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  • 5 Sterne

    33 von 52 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    annabella, 04.11.2016

    Als Buch bewertet

    Ich habe soeben das Buch Marlene fertig gelesen und bin wirklich begeistert. Nach Honigtot wartete ich schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Dieses Buch zog mich ebenso in seinen Bann und ich konnte es kaum weglegen. Mir gefällt die einfühlsame Art von Hanni Münzer und dass ihre Geschichten eigentlich nicht wirklich vorhersehbar sind. Es gibt immer noch eine Überraschung, sodass man einfach weiterlesen muss.

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  • 5 Sterne

    24 von 42 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gabriele F., 06.10.2016

    Als Buch bewertet

    Was Marlene während - wie so viele Andere sicherlich auch - der Kriegszeiten mitmachen musste und wie sie manche Gefahren bewältigt hat, wurde hier in diesem Buch sehr gut und auch spannend beschrieben. Ich bin zwar noch nicht ganz durch mit diesem Buch, aber ich kann es auch nur schwer weglegen, es ist die ganze Zeit sehr spannend und gut beschrieben, man kann sich in diese Zeit reinversetzen und lebt richtig mit. Vieles geschah ja gegen ihren Willen und trotzdem hat sie nie aufgegeben weiter zu Leben, eine starke Frau in dieser schrecklichen Zeit, die auch anderen geholfen hat wo es nur ging. Da schätzt man wieder das heutige Leben und merkt wie gut es uns eigentlich geht. Ich wünsche uns Frieden auf Erden so fern dies irgendwann mal möglich ist. Gabriele F.

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  • 5 Sterne

    12 von 21 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 30.07.2017 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    Marlene, von Hanni Münzer

    Cover:
    Eine hübsche Frau, der ich zutraue im Verborgenen zu agieren.
    Die Kette spielt noch eine wichtige Rolle.

    Inhalt:
    Marlene, eine Frau die in der dunkelsten Zeit Deutschlands Widerstand leistet.
    Sie erinnert sich an diese schreckliche Zeit, aber auch an die wunderbaren Menschen die ihren Weg gekreuzt haben, Menschen die trotz den furchtbarsten Bedingungen ihre Menschlichkeit bewahrt haben.

    Meine Meinung:
    Ein Buch das mich gepackt hat, ich bin regelrecht darin versunken. Wenn es auch manchmal an die Grenzen des für mich ertragbaren war.
    Wie muss es dann erst für die Menschen (und vor allem die Frauen) damals gewesen sein, die diese Hölle durchschreiten mussten – unvorstellbar! Unfassbar!!
    Abgründe öffnen sich! Ein Grauen das durch unmenschliche Grausamkeit, Abartigkeit und Menschenverachtung geschürt und genährt wird.
    Dazwischen einzelne funkelnde Sterne, die allerdings dem furchtbaren Wahnsinn nicht genug entgegenzusetzen hatten und deshalb wie die Nadel im Heuhaufen auf mich wirken. Schlimm wie sich das Menschliche und Gute verstecken musste.
    Die Autorin versteht es auf unkapriziöse Weise uns direkt mitten hinein ins Geschehen zu ziehen. Die Grausamkeiten und die Gewalt, der Wahnsinn und Irrsinn wird nicht verherrlicht, aber sie dringt mir beim Lesen unweigerlich direkt unter die Haut und mitten ins Herz.

    Ein Buch das man atem- und fassungslos liest.

    Autorin:
    Hanni Münzer schrieb sich mit ihrem Roman „Honigtot“ in die Herzen von vielen Lesern. Mit „Marlene“ legt sie nun eine fesselnde Fortsetzung vor (die man aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann).
    Die Autorin lebt mit an und Hund im Oberbayern.

    Mein Fazit:
    Zitat:
    Ein Plädoyer für den Frieden. „Marlene“ ist zwar nur ein Roman, dennoch ist er das Echo wahrer Begebenheiten.
    Dem will ich mich absolut anschließen und dem ist auch absolut nichts hinzuzufügen.
    Von mir eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl, also 5 Sterne.

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  • 5 Sterne

    5 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gelinde R., 30.07.2017

    Als Buch bewertet

    Marlene, von Hanni Münzer

    Cover:
    Eine hübsche Frau, der ich zutraue im Verborgenen zu agieren.
    Die Kette spielt noch eine wichtige Rolle.

    Inhalt:
    Marlene, eine Frau die in der dunkelsten Zeit Deutschlands Widerstand leistet.
    Sie erinnert sich an diese schreckliche Zeit, aber auch an die wunderbaren Menschen die ihren Weg gekreuzt haben, Menschen die trotz den furchtbarsten Bedingungen ihre Menschlichkeit bewahrt haben.

    Meine Meinung:
    Ein Buch das mich gepackt hat, ich bin regelrecht darin versunken. Wenn es auch manchmal an die Grenzen des für mich ertragbaren war.
    Wie muss es dann erst für die Menschen (und vor allem die Frauen) damals gewesen sein, die diese Hölle durchschreiten mussten – unvorstellbar! Unfassbar!!
    Abgründe öffnen sich! Ein Grauen das durch unmenschliche Grausamkeit, Abartigkeit und Menschenverachtung geschürt und genährt wird.
    Dazwischen einzelne funkelnde Sterne, die allerdings dem furchtbaren Wahnsinn nicht genug entgegenzusetzen hatten und deshalb wie die Nadel im Heuhaufen auf mich wirken. Schlimm wie sich das Menschliche und Gute verstecken musste.
    Die Autorin versteht es auf unkapriziöse Weise uns direkt mitten hinein ins Geschehen zu ziehen. Die Grausamkeiten und die Gewalt, der Wahnsinn und Irrsinn wird nicht verherrlicht, aber sie dringt mir beim Lesen unweigerlich direkt unter die Haut und mitten ins Herz.

    Ein Buch das man atem- und fassungslos liest.

    Autorin:
    Hanni Münzer schrieb sich mit ihrem Roman „Honigtot“ in die Herzen von vielen Lesern. Mit „Marlene“ legt sie nun eine fesselnde Fortsetzung vor (die man aber auch gut ohne Vorkenntnisse lesen kann).
    Die Autorin lebt mit an und Hund im Oberbayern.

    Mein Fazit:
    Zitat:
    Ein Plädoyer für den Frieden. „Marlene“ ist zwar nur ein Roman, dennoch ist er das Echo wahrer Begebenheiten.
    Dem will ich mich absolut anschließen und dem ist auch absolut nichts hinzuzufügen.
    Von mir eine klare Leseempfehlung und volle Punktzahl, also 5 Sterne.

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  • 4 Sterne

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nadine L., 08.12.2016

    Als Buch bewertet

    „Marlene“ ist ein Buch, welches mich wahrlich fesselte und zum Nachdenken anregte.

    Es versammeln sich, wenige Familienmitglieder, Weggefährten und Gäste um Marlene, denn diesen Auserwählten, erzählt sie ihre Lebensgeschichte als Spionin im 2. Weltkrieg.
    Die Widerstandskämpferin Marlene ist entschlossen, dem Krieg ein Ende zu bereiten. Auf ihrem Weg begegnet sie verschiedenen Menschen und sogar ihrer großen Liebe. Die Chance, eventuell Millionen Menschen zu retten und den Verlauf des Krieges zu ändern, müsste ihre große Liebe sterben....

    „Marlene“ ist der zweite Band, der direkt an „ Honigtod“ anknüpft. Ich habe den ersten Band nicht gelesen und fand dennoch einen sehr guten Einstieg in das Buch. Auch ohne Vorkenntnisse, taucht man sofort in Marlenes Geschichte ein.
    Das Buch beschreibt den Lebensweg einer jungen, starken Frau, die mit allen Mitteln versucht, dem Krieg ein Ende zu bereiten. Dabei gerät Marlene oft in sehr schwierige und lebensbedrohliche Situationen. Auch begegnen ihr auf ihrem Weg, die unterschiedlichsten Menschen. Doch wem kann sie vertrauen?
    Sehr ausführlich und beeindruckend, beschreibt Hanni Münzer die Zustände der damaligen Kriegs, - und Nachkriegszeit.
    Vor allem Marlenes Aufenthalt, im KZ Lager Auschwitz ging mir unsagbar ans Herz. Die sehr bildliche und anschauliche Darstellung, war für mich sehr schockierend.
    Aber auch die Zitate und Briefe ( Kriegssplitter ) zum Anfang eines jeden Kapitels, muss ich lobend erwähnen. Diese waren sehr interessant und aufschlussreich.

    „ >>Von unserer Lage wissen wir eben nicht viel oder so viel wie nichts. Wir sehen, dass es vorne schießt, und hören, dass hinter uns geschossen wird, dazwischen Ermunterungsparolen. Leb wohl, mein Liebstes.

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  • 5 Sterne

    4 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gudrun, 12.09.2016

    Als Buch bewertet

    "Marlene" ist der Fortsetzungsroman von "Honigtot". Habe zwar den 1. Band noch nicht gelesen und musste mich deshalb phasenweise aufgrund der vielen unbekannten Namen etwas orientieren. Dies hat mich jedoch nicht daran gehindert, gleich in die Geschichte einzutauchen.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lädt den Leser ins Geschehen ein.

    Auch wenn man, wie ich, nicht so viel Ahnung der damaligen Vorgänge hat, ist es durch die Darstellung und Erläuterungen ein Leichtes, die Hintergründe und Zusammenhänge zu begreifen.

    Fiktion und Realität verschwimmen von Anfang bis Ende mitreissend und -fühlend gekonnt ineinander.

    Die Charaktere werden authentisch und zum-Greifen-nah dargestellt. Die Beweggründe der einzelnen Personen im Einklang mit dem geschichtlichen Hintergrund sind gut nachvollzieh- und greifbar.



    Das Buch handelt von Marlene, die im hohen Alter ihr Leben in Form eines Buches reflektiert. Sie erzählt, wie sie die harte Zeit des 2. Weltkrieges erlebt hat, mit welchen Menschen sie in Beziehungen stand und warum. Auch werden die Auswirkungen des Krieges auf das Leben danach und auch auf die nachfolgenden Generationen deutlich. Die Veränderungen, die jeder Einzelne dadurch erlebt, sind gravierend. Hier wird der Krieg von Seiten einer Spionin und deren Vorgehensweisen erläutert. Dies ist insofern äußerst aufschlußreich und interessant, da man die Zusammenhänge aus anderen Blickwinkeln erfassen kann.



    Die Machtspiele, die immer wieder gelungen erläutert werden, wirken authentisch und lassen den Leser mitfiebern. Menschliche Gedanken, deren Antrieb und Begierden werden vortrefflich klar und deutlich dargestellt.

    Hier wird aufgezeigt, was und wie der Krieg was aus Menschen machen kann.



    Sehr gelungen sind ebenfalls die zahlreichen Kurzinfos oder, wie im Buch auch "Kriegssplitter" genannt, meist in Form von Aussagen, Gedichten Liedern etc. pp., die den jeweiligen Kapiteln vorangestellt sind. Dadurch wird die reale Kriegsmaschinerie und das -geschehen nochmal so deutlich.



    Was dieses Buch auch zu verstehen gibt ist, dass auch wenn einem der Lebensmut aufgrund der verheerenden Umstände verlassen mag, der Glaube an eigene Überzeugungen, Liebe und Zusammengehörigkeit einen diesen Mut und die Hoffnung schenken, weiter zu machen.



    Marlene ist in meiner Welt phänomenal angekommen und ich konnte dem Wunsch der Autorin, dass ich in das Buch eintauche, voll und ganz gerecht werden.



    Mein Fazit: Dieses Buch ist für mich "ganz großes Kino" und Geschichtslektion in Einem.

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  • 5 Sterne

    5 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin, 08.01.2017

    Als Buch bewertet

    „Freunde sind der Kitt, der das Leben zusammenhält“

    Wir schreiben das Jahr 2012 und Marlene Kalten ist nun über 90 Jahre alt. Sie lebt in Krakau-Kazimierz und schreibt gerade an ihrer Biografie. Marlene hat einige Freunde und Wegbegleiter eingeladen und erzählt ihnen nun ihre Lebensgeschichte. Sie beginnt am 21. Juli 1944, als sie vor den Ruinen des Prinzregentenplatz 10 in München steht. Und ihre Freunde Deborah und das Wolferl für tot hält. Marlene beschließt nach Frankreich zu gehen. Doch dann trifft sie auf die 15-jährige Gertrude – „Trudi“ genannt. Sie ist ebenfalls eine jüdische Spionin und gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Warschau, um für den Widerstand zu kämpfen.

    Marlene ist der zweite Teil der Honigtot-Saga. Es empfiehlt sich auf jeden Fall zuerst „Honigtot“ zu lesen. Denn viele Personen treten in „Marlene“ wieder ans Licht. Und so manch ein Erzählstrang wird wieder aufgenommen und aus einer anderen Perspektive erläutert. Und es werden noch unaufgeklärte Dinge aus dem ersten Teil aufgelöst. Es wird einige Überraschungen geben!

    Der Roman „Marlene“ befasst sich mit dem Thema des jüdischen Widerstandes während des zweiten Weltkrieges. Dies tut er nicht nur auf erzählerische, sondern durchaus auch auf spannende Weise.
    Beim Lesen dieses Romans hat man das Gefühl Marlene würde einige Jahre erleben, doch tatsächlich spielt sich die gesamte Geschichte innerhalb eines Jahres ab. Der Leser taucht mit Marlene in die Zeit zwischen Sommer 1944 und Ende des Krieges 1945 ein. Dieser Roman gehört zu Recht in die „Kopf Kino Edition“. Denn man befindet sich selbst, nach wenigen Seiten, auf den Straßen Kriegsdeutschlands und -polens. Marlene gibt sich ganz dem jüdischen Widerstand her. Das zeigt sich auch durch ihre Aussage gegenüber Trudi auf Seite 81: „Mein Leben und dein Leben sind nicht wichtig. Was wichtig ist, ist die Sache, für die wir kämpfen.“ Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Zitate von Menschen und Akteuren dieser Zeit, sowie von Fakten oder realen Geschehnissen. Dies finde ich sehr hilfreich, um einordnen zu können, was Fiktion und was Realität ist. Auf mich hat der Roman einen sehr authentischen Eindruck gemacht.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und auch bildlich. Auch das verstärkt den oben genannten Kopf-Kino-Effekt. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und erhalten ein Gesicht. Es ist Hanni Münzer gelungen, die „Guten“ und „Bösen“ so zu charakterisieren und zu beschreiben, dass sie sympathisch beziehungsweise unsympathisch wirken. Die etwas derbere Sprache von Marlene (z.B. auf S. 14 „…bei meinen feministischen Eiern packen.“) sei ihr aufgrund ihres Erlebten verziehen. Außerdem wirkt sie so härter und abgebrühter, was für ihre Aufgabe als Spionin sicher sehr nützlich ist. Auch die meist sehr nachdenklichen und weise anmutenden Aussagen von ihr gefallen mir sehr. Zum Beispiel auf Seite 57: „[Aber] ein Frieden, der durch Töten erreicht wird, ist ein schrecklicher Frieden.“ Auch Ottilie, die dem Leser noch aus dem ersten Teil sehr präsent ist, ist wunderbar umgesetzt und sehr sympathisch. Ihr bayrischer Akzent und ihr eher bäuerlich, naives oder auch etwas „dümmliches“ Verhalten macht sie, wie es auch im Roman steht, zu einem Original.

    Eine Passage am Ende des Buches hat mich sehr berührt, da sie auch heute (leider) noch sehr aktuell ist. Seite 527: „Frage: Warum werden Milliarden für stetig effizientere Waffen ausgegeben, anstatt dieses Geld in Bildung zu investieren und in die Bekämpfung von Fluchtursachen? Antwort: Weil Krieg das größere Geschäft ist. Es zählt das Geld, nicht die Menschenleben.“

    Mir hat dieser Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe nichts an ihm auszusetzten. Deshalb erhält er von mir fünf von fünf Sternen.

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  • 4 Sterne

    2 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    sigrid w., 06.10.2016

    Als Buch bewertet

    habe leider mit der vortsetzung von honigtot begonnen hatte wohl deshalb ein wenig probleme die vielen namen die in diesem buch vorkommen einzuordnen ,vor allem am ende des buches. finde dieses thema gerade jetzt wieder gut um nicht zu vergessen

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  • 5 Sterne

    2 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lesemaus, 14.11.2016

    Als Buch bewertet

    Ein große Kompliment an Hanni Münzer! Dieses Buch bewerte ich mit ausgezeichnet. Es ist die Geschichte
    einer starken Frau, die sich in düsterer Zeit des 2. Weltkrieges nicht unterkriegen lässt. Auch nach dem Krieg
    bleibt sie sich treu und kämpft auch weiterhin gegen das Böse. Ich kann das Buch nur empfehlen. Unbedingt lesen !!!

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  • 4 Sterne

    5 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    gagamaus, 25.09.2016 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    München 1944: Marlene verliert im Bombenhagel Menschen, die ihr liebt und teuer sind. Der letzte Anstoß für ihren Wunsch, sich gegen das deutsche Regime zur Wehr zu setzen, denn sie sind es, die all das Unglück auf die Welt losgelassen haben. Und sie riskiert dabei Kopf und Kragen, als gäbe es kein Morgen und als wäre Alles andere unwichtig. Sie schließt sich dem Widerstand an, wird schließlich gefasst, landet in einem Lager. Bis zum Ende des Krieges muss sie all die Gräuel erdulden, die man aus dieser fürchterlichen Zeit kennt.
    Es ist die direkte Fortsetzung von Honigtod, in der Hanni Münzer die ersten Jahre ihrer Heldin beschrieben hatte. Für das Verständnis und das Vergnügen sollte man sicherlich beide Teile hintereinander lesen.
    Zur Zeit lese ich sehr viele Bücher dieses Genres und dieser Epoche. Gerade auch das Buch „Die Nachtigall“ von Kristin Hannah. Die Ausgangssituation ist bei beiden Bücher die einer Frau, die im Krieg in den Widerstand geht. Marlene ist bereits eine erwachsene Frau, die einiges erlebt hat und die genau weiß, worauf sie sich einlässt. Ihre Angst ist immer unterschwellig vorhanden. Man fürchtet mit ihr und versteht doch, dass sie nicht anders kann. In beiden Büchern sind die Frauen stellvertretend für eine ganze Generation, für viele Frauen, die ähnliches erlebt haben. Dem entsprechend erleben sie scheinbar sämtliche Dinge, die einem als Frau und Widerstandskämpferin im Krieg so passieren können. Daran darf man sich nicht stören. Das ist manchmal ziemlich viel und man wird als Leser aufgewühlt und durchgeschüttelt. Wenn vorhergehende Leser kritisieren, dass es etwas übertrieben wirkt, dann denke ich mal, das bezieht sich darauf. Ich habe das beim Lesen hingenommen, weil ich annehme, dass die Autorin nicht viele verschiedene Frauen und ihre Erlebnisse zeigen wollte, sondern alles einfach komprimiert hat. Deshalb kann ich mit dem Plot auch gut leben. Auch der Teil nach dem Krieg ist sicherlich dem Wunsch geschuldet, diese Phase zu beschreiben.
    Mir hat das Buch gut gefallen. Ein gut lesbarer Schreibstil und eine Geschichte, die versucht, den dramatischen Ereignissen der letzten Kriegstage gerecht zu werden. Da ich den direkten Vergleich habe zu Kristin Hannah’s Buch, finde ich „Die Nachtigall“ noch einen Tick besser und gebe deshalb für Marlene gute 4 Sterne mit einer Leseempfehlung.

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  • 5 Sterne

    8 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gudrun K., 12.09.2016 bei bewertet

    Als Buch bewertet

    "Marlene" ist der Fortsetzungsroman von "Honigtot". Habe zwar den 1. Band noch nicht gelesen und musste mich deshalb phasenweise aufgrund der vielen unbekannten Namen etwas orientieren. Dies hat mich jedoch nicht daran gehindert, gleich in die Geschichte einzutauchen.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lädt den Leser ins Geschehen ein.

    Auch wenn man, wie ich, nicht so viel Ahnung der damaligen Vorgänge hat, ist es durch die Darstellung und Erläuterungen ein Leichtes, die Hintergründe und Zusammenhänge zu begreifen.

    Fiktion und Realität verschwimmen von Anfang bis Ende mitreissend und -fühlend gekonnt ineinander.

    Die Charaktere werden authentisch und zum-Greifen-nah dargestellt. Die Beweggründe der einzelnen Personen im Einklang mit dem geschichtlichen Hintergrund sind gut nachvollzieh- und greifbar.



    Das Buch handelt von Marlene, die im hohen Alter ihr Leben in Form eines Buches reflektiert. Sie erzählt, wie sie die harte Zeit des 2. Weltkrieges erlebt hat, mit welchen Menschen sie in Beziehungen stand und warum. Auch werden die Auswirkungen des Krieges auf das Leben danach und auch auf die nachfolgenden Generationen deutlich. Die Veränderungen, die jeder Einzelne dadurch erlebt, sind gravierend. Hier wird der Krieg von Seiten einer Spionin und deren Vorgehensweisen erläutert. Dies ist insofern äußerst aufschlußreich und interessant, da man die Zusammenhänge aus anderen Blickwinkeln erfassen kann.



    Die Machtspiele, die immer wieder gelungen erläutert werden, wirken authentisch und lassen den Leser mitfiebern. Menschliche Gedanken, deren Antrieb und Begierden werden vortrefflich klar und deutlich dargestellt.

    Hier wird aufgezeigt, was und wie der Krieg was aus Menschen machen kann.



    Sehr gelungen sind ebenfalls die zahlreichen Kurzinfos oder, wie im Buch auch "Kriegssplitter" genannt, meist in Form von Aussagen, Gedichten Liedern etc. pp., die den jeweiligen Kapiteln vorangestellt sind. Dadurch wird die reale Kriegsmaschinerie und das -geschehen nochmal so deutlich.



    Was dieses Buch auch zu verstehen gibt ist, dass auch wenn einem der Lebensmut aufgrund der verheerenden Umstände verlassen mag, der Glaube an eigene Überzeugungen, Liebe und Zusammengehörigkeit einen diesen Mut und die Hoffnung schenken, weiter zu machen.



    Marlene ist in meiner Welt phänomenal angekommen und ich konnte dem Wunsch der Autorin, dass ich in das Buch eintauche, voll und ganz gerecht werden.



    Mein Fazit: Dieses Buch ist für mich "ganz großes Kino" und Geschichtslektion in Einem.

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  • 5 Sterne

    12 von 25 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Stefan P., 15.11.2016

    Als eBook bewertet

    Immer wieder gern !

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  • 5 Sterne

    8 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine J., 28.01.2017

    Als eBook bewertet

    So toll wie Band 1.

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