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  • 5 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 17.01.2020

    Auf den neuen Band aus der Hannover Serie von Susanne Mischke habe ich gespannt gewartet. Gleich nach den ersten Seiten fühle ich mich wieder wie zu Besuch bei alten Bekannten. Das Team um Kommissar Völxen ist eine tolle Mischung, jeder hat seine Stärken und Schwächen.

    Bodo Markstein, der Reporter von der „Bild“ wurde erschlagen aufgefunden. Auch wenn er allen Beamten gehörig auf die Nerven ging, sind sie doch von seinem Tod betroffen. Arbeitete er an einer heißen Story? – viel gibt ja das Hannover Umfeld nicht her, wenn man vom natürlichen Tod der Unterwelts- und Rotlichtgröße Hannes Piekenbrock absieht.

    Was ich bei Mischkes Krimis so ganz besonders mag, ist die bodenständige Spannung, die aus der Ermittlungsarbeit entsteht. Das klingt alles ganz realistisch, wird aber immer effektvoll in Szene gesetzt. Dazu kommt die gelungene Mischung aus kleinen, wirklich witzigen Alltagsbegebenheiten, die den Krimi würzen. Wenn Kommissar Rodriguez zum Beispiel seiner Mutter beispringt, deren kleine spanische Tapasbar in das Visier von Radikalveganern und Tierschützern kommt. Was er da mit seiner Operation Schinken veranstaltet, ist schon ganz großes Kino.

    Aber dabei wird die Krimihandlung nie aus den Augen verloren und die hat es in sich, ob Mord oder Russenmafia, Rotlichtgrößen oder Rocker. Völxen und sein Gruppe wird ganz schön auf Trab gehalten.

    Eine größere Rolle darf diesmal Kommissarin Rifkin spielen, die für Jule Wedekin, die jetzt im LKA arbeitet, ins Team gekommen ist. Sie ist die ideale Partnerin für den immer noch machohaften Rodriguez. Erwin Raukel kann immer noch nicht an einem Kiosk vorbei gehen, ohne sich mit einem kleinen Schluck zu versorgen und bei Völxen ist die Sorge um seine Miniherde Schafe nicht weniger geworden, seit der Wolf auch nach Niedersachsen zurückgekehrt ist.

    Man merkt schon, dass die Ermittler eine wichtige Rolle in diesem Kriminalroman spielen und das funktioniert bei Susanne Mischkes Erzählstil hervorragend.

    Für alle Leser, die gerne richtig gute deutsche Krimis lesen und bei aller Spannung auch gern mal schmunzeln, ist das neue Buch von Susanne Mischke sicher erste Wahl.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    ja nein
  • 5 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 17.01.2020 bei bewertet

    Auf den neuen Band aus der Hannover Serie von Susanne Mischke habe ich gespannt gewartet. Gleich nach den ersten Seiten fühle ich mich wieder wie zu Besuch bei alten Bekannten. Das Team um Kommissar Völxen ist eine tolle Mischung, jeder hat seine Stärken und Schwächen.

    Bodo Markstein, der Reporter von der „Bild“ wurde erschlagen aufgefunden. Auch wenn er allen Beamten gehörig auf die Nerven ging, sind sie doch von seinem Tod betroffen. Arbeitete er an einer heißen Story? – viel gibt ja das Hannover Umfeld nicht her, wenn man vom natürlichen Tod der Unterwelts- und Rotlichtgröße Hannes Piekenbrock absieht.

    Was ich bei Mischkes Krimis so ganz besonders mag, ist die bodenständige Spannung, die aus der Ermittlungsarbeit entsteht. Das klingt alles ganz realistisch, wird aber immer effektvoll in Szene gesetzt. Dazu kommt die gelungene Mischung aus kleinen, wirklich witzigen Alltagsbegebenheiten, die den Krimi würzen. Wenn Kommissar Rodriguez zum Beispiel seiner Mutter beispringt, deren kleine spanische Tapasbar in das Visier von Radikalveganern und Tierschützern kommt. Was er da mit seiner Operation Schinken veranstaltet, ist schon ganz großes Kino.

    Aber dabei wird die Krimihandlung nie aus den Augen verloren und die hat es in sich, ob Mord oder Russenmafia, Rotlichtgrößen oder Rocker. Völxen und sein Gruppe wird ganz schön auf Trab gehalten.

    Eine größere Rolle darf diesmal Kommissarin Rifkin spielen, die für Jule Wedekin, die jetzt im LKA arbeitet, ins Team gekommen ist. Sie ist die ideale Partnerin für den immer noch machohaften Rodriguez. Erwin Raukel kann immer noch nicht an einem Kiosk vorbei gehen, ohne sich mit einem kleinen Schluck zu versorgen und bei Völxen ist die Sorge um seine Miniherde Schafe nicht weniger geworden, seit der Wolf auch nach Niedersachsen zurückgekehrt ist.

    Man merkt schon, dass die Ermittler eine wichtige Rolle in diesem Kriminalroman spielen und das funktioniert bei Susanne Mischkes Erzählstil hervorragend.

    Für alle Leser, die gerne richtig gute deutsche Krimis lesen und bei aller Spannung auch gern mal schmunzeln, ist das neue Buch von Susanne Mischke sicher erste Wahl.

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  • 5 Sterne

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby2707, 07.02.2020

    Sehr spannend und interessant

    Da ich schon einige Male mit dem Team um Kommissar Völxen in Hannover unterwegs war, war ich schon sehr auf diesen neuen Fall gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Aber der Reihe nach:

    Um ihre magere Rente ein bisserl aufzubessern, geht die ehemalige Krankenschwester Else Dorn in aller Herrgottsfrühe Flaschen sammeln. Dabei stößt sie auf deine Leiche. Bild-Starreporter Bodo Markstein wurde erschlagen. War er an einer heißen Story dran? Hat es etwas mit dem Tod der Rotlichtgröße Hannes Piekenbrock zu tun, an dessen Nachruf Markstein gearbeitet hat?
    Viele Freunde hatte sich der Reporter in seiner Laufbahn nicht gemacht und so stehen Kommissar Völxen und sein Team vor einer Menge Tatverdächtiger.


    Die Mitglieder des Dezernats für Todesermittlungen der Polizeidirektion Hannover, die ich sehr detailliert in der Vorderklappe des Buches kennenlerne, stehen stark unter Strom. Fast keine Spuren am Tatort, jede Menge Verdächtige, keinerlei Anhaltspunkte. Trotz aller Widrigkeiten nähern sie sich schließlich ganz langsam einem Täter.

    Ich finde es sehr interessant, wie Susanne Mischke es immer wieder schafft, den meist drögen Dienstalltag der Kommissare so spannend aussehen zu lassen. Vielleicht, weil ich mich sehr schnell mittendrin im Geschehen und in alles mit eingebunden fühle. Die Spannung steigt bei jedem neuen Kapitel. Themen wie Drogen, Loverboys, Prostitution, Altersarmut, die Russenmafia oder Mitglieder einer Rockergang, die sogar in einer brenzligen Situation zum Helfer der Polizei werden, bindet die Autorin geschickt in die Geschichte ein.
    Obwohl es sehr viel zu tun gibt, kommt das Persönliche der Kommissare nicht zu kurz und gibt hier und da sogar Anlass zu einem Schmunzler. So schlägt sich Fernando Rodriguez mit einem veganen Imbiss genau gegenüber der Tapasbar seiner Mutter herum. Außerdem lüftet Fernando ein kleines Geheimnis. Bodo Völxen bangt jede Nacht um seine kleine Schafherde, die vom Wolf bedroht ist. Und Erwin Raukel – der kommt immer noch nicht an einem offenen Kiosk vorbei ohne ein Schlückerl oder zwei zu nehmen. Elena Rifkin, die für Jule Wedekin, die zum LKA gewechselt ist, ins Team gekommen ist, hat diesmal die, wie ich finde, größte Last des Teams zu schultern und schlägt sich damit prima.

    Ein wunderbares Abschlussbild geben der Kommissar und sein Nachbar, der Hühnerbaron nach getaner Arbeit am Zaun stehend und den Abend bei einer Flasche Bier genießend ab. Das lässt die Schrecken des Falles und das scheußliche Drumherum etwas vergessen.

    Ich habe es auch diesmal wieder genossen in die niedersächsische Landeshauptstadt zu reisen und mit Völxen und seinem Team zu ermitteln. Wer Spannung gepaart mit privaten Einblicken mag, hier und da bei einem Krimi sogar lachen mag, ohne dass der Kern der Geschichte darunter leidet, der ist hier genau richtig. Nicht nur für Hannover-Liebhaber ein Muss.

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gaby H., 07.02.2020 bei bewertet

    Sehr spannend und interessant

    Da ich schon einige Male mit dem Team um Kommissar Völxen in Hannover unterwegs war, war ich schon sehr auf diesen neuen Fall gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht.

    Aber der Reihe nach:

    Um ihre magere Rente ein bisserl aufzubessern, geht die ehemalige Krankenschwester Else Dorn in aller Herrgottsfrühe Flaschen sammeln. Dabei stößt sie auf deine Leiche. Bild-Starreporter Bodo Markstein wurde erschlagen. War er an einer heißen Story dran? Hat es etwas mit dem Tod der Rotlichtgröße Hannes Piekenbrock zu tun, an dessen Nachruf Markstein gearbeitet hat?
    Viele Freunde hatte sich der Reporter in seiner Laufbahn nicht gemacht und so stehen Kommissar Völxen und sein Team vor einer Menge Tatverdächtiger.


    Die Mitglieder des Dezernats für Todesermittlungen der Polizeidirektion Hannover, die ich sehr detailliert in der Vorderklappe des Buches kennenlerne, stehen stark unter Strom. Fast keine Spuren am Tatort, jede Menge Verdächtige, keinerlei Anhaltspunkte. Trotz aller Widrigkeiten nähern sie sich schließlich ganz langsam einem Täter.

    Ich finde es sehr interessant, wie Susanne Mischke es immer wieder schafft, den meist drögen Dienstalltag der Kommissare so spannend aussehen zu lassen. Vielleicht, weil ich mich sehr schnell mittendrin im Geschehen und in alles mit eingebunden fühle. Die Spannung steigt bei jedem neuen Kapitel. Themen wie Drogen, Loverboys, Prostitution, Altersarmut, die Russenmafia oder Mitglieder einer Rockergang, die sogar in einer brenzligen Situation zum Helfer der Polizei werden, bindet die Autorin geschickt in die Geschichte ein.
    Obwohl es sehr viel zu tun gibt, kommt das Persönliche der Kommissare nicht zu kurz und gibt hier und da sogar Anlass zu einem Schmunzler. So schlägt sich Fernando Rodriguez mit einem veganen Imbiss genau gegenüber der Tapasbar seiner Mutter herum. Außerdem lüftet Fernando ein kleines Geheimnis. Bodo Völxen bangt jede Nacht um seine kleine Schafherde, die vom Wolf bedroht ist. Und Erwin Raukel – der kommt immer noch nicht an einem offenen Kiosk vorbei ohne ein Schlückerl oder zwei zu nehmen. Elena Rifkin, die für Jule Wedekin, die zum LKA gewechselt ist, ins Team gekommen ist, hat diesmal die, wie ich finde, größte Last des Teams zu schultern und schlägt sich damit prima.

    Ein wunderbares Abschlussbild geben der Kommissar und sein Nachbar, der Hühnerbaron nach getaner Arbeit am Zaun stehend und den Abend bei einer Flasche Bier genießend ab. Das lässt die Schrecken des Falles und das scheußliche Drumherum etwas vergessen.

    Ich habe es auch diesmal wieder genossen in die niedersächsische Landeshauptstadt zu reisen und mit Völxen und seinem Team zu ermitteln. Wer Spannung gepaart mit privaten Einblicken mag, hier und da bei einem Krimi sogar lachen mag, ohne dass der Kern der Geschichte darunter leidet, der ist hier genau richtig. Nicht nur für Hannover-Liebhaber ein Muss.

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaudia K., 01.03.2020

    Die Autorin Susanne Mischke präsentiert mit dem neunten Fall "Hättest du
    geschwiegen" aus der Serie rund um das Team Völxen der Kripo Hannover
    zwei Fälle, die auf mysteriöse Weise miteinander verwoben zu sein scheinen.

    Else Dorn, eine Rentnerin die schon früh unterwegs war, stößt
    unvermittelt auf die Leiche des Bild Reporters Boris Markstein, der
    brutal erschlagen auf einem Spielplatz liegt. Das Völxen Team sucht
    fortan fieberhaft nach dem Mörder und die Hintergründe, welche zu dieser
    schrecklichen Tat führten. Ist der Reporter etwa durch seine
    Ermittlungen in einem heiklen Fall auf für ihn tödliche Zusammenhänge
    gestoßen? Begab er sich zu nahe an gefährliche Personen im Umfeld des
    Drogenhandels oder kam er gar der russischen Mafia im Rotlichtmilieu in
    die Quere? Da im gleichen Zeitraum eine prominente Person des
    Rotlichtmilieus, Hannes Piekenbrock, verstarb deutet alles darauf hin,
    dass Markstein möglicherweise von diesem wichtige Informationen erhielt.
    Völxen und sein Team arbeiten mit Hochdruck an den Fällen bis Drohungen
    der Mafia eintreffen...

    Susanne Mischke gelingt es jedes Mal die Fälle und den Dienstalltag der
    Ermittler so spannend herauszuarbeiten und die Handlung mit so vielen
    unvorhersehbaren Wendungen zu versehen, dass das Lesen ihrer Romane
    beste Unterhaltung bietet. Ihre typische Prise Humor und die spannende
    Story schafft eine Atmosphäre reinsten Lesevergnügens. So ist es kein
    Wunder, dass ich mich jedes mal aufs Neue auf die Kriminalfälle des
    Teams Völxen freue.

    In der vorliegenden Episode greift die Autorin brisante Themen wie die
    Prostitution, Drogen, Altersarmut und die Russenmafia auf. Die Leser
    erhalten interessante und spannende Informationen aus diesen
    zwielichtigen Gesellschaftsschichten und die Bedeutung die deren
    Aktivitäten auch in unser Alltagsleben hinein ausstrahlen.

    Für diese Autorin ist ihre herrliche Bodenständigkeit und das
    sprichwörtliche Augenzwinkern typisch, das auch diesem Roman "Hättest du
    geschwiegen" seine schwungvolle Leichtigkeit gibt. Die Story ist
    authentisch und mit vielen normalen, familiären Alltagssituationen
    durchwoben, was der Geschichte durch diese Prise Normalität eine
    überzeugende Glaubwürdigkeit verleiht.
    Ich kann diesen Krimi der durch seine sehr gute Sprache überzeugt, sehr
    gerne allen Liebhabern guter Kriminalromane wärmstens empfehlen.

    Einen herzlichen Dank an Piper Verlag und NetGalley für das Leseexemplar.

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