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  • 5 Sterne

    14 von 27 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nancy F., 24.09.2022

    #Rezension
    #TrueCrime
    #RomyHausmann
    #unbezahltewerbung

    „TRUE CRIME. Der Abgrund in dir: Was den Menschen zum Mörder macht“ so heißt es also, das neueste Buch einer meiner liebsten Autorinnen, denke ich und frage mich, was mich erwartet. Romy Hausmann hat bisher immer im Bereich der Belletristik geschrieben. Ihre letzten und erfolgreichsten Bücher waren Psychothriller. Psychothriller, die ich in wenigen Tagen (oder Nächten) verschlungen habe, weil sie so packend und emotional erzählt waren. Und nun erwartete mich ein Sachbuch? Ich wusste es nicht genau, konnte mir aber nicht vorstellen, dass die Autorin lediglich wahre Verbrechen nacherzählt. Und damit lag ich richtig.

    Ich bin schon seit jeher ein kleiner True-Crime-Junkie. Schon als Kind habe ich mir abends heimlich ‚Medical Detectives‘ oder ähnliche Sendungen reingezogen, wenn meine Eltern nicht da waren. Sehnsüchtig wartete ich also auf „TRUE CRIME“, hoffte es im Urlaub lesen zu können. Aber die Post verspätete sich. Im Nachhinein betrachtet ein wahrer Glücksfall, denn es packte mich sofort. Allein das Vorwort zog mich direkt in seinen Bann. Ich fühlte mich, als würde mir Romy Hausmann all das gerade erzählen, es machte mich neugierig und berührte mich gleichzeitig. Ich fühlte beim Lesen genau das, was die Autorin fühlte und bekam mehr als ein einmal Gänsehaut, aber auch ein schlechtes Gewissen. Denn…

    „…die Krux ist, dass es sich dabei eben nicht um irgendwelche verdrehten Fantasien handelt, sondern um das echte Leben echter Menschen.
    Ich glaube, dass wir das manchmal vergessen. Wir hören True-Crime-Podcasts beim Kartoffelschälen oder zum Einschlafen. Wir lesen True-Crime-Literatur wie Unterhaltungsromane. Und bei all dem gerate ich an einen Punkt, an dem ich mich immer öfter frage: Ist das richtig? Begreifen wir, was ein Verbrechen WIRKLICH bedeutet? Begreife ICH es?
    Mit Sicherheit nicht.“
    S. 15

    Ich konnte das Buch nicht – wie so oft – in wenigen Tagen durchlesen. Die dort erzählten Verbrechen, beschäftigten mich und hallten nach. Das lag unter anderem daran, dass die Autorin die Fälle stilistisch wirklich einzigartig aufbereitet hat. Sie erzählt die Geschichten der Opfer nicht berichtartig oder sensationsheischend, sondern hauchte ihnen Leben ein – allein, dass die Opfer und nicht nur die Täter in ihren Fallerzählungen einen großen Raum eingenommen haben, unterscheidet „TRUE CRIME“ von vielen anderen True-Crime-Büchern. Man hatte das Gefühl die Personen zu kennen, baute eine Bindung auf, wurde wütend über die Ungerechtigkeit, die ihnen widerfahren ist. Nach jedem nacherzählten Fall folgten Experteninterviews, die wirklich interessant zu lesen waren. Ich war auch wirklich froh darüber, eine emotionale Verschnaufpause zu erhalten, denn nach den Interviews folgten oft Tagebucheinträge der Autorin, die wirklich sehr, sehr schön geschrieben waren, aber mich immer am meisten aufwühlten. Die Tagebucheinträge bilden das Bindeglied zwischen allen Fällen, die Romy Hausmann in ihrem Buch erzählt und berichten indirekt über einen weiteren Fall: Den Tod der Australierin Phoebe Handsjuk. Diesen Fall erzählt die Schriftstellerin sehr viel langsamer und persönlicher als alle anderen. Ich konnte einfach nicht warten, ich wollte unbedingt verstehen, worüber sie da schreibt, sodass ich dann spontan den Namen des Opfers bei Google eingegeben habe. Mir war dieses Verbrechen bisher nicht bekannt, ich war total geschockt, mir war schlecht. Phoebe Handsjuk strahlte mich von so vielen Fotos voller Lebensfreude an. Wie konnte dieser sympathisch lachenden jungen Frau nur so etwas zustoßen?! Ich habe sofort verstanden, wieso Romy Hausmann diesen Fall ausgewählt hat. Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen. Mehr kann ich dazu leider nicht schreiben, da mir einfach die Worte fehlen, wie fahrlässig hier ermittelt wurde.

    Abschließend kann ich euch sagen, dass alle Fälle spannend erzählt und aufbereitet wurden. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir neben Phoebes Fall auch die von Cinnamon Brown, Kate Yup und Timothy Cole. Einige Fälle sind vielleicht schon bekannt, andere vermutlich eher weniger. Ganz besonders durch die persönlichen Tagebucheinträge ist es aber nicht nur einfach „noch ein True-Crime-Sachbuch“. Man merkt, wie viel der Autorin dieses Buch bedeutet; wie wichtig es ihr ist, diese Geschichten zu erzählen und so an die Menschen zu erinnern, die grausamen Verbrechen oder Fehlurteilen zum Opfer gefallen sind. Es ist sehr persönlich, emotional, intensiv und ganz besonders. Lest dieses Buch! Ich geh nun nochmal Tränchen aus den Augen wischen. Enden lassen möchte ich diese Rezension mit meinem liebsten Zitat aus dem Buch:

    „Was die Liebe kann, denke ich und staune. Wie sie uns einfach alle am Leben erhält. Die, die gegangen sind. Die, die übrig bleiben. Wie sie keimen lässt, was wir brauchen, um durchzuhalten, oft über Jahre. Glaube, Liebe, Hoffnung. Was wären wir ohne all das?“ S. 109

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  • 5 Sterne

    15 von 29 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Danny SZ, 27.09.2022

    Die Realität kann so grausam sein

    Dieses Buch erzählte über elf wahre Verbrechen, die so unglaublich waren, dass man dachte, das kann nicht die Realität sein. In den Abschnitten die als „Mein Tagebuch“ betitelt waren, wurde die Korrespondenz zwischen Romy Hausmann und Natalie Handsjuk wiedergegeben. So erzählte Natalie, die Mutter von einem Opfer der Fälle, Phoebe Handsjuk, wie ihre Tochter zu Lebzeiten war. Und nicht nur durch die rosarote Brille, sondern auch über nicht so angenehme Seiten ihrer Tochter. Ich empfand diese Interviews als sehr ehrlich. Aber auch die Autorin erzählte einiges aus ihrem Leben und ihren Recherchen und außerdem, was diese Recherchen mit ihrem Innenleben machten. Vor jeden neuen Fall kamen andere Autoren kurz zu Wort. Das hat mir auch sehr gut gefallen. Und die ganzen Gespräche und Interviews waren immer sehr interessant.

    Allein durch die Kontaktaufnahme zu Natalie Handsjuk, empfand ich die Autorin als eine sehr empathische Person. Sie hatte so viel bedacht, bevor sie überhaupt den Mut zusammengenommen hatte, die Mutter eines Opfers anzuschreiben.

    Ich musste dieses Buch tatsächlich in Häppchen lesen, da mir einige Fälle sehr nahe gingen und ich diese erst einmal verdauen musste. Diese Fälle werden mich wohl noch eine Weile weiter beschäftigen. Sie waren so unfassbar und zum Teil surreal, dass man nicht glauben wollte, dass es tatsächlich reale Fälle waren.

    Fazit:
    Wer True Crime liebt, macht mir diesem Buch alles richtig.

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  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherfreundin, 27.12.2022

    Romy Hausmann thematisiert in ihrem neusten Projekt wahre Kriminalfälle, die sie aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Beteiligten näher beleuchtet. Dies sind zum einen Fälle, welche bereits recht ausführlich in der Öffentlichen Berichtserstattung dargestellt wurden, aber auch bisher eher unbekannte Fälle werden dargestellt.

    Ein Fall zieht sich quasi wie ein roter Faden durch das (Hör-)Buch, denn hier erzählt Romy Hausmann wie sie in Kontakt mit der Mutter des Mordopfers kam und wie sich aus deren Empfinden der Fall entwickelt hat und wie sie versucht mit dem Mord an ihrer Tochter weiterzuleben. Dadurch bekommt der Leser einen kleinen aber recht realitätsnahen Einblick in die Gefühlsleben einer Mutter, die ihr Kind durch ein Verbrechen verloren hat. Dies war für mich ein recht neuer Aspekt bei TrueCrime Fällen, die meist eher aus Sicht der Opfer, Täter oder Ermittler beleuchtet werden.

    Ein Fall zieht sich quasi wie ein roter Faden durch das (Hör-)Buch, denn hier erzählt Romy Hausmann wie sie in Kontakt mit der Mutter des Mordopfers kam und wie sich aus deren Empfinden der Fall entwickelt hat und wie sie versucht mit dem Mord an ihrer Tochter weiterzuleben. Dadurch bekommt der Leser einen kleinen aber recht realitätsnahen Einblick in die Gefühlsleben einer Mutter, die ihr Kind durch ein Verbrechen verloren hat. Dies war für mich ein recht neuer Aspekt bei TrueCrime Fällen, die meist eher aus Sicht der Opfer, Täter oder Ermittler beleuchtet werden.

    Abgerundet wird es durch verschiedene Interviews mit Experten unterschiedlicher Themen, so dass ein rundes Bild entsteht. Schließlich lässt sich feststellen, dass kein ausgedachter Thriller so spannend sein kann, wie das wirkliche Leben. Alle dargestellten Fälle wäre bei einem fiktiven Roman sicherlich als viel zu brutal / unrealistisch und unglaubwürdig abgelehnt worden. Aber sie haben sich alle tatsächlich im wahren Leben abgespielt.

    Für Fans von TrueCrime Fällen kann ich es uneingeschränkt empfehlen, da die Fälle auch mal aus neuem Blickwinkel beleuchtet werden.

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  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karl B., 20.10.2022

    Verifizierter Kommentar

    Sehr beeindruckender Krimi, sehr empfehlenswert

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  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lesewuermchen, 22.09.2022

    Mein erstes Buch von Romy Hausmann – ich habe natürlich schon von ihr gehört und weiß, dass sie
    Thriller schreibt. In diesem Buch befasst sie sich jedoch mit einigen wahren Kriminalfällen. Eine besondere Erwartung hatte nicht, dachte mir aber, ob sie (als Thrillerautorin) vielleicht doch zu reißerisch über die beschriebenen Fälle berichtet. Aber weit gefehlt!! Ich wurde überrascht durch den interessanten, flüssigen und spannenden Schreibstil und man merkt beim Lesen, dass die Autorin während ihrer Recherchen emotional sehr eingebunden war.
    Wie ein roter Faden zieht sich der Todesfall Phoebe Handsjuk durch das Buch. Dieser Fall hat Romy Hausmann besonders herausgefordert – und auch gefordert. Selbstmord, Mord, unglücklicher Unfall? Bis heute ungeklärt...
    Auch bei den anderen Fällen musste ich mir immer vor Augen halten, dass dies nicht die Fantasie einer Thriller-Autorin ist, sondern grausame Wahrheit. Warum wird ein Mensch zum Mörder? Warum handelt er so, wie er es tut? Darauf geben Experten in Interviews Antworten (oder versuchen es).
    Egal ob Entführung oder Mord – jede der Geschichten musste ich erstmal sacken lassen. Schreckliche Realität, Dinge, die man einfach nicht nachvollziehen kann...
    Am meisten beschäftigt hat mich im Gegensatz zu Romy Hausmann nicht der Fall Phoebe Handsjuk, sondern Erin Caffey. Doch da verrate ich nicht mehr.
    Von mir bekommt das Buch eine absolute Leseempfehlung!

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