Wenn Kinder töten, Stephan Harbort

Wenn Kinder töten

Wahre Verbrechen - Deutschlands bekanntester Serienmordexperte klärt auf

Stephan Harbort

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Miss Norge, 11.11.2018

    Stephan Harbort hat mit diesem Buch ein Thema in den Fokus gerückt über das bisher wenig berichtet wurde. Hier werden sieben Fälle genauer beschrieben und analysiert, bei denen ich oftmals den Kopf schütteln musste, denn sie sind an Grausamkeit und Abscheulichkeit nicht zu unterscheiden, zu den Taten von Erwachsenen. Die kindliche Naivität ist nicht vorhanden, Gewalt und Mordgedanken überlagern die normalen Verhaltensweisen in diesem Alter. Die erzählten Fälle sind aus den USA und Deutschland, die Täter/innen sind zwischen 6 und 14 Jahren. Die einzelnen Kapitel sind in 3 Phasen aufgegliedert. Zuerst wird erzählt was Täter und Opfer an dem Tag bis zur Tat getan haben, dann wird ziemlich detailliert die Tat und die Suche nach dem Täter oder den Tätern beschrieben und im letzten Abschnitt bekommt man die Einblicke, die der Täter den Ermittlern offen darlegt und wie sein Leben bis zum Mord verlaufen ist. Hier ist deutlich, das (fast) alle Mörder keine Kindheit im normalen Sinne erlebt haben. Was mich auch erschreckt hat, wie abgebrüht, gefühlskalt und emotionslos die Kinder die Tat von sich weisen, wie sie lügen und versuchen die Polizei zu überlisten. Hier aber merkt man auch dazu im krassen Gegensatz, das es wirklich noch Kids sind. Sie sind sich zwar bewusst etwas schreckliches getan zu haben, aber andererseits versuchen sie alles zu leugnen und die Tatsachen zu verdrehen, um die Polizei in die Irre zu führen. Nicht nur die Opfer und deren Familien haben unter einer Tat zu leiden, auch für die Eltern der Täter ist kein normales Leben mehr möglich. Sie werden immer die Eltern sein, von einem Mörder. Nach dem Ende des Buches kommen automatisch die Fragen auf: Hätten die Taten nicht verhindert werden können? Was ist die gerechte Strafe für Kinder und Jugendliche? Wie beeinflusst die Strafe das weitere Leben? Wird es "danach" noch ein normales Leben geben können? Ein Buch welches wieder in typischer Harbort-Manier geschrieben wurde. Informativ, erschreckend, detailliert, genau, sachlich und für jeden verständlich.

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    janein
  • 5 Sterne

    Andrea S., 05.12.2018

    Der Klappentext weist den Leser auf acht Fälle hin, sieben an der Zahl sind es allerdings nur. Hinzukommen ein gelungenes Vorwort als Einstieg, mit dem der Autor interessante und kritische Fragen in den Raum wirft und ein informatives Nachwort mit den bekannten Wahrscheinlichkeitstabellen in den Büchern des Autors, welche ich mir im Nachhinein immer sehr gerne näher anschaue.

    Mein erster Gedanke, als ich dieses Buch in der Vorschau erblickte und es dann dank des Autors zeitnah in den Händen gehalten habe, war, dass wahrscheinlich viele Fälle in den USA spielen.
    Warum?
    Einfach weil viele Leser, da stehe ich glaub ich nicht alleine da, sofort an die USA denken, wenn es um Gewalt von Kindern geht. Ob es nun um die leicht greifbaren Waffen geht oder daraus resultierende Amokläufe, welche im großen Stil durch sämtliche Medien gehen.
    Umso überraschter war ich, dass Stephan Harbort auf drei Fälle, welche in Deutschland geschehen sind, eingeht. Zwar liegen alle schon eine gewisse Zeit zurück, für mich ist dieser Fakt einfach greifbarer und einen Ticken spannender. Vor allem der letzte Fall, bei dem eine Stadt genannt wird, in der ich mich vor allem als Kind sehr oft aufgehalten habe.

    Zu den einzelnen Fällen möchte ich tatsächlich an dieser Stelle nichts im Einzelnen verraten. Nehmt dieses Buch zur Hand und taucht selbst ab in eine Welt voller Schrecken, Gewalt und Kindern.

    Natürlich regt es mich beim Lesen solcher True Crime-Fälle immer wieder an, dass Netz zu befragen, aber aufgrund der Persönlichkeitsrechte setzt Harbort hier wie immer auf Verfremdungen von Orts- und Zeitangaben und die Namen wurden teilweise pseudonymisiert. Dafür muss man als Leser Verständnis haben, dennoch gebe ich so schnell nicht auf

    Kann man dieses Thema mit dem Wort Faszination beschreiben?
    Man will diese Fälle nicht befürworten, dennoch bin ich beim Lesen immer wieder gebannt. Bereits bei seinen Büchern „Killerfrauen“ und „100 Prozent tot“ konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen.

    Man ist neugierig, WIE die Kinder getötet haben. Versinkt in dem Setting, welches der Autor beschreibt. Ist schockiert, welche Gewalt kleine Kinder an den Tag legen können.
    Die familiären Umstände im Hintergrund vermuten wahrscheinlich viele beim Lesen und zum Teil treten diese Vermutungen auch ein, dennoch erfahre ich auch vom Umfeld sehr gern mehr.
    Mit am Meisten interessieren mich allerdings die Motive.
    In diesem Buch sind es Neid, Wut oder auch Habgier.
    Von einigen Fällen war ich sogar extrem geschockt.
    Wie können Kinder ohne eine gewisse Lebenserfahrung SO handeln?!

    Mein Fazit
    Must-Read-Status!
    Stephan Harbort wählt hier Fälle aus, welche sehr unterschiedlich sind und demnach auf siebenfacher Linie schockieren und faszinieren.
    „Wenn Kinder töten“ war mein drittes Buch des Autors und absolut nicht das Letzte! Ich mag die Themen, die einen als Leser wahnsinnig interessieren und dass Habort uns den passenden Lesestoff beschert. Des Weiteren mag ich seinen Schreibstil. Auch wenn die Geschehnisse auf kriminalpolizeilichen Ermittlungen bzw. prozessualer Wahrheit entsprechen, ist es nicht leicht, diese in den Akten niedergeschriebenen Fakten in eine so detailreiche Story zu verpacken.
    Allen meiner Freunde, die sich noch nicht sicher sind, ob sie Kinder haben möchten, werde ich dieses Buch schenken.
    (kleiner Scherz am Rande)

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    janein
  • 5 Sterne

    Sandra S., 30.12.2018

    Zum Inhalt:

    Der Autor erzählt von tatsächlichen Kriminalfällen, er ist bekannt als Serienmordexperte und Autor von Geschichten über wahre Fälle. In diesem Buch berichtet er von Kindern, die getötet haben. Er erläutert Fälle, erklärt die Ursachen für die Tötungen und geht auf die Psychologie ein und berichtet über die Ermittlungen, die zur Überführung der Täter führt.

    Meine Meinung:

    Dies ist mein zweites Buch des Autors. Dieses Buch, das sich speziell mit Kindern, die gemordet haben, hat mich sehr bewegt und es hat mich gefesselt. Wenn ich sage es hat mit sehr gut gefallen, möchte ich dies näher erläutern, denn die geschilderten Taten sind heftig und lassen einen fassungslos zurück. Der Autor schildert in einem sehr gut lesbaren Schreibstil die Taten und die Ermittlungen der Polizei. Darüber hinaus geht er sehr gut verständlich auf die psychologischen Hintergründe ein und beleuchtet die Vergangenheit der Kinder. So kann man nachvollziehen wie es zu den Taten kam.

    Mich hat das Buch sehr bewegt, denn hier werden Schicksale beschrieben. Die der Opfer und die der Täter, die irgendwie auch Opfer sind, Opfer ihrer Vergangenheit. Das machte mich sehr nachdenklich.

    Sehr gut fand ich auch, dass hier der Fokus auf der Aufklärung und dem Verstehen liegt. Es gibt keinen moralischen Zeigefinger, sondern ein aufdröseln und Erklärung der Fälle und der Hintergründe. Auch die Gefühle der Ermittler sind sehr gut dargestellt. Ansonsten ist das Buch sachlich geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn die Taten sind schrecklich genug.

    Ich kannte viele der Fälle nicht und ich war immer wieder entsetzt beim Lesen, denn diese Taten sagen sehr viel über unsere Gesellschaft aus. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter und habe mir schon weitere Bücher des Autors vorgemerkt.

    Fazit:

    Weshalb töten Kinder – Wahre Fälle dargelegt und erläutert. Sehr lesenswert.

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    janein
  • 5 Sterne

    Pimpy2502, 04.04.2019

    Stephan Harbort nimmt bei seinem neusten Buch „Wenn Kinder töten“ die Leser mit auf eine grausame, ungewöhnliche Reise – die Reise durch einzelne Fälle von Kinderstraftaten. Wie gewohnt ist auch bei diesem Buch der Schreibstil sehr flüssig, sachlich und mit dem Blick aufs Wesentliche. Eigentlich möchte man das Buch nicht zur Seite legen. Aber dennoch musste ich es zeitweise mal kurz beiseitelegen, weil der Inhalt doch harter Tobak ist und man so manches Mal schlucken musste. Dass kleine Kinder bzw. junge Heranwachsende so dermaßen grausam sein können, verschlägt einem glatt die Sprache. Wer Statistiken mag, wird auch in diesem Buch nicht enttäuscht – am Ende des Buches sind noch einmal verschiedene Themen statistisch aufgearbeitet und man erhält einen zusammengefassten Überblick über z.B. Alter, Geschlecht, schulischen Werdegang, Tatmotivation/ -werkzeuge etc. der kindlichen Täter. Außerdem gibt es auch noch Literaturhinweise/ -empfehlungen.
    Von mir gibt’s auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    Sina F., 15.01.2019

    Mal wieder ein Knüller.
    Als Stephan Harbort und Mörder Doku Fan hab ich mich wieder sehr auf das Buch gefreut.
    Es war sehr spannend geschrieben, ich habe es gleich an einem Tag durchgelesen.
    Vor allem hat mir gefallen, dass Stephan so hin-und-her switcht.
    Man bekommt einen kurzen Einblick in den Fall, dann geht es mit dem Lebenslauf des Täters weiter und wieder zurück zum Tatablauf.
    So wechselt es ein paar Mal, die Spannung bleibt immer erhalten.
    Auch die Fälle finde ich sehr gut ausgewählt. Ich habe auch paar Mal im Netz geschaut, man kennt die Fälle, schaut aber auch noch mal nach. Einige sind ja auch schon älter. Es ist mein zweites Buch und ich bin immer wieder begeistert. Sehr gut Stephan, weiter so.

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    janein
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