Mord im Badehaus, Andrea Schacht

Mord im Badehaus

Historischer Roman

Andrea Schacht

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  • 4 Sterne

    272 von 276 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    K.F., 25.02.2018

    aktualisiert am 03.05.2018

    Als eBook bewertet

    Myntha, die Fährmannstochter: Mord im Badehaus
    Molly, die beliebte Mülheimer Bademagd, wird ermordet aufgefunden. Der Schöffe, welcher den Mord untersuchen sollte, wirft Badegäste - ohne Untersuchung - in den Kerker (u.a. Pfarrer, Hauptmann der Wache, Mynthas beide Brüder und einige mehr). Jetzt versucht Myntha den Mord auf eigene Faust aufzuklären, da der Schöffe nur auf das Geld der Bürgen aus ist. Nebenbei ereignet sich noch ein Überfall durch einen Raubritter. Gelingt es, den wahren Schuldigen zu ermitteln und der gerechten Strafe zuzuführen? ...
    Mit feinem und teilweise trockenem Humor lässt die Autorin auch in diesem 4. Buch die Protagonisten streiten und Wortgefechte ausführen (Myntha mit dem Rabenmeister, Cedric mit Lore u.a.). Nach und nach kommen die Geheimnisse der früheren Bücher aus dieser Serie ans Licht und es werden auch Fäden zu der Alyss-Reihe gewoben. Es ist sicher hilfreich die 3 Bücher über die Fährmannstochter zu kennen. Schade dass das Buch so unvermittelt endet. Trotzdem empfehlenswerte Lektüre, die rasch gelesen ist.

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tanja P., 07.03.2018

    Als Buch bewertet

    Ein langsamer Abschied

    Myntha hat es gerade nicht leicht. Ihr Vater, der Fährmeister Reemt, liegt mit einer dicken Erkältung im Bett und will im Fieberwahn wieder nach dem Rheingold suchen. Nur mit Mohnsaft kann sie ihn einigermaßen ruhigstellen. Dabei könnte sie gerade jetzt seine Hilfe sehr gebrauchen. Die Bademagd Molly wurde nämlich ermordet und der mit dem Fall beauftragte geschäftstüchtige Schöffe Thyn hat nicht besseres zu tun, als alle Männer zu verhaften, die Molly „näher kannten“ – genauer gesagt, denen sie ihre Gunst schenkte. Leider waren das ziemlich viele und Thyn schreckt nicht davor zurück, sogar den Pfarrer und den Hauptmann der Wache zu verhaften. Auch Mynthas Brüder Witold und Haro waren Mollys regelmäßige Kunden und geraten in Thyns Fänge.

    Eins vorweg: „Mord im Badehaus“ ist schon der 4. Band der Mittelalterreihe um die Fährmannstochter Myntha und es ist ratsam, mit dem ersten Band anzufangen, sonst versteht man einiges sicher nicht.
    Leider ist die Autorin Andrea Schacht vor kurzem verstorben und so geht diese Reihe nun bald zu Ende. Es wird nur noch einen weiteren Band geben, dann ist Mynthas Geschichte auserzählt. Das merkt man dem Buch etwas an. Die bisher nur angedeuteten Vorleben der Protagonisten werden langsam aufgelöst und das eine oder andere Geheimnis bereits jetzt gelüftet.

    Andrea Schacht kann wunderbar erzählen. Obwohl das Buch als historischer Roman und nicht als Krimi ausgezeichnet ist, ist er sehr spannend. Sie zeichnet wieder ein sehr lebendiges Bild des Lebens im Mittelalter. Man erfährt, wie ein Hauswesen (Haushalt) organisiert war und verschiedene Handwerke funktionierten.

    Neben den Mordermittlungen, von denen sich Myntha natürlich nicht abhalten lässt, muss sie sich auch mit den verschiedensten Bewerbern um ihre Hand beschäftigen. Ihre Brüder haben es sich in den Kopf gesetzt, sie endlich unter die Haube zu bringen. Das ist bei ihrer Vorgeschichte als Mondsüchtige allerdings gar nicht so leicht. Die Bewerber waren zum Teil sehr erheiternd. Doch wenn sie ehrlich ist, gehört ihr Herz längst dem spröden Rabenmeister Frederic. Wird es im letzten Band endlich ein Happy End geben oder entscheidet sie sich doch für einen der anderen Kandidaten??? Ihre amüsanten Wortgefechte würden mir auf jeden Fall fehlen.

    „Mord im Badehaus“ ist ein sehr spannender und unterhaltsamer historischer Roman, der mit seinem etwas offenen Ende neugierig auf den letzten Band macht.

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    janein
  • 3 Sterne

    10 von 16 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Chattys Bücherblog, 22.02.2018

    Als Buch bewertet

    Nachdem mir Band 1 (Die Fährmannstochter) und 2 (Die silberne Nadel) nur so mittelmäßige gefallen hatten, Band 3 (Das Gold der Raben) aber total spannend und unterhaltsam war, musste ich nun auch unbedingt die Fortsetzung lesen.

    Auch dieses Mal ist der Geschichte ein Dramatis Personae (=Personenverzeichnis) vorangestellt. Ich finde so eine Aufzählung der Protagonisten immer sehr hilfreich, da sie mir vorab schon mal einen kleinen Einblick gewähren und z.B. auch Verwandtschaftsverhältnisse übersichtlich halten.

    Im Vorwort erläutert die Autorin zwei Themen. Zum Einen das Badehaus, in welchem das Vergnügen, sprich die Entspannung (in jeglicher Wese) im Vordergrund steht, und zum Zweiten die Raubritter, die ihre ursprüngliche Gesinnung verloren haben.

    Kommen wir aber zur eigentlichen Geschichte, die kaum angefangen schon mit Rückblick auf den Vorgängerband gewährt. So ganz unabhängig scheint diese Geschichte wohl doch nicht zu sein, da immer wieder auf das Rheingold, vom Vorgängerband, angespielt wird. Hier sollte man wirklich zuvor Band 3 gelesen haben, da die Zusammenhänge sonst nicht klar sind.

    Die kleinen dialektische Einlagen haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich manche Sätze 2-3 mal lesen musste, um sie zu verstehen. Aber nun ja, so hat eben jede Region ihren Dialekt. So ein kleine Worterklärung am Ende des Buches hätte ich dennoch begrüßt.

    Diese Story ist sehr abwechslungsreich und man springt von dem einen Handlungsstrang zum Anderen. Beide sind spannend, wobei mir die Mordgeschichte doch etwas besser gefiel.

    Am Ende hatte ich jedoch das Gefühl, als würde etwas fehlen. Oder wollte man unbedingt noch eine Fortsetzung daraus machen und hat den Schluss dieser Story einfach weggelassen? Gerade die Liebelei fand ich zum Schluss irgendwie seltsam und unausgewogen. Schade!

    Merkwürdig war auch, dass nach dem letzten Satz so gar nichts mehr kam. Nur noch eine weiße Seite. Wäre es ein Film, würde ich sagen, dass der Abspann fehlt.

    Kurz nach zu Cover und Klappentext:
    Meiner Meinung nach, wurde das Cover wieder sehr passend zur Story ausgewählt. Man sieht eine Frau (ob es nun Mythna darstellen soll?) und im Hintergrund eine große Stadt, evtl. Köln. Stimmig zu den bisherigen Covern der Reihe.
    Der Klappentext gibt nicht allzuviel preis und macht deshalb neugierig. Neugierig auf Molly, aber auch neugierig, ob die beiden Brüder wirklich etwas damit zu tun haben.

    Fazit:

    Einen Punkt ziehe ich ab, da sehr viele Rückblicke mit Anspielungen auf den Vorgängerband sind. Wer diesen jedoch nicht gelesen hat, dem dürften die Zusammenhänge nicht ganz schlüssig erscheinen. Klar, es animiert dann zum Kauf der kompletten Reihe, jedoch bleibt der Lesegenuss für dieses Buch auf der Strecke. Zugleich hätte ich mir am Ende des Buches ein Register mit Worterklärungen gewünscht, da nicht jeder den rheinischen Dialekt spricht und die mittelalterlichen Begriffs deuten kann. Ich denke, dass eine einzige Seite bei diesem Buchformat ausreichend und ohne großen Aufwand zu bewerkstelligen gewesen wäre.

    Einen weiteren Punkt ziehe ich für den Schluss ab. Für mich hatte es den Anschein, als hätte man mitten in der Geschichte abgebrochen, schnell irgendein Ende gebastelt, so dass für einen Nachfolgeband noch etwas von der Story übrig blieb. Kein Abspann ... gar nichts. Nur noch eine leere Seite.

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    janein
  • 5 Sterne

    renate w., 19.05.2018

    Als eBook bewertet

    "mord im badehaus", wieder hat sich andrea schacht selbst übertroffen .eine spannende fortsetzung . Ich habe das buch, wie alle anderen,
    kaum in der hand gehabt , da mußte ich es auch schon lesen. wie alle bücher von andrea schacht habe ich auch dieses buch schon mindesten 5x gelesen . und in alter buchhändlermanie , mal quer oder in der mitte angefangen . Ich habe das buch verschlungen .
    Möge andrea schacht noch lange in ihren büchern weiter leben.

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    janein
  • 5 Sterne

    Sigrid G., 22.04.2018

    Als eBook bewertet

    Es hat mich interessiert, wie geschickt der Kreis geschlossen wurde - von der Anfangsgeschichte des verklemmten Holzhändlers bis zur Auflösung. Auch die Sitten und Gebräuche des 14. Jahrhunderts, die Einteilung zwischen Zivil- und Kirchenrecht wurden lebendig.

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    janein
  • 4 Sterne

    Linda W., 05.05.2018

    Als Buch bewertet

    Die Reihe über die Fährmanns Tochter ist offenbar auf 5 Bände angelegt. Dieses ist nun der vierte, der einige Rätsel löst, Fäden auch zu der Alyss-Reihe knüpft und dabei spannend und auch humorvoll unterhält.
    Es bleibt sehr zu hoffen, dass die Autorin trotz ihrer Erkrankung den 5. Band noch so weit vorbereiten konnte, dass er auch nach ihrem Tod noch erscheinen kann.
    Das Lesevergnügen ist vielleicht am größten, wenn man die ganze Beginen- und die Alyss-Reihe kennt, weil immer wieder "alte Bekannte" auftauchen, und sich so ein lebendiges Bild vom mittelalterlichen Köln und den Handels-Verpflechtungen nach England und italien ergibt.

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    janein
  • 5 Sterne

    Brigitte D., 21.07.2018

    Als eBook bewertet

    Die Autorin schreibt so authentisch ich fühle mich absolut im Buch wie zu Hause . Nur schade dass es immer so lange dauert bis das nächste erscheint .

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    martha k., 03.03.2018

    Als eBook bewertet

    Andrea Schacht ist/war eine super Autorin .Alle Bücher von ihr hab ich sozusagen verschlungen Sie schreibt sehr einfühlsam,detailliert auch sehr detailliert über das mittelalterliche Köln und das Leben in jener Zeit. Meine Familie und ich Lienen ihre Bücher.Hoffe das es noch mehrere gibt.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Thea R., 05.03.2018

    Als eBook bewertet

    Dieses Buch ist wie alle sehr spannend. Leider ist das Ende nicht sehr ansprechend. Kein Ausklang keine Vorschau ob es weiter geht. Das ist nicht das gewohnte

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jutta D., 03.03.2018

    Als eBook bewertet

    Schöner historischer Roman.
    Kann so gelesen werden, wird aber verständlicher, wenn man die vorangegangenen Bücher auch gelesen hat. Deshalb nur 4 Sterne.
    Ansonsten sind Romane von Andrea Schacht absolut empfehlenswert für mittelalterfans, die g

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    janein
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