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Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.

Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach...
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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    50 von 68 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    brauneye29, 08.07.2021

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:
    Seit der Sohn von Jonah vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Trümmern. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Er ist mehr als überrascht, als Gavin sich meldet und um ein Treffen bittet, doch am Treffpunkt findet er dort nur seine Leiche und drei weitere Tote. Und einer neuer Alptraum beginnt.
    Meine Meinung:
    Das war so ein richtig typischer, total spannender Beckett. Und dann auch noch der Auftakt zu einer Serie. Die Geschichte ist klasse durchdacht und logisch erzählt. Die Protagonisten sind interessant und nicht langweilig. Was mircaber besonders gut gefallen hat, waren die Wendungen, mit denen man überhaupt nicht gerechnet hat. Der Schreibstil ist sehr düster aber auch sehr atmosphärisch und passt gut zur Geschichte. Ich hatte die Gelegenheit auch das Hörbuch zu hören und das war auch super. Vor allem der Sprecher war klasse. Eine sehr angenehm Stimme, die super zur Geschichte passte.
    Fazit :
    Super Thriller

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  • 5 Sterne

    35 von 54 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina W., 07.07.2021

    Als eBook bewertet

    Sehr spannend und seeehr blutig!
    Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt – und die Spannung hielt bis zum Schluß – nein, eigentlich steigerte sie sich immer weiter; mit etlichen Überraschungen….
    Der Stil ist wie fast immer bei Beckett mitreißend, die Charaktere sind authentisch beschrieben, auch, wenn ich wirklich nicht alle mochte…. Aber über Jonah Colley würde ich sehr gern mehr lesen.
    Wie ich es bevorzugt mache, habe ich parallel zum Buch das Hörbuch gehört, so grandios vorgelesen von Johannes Steck, der seine Stimme gekonnt einsetzt: von Säuseln über Schreien bis zum sachlichen Vorlesen ist alles dabei – Steck passt als Vorleser perfekt zu dieser Geschichte!

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  • 5 Sterne

    32 von 51 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marion M., 05.07.2021

    Als eBook bewertet

    Warum Jonah Colley, Scharfschütze einer Londoner Polizeieinheit, dem Hilferuf seines ehemaligen Kumpels Gavin folgt, weiß er selbst nicht so genau. Was er am Treffpunkt vorfindet, ist jedoch glasklar: vier in Plastikfolie eingewickelte Körper, darunter der seines ehemaligen Freundes. Beim Versuch zu retten, was zu retten ist, wird Jonah niedergeschlagen. Als er erwacht, ist er selbst gefesselt und liegt auf Plastikfolie – und für Jonah beginnt ein Alptraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint…

    Hammermäßiger Auftakt einer neuen Thriller-Reihe von Erfolgsautor Simon Beckett, der einem wie immer kalte Schauer über den Rücken jagt und sich nicht aus der Hand legen lässt. Beckett ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, er benennt die grausamsten Details beim Namen. Die Bilder, die er hervorruft, lassen dem Leser kaum Raum für Fantasie. Das war zumindest so bei der Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter, und auch dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Schon der Paukenschlag zu Beginn lässt einem die Haare zu Berge stehen. Da wird nicht lange gefackelt – nach einem kurzen Intro findet man sich unversehens mit Protagonist Jonah Colley in der verrotteten Lagerhalle in einer gottverlassenen Gegend am Londoner Hafen wieder – und wird sofort mitten in Jonahs Alptraum mit hineingezogen. Becketts Erzählstil und -freude hat auch in diesem ersten Band der neuen Reihe nichts von seiner Überzeugungskraft und Intensität verloren, er versteht einfach sein Handwerk, entwirft mühelos Helden und Antihelden, stiftet Verwirrung mit überraschenden Wendungen und hält die Spannung so konstant aufrecht, dass auch dieses Buch zu einem Pageturner wird.

    Mit Jonah Colley ist dem Autor hier auch wieder ein starker, wenn auch polarisierender Charakter gelungen. Innerlich gebrochen nach dem Verschwinden seines Sohnes Theo und der Trennung von seiner Frau, lebt er in einer schäbigen Bude, einzige soziale Kontakte sind die zu seinen Kollegen. So wirklich interessiert ist er an nichts mehr – außer an der Frage, was mit seinem Sohn damals passiert ist. In Rückblenden werden parallel zur Gegenwartsgeschichte die Ereignisse um das Verschwinden seines Sohnes erzählt. Anfangs losgelöst voneinander, bildet sich nach und nach ein Gesamtbild, das zeigt, wie alles zusammenhängt. Die Erlebnisse am Kai ändern alles. Man könnte meinen, sie traumatisieren Jonah noch mehr, das tun sie einerseits auch, doch andererseits geht er gestärkt daraus hervor, er ändert sein Leben und entwickelt eine andere Sicht auf die Dinge. Dabei ist er keinesfalls der hundertprozentige Sympathieträger, auch er verschweigt einiges und handelt manchmal irrational. Er ist eher der Antiheld, durch sein Trauma glaubt man, er habe sich aufgegeben, dazu kommen noch seine schweren Verletzungen – er läuft an Krücken durch das Buch. Mehr als einmal kommen einem Zweifel am Ausgang der Situation, denn man traut ihm einfach nicht zu, dass er heil da wieder herauskommt. Jonahs Unzulänglichkeit gibt der Geschichte zusätzliche Brisanz, seine Verletzlichkeit und Hartnäckigkeit geben ihr Emotionalität. Der starke Fokus auf Jonah als Hauptfigur lässt kaum Raum für andere starke Figuren, vielleicht das Einzige, was ich ein wenig bemängele.

    Fazit: sehr spannende, durchaus brutale und blutige Geschichte und starker Auftakt zur neuen Thriller-Reihe des Erfolgsautors Beckett, die der David-Hunter-Serie in nichts nachsteht. Der Autor hat nichts verlernt, gewohnt bildhaft und lässig hält er die Spannung hoch, sorgt mit überraschenden Wendungen und erneuten Paukenschlägen für erschrecktes Aufkeuchen. Mit Jonah Colley ist ihm ein vielschichtiger Charakter gelungen, von dem man ungemein gefesselt ist und der dafür sorgt, dass man auch die Folgebände sehnsüchtig erwartet.

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    buchleserin, 12.07.2021 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    „Die Verlorenen“ ist der Auftakt einer neuen Trillerserie vom bekannten Thrillerautor Simon Beckett.
    In einem verlassenen Lagerhaus findet Jonah Colley, Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei, die Leiche seines ehemals besten Freundes Gavin. Die beiden hatten seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr. Doch nach einem Anruf mit der Bitte um ein Treffen war Jonah doch neugierig. In dem Lagerhaus sind drei weitere Tote, eingewickelt in Plastikplane. Was ist hier geschehen? Jonahs Sohn Theo verschwand spurlos vor zehn Jahren, noch immer versucht Jonah herauszufinden, was damals geschah.
    Endlich wieder ein spannender Thriller von Simon Beckett. Ich mag seine Bücher. Wer gerne Thriller liest, sollte sich auch mal die anderen Bücher von ihm näher ansehen. Dieser Thriller fesselt von Anfang an. Man taucht sofort ein in die ereignisreiche Handlung. Ich mag den Schreibstil des Autors, das Kopfkino läuft. Die Geschichte ist etwas verworren und nach und nach erfährt der Leser mehr. Der Protagonist Jonah Colley gefällt mir sehr. Er macht es der Polizei nicht leicht bei ihren Ermittlungen über den Lagerhaus-Fall. Und wird man erfahren, was mit Theo damals geschah? Ein spannender Thriller von Anfang bis Ende. Dies ist der Auftakt einer neuen Reihe, es geht also weiter mit Jonah Colley.
    Auch das Cover passt wieder ganz prima zum Buch. Ziemlich düster.

    Für Thriller-Fans gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung für diesen spannenden Thriller.

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  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 19.07.2021

    Als Buch bewertet

    Simon Beckett – Jonah Colley, 1, Die Verlorenen

    Zehn Jahre zuvor: Jonah ist Polizist und nach einer langen Dienstnacht und wenig Schlaf geht er mit seinem Sohn Theo auf den Spielplatz. Er muss kurz weggenickt sein, denn kurze Zeit später ist Theo verschwunden. Schnell rückt ein Verdächtiger in den Fokus, doch ihm können sein Partner Gavin und die Kollegen nichts beweisen.

    Gegenwart: Nach jahrelanger Funkstille meldet sich Gavin und bestellt Jonah in eine Lagerhalle. Könnte es sein, dass Gavin eine Spur zu Theo oder dem damals vermutlichen Täter hat? Doch als er die Lagerhalle betritt erwartet in ein unbeschreibliches Grauen, mehrere Leichen in Plastikplanen und er selbst wird ebenfalls angegriffen. Schwer verletzt kann er entkommen, doch nun glauben die Ermittler, er hätte die Leichen im Lagerhaus deponiert. Und der Alptraum ist noch lange nicht zu Ende...

    Ich habe vor einigen Jahren bereits zwei oder drei Bücher des Autoren gelesen.
    Der Schreibstil ist flüssig, modern und der Thriller lässt sich gut lesen. Die Spannung ist durchgehend und das Tempo angenehm hoch. Die Geschichte wird überwiegend aus der Sicht von Jonah erzählt, und es gibt einige Flashbacks von vor zehn Jahren.
    Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Jonah wirkte sympathisch, aber auch wenn er zur Spezialeinheit der Polizei gehört, war mir die Interaktion mit seinen Kollegen zu wenig. Ja, es gibt zwei Ermittler, die Jonah als Verdächtigen behandeln, aber was war denn mit dem Rest der Kollegen? Irgendwie dachte ich, dass hier seine Tätigkeit als Polizist mehr in den Vordergrund gerückt wird, auch wenn er selbst gerade aufgrund der schweren Verletzungen nicht diensttauglich ist. Dennoch, er hat mir als Hauptfigur gut gefallen, ich konnte seine Gedankengänge nachvollziehen, und im großen und ganzen wirkte alles stimmig.

    Die Schauplätze sind gut herausgearbeitet, wirken bildhaft ausgearbeitet und ich konnte sie mir gut vorstellen. Die Atmosphäre des Thrillers ist gedrückt, was zum einen daran liegt, dass Jonah noch immer nicht weiß, was mit seinem Sohn passiert ist, zum anderen überschatten die Ereignisse in der Gegenwart sämtliche Erfolge bzw. Misserfolge.
    Relativ schnell war zu durchschauen, wer der/die Täter ist/sind. Der Autor hat die Gewalttaten detailliert und brutal geschildert, aber ich kann mich erinnern, dass es bereits in vorherigen Büchern ebenfalls so gewesen ist.

    Die Story ist kurzweilig, der Thriller lässt sich flott weglesen und wird zum Pageturner. Die Spannung ist durchgängig und es gab ein paar nicht vorhersehbare Wendungen und ein paar Finten für die Leser. Dennoch, der Thriller ist gut, aber mir fehlte das gewisse "Etwas", weswegen ich nicht die volle Punktzahl geben kann. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung, denn der Thriller weiß zu unterhalten.

    Das Cover ist genretypisch, hat mich aber angesprochen.

    Fazit: spannender, temporeicher Thriller. 4 Sterne.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Monika S., 24.07.2021

    Als Buch bewertet

    Schon das düstere Bild auf dem Cover lässt noch dunklere Dinge erahnen...

    Und so kommt es dann auch: Schon mit dem ersten Satz ist man mitten im Geschehen und fühlt sich an den grusligen Ort eines verlassenen Schlachthauses nahe der alten Docks in London versetzt. Slaughter Quay ... schon der Name weckt grausame Assoziationen und ist somit das perfekte Setting für den Auftakt einer neuen Thriller-Serie von Simon Beckett.
    Warum wurde Jonah von seinem alten Freund um Mitternacht an diesen verlassenen Ort gebeten? Jonah kommt zu spät, er findet Gavin ermordet in der alten Halle und als ob das nicht schon schlimm genug ist, findet er drei in Plastik eingehüllte Leichen. Wobei, eine davon bewegt sich noch... Die tragischen Ereignisse in der alten Lagerhalle führen Jonah zurück zum tragischen Verschwinden seines Sohnes Theo vor zehn Jahren. Hat sein alter Freund Gavin herausgefunden, was damals wirklich geschah? Verzweifelt versucht Jonah, dies herauszufinden und gerät dabei selbst unter Verdacht der Ermittler.

    Simon Beckett hat eine unverwechselbare Art zu schreiben. Mit seinem sehr lebendigen Schreibstil findet er sofort den Schalter, um das Kopfkino zu starten. Dort lässt er Bilder entstehen, die man dort eigentlich nicht haben möchte. Verlassene Lagerhäuser, dunkle Gassen, nahende Schritte ... schon beim lesen fühlt man die unheimliche Atmosphäre und bekommt Gänsehaut. Man fühlt sich wie ein Beobachter, der gleichzeitig fasziniert und erschüttert durch die vor die Augen geschlagenen Hände spickelt und nicht wegschauen kann. Die Spannung ist greifbar und durchgängig von Anfang bis zum Ende.
    Die Geschichte ist sehr gut ausgearbeitet und schlüssig, wenn auch der Protagonist - seit vielen Jahren selbst bei einer bewaffneten Eliteeinheit der MET - manchmal erstaunlich naiv agiert. Man sollte doch annehmen, dass er durch seine Berufserfahrung in einigen Situationen wesentlich professioneller handeln müsste. Dennoch wirkt er authentisch, sympathisch und erweckte außerdem mein Mitgefühl, man hofft mit und für ihn, dass er seinen Sohn nach all den Jahren vielleicht doch noch lebend findet. Doch das werden wir sicher erst am Ende der neuen Jonah-Colley-Reihe herausfinden...

    Fazit: Simon Beckett ist einfach ein Meister seines Genres - auch dieser Thriller ist Lesegenuss pur! Absolute Leseempfehlung!

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Svea E., 08.07.2021

    Als Buch bewertet

    Wenn Gegenwart und Vergangenheit verwoben scheinen...

    Endlich hielt ich den neuen Thriller von Simon Beckett in den Händen - und da war er auch schon durchgelesen. Ich kann mich den positiven Stimmen anschließen, auch mich konnte der erste Teil der neuen Reihe sehr gut unterhalten. Zum Inhalt will ich hier gar nichts weiter verraten, denn schon zu Beginn kommt es zu einigen Twists.

    Allem voran trägt der sehr gute Schreibstil von Simon Beckett dieses Buch. Der Autor schaff es dadurch, durch weg die Spannung zu halten, selbst wenn Jonah für den Augenblick nicht weiterkommt. Personen und Settings wirken immer greifbar, als wäre man hautnah dabei. Dabei vermittelt Beckett immer wieder eine düstere, beklemmende Atmosphäre, die mich insbesondere im ersten Drittel des Buches in ihren Bann gezogen hat. Auch im weiteren Verlauf kommt es immer wieder zu unerwarteten Wendungen und gefährlichen Situationen, bei denen niemand sicher ist.

    Hauptprotagonist Jonah ist sympathisch, auch wenn er das ein oder andere Mal sehr eigenwillige Entscheidungen trifft. Seine Arbeit als Polizist kommt weniger zum Tragen, was der Geschichte keinen Abbruch tut. Seine Vergangenheit hat ihn geprägt und auch in der Gegenwart kommt er nicht allzu gut weg - wie auch bei Hunter haben wir es mit einer vom Leben gebeutelten Hauptperson zu tun. Mit Jonah habe ich aber noch ein Stück mehr mitgefühlt. Insbesondere die Storyline rundum seinen Sohn hat mich sehr berührt. Beckett hat es geschafft, diese innige Beziehung innerhalb weniger Seiten intensiv darzustellen, sodass ich nicht drumherum gekommen bin, ebenfalls mit zu bangen und mit zu leiden.

    Ich bin jetzt sehr gespannt, wie es weitergeht und würde am liebsten direkt weiterlesen. Vor allem frage ich mich, wohin Jonah uns als nächstes führt, denn ihm scheinen alle Wege offen.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Debbie V., 18.07.2021

    Als Buch bewertet

    Jonah Colley, Polizist bei einer Spezialeinheit in London, hat vor 10 Jahren seinen kleinen Sohn verloren. Seine Ehe ging in die Brüche und nun wohnt er in einer heruntergekommenen Gegend. Auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin, ebenfalls Polizist, brach damals ab. Nun meldet sich Gavin plötzlich und bittet Jonah um Mitternacht zum Slaughters Quai, einer verlassenen Gegend. Als Jonah dort ankommt, stößt er auf jede Menge Leichen.

    Jonah ist ein sympathischer Protagonist, auch wenn ich sagen muss, dass ich einige seiner Entscheidungen nicht nachvollziehen kann. Er hat sich ein Ziel gesetzt, heraus zu finden, was mit Gavin und mit seinem Sohn Theo passiert ist, und lässt sich davon durch nichts und niemanden abhalten. Auch nicht durch das sehr unsympathische Ermittlerduo Fletcher und Bennett, die immer irgendwie hinterherhinken.
    Die ersten beiden Drittel des Buches sind ungemein spannend. Eine Entdeckung jagt der nächsten, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Danach lässt die Spannung deutlich nach und die Story wird etwas vorhersehbar.
    Trotzdem ist die verlorenen ein sehr spannender Thriller und ein guter Auftakt zu einer Ermittlerreihe. Auch wenn ich persönlich hoffe, keine weiteren Geschichten mit Fletcher und Bennett mehr lesen zu müssen.

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  • 4 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ronnie, 09.07.2021 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Jonah Colley erhält völlig unerwartet einen Anruf von seinem früheren besten Freund Gavin. Sie sind beide bei der Polizei, aber in völlig verschiedenen Abteilungen. Gavin scheint in Not zu sein und trotz eines Zerwürfnisses vor 10 Jahren kann Jonah es doch nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, Gavin nicht zu helfen. So fährt er nachts zum Slaughter Key und gerät in eine Situation, mit der er in keiner Weise gerechnet hat.

    Mich hat gestört, das Jonah in verschiedenen Situationen nie reagiert hat, wie ein langjähriger Polizist regieren würde. Manchmal dachte ich, hat der gar keinen Selbstschutz?
    Da war mir immer völlig unverständlich, wie Jonah reagiert und gehandelt hat. Etwas, das mich doch immer wieder gestört hat. Auch fand ich die Handlung zum Ende hin doch immer abstruser. In der ersten Hälfte des Buches, war ich noch Feuer und Flamme, aber zum Ende hin wurde ich immer skeptischer.
    Ich habe das Hörbuch gehört und mich hat hier doch sehr genervt, das der Sprecher die negativen Charakter auch mit nervigen Stimmen versehen hat. Ich laste das jetzt nicht dem Sprecher an, da der Verlag das sicher auch so gewünscht hat, aber mich hat es einfach genervt.

    Alles in allem eine spannende Geschichte mit einigen Schwächen.

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  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bärbel K., 09.07.2021

    Als Buch bewertet

    Die Verlorenen – ein treffender Titel. Hat doch Jonah Colley bereits vor 10 Jahren seinen vierjährigen Sohn, der spurlos vom Spielplatz verschwand während er eingeschlafen ist, verloren und kurze Zeit später auch noch seinen langjährigen, besten Freund Gavin. Beide Männer sind, wenn auch in unterschiedlichen Abteilungen bei der Londoner Polizei tätig. Trotzdem hatten sie zehn Jahre keinen Kontakt mehr und nun ruft Gavin ihn um Hilfe an, verlangt ein Treffen in einer verlassenen Lagerhalle. Was Jonah dort erwartet, ist ein Bild des Grauens …
    Was Simon Becket aus dem Hilferuf eines alten Freundes in diesem Thriller gepackt hat, ist beachtlich. Die Handlung ist an keiner Stelle vorhersehbar, zum Teil auch verwirrend. Der angeschlagene Jonah muss an seine Grenzen gehen, immer noch getrieben von der Hoffnung doch noch seinen Sohn zu finden. Ob Jonah nun nach einem Jahrzehnt noch erfährt, wo sein Sohn ist, ob er vielleicht sogar noch lebt und was damals passiert ist, muss schon jeder selbst nachlesen. Doch bei aller Spannung, die ohne Frage beim Lesen aufkommt, fand ich Jonah als Hauptfigur nicht überzeugend. Erstens war er gleich an Anfang aufgrund des Anschlags körperlich stark eingeschränkt und so ist dann auch im weiteren Ablauf immer wieder von stolpern, wegknicken und anderen Einschränkungen die Rede. Ein strahlender Held? Nicht wirklich. So empfand ich auch die vielen Wendungen bei der weiteren Entwicklung des Falls zum Teil sehr konstruiert, nicht überzeugend. Zu viele Böse, zu viel Rache von allen Seiten. Da habe ich schon bessere Bücher von Simon Becket gelesen. Darum gibt’s von mir auch nur 3,5 Lese-Sterne.

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  • 2 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sarah K., 23.07.2021 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Ich wollte dieses Buch wirklich gerne mögen und suche auch jetzt noch nach Gründen, weshalb ich mehr Sterne geben sollte als die zwei, die ich verteile. Ich habe bisher ohne Ausnahme alles von Beckett verschlungen und konnte den Auftakt zur neuen Reihe kaum erwarten. Was soll ich sagen: Ich wurde leider bitterlich enttäuscht.
    Der Schreibstil kommt nicht an die bisherigen Bücher des Autors ran, das kann schon mal vorkommen.
    Der Protagonist ist eine Zumutung für mich, welche in keiner Relation und erst recht nicht im logischen Zusammenhang steht.
    Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Man erwartet nun einen taffen, starken Typen, der unerschütterlich kämpft und mit allen Wassern gewaschen ist. Leider wird Jonah als unbeholfen und ungeschickt beschrieben. Das er es bis zu diesem Zeitpunkt geschafft hat zu überleben, das grenzt nach der Beschreibung für mich an ein Wunder.
    Insgesamt wirkt die ganze Story sehr konstruiert und eine sehr überraschende Wendung hat die Geschichte dann vollends durchfallen lassen.
    Ich bin mir leider nicht sicher, ob ich den zweiten band lesen werde. Obwohl ich die neue Reihe doch so gerne mögen wollte…

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  • 5 Sterne

    sbbsnl, 12.07.2021

    Als eBook bewertet

    Ein spannender Auftakt…!

    Autor:
    Simon Beckett ist ein britischer Krimi und Thriller Autor. Bekannt und erfolgreich durch seine Reihe um den forensischen Anthropologen Robert Hunter startet er mit dem Buch „Die Verlorenen“ eine neue Reihe mit dem Londoner Polizisten Jonah Colley als Hauptfigur.

    Inhalt:
    Jonah Colley wird von seinem ehemals besten Freund Gavin angerufen und zu einem alten Lagerhaus an der Themse gebeten, dort entdeckt er auf grausamste Weise getötete Menschen. Er wird selbst überfallen und muss langsam wieder zurück ins Leben finden, um zu erkennen, dass alles nicht so ist wie es scheint und das Verschwinden seines Sohnes Theo vor 10 Jahren mehr Geheimnisse verbirgt als gedacht. Es ist eine Geschichte um einen Mann, der verzweifelt versucht Erklärungen für die dramatischen Geschehnisse in der Vergangenheit zu finden.

    Die Printausgabe hat 416 Seiten und erscheint am 08.07.2021 im Wunderlich Verlag.

    Das Hörbuch ist im Argon Verlag in einer gekürzten Version erschienen und wird von Johannes Steck gelesen.

    Meine Meinung:
    Ich habe alle Hunter Bücher von Simon Beckett gelesen, bin somit eine begeisterte Leserin des Autors. Die letzten Bücher waren zwar immer noch sehr gut, aber nicht mehr so mitreißend aus meiner Sicht. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, das Beckett mit einer neuen Reihe aufwartet. Das Buch hat mir von Anfang an richtig gut gefallen, es ist äußerst spannend und sehr gut geschrieben. Immer neue Wendungen nimmt die Aufarbeitung der Geschehnisse und das hat mich bis zum Schluss gefesselt.

    Der „Neue“ Jonah Colley ist zwar ebenso wie Robert Hunter arg gebeutelt vom Leben, aber man kann ganz schnell eintauchen in seiner Welt und begleitet ihn gerne auf dem schweren Weg, den er zu beschreiten hat. Beckett arbeitet die, für das Buch doch sehr wichtige Geschichte um seinen verschwundenen Sohn, gut auf und springt immer wieder hin und her zwischen der Gegenwart und den dramatischen Tagen vor 10 Jahren, um den Leser ins Bild zu setzen.

    Es gibt sympathische und weniger freundliche Menschen und die Geschichte um die brutale Ermordung einiger Menschen lässt uns durch den Autor in die Abgründe der Menschen schauen.

    Es ist kein leichtes Thema und das Schicksal von Colley und seine ständigen Bemühungen die Dinge und Geheimnisse aufzuklären, das zehrt an ihm und auch an meinen Nerven als Leserin. Aber das ist es ja was einen guten Thriller ausmacht, man fiebert mit, nimmt Anteil und ist gespannt, wie sich die Geschichte am Ende entwickeln wird. All das bietet mit Simon Beckett mit diesem ersten Buch um Jonah Colley.


    Hörbuch:
    Da ich parallel das Hörbuch gehört habe lasse ich auch hierzu meine Meinung einfließen:

    Johannes Steck hat nicht nur eine Stimme, die ganz wunderbar angenehm ins Ohr geht, sondern er liest auch die einzelnen Personen sehr engagiert und so gänzlich unterschiedlich, das hat mich begeistert. Er spricht sie so, dass ich als Leserin immer auch anhand der Stimmlage erkennen konnte, wer gerade "redet". Selbst wer gut und böse ist, konnte mir Steck mir stets durch unterschiedlichen Stimmfarben mitteilen.

    Spannend und immer mit genau der richtigen Menge an Emotionen in der Stimme hat mir Johannes Steck ein wirklich wunderbar dargeboten. Ein perfekter Hörbuchgenuss.

    Dass es sich bei der Version des Argon Verlages um eine gekürzte Version handelt, ist mir nicht aufgefallen und hat mich nichts vermissen lassen.

    Ich kann eine ganz klare Empfehlung für das (Hör-)Buch aussprechen, wer Beckett mag wird es sowieso mögen, wer ihn noch nicht kennt, findet hier mit „Die Verlorenen“ einen perfekten Einstieg in die Schreibwelt von Simon Beckett.

    Und wer Johannes Steck als „Vorleser“ bisher verpasst hat, sollte dies schleunigst nachholen

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  • 5 Sterne

    Magnolia, 16.07.2021 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Eine neue atemberaubende Thrillerreihe von Bestsellerautor Simon Beckett gibt mit „Die Verlorenen“ ihr Debüt. Als besonderen Leckerbissen hörte ich vom Argon-Verlag das Hörbuch, authentisch eingesprochen von Johannes Steck.

    Thriller sind meine Leidenschaft, bis jetzt allerdings vorwiegend lesend. Johannes Steck ist es mit seiner Stimme, seinem facettenreichen Vortrag gelungen, mich direkt ins zwielichtige London zu verfrachten. Jedem einzelnen der Charaktere gibt er Profil und Persönlichkeit, mit geschlossenen Augen lauschte ich dem Geschehen, konnte alle Figuren gut zuordnen. Die kurzen, aber sehr prägnanten Pausen zwischen den Kapiteln runden den Hörgenuss präzise ab, ohne den Hörfluß zu beeinträchtigen. Steck schafft eine Lebendigkeit, vermittelt temperamentvolle Typen genauso wie Gehässigkeiten und daneben auch sehr viel Angst, ja Todesangst zuweilen. Nach diesem für mich so intensiven Hörerlebnis bin ich immer mehr der Überzeugung, dass ein Hörbuch, gut eingelesen, ein Leckerbissen der Extraklasse ist. Gerne und immer wieder mehr davon.

    „Jonah, ich brauche deine Hilfe, du bist der Einzige, dem ich vertrauen kann“. So fleht Gavin, sein ehemals guter Freund, ihn an. Zu dem alten Lagerhaus am Slaughter Quay soll er kommen - und Jonah kommt. Auch wenn er sich nicht vorstellen kann, warum Gavin ausgerechnet ihn anruft, denn ihre Freundschaft endete vor zehn Jahren abrupt, als Jonahs Sohn Theo spurlos verschwand und so einiges geschah, das bis heute nachhallt.

    Ich bin begeistert und das gleich zweifach. Zum einen wegen des schon erwähnten brillanten Vortrages von Johannes Steck und zum anderen ist es Simon Beckett gelungen, mich für „Die Verlorenen“ und Jonah Colley, Mitglied eines bewaffneten Eliteteams der Metropolitan Police in London, zu entflammen. Wie von Beckett gewohnt geht es auch hier gleich richtig zur Sache. Neben dem noch immer rätselhaften Verschwinden Theos, das zwischendurch immer wieder anklingt, erwartet Jonah in dem verlassenen Lagerhaus Grauenhaftes. Was es mit den in Plastikfolie eingewickelten Toten auf sich hat, ist ein spannendes Szenario mit unvermuteten, rasanten Wendungen. Jonah stößt vermehrt auf Unverständnis und Hindernisse, auch in den eigenen Reihen. Er kämpft an allen Fronten, muss seine Glaubwürdigkeit immer wieder beweisen.

    Wie von Beckett nicht anders zu erwarten, hat er mit Jonah Colley einen komplexen, facettenreichen Charakter mit genug Potential erschaffen. Der Start in die neue Reihe ist gelungen, alle Aspekte eines hochspannenden Thrillers sind da, um Band zwei werde ich nicht herumkommen, möchte es aber auch nicht. Und – da ich Johannes Steck sehr gerne zugehört habe – werde ich Jonahs nächsten Einsatz hörend genießen. Kurz und prägnant: Ein Hörgenuss vom Feinsten, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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  • 5 Sterne

    Books of Tigerlily, 12.07.2021

    Als Buch bewertet

    Simon Beckett did it again! Was sorgten die Neuigkeiten über einen neuen Thriller von Simon Beckett für Begeisterung, zumal es sich wohl um den Auftakt einer neuen Ermittlerreihe handelt. Natürlich war auch ich direkt neugierig und musste das Buch sofort haben, klingt der Klappentext doch wahnsinnig spannend.

    Und der Autor weiß bereits auf wenigen Seiten seine Leser zu fesseln! Ich bekam beim Lesen direkt eine Gänsehaut, ein guter Einstieg in diesen Thriller. Simon Beckett haut hier bereits spannungsmäßig einen raus und der Spannungsbogen wird ab da auch auf einem konstant hohen Niveau gehalten.

    Der Schreibstil ist flüssig und entfaltet eine richtige Sogwirkung, sodass man komplett in die Handlung abtauchen kann. Jonah Colley ist ein sympathischer Charakter mit Vorgeschichte, einem Paket, das er mit sich herumschleppt und dessen Last sich dem Leser nach und nach offenbart. Normalerweise bevorzuge ich es, wenn dieser persönliche "Ballast" der Ermittler eher im Hintergrund steht. Hier verknüpfen sich allerdings Jonahs Background und der aktuelle Fall perfekt zu einem großen Verdachtsmoment, was ich wirklich richtig gut gelungen fand. Gegenwart und Vergangenheit verwischen zu einer atemberaubenden Jagd nach Täter und Hintergründen.

    Dabei manövriert sich Jonah selbst in mehr als eine brenzlige Situation und scheint schließlich selbst Verdacht zu erwecken. Dabei tauchen immer wieder neue Figuren auf, der Leser wird auf falsche Fährten gelockt und es gibt viele Wendungen, sodass die Handlung nie vorhersehbar ist und man bis zum Schluss mitfiebert, wer nun tatsächlich der Täter ist. Durch den Enthüllungsmoment kommt man als Leser ebenso ins Trudeln wie Jonah, hat man sich doch vielleicht von Wunschdenken und ausgelegten Fallen zu sehr leiten lassen.

    Ich hätte mir hier allerdings einige Dinge mehr gewünscht. Zum einen hätte ich mir einfach mehr London als Setting herbeigesehnt, da ich finde, dass das besondere Flair der Stadt so viel mehr hergeben könnte wie hier ausgeschöpft wurde. Weiter hätte ich mir auch mehr Jonah Colley in Bezug auf seine Stellung bei der Polizei gewünscht. Obwohl die Handlung so natürlich keinen "aktiven" Ermittler hergibt, hätte ich mir hier mehr greifbares, vielleicht etwas mehr Konflikt gewünscht. Nichtsdestotrotz ist dies sicher Kritik auf hohem Niveau, denn "Die Verlorenen" ist ein rundes Buch, dass Spannung und Nervenkitzel verspricht.

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in zwei Tagen runter gelesen. Für mich ein Highlight des Jahres und ich erhoffe mir mehr Bände der neuen Reihe!

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  • 5 Sterne

    Friederike D., 08.07.2021 bei Jokers bewertet

    Als Buch bewertet

    Simon Beckett konnte mich in den vergangenen Jahren mit seiner Reihe rund um den forensischen Anthropologen David Hunter immer wieder begeistern. Die Ankündigung, dass er mit „Die Verlorenen“ eine neue Reihe startet, hat mich dadurch gleichzeitig etwas traurig, aber auch sehr neugierig gemacht, denn die Hoffnung, dass diese genau so genial werden würde war natürlich da.

    Die Verlorenen startet direkt gewohnt actionreich und brutal, sodass ich bereits nach wenigen Seiten in den Bann des Buches gezogen wurde. Wie schon bei der David Hunter-Reihe werden die Grausamkeiten detailliert geschildert, sodass der Thriller nichts für zarte Gemüte, aber genau das richtige für mich ist. Nach dem spannenden Intro lernen die Leser*innen den neuen Ermittler Jonah genauer kennen. Durch Rückblicken wird von den Ereignissen vor 10 Jahren, bei denen sein Sohn verschwand, berichtet, die Jonah maßgeblich geprägt haben und auch die Beziehung zu Gavin, zu dem er seit dieser Zeit keinen Kontakt mehr hat wird näher beleuchtet. Die Rückblicke schaffen es zusammen mit der Gegenwart ein facettenreiches Bild von Jonah zu zeichnen, der mir als Ermittler dadurch sehr sympathisch geworden ist.

    Dieser wird selbst von der Polizei verdächtigt Schuld an den Morden im Lagerhaus zu sein, versucht jedoch hinter dem Rücken der Ermittler seine eigenen Nachforschungen anzustellen. Die zahlreichen Stränge, die es anfangs in der Geschichte gibt, fügen sich mit der Zeit immer mehr zusammen und einige überraschende Wendungen schaffen es, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten.

    Neben Jonah gibt es keine weiteren Hauptfiguren, die eine präsentere Rolle einnehmen, was ich aber bei einem Reihenauftakt nicht bemängele, da dafür auch in den Fortsetzungen noch die Option da ist und Jonah dafür besonders gut beleuchtet wurde und seine Denkweise und sein Handeln nachvollziehbar wurden.

    Auch der Showdown am Ende macht Lust auf mehr und die Aufklärung bietet noch genug Potenzial für Fortsetzungen, gleichzeitig werden aber alle wichtigen Fragen geklärt, sodass das Buch für sich abgeschlossen ist.

    Mit der David Hunter-Reihe lässt sich das Buch schwer vergleichen, da der Ansatz der Geschichte sich nennenswert unterscheidet, die bildhafte Sprache, die Spannung und die Brutalität für die Beckett bekannt ist bleiben jedoch erhalten, sodass ich diesen Reihenauftakt Fans von Beckett und natürlich auch neuen Leser*innen sehr ans Herz legen kann und 5 Sterne gebe.

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  • 5 Sterne

    Cynthia M., 09.07.2021

    Als Buch bewertet

    Als Thriller-Fan kommt man an Simon Beckett nicht vorbei, der mit seiner David-Hunter-Reihe eine riesige Fangemeinde aufgebaut hat. Nach sechs Bänden wurde Hunter nun in den Ruhestand geschickt, um Platz für einen neuen Ermittler zu machen. Simon Beckett hat mit "Die Verlorenen" einen fulminanten Reihenauftakt hingelegt, der mich atem- und schlaflos zurückgelassen hat.

    Zum Inhalt: Jonah Colley ist Polizist bei der SCO19, einer bewaffneten Spezialeinheit des Londoner Metropolitan Police Service. Eines Abends erreicht ihn nach Feierabend ein Anruf seines ehemals besten Freundes Gavin. Dieses scheint in Schwierigkeiten zu stecken und bestellt Colley um Mitternacht zum Schlachterkai. Doch als dieser dort ankommt, ist von Gavin keine Spur. Schwankend zwischen Ehrgefühl und Neugier begibt sich Colley auf die Suche nach Gavin. Und stolpert direkt in ein Gespinst aus Lügen und kriminellen Machenschaften, das ihn selbst zu Fall bringen könnte.

    Jonah Colley ist einer dieser Charaktere für die ich mitfiebere und mir Erfolg wünsche. Er hat viel durchgemacht, aber hat seine Entschlossenheit und sein Ehrgefühl dadurch nicht eingebüßt. Den inneren Wandel, den er im Verlauf des Buches durchmacht fand ich total spannend und am Ende hatte ich so einen richtigen "Wow"-Moment. Was für ein harter Hund, ich kanns kaum erwarten, wie es in den nächsten Bücher für ihn weitergeht.

    Der Schreibstil und das Setting haben mich absolut abgeholt. ich fand das Buch ab Seite 1 unfassbar spannend. Ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen und habe mir entsprechend die Nacht um die Ohren gehauen. Zu groß waren die Neugier und der Nervenkitzel beim Lesen. Und immer mehr spitzten sich die Ereignisse zu, nur um sich am Ende in einem erbitterten Showdown zu entladen. Meine Überraschung am Ende war praktisch grenzenlos, genau wie Colley habe ich bis zum Schluss im Dunklen getappt. Chapeau an Beckett für diese verstrickte Storyline- er hat mich da kalt erwischt.
    Beckett legt auch hier wieder eine raue Sprache an den Tag, dem Buch mangelt es nicht an detaillierten Beschreibungen und einer gewissen Brutalität, passend zum Setting der Geschichte.

    Für mich war dieses Buch wieder ein echtes Leseerlebnis und in meinen Augen kann man mit einem Thriller von Simon Beckett auch nichts falsch machen, wenn man neu im Genre unterwegs ist. Von mir eine klare Empfehlung. Aber Vorsicht- Suchtgefahr!

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  • 5 Sterne

    briddybaby17, 18.07.2021

    Als Buch bewertet

    Brillanter Auftakt
    Die neue Reihe von Simon Beckett beginnt mit dem Thriller "Die Verlorenen" und dieser steht seinen früheren Werken in nichts nach.
    Als sein vierjähriger Sohn Theo verschwindet, bricht für Jonah Colley eine Welt zusammen. Er verliert nicht nur seinen Sohn, auch geht seine Ehe in die Brüche und er verliert den Kontakt zu seinem engsten Freund Gavin.
    Zehn Jahre später, Jonah ist inzwischen bei einer Spezialeinheit der Londoner Polizei, meldet sich Gavin überraschend und bittet ihn zu einem verlassenen Lagerhaus. Zunächst zögert er, doch Gavin klang komisch und er lässt sich auf dieses Treffen ein. Dort angekommen findet er dessen Leiche und drei weitere. Auch Jonah wird niedergeschlagen. Doch warum glaubt ihm die Polizei nicht und wie hängt das Ganze mit dem Verschwinden seines Sohnes zusammen? Eine spannende Jagd beginnt, die selbstverständlich nicht für jeden gut ausgeht.
    Das Cover passt super zu diesem Thriller und vermittelt die richtige Stimmung.
    Der Schreibstil gehört unverkennbar zu Simon Beckett. Von Beginn an gerät der Leser in die Handlung ohne langes Vorbereiten. Die Spannung wird durchgehend aufrecht erhalten. Durchatmen Fehlanzeige. Aber genau das macht diesen Thriller aus.
    Die Charaktere sind klasse gewählt, zum Teil undurchsichtig und eigen. Gefühlt hat jede Person ein Geheimnis. Auch weiß ich noch nicht genau, in welche Richtung sich die Hauptfigur Jonah entwickelt. Auch das macht es spannend.
    Die Entwicklung der Handlung ist sehr gelungen. Verzwickte Wendungen runden das Bild ab. Die Auflösung ist gelungen.
    Es geht um Schuld, Gewissen und Verdrängung und vor allem um die Art und Weise, wie die einzelnen Charaktere damit umgehen.
    Wie auch in seinen anderen Büchern steigt er in die Psyche der Protagonisten ein und beschreibt die menschlichen Abgründe. Atemberaubend trifft es.
    Man erkennt die Handschrift des Autors, jedoch ist der Thriller nicht an die frühere Bücherreihe angelehnt. Das gefällt mir sehr.
    Ich bin begeistert von dem Beginn dieser neuen Thriller-Reihe und der Autor hat mich auch hier wieder überzeugt. Schon jetzt freue ich mich auf die Fortsetzung.

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  • 5 Sterne

    Bookwood, 12.07.2021

    Als Buch bewertet

    Simon Beckett hat bekanntlich viele Fans und auch ich gehöre seit zahlreichen Jahren zu seinen begeisterten Leser*innen. In seinem neuen Buch „Die Verlorenen“ gönnt er zwar seinem beliebten Protagonisten, dem forensischen Anthropologen David Hunter, eine Pause, dennoch bleibt er der Tradition seiner gut konstruierten Spannungsromane treu und hat wieder einen echten Pageturner geschrieben.
    Handlungsort ist London, viele Szenen spielen in den düsteren Docklands.
    Jonathan Colley, der Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei ist, wird völlig überraschend von seinem Freund Gavin per Mail kontaktiert. Er bittet ihn um Hilfe und obwohl Jonah nach dem Verschwinden seines 4-jährigen Sohnes vor 10 Jahren den Kontakt zu ihm abgebrochen hatte, fährt er zum Slaughter Kai, wo ihn ein Alptraum erwartet. Jonah wird hineingezogen in eine Geschichte, beruhend auf Betrug, Lüge und Verrat und gerät sogar in den Verdacht, ein Mörder zu sein. Obwohl er sich selbst in Lebensgefahr begibt, treibt ihn immer weiter der Gedanke an, endlich herauszufinden, was wirklich damals mit seinem Sohn Theo geschehen ist.
    Ich war wieder einmal sehr begeistert von Simon Beckett. Es gelingt ihm einfach meisterhaft mit Hilfe von verschiedenen überraschenden Wendungen in der Story, atemberaubende Spannung aufzubauen. Mir gefällt in diesem Zusammenhang auch besonders, dass die Krimis nicht allzu umfangreich sind und die Erzählstruktur schon alleine deshalb sehr dicht. Die düstere Stimmung lastet wie ein Nebel über der Geschichte, wie passend, dass sie in London spielt. Die Hauptfigur Jonathan Colley ist sehr gut gezeichnet, ein Mann, der durch den Verlust seines Sohnes innerlich zerrissen ist und trotzdem versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen.
    Nicht nur Beckett-Fans werden dieses Buch mögen. Die Gestaltung der Hardcover-Ausgabe ist wenig spektakulär, passt aber gut zum Inhalt.

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  • 5 Sterne

    carola1475, 10.07.2021

    Als Buch bewertet

    Beckett bleibt sich auch mit der neuen Thriller-Reihe treu

    Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seine Arbeit ist sein Lebensinhalt, mehr ist da kaum, er ist ein gebrochener Mensch seit sein vierjähriger Sohn vor 10 Jahren verschwand. Auch zu seinem ehemals besten Freund Gavin, ebenfalls Polizist, hat er seit Jahren keinen Kontakt mehr. Nun ruft ihn Gavin abends an und bittet verzweifelt um Hilfe. Als Jonah um Mitternacht am verabredeten Treffpunkt, einem verlassenen Lagerhaus, vergeblich auf Gavin wartet und sich auf die Suche nach ihm begibt, beginnt ein Albtraum, der ihn schwer verletzt im Krankenhaus aufwachen lässt.

    Jonah wird von der Polizei verhört und verdächtigt, er wird nicht an den Ermittlungen beteiligt und stellt eigene Nachforschungen an, anfangs langsam und mühselig, durch seine Verletzungen sehr gehandicapt und während des ganzen Buchs weiter gesundheitlich sehr angeschlagen.

    Vom fulminanten Beginn an ist der Leser mitten im Geschehen, stößt mit Jonah an seine physischen und psychischen Grenzen und teilt seine Erinnerungen an Theo und dessen Verschwinden vor 10 Jahren und daran, wie es zum Bruch mit Gavin kam.

    Der Thriller ist vielschichtig und atmosphärisch dicht, sehr geschickt konstruiert. Mit Jonah gewinnt auch der Leser allmählich immer mehr Erkenntnisse, überraschende Wendungen halten die Spannung durchgehend hoch und den Leser gefesselt. Wozu auch der düstere, intensive und flüssig zu lesende Schreibstil beiträgt.

    Aus dem schockierenden Showdown geht Jonah nach langer Rekonvaleszenz psychisch gestärkt hervor. Er scheint ein wenig neuen Lebensmut zu finden, was dem vom Schicksal gebeutelten sympathischen Protagonisten von Herzen zu wünschen ist, und ich freue mich auf ein Wiedersehen im zweiten Band der Reihe.

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  • 5 Sterne

    mimitatis_buecherkiste, 24.07.2021

    Als Buch bewertet

    Zehn Jahre ist es her, dass Jonah Colley etwas von seinem ehemals besten Freund Gavin McKinney gehört hat. Wie aus dem heiteren Himmel ruft Gavin ihn an, klingt verzweifelt, geradezu verängstigt und bittet Jonah um Hilfe. Das Treffen in einem verlassenen Lagerhaus verläuft anders, als geplant. Jonah findet Gavins Leiche sowie drei weitere in Plastikplane eingewickelte Körper. Als er feststellt, dass einer der Körper sich bewegt, versucht er alles, um das Leben der Person zu retten. Da ahnt er noch nicht, dass dies alles mit einem Ereignis von vor zehn Jahren zusammenhängt, dass er bei der Suche nach der Wahrheit an seine Grenzen kommen und nicht nur sein Leben riskieren wird.

    Dies ist der Beginn einer Reihe um Jonah Colley, der mir von Anfang an sympathisch war. Ein Typ mit Ecken und Kanten, mit Macken und Fehlern, aber auch einem Herz am rechten Fleck. Neben der Gegenwart werden wir immer wieder zehn Jahre zurückgeworfen in die Zeit, als sein Sohn Theo verschwunden ist. Eine Zeit, in der die Verzweiflung und die Trauer über das Verschwinden des Kindes spürbar sind. Immer wieder verschwimmen die Grenzen, tauchen Hinweise auf, die einen möglichen Zusammenhang zu Theo vermuten lassen. Raffiniert werden Spuren gelegt, atemlos habe ich mitgeraten und mitgefiebert. Die Story war nicht wahnsinnig aufregend oder actionreich, aber dennoch war durchgehend eine Spannung greifbar, die es mir unmöglich gemacht hat, das Buch an die Seite zu legen.

    Ein grandioser Reihenstart mit einem Helden, der menschlich und charakterlich nicht angenehmer sein könnte. Auch wenn der Fall in sich abgeschlossen ist, ahnt man am Ende, wie es weitergehen könnte. Ich kann es kaum erwarten und freue mich sehr drauf. So geht Thriller! Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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