Winterblüte, Corina Bomann

Winterblüte

Roman

Corina Bomann

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  • 2 Sterne

    13 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    forti, 31.10.2016

    Heiligendamm, Dezember 1902 - das klingt interessant und vielversprechend: eintauchen in alte Zeiten, der Flair eines Ostseebads, Weihnachtsstimmung. Leider kommt das alles zu kurz und die Handlung beschäftigt sich fast ausschließlich mit einer Liebesgeschichte. Die Kinder zweier verfeindeter Familien verlieben sich ineinander. Klingt nach Romeo und Julia, kann mit dem Klassiker aber bei weitem nicht mithalten.

    Die Geschichte wird ohne große Überraschungen und etwas vorhersehbar erzählt. Das Buch zieht sich etwas bis zum absehbaren Ende - mit einigen fast schon haarsträubenden Wendungen. Insgesamt vorhersehbar und im Detail dann doch nicht sehr wahrscheinlich bzw realistisch.

    Mich stört, dass sich die Gedanken der Hauptperson Johanna fast ausschließlich um Liebesdinge drehen. Scheinbar hat sie keine anderen Interessen, keine Freundinnen, kein gesellschaftliches Leben. Vom Lauf der Welt nimmt sie wenig wahr, lebt in der eigenen kleinen Welt.
    Auch die meisten anderen Frauen des Romans sind größtenteils auf Liebesdinge und alberne Eifersüchteleien fixiert. Dieses klischeehafte Frauenbild hätte ich bei einer jungen, beliebten Autorin im Jahr 2016 auch bei einem historischen Roman nicht erwartet.
    Einzig die Schiffbrüchige Barbara ist eine für ihre Zeit toughe junge Frau, die sich und ihren Weg in Vergangenheit und Zukunft mit mehr Courage sucht, als alle anderen Frauen des Buches zusammen.

    Sprachlich leider auch eher mittelmäßig.

    Mein erstes Buch von Corina Bomann. Ich habe mir mehr erwartet als diese eher durchschnittliche Geschichte.

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    janein
  • 2 Sterne

    7 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    XYZ, 02.11.2016

    Wie der Titel schon verrät, ist das Buch für die Winterzeit gemacht - Winterblüte heißt es aus dem Grund, da der Barbarazweig durch das ganze Buch hinweg immer wieder vorkommt.

    Das Cover ist passend zum Titel gestaltet und wirklich wunderschön geworden - ein Blickfang, sehr schön zum Anschauen.

    Das Buch spielt im Jahr 1900.
    Inhaltlich handelt das Buch von einer Familie (Fam. Baabe), die ein Gästehaus besitzt. Wie es damals üblich war, sollte die Tochter schon sehr jung heiraten - am besten natürlich einen der Kandidaten, den die Eltern bevorzugen. Aber was passiert, wenn das Herz für jemand anderen schlägt?
    Zweiter Erzählstrang in diesem Buch, war die junge Frau, die vom Sohn der Familie Baabe mehr tot wie lebendig am Strand gefunden und gerettet wurde. Da sie unter Gedächtnisverlust leidet, weiß niemand, wer die Fremde ist... Der Mutter des Hauses ist sie jedenfalls ein Dorn im Auge.

    Mein Fazit:
    Ich bin enttäuscht. Ich habe bereits mehrere Bücher der Autorin gelesen und hatte eine hohe Erwartungshaltung. Leider wurde diese nicht erfüllt.
    Die Geschichte ist langweilig und absolut vorhersehbar gehalten, ich wusste von Anfang an, wie das Buch enden wird, und behielt Recht.
    Es gibt keine überraschenden Wendungen, und der Autorin ist es nicht gelungen, etwas Spannung in die Geschichte einzubauen. Schade.
    Ja es ist eine schöne Geschichte, nett für Zwischendurch, aber nicht das was ich erwartet hatte.

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    janein