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Pretty Girls

Karin Slaughter

Mit „Pretty Girls" legt die amerikanische Bestsellerautorin Karin Slaughter einen brandneuen Top-Psychothriller vor, der auf 500 Seiten mit atemberaubend-spannender Unterhaltung begeistert und den Leser ans Buch fesselt. ...
Pretty Girls, Karin Slaughter

Buch 20.50

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    25 von 38 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 07.12.2015

    Wir neigen ja dazu böse, schlimme Menschen als Tiere zu bezeichnen.
    Das wird ihnen aber nicht gerecht - den Tieren. Denn zu solchen Taten sind eben nur Menschen fähig - Bestien, Monster, grausame Individuen.

    Die Geschichte in diesem Thriller ist wahrhaftig grauenvoll. Bei so mancher Szene stellten sich mir die Nackenhaare auf - in dem Bewusstsein dass es so etwas vielleicht wirklich gibt?
    Trotzdem war für mich dieses Buch so lesenswert, da eben nicht nur das Grauenvolle überwiegte. Vielmehr waren es die Geschichten um die Frauen und Männer, die dieses Buch dominierten.


    Julia, Lydia, Claire, Dee, Helen. Töchter, Schwestern, Mütter, Opfer.

    Erstmal kurz zur Story:
    Julia ist vor vielen Jahren spurlos verschwunden. Ihre Familie, besonders Vater Sam suchen verzweifelt nach Hinweisen, Spuren, irgendwelchen Antworten. Ist Julia freiwillig abgehauen oder wurde sie verschleppt und getötet? Der Verlust lässt die Familie auseinanderbrechen. So entstehen Missverständnisse. Anschuldigungen deren Wahrheit nicht erkannt werden und dazu führen dass die 2 Schwester Lydia und Claire sich nichts mehr zu sagen haben. Bis Claires Ehemann in einer Seitengasse erstochen wird und die Witwe auf einmal erkennen muss, dass all die Jahre dieser ach so glücklichen Ehe, seine Neurosen und übertriebene Zuneigung zu nichts anderem führte als dass Claire einfach nichts mitbekam.
    Umso größer ist der Schock. Videos, die sie findet und solch furchtbare Dinge zeigt, dass sie ohne ihre Schwester Lydia nicht weitermachen kann.
    Zu suchen, nach der Wahrheit, egal wie gefährlich es dabei wird!

    Nein, in diesem Buch geht es nicht von Anfang bis Ende blutig zu.
    Es ist kein Splatter, obwohl manche Szenen wirklich brutal waren.
    Ja, es ist ein Thriller, da die Spannung sich gar nicht erst entwicklen musste, sondern von Anfang an da war.

    Unfassbares offenbart sich den Schwestern Lydia und Claire. Obwohl in der Kindheit so verbunden, haben sie sich seit Jahren nichts mehr zu sagen, wirken grundverschieden und doch so gleich. Das Wissen sich aufeinander verlassen zu können, gerade in Ausnahmesituationen, schweißt beide wieder zusammen.

    Die Charaktere sind sehr authentisch dargestellt und besonders die Frotzeleien unter den Schwestern, ihre sarkastischen oder ironischen Sprüche haben immer wieder für ein schmunzeln und grinsen meinerseits gesorgt.
    Humor trotz einem mehr als ernsthaftem Thema, dass kommt nicht immer gut, aber die Autorin hat den perfekten Ton gefunden, den richtigen Augenblick und so gepuscht wenn die Gespräche, Gedanken und Erinnerungen zu lange wurden oder einen Luft holen lassen wenn es richtig brutal und grausam wurde.

    Übertrieben und typisch Amerikanisch werden manche sagen, dieser Thriller. Ja, vielleicht, so ein bisschen. Oder? Nein, eigentlich nicht, eher ehrlich, psychologisch ausgereift, tiefgründig, unterschwellig, spannend und sehr, sehr böse.
    Obwohl ich hoffe dass es diese Dinge nicht gibt.
    Snuff-Videos, hoffentlich doch nur eine Legende.

    5 Sterne ohne lange nachdenken zu müssen, plus mindestens einen Extra für die Tagebucheinträge in Briefform von Vater Sam an seine Tochter Julia.
    Opfer sind nicht nur die denen Gewalt angetan wird, sondern auch die Hinterbliebenen. "Die Einzelheiten zu kennen, wird es nicht lechter machen. Die Einzelheiten werden dich zerreißen. "
    c)K.B. 12/2015

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 25.01.2016

    Spannung pur. Einer der besten Romane von Karin Slaughter!

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 29.01.2016

    Das Buch ist nervenzerreissend! Manchmal wollte ich nicht mehr weiterlesen, da es einfach so brutal und abstossend war. Die Geschichte ist brillant geschrieben und mit Abstand einer von den besten Bücher, die man von ihr kennt.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 12.12.2015

    Wow, was für ein fesselnder Thriller, ich bin noch ganz geflasht!!!
    Spannend, düster und nichts für schwache Nerven, dieses Buch hat mir einen echt genialen Lesegenuss bereitet. Man bin ich froh, dieses Buch gelesen haben.
    Aber nun erst mal von Anfang an:
    Im März 1991 verschwindet die 19jährige Julia Carroll nach einer Party spurlos. Ihre Familie hat mit dem Kummer sehr zu kämpfen und zerbricht an der Ungewissheit um Julias Schicksal.
    24 Jahre später werden Claire Scott und ihr Mann Paul brutal überfallen und Paul stirbt an seinen Verletzungen. Im Nachlass findet Claire schreckliche Dinge, die sie sehr erschüttern. Kann ihre Schwester Lydia Delgado ihr bei den Recherchen zu Pauls Leben helfen?
    Mehr will ich gar nicht zum Inhalt sagen, sonst verrate ich noch etwas…

    Mit "Pretty Girls" hat Karin Slaughter einen weiteren superspannenden aber auch grausamen Thriller geschrieben. Er hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Spannung wird von Anfang an hoch gehalten und endet mit einem fulminanten Finale. Der lockere und flüssige Schreibstil der Autorin hat mich in die tiefsten Abgründe einer menschlichen Seele blicken lassen.
    Folgendes Zitat auf Seite 319: "Jedes Mal, wenn sie dachte, sie hätte den Tiefpunkt erreicht, fand er eine Möglichkeit, eine Falltür zu öffnen und sie noch weiter abwärts rutschen zu lassen." zeigt, wie sehr es die Autorin liebt, den Leser erst in Sicherheit zu wiegen und dann wieder zu "schockieren".

    Die gesamte Geschichte ist in mehreren Erzählsträngen geschrieben worden; Sam, der Vater von Julia schreibt seine Gedanken in Briefen an seine verschwundene Tochter auf. Mit einfühlsamen Worten beschreibt er seine Sehnsucht, seine Hoffnungen und seine Wünsche, aber auch seine Erlebnisse mit ihr. Diese Masse an Gefühlen konnte ich förmlich spüren und sie hat mich sehr berührt.
    In einem anderen Erzählstrang wird der Werdegang der beiden Schwestern beschrieben, deren Leben nicht unterschiedlicher hätte sein können.
    Und dann wird von der aktuelle Situation berichtet und zum Schluss werden alle Stränge gekonnt zusammengeführt.

    Die Charaktere sind lebendig und sehr authentisch beschrieben worden. Lydia und Claire können nicht unterschiedlicher sein. Während Claire ein Leben in Reichtum genießt und nicht arbeiten braucht, muss Lydia für den Lebensunterhalt für sich und ihrer Tochter hart arbeiten. Ich konnte mich schnell in beide Frauen reinversetzen, denn auch ich kämpfe mit meinem Gewicht und verstecke meine traurige Seele hinter dem "Speck". Claire hat ihrem Mann Paul blind vertraut und nun muss sie endlich einmal alleine Entscheidungen treffen und agieren.
    Aber nicht nur die "guten" Protagonisten sind klasse beschrieben worden, nein auch die Bösen hat die Autorin bestens in Szene gesetzt. Paul ist sehr undurchsichtig und ab und zu hat man an seine Unschuld geglaubt. Ist er ein Guter oder ein Böser?

    Fazit:
    Auch wenn dieser spannende Thriller nichts für schwache Nerven ist, kann ich ihn nur empfehlen. Spannung und überraschende Wendungen werden groß geschrieben, also ein absoluter Pagetuner!!!
    Seine 5 Sterne hat er echt verdient.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 29.02.2016

    Sehr spannendes Buch ! So muss ein Thriller sein !!!!!!!
    Den Rest haben alle anderen Bewerter schon geschrieben.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 09.12.2015

    Claire hat den Verlust ihrer Schwester Julia nie verkraftet. Im Alter von 19 Jahren verschwand Julia spurlos. Die Familie glaubt fest an ein Verbrechen, was aber nie nachgewiesen werden konnte. Zu der Zeit, in der Claires Familie nach Julias Verschwinden zerbrach, lernte Claire Paul kennen, einen ruhigen und strebsamen Jungen. Mittlerweile sind 18 Jahre vergangen und Claire und Paul sind glücklich verheiratet. Claires Leben scheint perfekt, bis ihr Mann bei einem Überfall getötet wird. Zur gleichen Zeit erschüttert eine unfassbar brutale Mordserie den Bundesstaat Georgia, in dem Claire lebt. Junge Frauen werden entführt, vergewaltigt, grausam gefoltert und verstümmelt. Nach Pauls Tod entdeckt Claire in ihrem Haus schockierendes Filmmaterial, auf dem Frauen vergewaltigt und ermordet werden. Eines der Mädchen meint Claire aus den Nachrichten zu kennen. Claire kann nicht glauben, dass ihr verstorbener Ehemann etwas mit den Filmen zu tun haben soll. Achtzehn Jahre lang hat er sie auf Händen getragen und ihr die Welt zu Füßen gelegt. Zu jeder Zeit war er ausgeglichen und liebevoll. Absolut nichts in ihrer Ehe deutete darauf hin, dass Paul auf Snuff-Pornos stehen könnte. Claire steht vor einem Rätsel, das sie um jeden Preis aufklären will. Sie beginnt nachzuforschen und verstrickt sich immer mehr in den gefährlichen Hinweisen, die sie findet. Bis sie eines Tages vor einem Abgrund steht und entscheiden muss, wie weit sie geht will, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.

    Das Buch ist in mehrere Erzählstränge aufgeteilt. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblenden aus der Vergangenheit in Form von Briefen, die Claires Vater an seine verschwundene Tocher geschrieben hat. Auf diese Weise erfährt man viel über Claires Familie und ihr Familienleben. Der Großteil des Buches wird aus Sicht von Claire erzählt. Sie ist eine sympathische und authentische Protagonistin, deren Gefühle man gut nachvollziehen kann. Die ganze Zeit wird sie hin- und hergerissen zwischen der Angst, das Paul tatsächlich etwas mit den Morden tu tun hatte und der Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Spannungsmäßig ist das Buch kaum zu übertreffen. Ich hatte „Pretty Girls“ innerhalb eines Tages durchgelesen. Man kann das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, wenn man einmal angefangen hat zu lesen. Atemlos zittert man mit Claire mit und verfolgt schockiert, welche Abgründe sich vor ihr auftun. Die Story bleibt lange Zeit undurchsichtig und überrascht mit unvorhersehbaren Wendungen, wodurch die Spannung bis zur letzten Seite aufrecht gehalten wird. Das Buch ist nichts für zarte Gemüter, verspricht Thriller-Fans aber atemlose Spannung und einen gut durchdachten Plot. Mich konnte Karin Slaughter auch mit diesem Buch wieder begeistern!

    Fazit: Ein Buch, das atemlose Spannung verspricht und den Leser von einem Abgrund zum nächsten wirft. Wer einmal angefangen hat zu lesen, wird nicht mehr aufhören können!

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 09.12.2015

    Inhaltsbeschreibung:

    Nervenzerfetzend spannend. Atemberaubend düster. Psychologisch raffiniert. Ein Stoff, aus dem Albträume gemacht sind.

    März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig. Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte? Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund.

    Leseeindrücke:

    Der Psychothriller "Pretty Girls" von Karin Slaughter ist einer der nervenaufreibendsten, den ich seit langem gelesen habe: Wir blicken zurück auf das Jahr 1991. Die neunzehnjährige Julia Carroll ist nach einem Besuch in einem Kneipenbesuch spurlos verschwunden, aber eine Leiche tauchte nie auf, was für die ihre Angehörigen unerträglich ist.

    Dann schwenkt die Zeit ins hier und jetzt. Wir lernen Claire Scott kennen, die mit Paul glücklich verheiratet schien. Doch dann werden beide von einem Mann brutal überfallen und Paul bei dieser mit einem Messer brutal erstochen. Bald nach seinem Tod aber muss Claire erkennen, dass Paul nicht der integere Ehemann war, für den sie ihn hielt, denn in seinem Nachlass findet sie Filmmaterial, dass offensichtlich darauf hinweist, dass ihr Mann ein Doppelleben geführt hat, dass grausamer kaum sein kann….

    Dieser Thriller, der mit insgesamt drei Handlungssträngen die Spannung bereichert, von denen der geübte Leser weiß, dass diese im Laufe der Geschehnisse miteinander geschickt verwoben werden, während man noch rätselt, wie diese miteinander zusammenhängen. Die Spannung war von der ersten Seite an ganz weit oben, steigerte sich während des Überfalls bis hin, als Claire die Nachlassenschaften entdeckt und sich auf Spurensuche begibt.
    Der Spannungsbogen blieb komplett straff gespannt und ließ mir stellenweise das Blut in den Adern gefrieren. Die Protagonisten blieben überschaubar und teilweise geheimnisvoll.

    Die 24 Kapitel, die sich über 480 Seiten erstreckten, waren jeder dieser Seite wert gelesen zu werden. Seit langem habe ich mich nicht mehr so gefesselt gefühlt. Das Cover ist sehr auffällig gestaltet, zeigt die eiskalten Gesichtszüge eines Mannes und doch ein - wenn auch voneinander abgewandtes - Pärchen. 5 Sterne sind mir diese Spannungsmomente wert!

    @ esposa1969

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 09.03.2016

    Ich finde dieses Buch sehr gut geschrieben. Es ist richtig interessant und spannend. Ich konnte es kaum weg legen und habe die Zeit die ich hatte, für das Buch genutzt. Das Buch hat mir gezeigt wie man sich in einen Menschen oder Partner auch täuschen kann. Da denkt man, wenn man Jahre lang mit seinen Partner zusammen ist, kennt man ihn in und auswendig und eines Tages kommen die Wahren Geschichten ans Tageslicht wo man nie hin gedacht hätte. Ich kann das Buch jedenfalls weiter empfehlen und freue mich schon auf ein neues Buch von Ihr.

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 26.03.2016

    Rezension ,,Pretty Girls" von Karin Slaughter

    Karin Slaughters neuester Thriller ist mit 400 Seiten am 07. Dezember 2015 im HarperCollins Verlag erschienen.


    Inhalt:
    März 1991. Nach einer Party kehrt die 19-jährige Julia nicht nach Hause zurück. Die eher halbherzig geführten Ermittlungen laufen ins Leere. Eine Leiche wird nie gefunden. Weder die Eltern noch die beiden Schwestern der Vermissten werden je mit dem Verlust fertig.
    Vierundzwanzig Jahre später erschüttert eine brutale Mordserie den amerikanischen Bundesstaat Georgia. Und die frisch verwitwete Claire ist vollkommen verstört, als sie im Nachlass ihres verstorbenen Mannes brutales Filmmaterial findet, in dem Menschen ganz offensichtlich vor der Kamera auf grausame Weise ermordet werden. Eines der Opfer glaubt sie zu erkennen. Doch was hatte ihr verstorbener Mann damit zu tun? Wer war der Mensch wirklich, den sie über zwanzig Jahre zu kennen glaubte?
    Claire begibt sich auf eine lebensgefährliche Spurensuche, die sie immer dichter an eine unfassbare Wahrheit führt. Und an den eigenen Abgrund. (Klappentext)


    Charaktere:
    Als Hauptperson haben wir Claire, verwitwet, da ihr Mann in einer Gasse neben ihren Augen abgestochen wurde.
    Vorher hatte sie es gut. Ihr Mann, Paul, ein gut verdienender Architekt. Sie führten eine glückliche Ehe, bis Paul scheinbar ermordet wird und Claire nach dem Tod Videos auf seinem PC findet, in denen junge Frauen gefoltert, getötet und vergewaltigt werden. Und die eine Frau sieht ganz so aus wie Anna Kilpatrick, die seit etlichen Jahren als vermisst gilt ...
    Mit Claire haben wir eine interessante Protagonistin, die erst nach Pauls Tod herausfindet, wer Paul wirklich war..

    Die anderen Charaktere sind auch gut ausgearbeitet. Besonders Paul hat mich als Charakter geschockt, denn ich hätte nach den ersten Seiten nicht erwartet, dass er so ist.

    Meine Meinung:
    Ich habe bislang noch keinen Thriller von Karin Slaughter gelesen. Man hörte immer nur, dass sie eine gute Thrillerautorin sei, sodass ich mich wirklich mal selbst davon überzeugen musste...

    ...Was mir sofort auffiel war der interessante Schreibstil, der mir auf Anhieb gut gefiel. Fesselnd, detailliert und spannend, so muss das sein!
    Die Kapitalaufteilung ist auch gut. Aus verschiedenen Perspektiven wird erzählt. Hierbei fand ich sehr bedrückend, dass der Vater der verschwundenen Julia sein Text direkt an sie richtet, Briefe an die tote (?) oder entführte (?) Tochter also.
    Das Buch birgt auch noch die ein oder andere völlig verblüffende Wendung, die mich teilweise wirklich vom Hocker gehauen hat!

    ,,Julia Caroll, neunzehn Jahre alt, nackt an die Wand gekettet. Der Körper übersät mit Prellungen und Verbrennungen. Male von Stromschlägen. Verbranntes Fleisch. Aufgerissene Haut. Der Mund zu einem Schreckensschrei geöffnet, als der Maskierte mit der Machete hereinkommt."
    S.221

    Das Thema an sich ist ebenso verstörend. Wie können sich Menschen für Filme interessieren, in denen Menschen erst gefoltert, vergewaltigt und im Anschluss noch getötet werden? Sogenannte Snuff-Filme.
    Ich mag gar nicht daran denken, dass es so etwas auch in der Realität geben mag. Gerade die von Slaughter gewählten Beschreibungen dieser Vorgänge waren sehr abartig.
    Natürlich nebenbei noch die typische Warnung ,,Nichts für Zartbesaitete"...

    Auch wenn die Idee an sich nichts neues ist, ,,Frau entdeckt die dunklen Seiten ihres Mannes", hat mich der Thriller vollkommen überzeugt. Er war spannend und für mich erhöhte sich diese noch bis zum Schluss, auch wenn dieser dann wieder ein wenig absehbar war.

    Fazit:
    Alles in allem ein genial geschriebener, spannender Thriller, der mich so fesseln konnte, dass ich zum Schluss gar nicht mehr aufhören konnte und bis in die tiefe Nacht rein gelesen habe.
    Karin Slaughter's ,,Pretty Girls" ist definitiv ein Versuch Wert für jene, die noch kein Buch von ihr gelesen haben. Jetzt würde mich nur noch interessieren, ob ihre anderen Bücher auch so gut sind?

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    , 14.12.2015

    Karin Slaughter ist eine Meisterin, was Thriller angeht. So habe ich schon einige Bücher von ihr gelesen. Sehr gespannt war ich auf „Pretty Girls“ und ich wurde nicht enttäuscht.
    Das Buch ist in 3 Perspektiven geschrieben. Als Erstes bekommen wir einen Einblick ins Tagebuch, was an die vor Jahren verschwundene Julia gerichtet ist. Ihr Vater hat dieses geschrieben und er hat nie aufgehört nach Spuren zu suchen, um herauszufinden, was damals passiert ist.
    Dann haben wir Claire, die mit dem verstorbenen, reichen Paul verheiratet war. Sie findet grausige Videos auf seinem Rechner und will unbedingt herausfinden, was das zu bedeuten hat.
    Als dritte Person kommt Lydia ins Spiel. Früher haben die Drogen ihr Leben bestimmt. Doch mittlerweile führt sie ein anständiges Leben.
    Anfangs war ich verwirrt, wie die Personen zusammengehören. Warum sie so wichtig sind, dass sie ihren eigenen Part bekommen. Aber das hat man als Leser zum Glück schnell raus.
    Das Leben der einzelnen Personen auch das von der verschwundenen Julia wird sehr gut durchleuchtet. Man bekommt also einen richtig guten und realitätsnahen Einblick.
    Karin Slaughter geizt nicht mit Spannung und Nervenkitzel. Von Anfang an, will man unbedingt wissen, was passieren wird und was dahintersteckt. Die Videos, die brutal, pornografisch und äußerst verstörend sind, sind auf keinen Fall was für schwache Nerven. Denn die Autorin macht keinen Halt, diese genauestens zu beschreiben und bildlich darzustellen. Mir lief es teilweise eiskalt den Rücken runter und an manchen Tagen habe ich sogar davon geträumt.
    Die Autorin hat nicht nur die Raffinesse den Leser bei der Stange zu halten, sondern auch alles gekonnt ineinanderfließen zulassen. Hier wurde ein Thriller geschrieben, der psychologisch gut durchdacht ist.
    Es gibt einige Dinge, die ich erahnt habe aber das waren nur Kleinigkeiten, nichts was mir die Spannung genommen hat. Persönlich wollte ich nicht nur wissen, was hinter den Videos steckt und ob Paul seine Frau die ganze Zeit belogen hat. Man will auch wissen, was mit dem jungen Mädchen Julia damals passiert ist. Denn die ganze Familie ist dadurch auseinandergebrochen und leidet noch immer wegen dem Ungewissen. Wie alles zusammenhängt und was passiert ist, müsst ihr selber rausfinden, da will ich nicht zu viel von der Story verraten.
    Es gibt wirklich viele traurige Momente in diesem Buch, oft habe ich mitgelitten. Besonders was Claire und Lydia angeht, denn hier ist auch so einiges passiert.
    Am Ende nimmt natürlich alles so richtig an Fahrt auf und ich durfte beim Lesen nicht mehr gestört werden.
    Fazit:
    Karin Slaughter weiß genau wie den Leser gefangen nimmt. „Pretty Girls“ ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven denn alles wird hier grausam und bildlich dargestellt. Psychologisch ist alles perfekt durchdacht. Man klebt förmlich an den Seiten vor Spannung & Nervenkitzel, Unglaube & Verblüffung. Ein Thriller, der keine Wünsche übrig lässt.

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    janein
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