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Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    signalhill, 27.02.2022

    Als Buch bewertet

    Ein fast perfektes Lesevergnügen
    "Perfect Day" von Romy Hausmann ist mein erster Thriller der Autorin. Insgesamt würde ich den Roman so beschreiben: Es ist ein Buch, das man zwar aus der Hand legen kann, das man aber auch gern wieder in die Hand nimmt, um weiter zu lesen. Am Anfang kam es mir nicht wie ein Thriller vor, eher wie ein Kriminalroman, aber das ändert sich dann.

    Die Perspektive für den Roman aus der Sicht der Tochter des Verdächtigten ist gut gewählt, da man nicht - wie üblich - wie der professionelle Ermittler mitdenken muss. Klar ist Tochter Ann befangen bzw. nicht objektiv, aber das weiß man ja von Anfang an, doch dies macht den Roman noch spannender. Lässt man sich von den Erinnerungen einer Tochter überzeugen? Kann dieser gute Vater ein Mädchenmörder sein? Oder sind nicht die meisten Serienkiller durchschnittliche Menschen, oft attraktiv, oft Familienväter? So ist man selbst hin- und hergerissen.

    Und wenn "Perfect Day" für mich anfangs ein 5-Sterne-Thriller war, so ändert sich das in der Mitte ab ca. Seite 160, wo ich nicht mehr so ganz glauben konnte, was da nun passiert. Ab hier wirkte die Handlung für mich überzogen und unglaubwürdig. Dennoch war dies ein solider Thriller, dessen Lektüre viel Spaß gemacht hat.

    Erwähnen möchte ich hier auch mal das gute Format des dtv-Verlages mit einer guten Schriftgröße und guten Zeilenabständen. Das Gesamtformat des Buches ist gut lesbar und sehr ansprechend.

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  • 4 Sterne

    Lea W., 09.01.2022

    Als Buch bewertet

    Ein Buch mit Wiedererkennungswert

    „Perfect Day“ - der dritte Thriller, der im dtv-Verlag erschienen ist und von der Erfolgsautorin Romy Hausmann verfasst wurde. Das Cover hat mit seinen schwarz und weiß gehaltenen Elementen absoluten Wiedererkennungswert, da auch die ersten beiden Bücher der Autorin in dem Stil gestaltet wurden. Zunächst scheint der Titel etwas unpassend zum Genre, dessen Bedeutung klärt sich jedoch im Verlauf der Geschichte.
    Inhaltlich geht es um die Protagonistin Ann, die mit allen Mitteln die Unschuld ihres Vaters beweisen möchte, dem vorgeworfen wird, eine Vielzahl an kleinen Mädchen umgebracht und den Fundort ihrer Leichen mit roten Schleifen markiert zu haben. Bis zum Ende fiebert der Leser mit, ob er rechtmäßig oder unschuldig in Untersuchungshaft sitzt.
    Neben der Perspektive von Ann in der Gegenwart, gibt es noch andere Sequenzen, die ein wenig Spannung ins Buch bringen. Dazu gehören Gefühlserklärungen von Ann als Kind, die mysteriöse „Wir“-Perspektive, und ein Interview in der Zukunft von zwei bis zum Ende unklaren Personen.
    Alles in allem hat das Buch mich von Anfang an gepackt und war von vornherein interessant zu lesen. Leider hat mir zum Ende hin ein richtiger Thrill gefehlt, dennoch hat das Lesen Spaß gemacht und das Buch konnte schnell durchgelesen werden.

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  • 4 Sterne

    Sandra K., 24.01.2022

    Als Buch bewertet

    Professor Tod ?

    Romy Hausmann´s Bücher erkennt man mittlerweile auch an den immer ähnlich gestalteten Covern, aber das finde ich auch gut, weil sie einem so immer gleich ins Auge fallen.

    Nach »Liebes Kind« und »Marta schläft« nun also „Perfect Day“ auf 416 Seiten und auch diese haben mich wieder überzeugt.
    Seit vielen Jahren, genauer gesagt seit 14 Jahren, verschwinden kleine Mädchen zwischen 6 und 10 Jahren und rote Schleifenbänder führen zu ihren Leichen... Doch der Täter kann nicht gefunden werden, scheint keine Spuren zu hinterlassen. Wie geht das ?? Spuren gibt es doch immer irgendwie, Fasern, Haare oder Ähnliches...
    Eines Abends wird der international renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet. Die Anklage: zehn Morde an jungen Mädchen. „Professor Tod“ titelt die Boulevardpresse. Doch Ann will die Unschuld ihres Vaters beweisen...
    Romy Hausmann reist mit den LeserInnen in die dunklen Abgründe der menschlichen Seele und das macht sie vortrefflich.

    Die Spannung ist fast von Beginn an bereits recht hoch und hält sich auch, so dass ich gerne am Ball geblieben bin und immer gerne weitergelesen habe.

    Die Personen sind authentisch geschildert und glaubwürdig.

    Alles in allem wirklich spannend und gut geschrieben.

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  • 4 Sterne

    HexeLilli, 25.01.2022

    Als Buch bewertet

    Bis jetzt war ich von den Büchern der Autorin begeistert. Mit dieser Geschichte konnte ich aber nicht so recht warm werden.
    Das Cover ist wie immer schlicht gehalten in weiß-schwarz-rot und hat dadurch einen Wiedererkennungswert. Die Handlung wird in unterschiedlichen Erzählsträngen, Perspektiven und Zeitebenen erzählt. Der Einstieg in das Buch
    begann sehr vielversprechend.
    Im Beisein seiner 24jährigen Tochter Ann wird der Philosophieprofessor Walter Lesniak verhaftet. Er soll in den letzten vierzehn Jahren im Umland von Berlin zehn kleine Mädchen getötet haben. Mit roten Schleifen kennzeichnen den Weg zu den Leichen. Aber Ann glaubt nicht an die Schuld ihres Vaters. Alleinerziehend war er ihr Ein und Alles. Verzweifelt will sie den wahren Mörder finden.
    Ziemlich schnell war ich genervt von ihrem unüberlegtem und kopflosen Handeln. Sie tappt von einem Fettnäpfchen ins Andere, stößt Menschen die es gut mit ihr meinen vor den Kopf. Kann kaum noch unterscheiden zwischen Fiktion und Realität. Auch von den anderen Protagonisten konnte mich keiner so richtig überzeugen. Die Handlung fand ich teilweise überzogen und unglaubwürdig. Zu viele Zufälle spielten eine Rolle.
    Trotz einiger Schwächen hat mich das Buch gut unterhalten, war allerdings von der Autorin besseres gewohnt.

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  • 4 Sterne

    CanYouSeeMe, 12.01.2022

    Als eBook bewertet

    Nachdem ich "Martha schläft" von der Autorin geradezu verschlungen habe, war ich sehr gespannt auf den neuen Thriller der Autorin Romy Hausmann.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und kommt auf den Punkt, ohne dabei zu knapp zu sein. Die Sprache passt sich den Charakteren an und ist lebendig. Sprachlich bin ich begeistert.
    Die Handlung wird vorwiegend aus der Perspektive von Ann geschildert. Es gibt kapitelweise jedoch auch andere Zeit- und Erzählstränge. Diese kapitelweisen "Ausreißer" aus Anns Wahrnehmung, die wir als Leser:innen teilen, haben mir geholfen einen besseren Überblick zu erhalten und nicht zu sehr auf Anns Perspektive zu vertrauen.
    Die Handlung ist, wie erwartet, zunächst wirr, bruchstückhaft und lässt sich im Verlauf immer besser zusammenfügen.

    Von anderen Büchern dieses Genres bin ich eher eine steil ansteigene Spannungskurve gen Ende des Buches gewohnt, hier ist es nicht der Fall. Die eigentliche Spannung verläuft kurvenhaft im mittleren Teil des Buches. Der letzte Teil ist ein leiser Abschluss. Die eingebaute Liebesgeschichte hätte für meinen Geschmack nicht sein müssen, so ganz habe ich die Message dahinter und den Bezug zur restlichen Handlung des Buches nicht verstanden...

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  • 4 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    AnnaMagareta, 18.12.2021

    Als eBook bewertet

    Menschliche Abgründe

    „Perfect Day“ ist der dritte Thriller der in der Nähe von Stuttgart lebenden Autorin Romy Hausmann, in dem sich wieder einmal menschliche Abgründe auftun.

    Seit Jahren sind in Berlin immer wieder kleine Mädchen verschwunden, die mit roten Schleifenbändern tot aufgefunden wurden. Nach dreizehn Jahren wird ein 55-jähriger alleinerziehende Vater und Philosophieprofessor Walter Lesniak festgenommen. Seine Tochter Ann glaubt nicht an seine Schuld, sie hält es für ausgeschlossen, dass ihr Vater der Mörder sein soll, da er niemals anderen Eltern so einen Schmerz antun könnte und will mit Hilfe des Journalisten Jakob die Wahrheit ans Licht bringen.

    Obwohl die Story weder neu noch außergewöhnlich ist, hat mich das Buch enorm gefesselt. Die Autorin versteht es einfach den Spannungsbogen hoch zu halten und sorgt durch ihren flüssigen Schreibstil dafür, dass ich trotz Gänsehaut einfach immer weiterlesen musste. Der stetige Perspektivwechsel zwischen Ann und „Wir“ verschafft einen guten Einblick in Anns Gefühlswelt und in die der menschlichen Abgründe, die sich hier auftun.

    Wer auf Spannung und Gänsehaut steht, liegt mit diesem Roman richtig.

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  • 4 Sterne

    Michaela B., 09.02.2022

    Als Buch bewertet

    Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es spricht einen sofort an.
    Ich habe noch kein Buch der Autorin gelesen und ich muss sagen ich wurde nicht enttäuscht.
    Der neue Thriller „Perfect day“ von Romy Hausmann fesselt und packt einen ab der ersten Seite.
    Als ihr fürsorglicher Vater, der Philosophie-Professor Walter Lesniak, verhaftet wird, fällt die 24-jährige Ann aus allen Wolken. Er soll über viele Jahre zehn Mädchen zwischen sechs und zehn Jahren entführt und ermordet haben, er hinterlässt am Tatort immer rote Schleifen, sodass der Täter Schleifen Mörder genannt wird. Ann setzt alles daran, die Indizien zu entkräften, denn sie glaubt fest an die Unschuld ihres Vaters, der zu den Vorwürfen von Anfang an schweigt, er versucht sich noch nicht mal zu rechtfertigen.
    Für alle anderen scheint die Schuld klar zu sein, selbst Ludwig, sein bester Freund und Anwalt fängt an zu zweifeln.
    Der Erzählstil der Autorin ist von Anfang an sehr flüssig und super spannend.
    Insgesamt sind die Charaktere sehr gut herausgearbeitet und wirken gut erdacht und lebendig.
    Für mich war es nicht der letzte Roman der Autorin, ich werde auf jeden Fall direkt das nächste lesen.

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  • 4 Sterne

    froschman, 02.01.2022

    Als Buch bewertet

    Spannung bis zum Schluss

    Innerhalb von 14 Jahren verschwinden immer wieder kleine sechs- bis zehnjährige Mädchen, jedoch nicht regelmäßig – es gibt Lücken, sodass man nicht sagen kann, dass jährlich ein Kind entführt und anschließend getötet wird. Zu den Leichen führt eine Spur von roten Schleifen, sehr makaber und furchtbar für die Angehörigen! Das Auffinden der toten Mädchen bringt aber den Hinterbliebenen letztendlich Gewissheit über den Verbleib der Kinder.
    Der renommierte Philosophie Professor Walter Lesiak wird zufällig in der Nähe des letzten Opfers von einem Bekannten gesehen und wird daher als vermeintlicher Täter in Haft genommen.
    Seine Tochter Ann kann nicht glauben, dass ihr Vater der „Schleifenmörder“ sein soll und will seine Unschuld beweisen. Doch niemand will ihr glauben, nicht einmal den Anwalt und Freund der Familie Ludwig Abramcyk kann sie mit ihren „Ermittlungen“ überzeugen. Und ihr Vater? Der schweigt!
    Ich habe bisher von Romy Hausmann noch nichts gelesen, aber der Schreibstil hat mich überzeugt! Man kann sich gut in die Charaktere hineindenken und gemeinsam mit Ann Lesiak „ermitteln“ und lässt einen nicht mehr los!

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  • 4 Sterne

    Uschi S., 29.03.2022

    Als Buch bewertet

    Ann und ihr Vater, ein bekannter Philosophieprofessor, warten hungrig auf ihre Pizza-Bestellung, als plötzlich die Polizei das Haus stürmt und ihren Vater verhaftet. Er soll der seit langem gesuchte Schleifenmörder sein, der kleine Mädchen entführt und umbringt - die Schleifen weisen den Weg zu den Leichen. Ann ist total verstört und absolut überzeugt, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Daher setzt sie alles daran, selbst in diesem Fall zu recherchieren und zu ermitteln. Hilfe bekommt sie dabei von einem Freund, der Journalist ist. Da verschwindet wieder ein kleines Mädchen ...

    Dieser spannend geschriebene Thriller überrascht immer wieder mit Wendungen und unerwarteten Ereignissen. Allerdings fand ich manchen Zufall etwas sehr unglaubwürdig. Die Stimmung im Buch war teils recht düster und beklemmend. In Zwischenkapiteln konnte man immer wieder die Gedanken des Mörders erfahren, daneben auch ein Interview mit ihm, das aber erst viel später durchgeführt wurde. Ann erschien mir in manchen Dingen recht naiv und leichtgläubig - sie konnte mich nicht ganz überzeugen.

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  • 4 Sterne

    Fredhel, 27.02.2022

    Als eBook bewertet

    Einmal im Jahr schlägt in Berlin ein Serienmörder zu: Die Opfer sind kleine Mädchen, die der Täter ausbluten lässt.
    Für Ann bricht eine Welt zusammen, als ausgerechnet ihr liebenswürdiger Vater, ein renommierter Philosophieprofessor, verhaftet wird.
    Mit aller Macht will sie seine Unschuld beweisen. Schnell hat sie sich auf eine Person konzentriert, die sie unbedingt der Taten überführen will.
    Die Autorin schreibt eigentlich sehr klar und prägnant. Doch fehlt mir der Nervenkitzel, den ich bei so einem Thriller erwarte. Das liegt hauptsächlich daran, dass der eigentliche Handlungsstrang immer wieder von unterschiedlichsten Einschüben unterbrochen wird:
    - von kleinen Aufsätzen, die Ann als Kind geschrieben hat
    - von einem Interviewprotokoll mit dem Täter
    - von der Gedankenwelt des Täters.

    Ich hätte mir auch mehr Interaktion und weniger Zufälle gewünscht.
    Da mir außerdem im Prinzip alle handelnden Personen, ausgenommen der Anwalt des Vaters, nicht sonderlich sympathisch sind, kann ich nur wacklige 4 Sterne für die gute Grundidee vergeben.

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  • 4 Sterne

    ninas.zeilen, 12.01.2022

    Als eBook bewertet

    "Perfect Day" ist mein erster Thriller, den ich von Romy Hausmann lese und dann auch noch mit deutschem Setting, denen ich eigentlich so gar nichts abgewinnen kann!
    Aber das schlichte Cover und der spannende Klappentext luden mich ein diesem Buch eine Chance zu geben.

    Mit dem Schreibstil kam ich nicht so richtig zurecht, der war für mich etwas gewöhnungsbedürftig.

    Aber der Spannungsbogen ist großartig!
    Ich habe wirklich bis zum Ende nicht gewusst, wer der Schleifenmörder ist und wirklich jeder Protagonist, den ich kennengelernt habe, geriet in meinen Verdacht, ich hätte am Ende wirklich nicht überraschter sein können!

    Ich lese ja eher selten Thriller, aus Gründen, weshalb ich dieses Buch auch beinahe bis zum Ende nur im hellen gelesen habe, aber ich bin froh, das ich diesem hier eine Chance gegeben habe, ich hatte wirklich krass spannende Lesestunden!

    Vielen Dank an den dtv Verlag für das über netgalley Deutschland bereitgestellte Exemplar, dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

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  • 4 Sterne

    Sophia K., 09.02.2022

    Als Buch bewertet

    Im Kopf der Protagonisten

    Romy Hausmann schafft es mit Leichtigkeit einen in den Bann zu ziehen. Die Geschichte startet erst eher vage. Man erfährt von Ann, deren Vater eines Abends von der Polizei abgeführt wird. Er soll der Scleifenmörder sein, nach dem bereits über zehn Jahre polizeilich gesucht wird. Nach und nach werden neue Erkenntnisse zu dem Fall der verschwundenen Mädchen aufgedeckt, ein Spannungsmoment jagt den nächsten. Hausmanns Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Wie fast keine andere Autorin schafft sie es, meiner Meinung nach Einblicke in das Leben der Protagonisten zu bieten, in ihre Gedanken und Gefühle. Besonders gut gefällt mir auch die Kapiteleinteilung, die einen auch Einblicke in ein später stattfindendes Interview mit dem Täter und dessen Gedanken bietet.
    Perfect Day ist ein kurzweiliger, spannender Thriller, der einen bis zuletzt im Dunkeln darüber lässt, wer der Täter ist.

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  • 4 Sterne

    vöglein, 30.12.2021

    Als Buch bewertet

    „Auch der Tod gehört zum Leben“
    Annˋs Vater, ein Philosophieprofessor wird überraschend festgenommen und kommt in Untersuchungshaft. Er soll in den vergangenen Jahren sechs bis 10-jährige kleine Mädchen entführt und ermordet haben. Als Hinweis zur Leiche hinterlässt er rote Schleifenbänder.
    Ann, die von ihrem Vater alleinerziehend ( die Mutter ist an Krebs verstorben) erzogen wurde, kann es nicht glauben, dass ihr liebevoller und fürsorglicher Vater ein Mörder sein soll und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.
    Romy Hausmann hat es auch hier wieder geschafft, uns einen spannenden Thriller zu präsentieren.
    Leider ist mir persönlich einiges etwas zu konstruiert und überzogen, da wäre etwas weniger mehr gewesen.
    Nichtsdestotrotz wurde ich auch mit diesen, ihrem dritten Buch wieder gut und spannend unterhalten.

    Das Cover passt super zu den anderen Bänden und hat eindeutig einen Wiedererkennungseffekt.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Chattys Bücherblog, 18.02.2022

    Als Buch bewertet

    Mit perfect day ist der Autorin auf mehr als 410 Seiten ein wahres Thriller Highlight gelungen. Spannung von der ersten bis zur letzten Zeile, tolle Wendungen und rasante Szenen. All das, was ein spannender Thriller ausmacht.

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  • 5 Sterne

    3 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Magnolia, 24.12.2021

    Als Buch bewertet

    Berlin leuchtet im Festtagsglanz - es ist Weihnachten, wir schreiben das Jahr 2017. Ann fühlt sich als einzig Überlebende, übrig geblieben sozusagen. Vor sechs Wochen hat man ihr das Herz herausgerissen. Ihr Vater – man beschuldigt ihn. Sie kann es nicht glauben. Ist wütend. Hat furchtbare Angst. „Wach auf, Prinzessin.“

    Romy Hausmann liebt „das Spiel mit der Oberfläche, mit Erwartungen und subjektiven Wahrheiten, das Sezieren bis tief zum hässlichen Kern der menschlichen Psyche.“

    Wir lesen von ihrer Traurigkeit, von ihren Ängsten, Nöten und Sorgen, von ihrer Einsamkeit. Eine Stimme aus dem Hintergrund erzählt wem? Seiner Prinzessin? Die 7jährige Ann vernehmen wird immer mal wieder zwischendurch. Durchleben mit der erwachsenen Ann ihre Suche nach dem wahren Schleifenmörder. Genauso lesen wir bruchstückhaft von einem Interview. Es nimmt zuweilen surreale Züge an. Ist es ein Traum, ist es Wirklichkeit?

    Romy Hausmann spielt mit ihren Lesern. Sie schafft es mühelos, sie bei Laune zu halten durch ihren rasanten Schreibstil, der zuweilen grauenvoll und bedrückend daherkommt. Bereitet die Bühne für ihre so vielschichtigen Charaktere geschickt, inszeniert bedrückende und gänzlich entrückte Szenarien. Wie mag es sein, emotionslos durch diese Welt zu gehen, nicht das zu empfinden, was als normal angesehen wird?

    Das Cover – perfekt im Stil der Romy Hausmann-Thriller. Als Einstimmung kommt auf der blutrot hinterlegten Innenseite die kleine und die erwachsene Ann zu Wort.

    „Perfect Day“ ist düster und geheimnisumwittert, voller Emotionen und doch von Gefühllosigkeit geprägt. Immer in Gefahr, dass die mühsam errichtete äußere Fassade einzustürzen droht, abgestumpft und herzlos, zuweilen aber sehr liebevoll und fürsorglich.

    Ein fesselnder Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. It´s a perfect Thriller.

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  • 5 Sterne

    7 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    niggeldi, 20.12.2021

    Als Buch bewertet

    Tiefe Abgründe

    Schon 14 Jahre lang dauert die Entführungsserie des Schleifenmörders schon an: 6- bis 10-jährige Mädchen verschwinden spurlos und rote Schleifen führen die Polizei später zu ihren Leichen. Der Durchbruch scheint erreicht, als die Indizien auf den Philosophen und Anthropologen Walter Lesniak deuten und dieser verhaftet wird. Doch seine Tochter kann und will das nicht glauben und macht sich selbst auf Spurensuche...

    Das Cover finde ich sehr gelungen, es ist ähnlich gehalten wie bei den anderen Büchern der Autorin. Die Schrift und die schwarzen Schlieren sind angeraut, was mir ebenfalls gut gefällt. Im Buchdeckel sind auch noch Auszüge aus Anns Tagebuch, die die Neugier auf das Buch noch mehr anfachen.

    Der Schreibstil ist flüssig und man stürzt gleich mitten ins Geschehen. Die Beschreibung von Anns Gefühlen zu Beginn der Geschichte, wie ihre Welt bei der Festnahme ihres Vaters zusammenbricht, ist eindrucksvoll und fesselt den Leser komplett. Man erfährt nicht nur Anns Sicht, sondern auch eine "Wir"-Sicht, in der zu einem entführten Mädchen gesprochen wird. Auch die eingestreuten Zeitungsartikel und Anns Tagebucheinträge über Gefühle sind interessant, sodass man gar nicht mehr aufhören will zu lesen. Der Thriller spielt hauptsächlich im Jahr 2017, ab und zu dürfen wir auch Abschriften von Tonbandaufnahmen aus 2021 lesen, bei denen man zunächst gar nicht weiß, wer da überhaupt mit wem spricht. Die Charaktere sind authentisch beschrieben und es gibt einige überraschende Wendungen, das Ende finde ich ebenfalls stimmig.

    Mir hat das Buch wunderbar gefallen und ich freue mich auf weitere spannende Thriller der Autorin. 5 Sterne

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  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    clematis, 24.01.2022

    Als eBook bewertet

    Melancholie

    Seit mehr als zehn Jahren verschwinden Mädchen im Volksschulalter. Rote Schleifen zieren die Umgebung, in welcher die Leichen zurückgelassen werden. Eines Abends werden Ann und ihr Vater, ein renommierter Philosophieprofessor, von der Polizei überrascht. Während Walter Lesniak schweigt zu seiner Verhaftung und zu der Anschuldigung, der Schleifenmörder zu sein, beginnt seine Tochter Ann die Jagd auf den wahren Schuldigen.

    Voll Melancholie und sehr unaufgeregt, ähnlich wie das gleichnamige Lied (Lou Reed), präsentiert Romy Hausmann „Perfect Day“. Umso mehr Gefühl schwingt zwischen den Zeilen mit, insbesondere, wenn der Täter seine kleinen Opfer anspricht, Bilder von Prinzessinnen und Schlössern in deren Phantasie zaubert. Drumherum eröffnet sich Anns Leben, Rückschau auf glückliche Kindertage mit Freundin Eva, traurige und einschneidende Momente rund um den frühen Tod der Mutter und schließlich die Suche nach dem Schleifenmörder. Abwechslungsreiche Szenenwechsel fesseln den Leser, eine einnehmende Sprachmelodie führt auf eine Reise in seelische Abgründe. Spannend, aber nie blutrünstig legt Hausmann ihre Fährten und verblüfft mit einer völlig unvorhersehbaren Auflösung.

    Perfect day, perfect Buch. Ein rundherum gelungenes Portrait des Schleifenmörders, seiner Gefühlswelt und seiner Perfektion. Lesenswert!



    Titel Perfect Day

    Autor Romy Hausmann

    ISBN 978-3-423-26315-3

    Sprache Deutsch

    Ausgabe Flexibler Einband, 416 Seiten

    ebenfalls erhältlich als ebook und Hörbuch

    Erscheinungsdatum 12. Jänner 2022

    Verlag dtv

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  • 5 Sterne

    0 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    malo2105, 20.01.2022

    Als eBook bewertet

    Nachdem mir „Liebeskind“ und auch „Marta schläft“ von Romy Hausmann bereits gut gefallen haben, war ich natürlich auch auf ihren neuen Roman sehr gespannt.
    Über Jahre hinweg werden in Berlin Mädchen entführt und später ermordet aufgefunden. Der Täter schneidet ihnen die Pulsadern auf und weist mit roten Schleifenbändern den Weg zu den Leichen. Bisher fehlt vom Täter jede Spur.
    Eines Abends wird Walter Lesniak im Beisein seiner Tochter Ann verhaftet. Er soll für die Taten verantwortlich sein. Lesniak schweigt beharrlich zu den Vorwürfen. Die Presse titelt bereits mit „Professor Tod“. Doch Ann kann nicht glauben, dass ihr Vater ein eiskalter Mörders sein soll. Sie beginnt auf eigene Faust nachzuforschen und will die Unschuld ihres Vaters beweisen.
    Bereits bei den beiden anderen Romanen von Romy Hausmann habe ich den ganz eigenen Schreibstil der Autorin schätzen gelernt. Man muss sich darauf einlassen, ohne schon zu Beginn wissen zu wollen, wie alles zusammenhängt, was genau geschehen ist und wer der Täter ist.
    Die meiste Zeit wird aus Sicht von Ann erzählt, doch es gibt auch Kapitel aus Tätersicht und Interviewaufnahmen. Nach und nach verknüpft die Autorin diese zu einer, aus meiner Sicht, stimmigen Geschichte, auch wenn ziemliche viele Zufälle dazu beitragen.
    Sehr gut gefallen haben mir auch die Erklärungen/ Definitionen von Gefühlen, die Ann im Lauf ihres Lebens (be)schreibt. Gerade bei der letzten, der Liebe, habe ich (auch auf Grund meiner eigenen persönlichen Situation) mit den Tränen kämpfen müssen. Die Thematik, die die Autorin mit diesem Buch anspricht, war mir so nicht bekannt und hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    mimitatis_buecherkiste, 14.01.2022

    Als Buch bewertet

    Seit vielen Jahren verschwinden immer wieder kleine Mädchen, der Mörder markiert den Weg zu ihren Leichen mit roten Schleifen. Als eines Abends der Vater von Ann, der renommierte Philosophieprofessor und Anthropologe Walter Lesniak in ihrem Beisein verhaftet und abgeführt wird, kann diese es nicht glauben. Sie nimmt sich vor, die Unschuld ihres Vaters zu beweisen und begibt sich auf eine gefährliche Reise in die menschlichen Abgründe.

    Schon der erste Satz im Buch hat mich gefangen genommen, der restliche Absatz führte dazu, das ich sofort fasziniert war. Auch wenn die Story anfangs etwas verworren war, wurde sie mit jedem Kapitel klarer. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich einer Lösung auch nur annähernd näher kam, denn die Autorin verstand es meisterlich, mich in die Irre zu führen, auf falsche Fährten zu schicken und immer wieder aufs neue zu verunsichern. Über die Ermittlung selbst erfuhr ich nichts; hier tappte ich völlig im Dunkeln. Das war einerseits sehr frustrierend, weil bei mir das Gefühl überwog, dass ich ein Recht auf diese Informationen hätte. Ganz schön anmaßend von mir, aber auch menschlich. Andererseits trug es dazu bei, dass ich vor Neugier fast geplatzt und durch die Seiten geflogen bin, weil ich es vor Spannung kaum noch aushalten konnte. Es ging einzig und allein um Gefühle und Taten der Tochter des Hauptverdächtigen, ob diese gerechtfertigt sind oder nicht, blieb in meinem Ermessen.

    Eine Wahnsinnsstory, die ich so nicht erwartet habe. Eine Geschichte, die durch Informationen unterbrochen wurde, die ich bis zuletzt nicht ein- oder zuordnen konnte. Genial wurde ich an der Nase herumgeführt und war am Ende mehr als überrascht. Wieder einmal wurde ich perfekt unterhalten und bin begeistert. Von mir gibt es fünf Sterne und eine Leseempfehlung. Wer außergewöhnliche Thriller mag, sollte unbedingt zugreifen.

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  • 3 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    isabelle W., 05.02.2022

    Als Buch bewertet

    Dies ist Romy Hausmanns dritter Thriller. Liebes Kind habe ich gelesen und fand es ganz gut. Martha schläft habe ich ausgelassen und wollte mich jetzt ganz auf Perfect day einlassen.

    Darum gehts: Anns Vater wird verhaftet und ihm wird zur Last gelegt der Schleifenmörder zu sein. Ein Serienkiller der seit Jahrzehnten in Berlin sein Unwesen treibt und bisher 10 Kinder getötet hat. An den Tatorten wurden immer rote Schleifenbänder gefunden.

    Die Verhauftung von Anns Vater passiert gleich am Anfang und wir erleben somit direkt wie Anns Welt zusammenbricht. Sie kann es nicht glauben und beginnt selber damit nachzuforschen. Sie kann und will nicht glauben das ihr Vater ein Mörder sein soll.

    Und wir begleiten Ann bei Ihrer Suche nach der Wahrheit. Begegnen gebrochenen Seelen, völlig verzweilfelten Menschen und schauen in die Abgründe der menschlichen Psyche.

    Der Schreibstil war sehr gut. Ungeschön und schnörkelos wird uns hier die Geschichte in kurzen, prägnanten Sätzen erzählt. Was dies anbelangt bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte wird aus drei Perpektiven erzählt, die alle am Ende zusammenlaufen.

    Jetzt kommt aber mein großes Aber: Die Story! Der Anfang war noch gut, man spürt Anns Verzweiflung und wie sie nicht an die Schuld Ihres Vaters glauben möchte. Und wie sie alles daran setzt dies zu beweisen. Bis dahin war alles okay, aber dann häufen sich einfach die Zufälle, die Handlung wird plump und für mich auch unglaubwürdig.

    Dann gibt es einen Ortswechsel, von dem ich immer noch nicht weiß was dieser mit der eigentlichen Handlung nun zu tun hatte. Ann ist immer zufällig zur richtigen Zeit am richtigen Ort und der Ort an dem die Handlung dann zusätzlich spielt ist so klischeebeladen das ich zeitweise mit den Augen rollen musste. Auch der potenzielle Verdächtige, und wie diesem hitnerhergejagt wird, war nach 200 Seiten nur noch anstrengend.

    Fazit: Ein Buch das gut gestartet ist, dann aber leider irgendwann ziemlich unglaubwürdig wurde.

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