwas zäh. Die Agents Fisher und Williams vom FBI leiten die Ermittlungen, Hunter und Garcia sind zur Unterstützung dabei. Direktor Adrian Kennedy wollte Robert Hunter unbedingt dabei haben.
    Ich fand diesen Thriller auch gut, aber diesmal irgendwie nicht ganz so rasant und packend. Dieser Band war diesmal etwas anders. Es gab natürlich auch unerwartete Wendungen. Das letzte Drittel war auch wieder spannender, die Ereignisse überschlugen sich und ganz plötzlich wussten die Ermittler wer der Täter ist. Nicht nur Captain Blake hatte sich gewundert, ja, ich mich auch. Die Handlung endet schließlich mit einem Cliffhanger und macht neugierig auf das nächste Buch.
    „Blutrausch“ ist für Chris Carter Fans natürlich ein Muss. Ich finde diesen Band jedoch etwas schwächer als seine Vorgänger.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jenny, 11.09.2018

    Als Buch bewertet

    Auf über 440 Seiten schafft es Chris Carter wieder einmal den Leser die Zeit vergessen zu lassen und nimmt einen mit in die tiefsten Abgründe des Menschen.

    Zunächst zum Cover.Es hat einen enormen Wiedererkennungswert.Großer Schriftzug mit vielen Details, die das Titelbild umranden.Das Motiv ist diesmal herbstlich gehalten, passend zum Erscheinungstermin.Mir persönlich gefallen schlichter gehaltene Cover gerade bei dem Genre Thriller wesentlich besser, jedoch mache ich bei einem Chris Carter eine Ausnahme, denn die Wiedererkennung eines solchen lässt mein Herz schon schneller klopfen.Von daher ist es gut, dass er seinem Stil treu bleibt.

    "Blutrausch" ist bereits der 9. Band mit dem sympathischem Ermittlerteam Robert Hunter und Carlos Garcia. Doch diesmal werden sie an einen Schauplatz des Grauens geholt, wie auch sie ihn vorher noch nicht gesehen haben.
    Das Schlafzimmer der 24-jährigen Linda Parker gleicht einer Eiskammer.Die Wände des Raumes sind blutgetränkt und das junge Modell liegt gehäutet auf ihrem Bett.Versteckt an der Leiche befindet sich eine Merkwürdige Nachricht.Was bezweckt der Mörder? Was ist sein Ziel?
    Als nach kurzer Zeit klar ist, dass es sich um einen Serienmörder handelt, schaltet sich das FBI hinzu und Hunter und Garcia erhalten zwei nicht gerade sympathische Kollegen hinzu.Die Jagd beginnt.

    Chris Carter hat einen prägnanten und mit viel Hintergrundwissen angereicherten Schreibstil, der mich jedesmal auf's neue gefangen nimmt.Die Geschichte besteht aus 102 nicht allzu langen Kapiteln, die sehr häufig mit einem Cliffhänger enden, so dass man unbemerkt einfach zum nächsten Kapitel übergeht, ohne kurz zu stoppen. Das passiert mir nicht sehr häufig und spricht absolut für den Spannungsfaktor.
    Inhaltlich und in seinen Beschreibungen ist Chris Carter gewohnt grausam und hart, wer dies nicht gut vertragen kann, sollte lieber die Finger von seinen Thrillern lassen.Bei all den grausamen Morden fehlt es allerdings nicht an zwischenmenschlichen Gefühlen.Carter lässt einen gewohnt auch ein wenig am Privatleben der Ermittler und der Nebenpersonen teilhaben.Das schafft intimität. Die 100prozentige Teamarbeit und Loyalität zum Partner lassen einen quasi Seite an Seite mit ermitten.In diesem Fall keimt sogar die Hoffnung auf, dass in Hunters Leben vielleicht bald eine weibliche Person eine Rolle spielen könnte.

    Der Abschluss der Geschichte endet in einem wirklich nicht vorauszusehenden Cliffhänger, der mich zu Fragen verleitet und schon auf den Jubiläumsband hinfiebern lässt. Please come soon!

    Mein Fazit für diesen Thriller ist jedenfalls, dass mir auf angenehm grausame Art einige Stunden meines Schlafs geraubt wurden.Auch den 9. Band kann ich absolut uneingeschränkt empfehlen.Ein Muss für alle Carter Fans und die die es noch werden wollen.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2go, 17.09.2018

    Als Buch bewertet

    Meine Meinung zum Buch:
    Der Thriller ist durchwegs spannend und abwechslungsreich geschrieben mit zahlreichen Cliffhangern, sodass man das Buch kaum aus der Hand geben kann und von Kapitel zu Kapitel weiterlesen möchte. Die Suche nach dem Serienmörder gestaltet sich schwierig und auch die Zusammenarbeit untereinander ist nicht einfach, da das FBI und Sonderermittler für Gewaltverbrechen eingeschaltet wurden. Trotzdem konnte ich mit allen Charakteren, so unterschiedlich sie auch waren, gut sympathiesieren und ich habe die kleinen Streitigkeiten und Sticheleien untereinander als erfrischend menschlich empfunden. Die Auflösung des Falles bzw. speziell der Schluss haben mich, ohne zu viel verraten zu wollen, überrascht, das hätte ich so nicht erwartet und deshalb gibt es von mir auch die volle Punktezahlt.

    Mein Fazit:
    Dies war mein erster Thriller von Chris Carter, aber mit Sicherheit nicht mein letzter. Mich haben die Cliffhanger und der unerwartete Schluss überzeugt.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    hennie, 29.08.2018

    Als Buch bewertet

    GALERIE DER TOTEN
    Für mich war der neunte Fall von Robert Hunter und Carlos Garcia der erste. Ich bin fasziniert von diesem Thriller von der ersten bis zur letzten Seite. Der Spannungsbogen ist weit gespannt und wird geschickt über die gesamte Story gehalten. Ich fühlte mich gut unterhalten.
    Es beginnt unbeschreiblich grausam, ja geradezu barbarisch. Das erste Opfer des bald als „Chirurgen“ benannten Killers ist eine junge, schöne Frau, ein erfolgreiches Model. Sie wird ausgerechnet von ihrer Mutter gefunden. Unvorstellbar grausam zugerichtet und verstümmelt bietet sie und der Raum drumherum einen so schockierenden Anblick, dass ein Kollege die Sonderermittler Hunter und Garcia warnt mit diesen Worten:
    „Seit 37 Jahren bei der Truppe, und das Einzige, was ich vergessen möchte, ist das, was in diesem Zimmer ist.“
    Auch „die härtesten Profiler der Welt“ vom LAPD Morddezernat I in Los Angeles sind von diesem Gewaltakt erschüttert. Alles an diesem Tatort ist zunächst unerklärlich, verwirrend, verstörend, ein richtiger Alptraum. Doch das ist nur der Auftakt zu weiteren Morden in verschiedenen Bundesstaaten. Das FBI schaltet sich ein und nach anfänglichem Kompetenzgerangel arbeiten Hunter und Garcia mit den Special Agents Erica Fisher und Larry Williams zusammen. Der grauenhafte Mord an dem Model Linda Parker war nicht der erste. Die Spezialisten haben es mit einem Serienmörder zu tun, der auf dem Rücken der Opfer Schnitte, eingeritzte lateinische Botschaften, hinterläßt. Der Wortlaut hat stets etwas mit Schönheit zu tun.
    Die 104 Kapitel sind ausnahmslos kurz und ich folgte voller Ungeduld der Story, die ab und an den direkten Handlungsstrang zum Täter unterbrach und damit die Spannung für mich erhöhte. Durch die Erzählweise ist der Leser gegenüber den Ermittlern im Vorteil. Die Protagonisten Hunter und Garcia empfinde ich als sympathisch und werde ganz sicher noch mehr von Carter lesen. Besonders mit Robert Hunter ist ihm eine Figur gelungen, die außergewöhnlich ist. Er nimmt die Welt oft anders wahr als normale Menschen. Robert verfügt über eine Gabe, die ihm ermöglicht Zusammenhänge schneller zu erkennen. Warum ihm das gelingt, hat mit seiner Krankheit zu tun. Auch das Zusammenspiel mit seinem Partner gelingt überwiegend reibungslos. Sie verstehen sich ohne Worte. Dagegen kommen die beiden FBI-Agenten nicht so gut weg. Besonders Special Agent Fisher erscheint mir übertrieben dargestellt. Ihre Art gefiel mir nicht.
    Den deutschen Titel „Blutrausch - Er muss töten“ finde ich nicht passend. Der englische Titel „Gallery of the Dead“ ist besser, da er den Taten des Mörders und seinem Anliegen besser entspricht. Fast zum Schluß begründet der Killer, warum er die Verbrechen begangen hatte und sie regelrecht inszenierte. Das ist eine wirklich erstaunliche Herangehensweise und mit den lateinischen Sprüchen über die Schönheit in Gänsehaut erzeugender kreativer Übereinstimmung. Was für ein Einfall von Chris Carter!
    Als Letztes überraschte mich der Autor noch mit einem Cliffhanger, mit dem ich allerdings noch nichts anfangen konnte, da er sich auf einen Vorgängerband bezieht. Auf alle Fälle macht es mich neugierig auf Band 10.

    Fazit:
    “Blutrausch“ erzählt von einem Serienmörder der besonderen Art. Ein Killer mit Künstlerseele!
    Ausgezeichnete Unterhaltung in einem sehr gut zu lesenden Schreibstil. Chris Carter wird eingereiht in meine Galerie der besten Thrillerautoren.
    Von mir gibt es die höchste Bewertung!

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 15.09.2018

    Als Buch bewertet

    Chris Carter – Blutrausch, er muss töten

    Robert Hunter will gerade eine Vorlesung halten, als diese unterbrochen wird und er sofort zu einem Tatort aufbrechen muss. Dort angekommen trifft er nicht nur auf seinen Partner Carlos Garcia sondern auch auf erschütterte Polizisten und Spurensicherer, die nicht schlimmeres bisher in ihrer beruflichen Laufbahn gesehen haben.
    Der Tatort ist ein reines Blutbad, eine Botschaft auf dem Frauenkörper wurde hinterlassen und Robert ist sofort klar, der Täter hat hier nicht seinen ersten Mord begangen.
    Als sich diese These kurz darauf bewahrheitet und das FBI inklusive Adrian Kennedy vor ihm stehen, wird ihnen die Tragweite erst völlig bewußt: verschiedene Morde in verschiedenen Staaten und die Botschaften des Serienmörders drehen sich immer nur um ein Thema: Schönheit

    Ich habe bereits einige Bücher von Chris Carter gelesen und im Großen und Ganzen weiß ich, worauf ich mich einlasse. Die Bücher sind stets von einem hohen Spannungsbogen geprägt und die Tatorte und Grausamkeiten detailliert dargestellt, weswegen ich das Buch nicht an zarte Gemüter empfehlen kann. Allen anderen Lesern: Hier kommt eine glasklare Leseempfehlung.
    Mittlerweile handelt es sich hier um den neunten Fall des LAPD-Ermittlerduos Hunter und Garcia, der eigenständig gelesen werden kann.

    Der Schreibstil ist unverkennbar, modern und flüssig. Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, der Spannungsbogen wird durchgängig gehalten, es gibt zahlreiche Überraschungen, Sackgassen, Schockmomente und durch den einen oder anderen Perspektivwechsel bleibt die Story zu jeder Zeit undurchsichtig und interessant. Auch diesmal gab es einen hohen Rätselfaktor, obwohl ich das Ende dann doch etwas weit hergeholt fand. Obwohl man die Tätersicht ebenfalls erlebt, war zu keiner Zeit erkenntlich, wer dies sein könnte und die Auflösung erschien mir dann etwas zu überstürzt. Aber ansonsten habe ich diesen temporeichen, fesselnden und mitreißenden Thriller regelrecht verschlungen und nicht zur Seite gelegt.
    Der Cliffhanger am Ende verspricht im zehnten Band ein wahres Feuerwerk und darauf freue ich mich schon sehr.
    Wie nicht anders zu erwarten sind die Handlungsorte detailliert und anschaulich beschrieben, die Tatorte sind grauselig und blutig, die Einzelheiten manchmal verstörend.
    Die Charaktere wirken lebendig und facettenreich, wirklich neue Eigenschaften erkenne ich in Bezug auf Hunter, Blake oder Garcia jetzt nicht, wird doch das bereits Bekannte gut in die Geschichte eingearbeitet, sodass auch Neueinsteiger schnell ein Bild zu den Hauptfiguren haben.
    Hunter leidet nach wie vor an seiner Schlaflosigkeit, wirkt distanziert aber sympathisch. Garcia punktet mit seinen flotten Sprüchen und seiner lockeren Klappe, während die Chefin Blake wie gewohnt tough und klug ist.
    Adrian Kennedy mochte und kannte ich bereits aus einem anderen Fall und ich muss sagen, er hat an Charme nichts eingebüßt.
    Die Dynamik zwischen FBI und LAPD wird etwas überspitzt dargestellt, führt zu manchen Schmunzler und auch in dieser Hinsicht wurde ich überrascht.
    Die Nebencharaktere wurden ebenfalls lebendig und facettenreich dargestellt.

    Ich kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Lesehighlight.

    Das Cover ist in lila gehalten, mit Dornenranken verziert und ein netter Blickfang.

    Fazit: Ultraspannend. Lesegenuss pur. Ein Thriller der unter die Haut geht. Knappe 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Melanie E., 25.08.2018

    Als Buch bewertet

    "Blutrausch - Er muss töten" ist der neunte Band einer Thrillerreihe und ein weiteres Highlight des Autors. Chris Carter schreibt brutal und dennoch genial. Ich empfehle, die Bände der Reihe nach zu lesen, da es wichtig ist, Hunter und Garcia in ihrer Arbeit kennen zu lernen. Sie agieren als Team und dennoch ist es oft Hunter der die Weichen stellt, um einen Fall zu lösen. Hier ist es ein Künstler, zumindest scheint es so, der seine Opfer drapiert als wären sie ein Kunstwerk. Interessant hierbei ist, dass die Opfer keinen qualvollen Tod sterben, sondern vieles post mortem geschieht, was dem Horror dennoch nicht weniger erscheinen lässt. Deutlich wird schnell, dass es sich um einen Psychopathen handelt, der den Leichen auf Latein auf den Rücken Sätze wie "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" einritzt. Eine sehr kranke Seele, wenn man endlich erkennt, wer der Täter ist und was er bezweckt. Deutlich wird, dass es oftmals die Kindheit ist, die prägt und auch hier macht es mich wütend. Verständnis für die Taten bekomme ich dennoch nicht, auch wenn manches Verhalten anerzogen scheint. Für mich kam echtes Grauen ins Spiel als Heather, die Tochter der FBI Agentin Fisher involviert wird. Ich war kurz davor, das Buch abzubrechen, da meine Angst rasch emporschnellte. Es endet letztendlich anders als erwartet und für mich ist klar, dass ich "Die stille Bestie" erneut lesen muss, denn der Cliffhanger ist wirklich übel. Für mich ist klar, dass der zehnte Band der Reihe absolut herausragend wird und ich hoffe, es vergeht nicht wieder so viel Zeit bis zum Erscheinungstermin. Die letzten Sätze des Thrillers machen neugierig und lassen ein absolut ungutes Gefühl zurück.
    Ich vergebe eine Leseempfehlung an alle Thrillerfans. Auch wenn dieser Band hier und da von Wiederholungen lebt, büßt es keinesfalls an Spannung ein. Ich war erneut fasziniert, wie Chris Carter es schaffte mit meinen Ängsten zu spielen und welches Grauen er vermitteln konnte. Der erste Mord wird sozusagen live übertragen und geben einen Einblick darauf, was im weiteren Verlauf des Thrillers geschehen könnte. Der Mord an Linda Parker ist sehr blutig, was auch den Titel erklären könnte. Im Englischen heißt der Thriller "An Evil Mind", was mir fast schon sinniger erscheint, da Blutrausch tatsächlich nur am Mord Linda Parker zu erkennen ist. Es stellt sich letztendlich rasch heraus, dass es sich hierbei nicht um den ersten Mord handelt und durch die Parallelen schaltet sich auch das FBI ein und Hunter und Garcia sollen lediglich unterstützen. Die Zusammenarbeit gelingt nicht fehlerlos, daher wird an dieser Stelle Spannung aufgebaut, denn es zeigt sich rasch, wer die Fäden in den Händen hält, um die Mordserie aufzuklären. Hunter ist erneut in seinem Element und dieses ist erneut faszinierend dargestellt. Für mich sind die Hunter und Garcia Thriller eindeutig Spitzenklasse, wobei dieser Band ein wenig schwächelt. Fast alles vorhanden, was ein guter Thriller braucht, daher eine uneingeschränkte Leseempfehlung meinerseits und eine gewisse Vorfreude auf den Jubiläumsband, der die kleinen Mängel von "Blutrausch - Er muss töten" sicherlich ausbügeln kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    claudi-1963, 11.11.2018

    Als Buch bewertet

    "Da Perfektion im Auge des Betrachters liegt, wird sie je nach Betrachter nie perfekt sein." (Ilja Pohl)
    Das LAPD ist schockiert durch den brutalen Mord an dem Model Linda Parker, die ihre Mutter tot in ihrer Wohnung vorgefunden hat. Das brutale Szenario das Profiler Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia in Lindas Schlafzimmer vorfinden, werden sie wohl so schnell nicht wieder vergessen. Deshalb wurden auch die beiden Ermittler von der Spezialeinheit UV dazu gerufen. Doch nach der Obduktion stellt sich heraus, dass der Täter weniger grausam getötet als Hunter und Garcia vermutet hatten. Den das Opfer wurde zuvor erstickt, eher der Täter die Tote weiter bearbeitet hat. Für Robert ist schnell klar, dass diese Tat nicht die erste des Mörders war. Als sie dann Besuch von NCAVC-Direktor Adrian Kennedy und zwei FBI Agent bekommen, erfahren sie von weiteren Opfern die dem Chirurgen, wie sie ihn nennen, zum Opfer gefallen sind. Doch was bezweckt der Täter mit seinen Morden, die unterschiedlichen Alters, Geschlechts und Rassen sind? Ist er ein Künstler der die Schönheit des Einzelnen so darstellen und festhalten will, wie er es den Opfern in den Rücken ritzt? Zusammen mit den beiden FBI-Agents versuchen Robert und Carlos den Täter zu fassen.

    Meine Meinung:
    Die Leseprobe hat mich schon sehr neugierig auf den neuen Fall von Robert Hunter und Carlos Garcia gemacht. Der Schreibstil war wieder einmal sehr interessant, flüssig und spannend geschrieben, auch wenn ich schon blutigere Folgen von Chris Carter gewohnt war. Anhand von mehreren Handlungssträngen bekommt der Leser Einblick in die Ermittlungen, den Täter aber auch teils in die Opfer. Den Plot bei dem es dem Täter unter anderem um Schönheit, Einzigartigkeit und Perfektion geht, hat mich außerordentlich gefesselt. Zumal man lange nicht weiß, warum er genau diese Opfer aussucht und sie unterschiedlich tötet. Wie schon in den anderen Fällen von Hunter/Garcia liebe ich die gute Ermittlungsarbeit der beiden, ebenso aber auch die lockere und flapsige Art von Carlos Garcia. Man merkt den Büchern einfach an das Chris Carter durch seine Arbeit als Kriminalpsychologe und seinem Studium der forensischen Psychologie aus viel Erfahrung schöpft. Die Charaktere haben mir wieder sehr gut gefallen, vor allem der besonnene, hoch motivierte Robert Hunter und sein eher etwas lockerer, flapsiger und humorvoller Partner Carlos. Aber auch die beiden FBI Agents Larry Williams und Erica Fisher konnten mich überzeugen. Trotzdem dieser Band ein paar kleiner Längen aufwies, hat mich die Geschichte gefesselt bis zum Ende. Der Showdown am Schluss war jedoch das Highlight des Buchs, sowie der Cliffhanger am Ende, das mich schon neugierig auf die nächste Folge macht. Mich hat dieser Fall sehr gut unterhalten, so das ich ihn bedenkenlos weiterempfehlen und 5 von 5 Sterne geben kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Glücksklee, 23.09.2018

    Als Buch bewertet

    Wahnsinnig spannend

    Wieder einmal nimmt uns der Autor mit seinem bekannten Ermittlerduo Hunter und Garcia mit zu einer nervenaufreibenden Ermittlung. Wenn die UV-Einheit ins Spiel kommt, dann weiß man, dass die Fälle, die auf die beiden Detectives zukommen, in der Regel grausam und brutal sind.

    Zum einen schaffte es Chris Carter auch mit diesem Band wieder, dass ich bis zum Ende mitgefiebert habe. Nach und nach kommen die Ermittler hinter die Denke des Serienkillers, dem sie dieses Mal auf den Fersen sind. Allerdings hat mich der Autor dieses Mal auch ein oder zwei Mal mit einer überraschenden Wendung total aus den Socken gehauen. Nach dem Ende von „Blutrausch – Er muss töten“, bin ich unglaublich gespannt auf die Ereignisse, die der nächste Band mit sich bringen wird.

    Ich bin ein bekennender Fan der Reihe um die beiden Ermittler des LAPD und habe mich besonders darüber gefreut, dass Hunter in diesem Band wenigstens auch mal ein bisschen persönliches Glück erfahren hat.

    Spannend bis zur letzten Seite und ein absoluter Pageturner! Volle fünf Sterne von mir für diesen Thriller und eine dicke Leseempfehlung!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gina1627, 27.09.2018

    Als Buch bewertet

    Brillanter Thriller! Ich habe wieder einen genialen Autor für mich entdeckt!
    Die zwei hartgesottenen und langjährigen Sonderermittler Robert Hunter und Carlos Garcia vom LAPD, die der UV- Einheit für besonders sadistische und brutale Verbrechen in Los Angeles angehören, sind normal nicht so schnell aus der Bahn zu bringen. Doch ihr neuester Fall entsetzt sie auf eine ganz besondere Art und Weise. Noch nie haben sie ein solches bestialisches und schockierendes Szenario erlebt. Es hat den Anschein, als hätte der Mörder den Tatort und die Leiche einer jungen Frau für die Darstellung eines Kunstwerkes genutzt, mit dem er Aufmerksamkeit erregen möchte. Er hinterlässt eine Signatur, die das Interesse des FBI erweckt. Ähnliche, zurückliegende Verbrechen lassen den Verdacht aufkommen, dass sie es hier mit einem Serienmörder zu tun haben. Als weitere Kunstwerke auftauchen, entschließt sich das FBI mit Hunter und Garcia zusammenzuarbeiten, um den Killer bei der Sammlung seiner Raritäten zu stoppen.

    „Blutrausch - Er muss töten“ ist der neunte Fall rund um das Profilerteam Robert Hunter und Carlos Garcia und für mich meine erste Begegnung mit Chris Carters genialer Schreibkunst. Der Start ins Buch als Quereinsteiger in der Reihe war überhaupt kein Problem. Sofort hat mich der Autor mit seiner unglaublich fesselnden, überaus spannenden und sehr detailreichen und bildlichen Erzählweise außerordentlich begeistert! Ich hatte andauernd gruseliges Kopfkino, Gänsehaut, Angst und das Gefühl, die Geschichte schnell durchsuchten zu müssen, damit dieser irre Serienkiller endlich geschnappt wird. Hier spürt man, dass Chris Carter sein Handwerk versteht und durch seine langjährigen Erfahrungen als Kriminalpsychologe eine einzigartig bedrückende und mit Schockmomenten versehene Atmosphäre schaffen konnte. Der tolle und raffinierte Aufbau der Geschichte mit den abwechselnden Erzählsträngen aus sich der Ermittler und des Psychopathen haben einen immens hohen Spannungsbogen erzeugt. Immer wieder werden hier bei den kurzen Kapiteln Fragen aufgeworfen auf deren Antwort und Auflösung man hin fiebert. Der Suchtfaktor ist riesengroß! Unglaublich erschüttert und abgestoßen ist man von der ausgeprägten Vorstellungskraft des Mörders, seinem Zwang nach noch größerer Grausamkeit und seinem immensen Geltungsbedürfnis. Die ganze Zeit fragt man sich, nach was für Kriterien er sich seine Opfer aussucht und warum ihm die Schönheit dabei so wichtig ist. Sein Erzählpart ist definitiv nichts für schwache Nerven.

    Fasziniert war ich von den Charakteren der Ermittler. Hunter kommt unglaublich kompetent und erfahren rüber und imponiert einem mit seiner unheimlichen Auffassungsgabe, Intelligenz und präzisen Analyse. Sein Partner Garcia arbeitet ihm vorzüglich zu und unterstützt ihn auf eine sehr verantwortungsbewusste und vorrauschauende Art und Weise. Er steckt voller Humor, Schadenfreude und Sarkasmus, wenn es um die Zusammenarbeit mit Agentin Fischer vom FBI geht. Sie hat ein Talent alle gegen sich aufzubringen und ihre überhebliche Art ist ein hoher Reizfaktor in der Geschichte. Die Suche nach dem Mörder entwickelt sich schwieriger als gedacht und nur mit Hilfe der CIA finden sie erste Spuren. Doch dann scheint alles aus dem Ruder zu laufen und Chris Carter schockt einen mit einer unglaublichen Entwicklung der Geschichte. Der wahnsinnige Cliffhanger am Ende lässt einen schon wieder auf den nächsten Fall, dieses perfekt aufeinander abgestimmten Ermittlerteams, hin fiebern.

    Mein Fazit:

    „Blutrausch – Er muss töten“ war ein unglaublich fesselnder und überaus spannender Thriller, der mich total begeistert und eingefangen hat. Mit Chris Carter habe ich für mich einen neuen Autor entdeckt, von dem ich auf jeden Fall noch weitere Bücher lesen möchte. Für diese geniale Thrillerunterhaltung kann ich nur eine unbedingte Leseempfehlung aussprechen und 5 verdiente Sterne vergeben!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    ele, 05.09.2018

    Als Buch bewertet

    Blutrausch – er muss töten, Thriller von Chris Carter, 448 Seiten, erschienen im Ullstein Verlag.
    Der 9. Fall für Robert Hunter und seinen Partner Carlos Garcia von der Ultra- Violent-Einheit des LAPD. In diesem Fall ermitteln die beiden zusammen mit dem FBI.
    Linda Parker 24 Jahre und Model wurde auf grausamste Weise zugerichtet und von ihrer Mutter tot aufgefunden. Selbst der erfahrene Detectiv Hunter beim Morddezernat 1 des LAPD und sein Partner Garcia sind beim Anblick des Szenarios am Tatort erschüttert. Als sich herausstellt, dass es sich um eine Mordserie handeln könnte, schaltet sich das FBI in die Ermittlungen ein. Kann Hunter zusammen mit den Special-Agents Fisher und Williams, sein Versprechen halten, welches er der Mutter des Opfers gegeben hat, und den Mörder ihrer Tochter finden?
    Die Geschichte ist in 104 kurze und knackige Kapitel aufgeteilt. Es handelt sich um 2 auktoriale Erzählstränge einerseits aus der Perspektive der Ermittlungen zum anderen aus der Sicht des Täters. Wobei die Ermittlungskapitel überwiegen. Das Ende vieler Kapitel lässt Carter mit einem hammerharten Cliffhanger enden, welches es dem Leser fast unmöglich macht, dass Buch aus der Hand zu legen. Ich war vom Buch fasziniert und habe die letzten 100 Seiten in einem Stück lesen müssen. Der Schreibstil Carters ist sehr blutig, grausam und detailgenau. Genau das richtige für Leser die aufregende Thriller mögen. Durch kursive Schriftart wurden Phrasen, besondere Ausdrücke, Gedanken und z.B. SMS-Meldungen hervorgehoben und somit die Erzählung lebendig gestaltet. Eindringliche Dialoge und Wortgefechte belebten das Geschehen.
    Der absolute Star des Thrillers, natürlich der Titelheld Robert Hunter, hochdekoriert und ein Ass in seinem Metier, war mir sehr sympathisch, denn Carter lässt ihn durch seine Schlafstörungen, seine Besonderheit Zusammenhänge sehr schnell zu erfassen und seine Schwäche für die Dozentin Tracy Adams, äußerst menschlich erscheinen. Natürlich auch Robert Garcia, raffiniert und sehr professionell ist ein toller Charakter. Die beiden Special-Agents Erica Fisher und Larry Williams lieferten sich mit den Detectives natürlich die übliche und belebende Fehde zwischen Feds und Polizei, was die Story angenehm auflockerte. Langsam wird den Ermittlern klar, wie die lateinischen Botschaften des Mörders gedeutet werden können. Nach einigen Wendungen und dem finalen Plot-Twist, der mich sehr überraschte, konnte ich die letzten aufregenden Kapitel nur noch so schnell wie möglich lesen und am liebsten hätte ich an einer Stelle gerne einige Seiten weitergeblättert…… Jederzeit war die Story plausibel und die Charaktere handelten nachvollziehbar. Gestört hat mich hier wie aber auch in anderen Büchern des Genres, die obligatorischen Abkürzungen, UCLA, ViCAP, NCAVC, BAU u. v. m., sie werden zwar anfangs erklärt, aber die Übersetzung kann ich mir nie merken. Zurückblättern, wenn sie angewendet werden, habe ich mittlerweile aufgegeben.
    Der Thriller beginnt spannend und hält die Spannung bis zum furiosen Show-Down, wieder einmal ist Chris Carter ein meisterhafter Band aus der Hunter-Carcia-Reihe gelungen, leider habe ich noch nicht alle Bände aus der Serie lesen können was ich aber bald nachholen möchte. Es ist aber auch gut möglich vorliegenden Teil unabhängig und als Einzelband zu lesen. Das Ende macht auf alle Fälle Lust auf Teil 10.
    Meine unbedingte Empfehlung für Carter Fans und Liebhaber der Hunter-Garcia-Krimis. Tolle spannende Unterhaltung dafür volle Punktzahl – 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin G., 28.09.2018

    Als Buch bewertet

    Mittlerweile habe ich den neunten Fall meines Lieblingsermittlerduos Hunter und Garcia verschlungen und was soll ich sagen: ich liebe sie von Buch zu Buch mehr. Und auch Blutrausch selbst konnte mich wieder voll von sich überzeugen.
    Ich weiß ja nicht, wo Chris Carter seine ganzen kranken Ideen hernimmt, aber er schafft es jedes Mal mich zu überraschen und seine Vorgänger nochmals an Grausamkeit und Genialität zu überbieten.
    Ich schwärme einfach noch etwas. Der Schreibstil von Chris Carter ist einfach ein Traum. Er ist so unheimlich einnehmend und spannend zugleich. Wenn ich ein Buch von ihm beginne, möchte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Noch dazu hat er ja ein geniales Konzept: sehr kurze Kapitel mit Cliffhangern, die erst einige Kapitel später weiter erzählt werden. Es ist also ein Ding der Unmöglichkeit, seine Bücher wirklich weg zu legen.

    Nach jedem Buch denke ich mir, das kann er nicht mehr toppen und zack, kommt mein Meister des Thrills daher und klatscht nochmal eines obendrauf.
    Genauso geschehen hier in Blutrausch. Ein genial intelligenter Serienmörder, der nicht nur Hunter und Garcia sondern auch das FBI auf Trab hält.
    Ich liebe den Aufbau der Bücher. Man erlebt die taten des Killers einfach immer hautnah durch die ganze Ermittlungsarbeit an der wir teilnehmen dürfen. Gemeinsam jagen wir den Mörder und bringen ihn nach und nach zu Fall. Allerdings nur mit Hilfe des Superhirns Robert Hunter.
    Und es wäre auch kein Carter wenn da nicht immer Überraschungsmomente oder Wendungen auftauchen würde, mit denne man jetzt gar nicht gerechtnet hat.

    Richtig toll finde ichauch, dass das Ermittlerduo keine Superhelden sind, sondern menschen mit Ecken und Kanten und auch dem ein oder anderen Problem an der Seite. Das macht sie für mich realer und greifbarer. Ich bin ihnen einfach verfallen. Vor allem Robert Hunter, dem geheimnisvollen düsteren Superhirn. Aufgelockert wird das ganze durch seinen Partner Carlos Garcia, der einfach einen Humor und eine große Klappe zum Niederknien hat. Ich hoffe, die beiden hängen ihren Job nicht so schnell an den Nagel.

    Eins verrate ich euch, aber das ist eigentlich nur für hartgesottene Carter Fans…das Ende wird euch umhauen. Ich saß erstmal geschockt mit offenem Mund da, konnte es nicht glauben und feierte dann einfach nur.
    Ich freue mich schon unheimlich auf das nächste Buch, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.

    Mein Fazit:

    Mit der Gefahr, dass ich mich wiederhole, Chris Carter ist für mich ein Meister seines Fachs und absolut nichts für schwache Gemüter. Ich bin nicht nur seinem Ermittlerduo Hunter und Garcia restlos verfallen, ich liebe auch jedes einzelne Buch, die übrigens alle in sich abgeschlossen sind. Ich empfehle sie trotzdem chronologisch zu lesen. Mit Blutrausch setzte Chris Carter an Grausamkeit und Genialität einfach nochmal einen drauf. Der Spannungsbogen und die Überraschungsmomente sind so heftig und rasant, dass es mir unmöglich war, das Buch aus der Hand zu legen. Und nach diesem Ende freue ich mich unheimlich auf das nächste Buch. Wer Thriller, sadistische Serienmörder und brillante Ermittler liebt, dem kann ich die Bücher von Chris Carter nur empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nefret, 25.08.2018

    Als Buch bewertet

    Schönheit liegt im Inneren

    In „Blutrausch“ ermitteln Hunter und Garcia mittlerweile zum neunten Mal miteinander. Im aktuellen Fall haben sie es mit einem Täter zu tun, der sein verstümmeltes Opfer scheinbar wie ein Kunstwerk präsentiert. Als plötzlich das FBI in Los Angeles auftaucht, ist klar, dass der Mörder bereits mehrmals aktiv war und vermutlich wieder töten wird.

    Chris Carter lässt den Leser die Begegnung zwischen Täter und Opfer in einer nervenaufreibenden Szene miterleben. Zumindest mich konnte er damit richtig fesseln, da es eine Situation beschreibt, die mit einer meiner Urängsten spielt. Mich gruselt vor allem die Vorstellung, dass ich zuhause aus dem Fenster gucke und direkt davor steht ein Fremder. Hier ist die Situation ein wenig anders, aber durchaus vergleichbar. Ich hatte Gänsehaut.
    Der erste geschilderte Tatort ist wenig überraschend, schließlich handelt es sich um einen Thriller von Chris Carter, blutig und grausig. Normalerweise darf man davon ausgehen, dass sich dies später noch steigert, aber hier überrascht der Autor. Denn anders als manch anderer Thrillerautor dient hier Gewalt nicht nur als reiner Showeffekt, er muss sich nicht ständig sinnlos steigern, um die Leser zu schocken.
    Der Titel „Blautrausch“ ist eher irreführend. Zwar passt er zum Auftakt, aber für die anderen Morde ist er unpassend gewählt. In gewisser Weise weckt er falsche Erwartungen, da es sich um einen ganz anderen Typ von Serienmörder handelt. Fans von Chris Carter werden dennoch garantiert nicht enttäuscht. Wenn ich nicht schon in L.A. gewesen wäre, müsste ich langsam denken, dass die Stadt die weltweit größte Dichte an Serienmördern hat.
    Nicht nur die Ermittler tappen lange im Dunkeln, auch wenn Robert Hunter typischerweise meistens die entscheidenden Punkte sieht, auch ich als Leser brauchte lange, bis ich merkte, in welche Richtung dieser Fall gehen wird. Bis zum furiosen Finale verlaufen die Ermittlungen vergleichsweise ruhig, aber definitiv nicht langweilig, die Anzahl der neuen Opfer ist bis dahin allerdings auch recht übersichtlich.
    Vorkenntnisse in Form der vorherigen Bücher der Reihe sind nicht erforderlich. Aber es schadet auch nicht, denn so wird der Cliffhanger am Ende von „Blutrausch“, der übrigens nichts mehr mit diesem Fall zu tun hat, umso verständlicher und bedrohlicher.

    Robert Hunters Privatleben scheint sich auch endlich mal wieder etwas weiterzuentwickeln. Das war allerdings auch Zeit, hoffentlich ist ihm etwas länger Glück gegönnt.
    Sehr unterhaltsam sind die kleineren Streitereien zwischen Garcia und einer FBI-Agentin. Diese sorgen für etwas Auflockerung.

    Fazit: „Blautrausch“ ist ein spannender und teilweise auch recht überraschender Thriller von Chris Carter. Für alle Fans ist er ein Muss, die Reihe ist auf keinen Fall langweilig geworden.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Laberladen Blog, 05.09.2018

    Als Buch bewertet

    Darum geht's:

    Der Tatort, zu dem Hunter und Garcia gerufen werden, ist auch für die Ermittler der "UV-Einheit", die für die Aufklärung extra grausamer Verbrechen zuständig ist, ein verstörender Anblick. Noch während sie versuchen, die Botschaft zu entschlüsseln, die der Täter hinterlassen hat, mischt sich das FBI in die Ermittlungen ein. Es scheint, dass es einen Zusammenhang zu weiteren Morden gibt und hier ein Serienkiller am Werk ist.

    So fand ich's:

    An Thriller von Chris Carter knüpfe ich inzwischen einige Erwartungen. Einen schnellen Einstieg, der einen gleich packt und bis zum Schluss das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Viele kurze Kapitel, die einen nach dem Motto "nur dieses eine noch" dann doch dauerhaft festhalten. Obendrauf noch kleine Cliffhänger, die Chris Carter so meisterhaft einsetzt, dass ich sie sehr mag, obwohl mir dieses Stilmittel sonst absolut nicht gefällt. Eine nachvollziehbare, aber nicht schnell zu durchschauende Mordermittlung und das Ganze serviert vom bewährten Duo Robert Hunter und Carlos Garcia. Und auch zum neunten Mal hat Chris Carter zuverlässig abgeliefert.

    Diesmal müssen die Ermittler vom LAPD mit dem FBI zusammenarbeiten, obwohl beide Seiten das nicht wirklich wollen. Es entspinnt sich ein kleiner Konkurrenzkampf, in dem Hunter durch seine Brillanz die FBI-Leute mehr als einmal locker hinter sich lässt und Carlos Garcia Gelegenheit bekommt, seine spöttischen Sticheleien loszulassen. Das sorgte für eine humorvolle Komponente, die mir sehr gut gefallen hat.

    Die Spannung bleibt durchgehend hoch, die Ermittlungen sind interessant und zum Ende mündet das Ganze in einem dramatischen Showdown mit einem Twist, den ich so nicht habe kommen sehen. Wie immer ist auch dieser Band nichts für Zartbesaitete.

    Das Privatleben von Hunter und Garcia bleibt weitgehend außen vor, denn der Schwerpunkt liegt auf den Ermittlungen. Doch mir hat sehr gefallen, dass Hunter wohl gerade dabei ist, eine Frau zu finden, die wirklich gut zu ihm passt. Angesichts seines eher spärlichen und meist nicht allzu lustigen Privatlebens wäre ihm das zu wünschen.

    Und wieder passt der deutsche Titel überhaupt nicht zum Inhalt des Buches, aber daran hat man sich als Fan dieser Serie schon gewöhnt und schmunzelt über diesen Running Gag. Der Originaltitel "Gallery of the Dead" trifft es dagegen genau.

    Dieser Band fügt sich gut in die Reihe ein und hat mir ein paar spannende Lesestunden beschert. Ich freue mich schon darauf, bald Chris Carter live anlässlich einer Lesung zu diesem Buch erleben zu dürfen!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karin K., 20.10.2018

    Als eBook bewertet

    "Schönheit kann tödlich sein ..." oder "Chris Carter, Meister des Cliffhanging"

    Bei "Blutrausch" handelt es sich bereits um den 9. Fall des Sonderermittlers Robert Hunter vom LAPD (Los Angeles Police Department), der als Leiter der UV-Abteilung (für ultra violent) Fälle aufzuklären hat, bei denen der Täter mit extremer Brutalität vorgeht.
    Ihm zur Seite steht sein Kollege Carlos Garcia. Beide sind Kriminologen und Psychologen und werden von einem altgedienten und hartgesottenen Steifenpolizisten nach dem Auffinden eines geschändeten Models in ihrem blutgetränkten Schlafzimmer zugezogen, weil er einen UV-Verdacht hat.
    Binnen kürzester Zeit schaltet sich auch das FBI ein und gewinnt Hunter und Garcia zur Zusammenarbeit, um diesen Fall zu lösen.

    Persönliche Meinung:
    Es ist mein erstes Buch von Chris Carter und somit habe ich auch jetzt erst Robert Hunter und Carlos Garcia kennen-, aber sofort schätzen gelernt! Auch ohne Vorkenntnisse ist man schnell mit den beiden Ermittlern vertraut und hechelt von Hinweis zu Hinweis auf der Spur des Täters mit den beiden mit.

    Besonders auffällig ist Carters spannungsgeladener, unaufgeregter Schreibstil, der es vermag, an jedem Kapitelende einen Cliffhanger zu platzieren, der es einem kaum ermöglicht, das Buch aus den Händen zu legen bzw. kurz zu verschnaufen.
    Dabei wechseln sich die Kapitel mal aus Sicht der Ermittler, mal aus Sicht des Täters, mal LAPD, mal FBI ab, was zusätzliche Perspektiven eröffnet.

    Und als man sich am Ende des Buches wähnt und denkt, nun in ruhiges Fahrwasser zu tauchen, knallt einem Chris Carter den nächsten Cliffhanger vor die Nase, der einem die Haare zu Berge stehen läßt und einen sofort auf einen schnellen Erscheinungstermin des Nachfolgebandes hoffen läßt. Bis dahin werde ich mir hoffentlich die Vorgängerbände "reingezogen" haben!

    Bei all dem Glanz gibt es auch ein wenig Schatten:
    Nervig empfand ich den wiederkehrenden Hick-hack zwischen LAPD-Detective Carlos Garcia und FBI-Agent Erica Fisher. Wo blieb da deren Professionalität bzw. Anspruch, zu den "Besten der Besten" zu gehören?
    Unglücklich gewählt finde ich den deutschen Buchtitel "Blutrausch", denn im Original erschien das Werk unter "Gallery of the dead", was viel besser eine Mordserie suggeriert.

    Fazit:
    Spannende amerikanische Profiler-Kost, die einem von Cliffhanger zu Cliffhanger in Atem hält. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Odenwaldwurm, 10.09.2018

    Als Buch bewertet

    Ein Killer mit Künstlerseele. Das Los Angeles Police Department ist aufgeschreckt. Ein neuer Fall für Robert Hunter und seinen Partner Garcia. Die härtesten Profiler der Welt!
    „Seit 37 Jahren bei der Truppe, und das Einzige, was ich vergessen möchte, ist das, was in diesem Zimmer ist.“ Ein Polizist vom LAPD warnt die Sonderermittler Robert Hunter und Carlos Garcia vor dem schockierenden Anblick. Die beiden Detectives sind auf Morde spezialisiert, bei denen der Täter mit extremer Brutalität vorgegangen ist. Im Morddezernat intern als ultra violent, kurz „UV“ eingestuft. Hunter und Garcia, ausgebildete Kriminologen und Psychologen, sind die UV-Einheit, und der neue Fall sprengt selbst für sie alle Grenzen des Verbrechens. Sie jagen einen Serienkiller, der die Welt einlädt, seine Galerie der Toten zu besichtigen.
    Der 9. Fall für Hunter und Garcia: ein Mega-Thriller von Bestsellerautor Chris Carter. (Klappcovertext vom Buch)

    Ich bin sehr gut in den Thriller gekommen. Obwohl ich bisher noch keine der 8 anderen Bände mit Hunter gelesen habe. Der Schreibstil ist gut und sehr flüssig zu lesen. Die Charaktere sind sehr gut und bildlich dargestellt. Ich war total von Hunter und Garcia begeistert. Besonders Garcias Humor gegen über dem FBIs fand ich toll und lockerte die Story immer wieder auf. Gleich von Anfang an bringt der Autor eine super Spannung in die Story. Eigentlich hatte Hunter etwas anderes vor und dann schellte sein Handy und er musste zum Tatort. Und was das für ein Tatort war, die Leiche wurde die Haut abzogen und noch vieles mehr. Aber mehr will ich hier nicht verraten. Aber die Spannung bleibt das ganze Buch auf hoher Stufe. Ich war sprachlos als am Schluss die Spannung noch einmal erhöht wird, das fast nicht machbar war. Ich bin total begeistert wie der Autor die Ermittlungen beschreibt. Auch die Zusammenarbeit zwischen Hunter und dem FBI finde ich sehr gelungen. So das ich das Buch nur kaum aus den Händen legen konnte. Aber der Höhepunkt war dann doch noch einmal der Schluss.

    Ich kann den super spannenden Thriller nur jedem empfehlen zu Lesen. Aber er sollte keine schwachen Nerven haben. Ich freue mich schon auf den nächsten Band von Hunter. Da es schon eine Andeutung auf einen geflohenen Gefangenen gibt. Aber sicherlich werde ich noch einige der 8 anderen Fälle von Hunter nachlesen. Da ich sehr gespannt bin was er schon alles erlebt und ermittelt hat.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Petra S., 27.09.2018

    Als Buch bewertet

    Wie gewohnt ein blutrünstiger Pageturner


    4,5 Sterne


    Kurz zum Inhalt:
    Die beiden Detectives von der Spezialeinheit UV (Ultra violent) des LAPD, Robert Hunter und Carlos Garcia, werden an einen Tatort gerufen, an dem eine weibliche Leiche in ihrem eigenen Bett liegt. Arme und Beine am Körper, Hände und Füße fehlen, komplett gehäutet. Das ganze Zimmer ist mit Blut verschmiert und auf dem Rücken befindet sich auf der einzige Stelle, wo noch Haut ist, eine eingeritzte Botschaft: "Schönheit umgibt sie".
    Kurz darauf schaltet sich das FBI ein, da es vor einigen Monaten ebenfalls zwei Leichen mit ähnlichen, in den Rücken geritzten Nachrichten, gab.
    Der Täter, vom FBI "der Chirurg" genannt, versteht sich als Künstler und erschafft seine eigenen Galerie der Toten.
    Bald gibt es einen viertes Opfer - und FBI und LAPD müssen nun zusammenarbeiten, um den Täter zu finden, bevor er weiter töten kann!


    Meine Meinung:
    "Blutrausch" ist der 9. Fall für den Profiler Robert Hunter und seinen Kollegen Robert Garcia. Die Geschichte ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden.
    Der Schreibstil ist wie gewohnt schnell und flüssig zu lesen. Die kurzen Kapitel und die Cliffhanger am Ende der Kapitel lassen einen nur so durch das Buch fliegen. Wie immer lassen einen viel Blut und Brutalität die Gänsehaut aufkommen.
    Leider war mir der Showdown zu schnell, zu unlogisch, und nicht authentisch. Das Motiv hingegen war für mich glaubwürdig.
    Fix ist, dass es auf jeden Fall noch mindestens einen neuen Fall für Robert Hunter geben wird, denn die Geschichte ist: to be continued...

    Das Cover ist eher aussagelos, lässt aber aufgrund der Gestaltung und der Schrift sofort einen Chris Carter Thriller erkennen.
    Leider ist der Titel grottenschlecht gewählt und hat nichts mit dem Inhalt zu tun. Im Gegenteil! Er ist rundum falsch! Denn der Täter hat in diesem Fall keinen Blutrausch, sondern möchte sich Schönheit erhalten. Der englische Titel "Gallery of the dead" - Gallerie der Toten - passt hingegen perfekt. Warum hat man das nicht eins zu eins übersetzt??


    Fazit:
    Ein typischer Carter, der beim Lesen fesselt, aber im Nachhinein etliche Fragen aufwirft und einiges unlogisch erscheinen lässt. Trotzdem super spannend, daher diesmal 4,5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anyways, 11.09.2018

    Als Buch bewertet

    Detective Hunter ist mitten in einer Vorlesung, vor nicht weniger als 150 Studenten, als ihn ein Anruf auf dem Diensthandy erreicht. Als Leiter der UV-Einheit des LAPD kann es sich nur um einen neuen Fall handeln und genau darüber wird er informiert. Hastig verlässt er den Hörsaal und begibt sich zum Tatort. Als er dort, zusammen mit seinem Partner Carlos Garcia eintrifft, werden beide von einem Polizisten vorgewarnt… ihnen stehe ein schockierender Anblick vor. Die Grausamkeit des Täters ist selbst für die beiden erfahrenen Ermittler schwer zu ertragen. Im Schlafzimmer des Hauses finden sie eine Leiche vor, der Hände, Füße, Augen und Haut fehlen, dafür sind die Wände mit Blut beschmiert. Mit was für einem bizarren Mörder habe es Hunter und Garcia dieses Mal zu tun? Sie sind jedenfalls sehr überrascht, das innerhalb weniger Stunden das FBI vor der Tür steht und sich diesen Fall schnappen will, nach einigem hin- und her wird aber eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von den Vorgesetzten festgelegt. Die hat durchaus Vorteile, denn das FBI verfügt über wesentlich mehr Ressourcen.

    Der 9. Fall für Hunter und Garcia und der Autor Chris Carter weiß, wie er seine Leser bis zur letzten Seite fesseln kann. Er ist für mich einfach ein Garant für gute Spannung und äußersten Nervenkitzel. Einer der wenigen Autoren, deren neue Bücher ich immer unbedingt lesen muss, auch ohne mich vorher weiter zu informieren. Durch seinen beruflichen Werdegang verfügt Carter natürlich über ein hohes Maß an Hintergrundwissen, dieses in einen spannungsreichen und dramatischen Thriller zu verwandeln gelingt dem Autor bei jedem neuen Buch perfekt. „Blutrausch“ besticht durch eine einfallsreiche Story mit verschiedenen Wendungen und meisterhaft gesetzten Spannungsbögen. Besonders gefallen hat mir, dass das Leben des Opfers detailliert (oft in Rückblenden) beschrieben wird. Nur weniges trübt ab und an mein Lesevergnügen, in diesem Buch waren es die allzu stereotyp beschriebenen FBI-Agenten. Klar die Pilotenbrille muss wohl sein, dass Frauen in Führungspositionen aber jedes Mal so äußerst zickig und unbeherrscht sind, sogar oft falsch liegen in ihren Entscheidungen, wage ich zu bezweifeln.

    Fazit: Geballte Spannung von einem Meister seines Faches.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreund, 15.10.2018

    Als Buch bewertet

    Ich bin ein großer Fan von Chris Carter und daher durfte ich den neuesten Thriller auf keinen Fall verpassen. Der Titel verspricht blutige Szenen, wie man es von Carter gewohnt ist. Und schon auf den ersten Seiten ist der Titel Programm. LAPD Sonderermittler Hunter und Garcia werden zu einem Tatort gerufen, der über und über mit Blut verschmiert ist. Als Ermittler der Einheit für besonders gewalttätige Verbrechen und Serienmörder ist dies für die beiden nichts Neues. Doch als nur wenige Stunden später das FBI vor der Tür steht, um den Fall an sich zu reißen, muss es sich hier doch um einen besonderen Fall handeln.

    Dass es in diesem Buch nicht nur um die Ermittlungsarbeit von Hunter und Garcia geht, sondern eine Zusammenarbeit mit dem FBI, fand ich spannend, auch wenn mir die FBI Charaktere manchmal ein wenig flach rüberkamen. Es war erfrischend, dass sich dieses Mal nicht alles um Hunter gedreht hat, der die Ermittlungen mit seinen genialen Einfällen vorantreibt, sondern dass es auch ganze Passagen gibt, die ganz ohne ihn auskommen, wenn die FBI Agenten unter sich sind.

    Der Schreibstil ist wie von Carter gewohnt, rasant, spannend und voller unerwarteter Wendungen. Noch kurz vor Schluss hat sich etwas ergeben, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte und auch kurz geschockt war. Ich finde, dass genau dies, gepaart mit der einzigartigen Dynamik zwischen Hunter und Garcia, die Bücher so lebendig machen. Man kann sich als Leser einfach mitreißen lassen und steckt tief im Strom einer spannenden Ermittlung.

    Das Motiv des Täters und die Auflösung, was hinter den Taten steckte, fand ich einzigartig und spannend. Da man als Leser immer ganz nah am Fall bleibt, kann man sehr gut mitfiebern und eigene Theorien aufstellen, was mir besonders bei diesem Fall sehr viel Spaß gemacht hab (auch wenn ich sehr oft daneben lag).

    Insgesamt hat mich der neue Carter auf keinen Fall enttäuscht. Er hat mich nur noch neugieriger auf den nächsten, zehnten Fall gemacht, denn wenn man dem (übrigens wirklich toll inszenierten) Cliffhanger am Ende des Buches glauben kann, wird man es mit einem altbekannten, faszinierenden Charakter zu tun bekommen. Ich bin jetzt schon wahnsinnig gespannt.

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    janein
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