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  • 5 Sterne

    33 von 49 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Monika V., 10.11.2016

    Als eBook bewertet

    Sie schreibt so spannend das ich nicht aus der Hand legen wollte.Ich habe schon einige Bücher von ihr.

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    stjerneskud, 16.11.2016

    Als Buch bewertet

    Berührender Brauch

    Corinna Bomann's Roman entführt einen nach Heiligendamm ins ausklingende Jahr 1902. Am Barbaratag (4. Dezember) lernen wir Johanna kennen, die verheiratet werden soll. Ihre beiden Kandidaten sind gute Partien, aber keiner kann ihr Herz erwärmen und eine reine Vernunftehe kommt für sie nicht in Frage. Ihre Eltern wollen, dass sie am Heiligabend einen Heiratsantrag annimmt. Ihr vier Jahre älterer Bruder Christian wird in dieser Angelegenheit bislang von seinen Eltern noch nicht bedrängt. Es ist eine Epoche in der Tradition, Ehre und der gesellschaftliche Stand sehr viel bedeuten und wichtig sind. Das Leben der Familie Baabe wird gehörig durcheinander gewürfelt, als Christian am Strand eine bewußtlose Frau findet und mit nach Hause bringt.

    Mir gefiel von Anfang an die Idee, daß anhand des Barbarazweig-Brauchs eine Geschichte erzählt wird. Von der ersten Seite an fühlte ich mich in diese Zeit zurückversetzt und das Geschriebene zog mich in seinen Bann. Auch mit jeder weiteren Seite vergaß ich die heutige Zeit um mich herum. Die Figuren werden so lebensecht und realistisch beschrieben, dass es sich für mich so anfühlte, als ob ich mitten unter ihnen wäre. Bis zum Schluß hin konnte ich von diesem Buch nicht lassen und es wurde mir keine Minute lang langweilig. Der Erzählstrang riß nie ab und es war ein Vergnügen Seite für Seite die Geschichte von Johanna, Christian und der Gestrandeten mitzuverfolgen. Dieser Roman ist eine Wohltat, wenn einem der Sinn nach einem entspannten Lesevergnügen steht. Corinna Bomann's Schreibstil gefällt mir und es ist mit Sicherheit nicht das letzte Werk, das ich von ihr gelesen habe. "Winterblüte" kann ich jedem empfehlen, der gegen eine Liebesgeschichte nichts einzuwenden hat und sich jedes Jahr einen Barbarazweig ins Haus holt, bzw. dies nach dem Lesen der Geschichte beabsichtigt.

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LadyIceTea, 30.10.2016

    Als Buch bewertet

    Manchmal muss das Schicksal zu Glück verhelfen

    Johanna ist unglücklich. Ihre Eltern wollen, dass sie sich für einen Mann entscheidet. Doch beide Männer kommen für sie nicht in Frage, wo doch ihr Herz an Peter hängt. Zu ihrem Leid existiert jedoch eine Familienfehde, die ihre Liebe unmöglich macht. Eines Tages wird eine junge Frau an den Strand gespült und von ihrem Bruder Christian gerettet. Sie erinnert sich an nichts mehr, sie weiß nur noch, dass der Zweig in ihrer Hand ein Barbarazweig ist und für sie von äußerster Wichtigkeit. Denn, erblüht er an Weihnachten, bringt er Glück und weist auf die wahre Liebe hin. Johanna sucht sich ebenfalls einen Zweig und beide Mädchen beginnen zu hoffen. Haben Johanna und Peter eine Zukunft? Wird das Mädchen sich erinnern? Und werden die Zweige das erhoffte Glück bringen?

    Winterblüte... Dieser Titel klingt nach einem Buch, dass man eher in der kalten Jahreszeit lesen möchte. Für mich hat es auch gut in den Herbst gepasst. Die Geschichte bezieht sich gar nicht so sehr auf den Winter, wie ich es zuerst erwartet hatte. Zwar wird Weihnachten als Zeitpunkt immer wieder erwähnt und ebenso, dass es kalt und stürmisch ist aber es ist jetzt keine Winter- oder Weihnachtsgeschichte.
    Das Cover finde ich einfach traumhaft schön. Es passt sehr gut zur Geschichte, wirkt verträumt und hat eine tolle Farbkombination. Dazu noch die kleinen rosa glitzernden Punkte – einfach ein Cover, dass man gerne ansieht und bei dem man unwillkürlich einen kleinen Seufzer ausstößt.
    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Ich habe das Buch in einem Tag verschlungen und keine Seite bereut. Die Story wird durch die sehr sympathischen Hauptpersonen getragen. Johanna, Christian und das Mädchen führen uns durch die Geschichte und mit ihnen zusammen erleben wir die Geschehnisse. Alle drei fand ich sehr gut gezeichnet. Ich konnte gut nachfühlen, wie es Johanna in ihrer Zwickmühle ergeht, konnte mit dem Mädchen mitgrübeln, was ihre Vergangenheit betrifft und habe mit Christian versucht Licht ins Dunkeln zu bringen. Es hat mir Spaß gemacht die Drei zu begleiten. Aber auch die Eltern und das Personal, so wie die anderen Randpersonen, waren klasse. Von denen war zwar nicht jeder Charakter sympathisch aber das wäre ja auch zu langweilig geworden. Ein paar Bösewichte muss es doch immer geben.
    Die Geschichte verläuft eigentlich durchgehend, wie man es für so ein Buch erwartet. Auch das Ende war nicht komplett überraschen. Aber es gibt auch ein paar Punkte die ich so nicht erwartet hätte und die mich positiv überrascht haben. Und auch wenn man vieles in diesem Buch erwartet und vorhersehen kann, tut es der Geschichte keinen Abbruch. Ich wäre enttäuscht gewesen, wenn es sich anders entwickelt hätte. So konnte ich einfach abtauchen und mich von Johanna und dem Mädchen mitnehmen lassen.
    Ein sehr schönes Buch und eine klare Empfehlung von mir.

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja, 22.12.2016

    Als eBook bewertet

    Inhalt: 1902: Die wohlhabende Familie Baabe bereitet sich auf den großen Winterball vor, um dort die Verlobung ihrer Tochter Johanna zu verkünden. Johanna liebt aber keinen der Heiratskandidaten, sondern Peter, den Sohn der Erzfeinde ihres Vaters. Als ihr Bruder Christian bei einem Ausritt eine junge Frau am Strand findet, freundet sich Johanna mit dieser an. Sie nennt das Mädchen, das ihr Gedächtnis verloren hat Barbara, da sie einen Barbarazweig dabeihat. Wenn dieser Zweig zu Weihnachten blüht soll ein Wunsch in Erfüllung gehen. Doch kann ein Zweig Johanna zu ihrem Traummann und Barbara zu ihrem Gedächtnis verhelfen?

    Meinung: „Winterblüte“ von Corina Bomann ist ein zauberhaftes Winterlesebuch, in dem es um Liebe, Traditionen und Familie geht. Im Mittelpunkt stehen Johanna und Barbara, die mir beide unheimlich gut gefallen haben. Johanna ist nach außen hin das wohlerzogene Mädchen, aber innerlich wird sie aufgrund der bevorstehenden Verlobung immer verzweifelter. Denn Peter, ihren Auserwählten würden die Eltern nie akzeptieren. Johanna ist warmherzig, liebenswert und freundlich, was mir sehr gut gefallen hat. Ebenso wie das Verhältnis, dass sie zu ihrem tollen Bruder Christian hat, der mir ein kleines bisschen mein Herz gestohlen hat. Christian ist es auch, in den sich Barbara verliebt. Die junge Frau hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich immer nur stückweise an Einzelheiten aus ihrem vorherigen Leben erinnern. Leider fühlt sie sich bald schon unerwünscht, da zwar die Baabe-Kinder lieb zu ihr sind, deren Mutter aber ganz und gar nicht.
    Das Buch gibt einen wunderbaren Einblick in das Leben um 1902 und die Bräuche und Sitten die da herrschten.
    Ausserdem ist das Buch herzerwärmend und, trotz des eher ruhigen Erzählstils, sehr spannend. Ich zumindest konnte es kaum aus der Hand legen.
    Die Charaktere, die Geschichte, die Landschaft und der Schreibstil passen einfach unheimlich gut zusammen und machen für mich ein gutes Buch aus. Und ein gutes Buch ist „Winterblüte“ auf jeden Fall.

    Fazit: Herzerwärmende Wintergeschichte über Liebe, Freundschaft und das Leben vergangener Zeiten. Sehr zu empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    11 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone L., 23.10.2016

    Als Buch bewertet

    Im Kurort Ostseebad Heiligendamm bereiten sich alle auf den bald statt findenden Winterball vor. Vor allem in der Hotelierfamilie Baabe ist man aufgeregt, denn Tochter Johanna soll beim Ball verkünden, mit wem sie sich verloben will. Doch diese wünscht sich nichts mehr, als ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Doch das verbieten ihr ihre Eltern. Bei einem Ausritt findet Johannas Bruder Christian am 05.12.1902 am Strand eine junge Frau, offenbar die einzige Überlebende eines Schiffsunglücks. Leider kann sie sich an nichts erinnern, nicht mal an ihren Namen. Einzig der Barbarazweig, den sie fest umklammert hält, lässt sie hoffen. Sie glaubt daran, dass Wünsche in Erfüllung gehen, wenn der Zweig Anfang Dezember ins Wasser gestellt wird und am Weihnachtsfest Blüten treibt. Doch alleine nur auf die Zweige können Johanna und die Schiffbrüchige nicht vertrauen!

    Corina Bomann hat wieder einmal einen wunderschönen Roman geschrieben, bei dem schon das Cover sehr gelungen und passend ist. Obwohl die Geschichte nur auf einer Zeitebene spielt, wird man mitgenommen in die Vorweihnachtszeit und die damaligen Verhältnisse des Jahres 1902. Man wird emotional berührt, aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz und man kann total in die Geschichte abtauchen. Sowohl Familienstreitigkeiten innerhalb der Familie als auch generationsübergreifende Familienfehden kommen nicht zu kurz. Es gibt Herzschmerz, Liebeskummer und Intrigen unter dem Hotelpersonal. Dennoch wirkt die Geschichte nicht konstruiert. Die Tradition des Barbarazweiges fand ich sehr schön eingeflochten und sie zieht sich durchs ganze Buch. Natürlich ist das Ende vorhersehbar, aber das gehört für mich bei so einer Geschichte auch dazu!

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 18 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SteffiKa, 25.10.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt (übernommen)

    Im Kurort Ostseeba Heiligendamm bereit sich die Hotelierfamilie Baabe im Jahr 1900 auf den großen Winterball vor. Feierlich soll die Verlobung von Tochter Johanna bekannt gegeben werden, doch die wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich ihre große Liebe heiraten zu dürfen. Leider ist der junge Mann in den Augen ihrer Eltern keine gute Partie. Da wird eine junge Frau am Strand angespült, die einzige Überlebende eines Schiffunglücks. Sie kann sich nicht mehr an ihren Namen oder ihre Herkunft erinnern, verzweifelt hält sie einen kleinen Zweig umklammert, der sich in ihrem Kleid verfangen hat. Im Hotel findet sie eine neue Heimat und in Johanna eine Freunding. Die Namenlose weiht Johanna in die Adventstradition des Barbarazweigs ein. Die beiden Frauen stellen am 4. Dezember frisch geschnittene Obstzweige in eine Vase, jede mit der für sie dringensten Frage - der knospende Zweig wird ihnen die Zukunfft weisen und beide hoffen auf Blüten zur Weihnachtszeit.

    Charaktere

    Die beiden Hauptcharaktere Johanna und Barbara - wie die Namenlose von Johanna genannt wird, konnten auf ganzer Linie überzeugen: Sypathisch, herzerwärmend, positiv stur und emotional. Wir durften an ihren Gedankengängen teilhaben, durften mit ihnen mitfühlen und ich konnte ihre Entscheidungen und Handlungsweisen nachvollziehen.
    Auch Christian, Johannas Bruder, war sehr erfrischend. Der Sohn aus gutem Hause hatte für mich die eigentliche Hauptrolle: Umsichtig, beschützend und vor allem vernünftig konnte er überzeugen und war sich auch nicht zu schade, über seinen Schatten zu springen und seine Meinung zu vertreten.
    Augusta und Ludwig, Johannas Eltern, haben mich auch positiv überrascht. Es war schön, mal einen Vater Anfgang des 20. Jahrhunderts zu erleben, der nicht allzu streng war und keine andere Meinung gelten ließ. Augusta hat mich ebenfalls überrascht: Anfangs war sie noch die typisch verbissene, konservative Frau, die aber über ihre Handlung nachgedacht hat und zugeben konnte, dass sie Fehler gemacht hat.

    Schreibstil

    Corinna Bomanns letztes Buch hatte mich enttäuscht und ich war "Winterblüte" gegenüber ehrlich gesagt skeptisch.
    Zum Glück hat sie an ihre anderen Bücher angeschlossen und ich habe wieder die Corinna Bomann gelesen, die ich gewohnt war: locker, leicht (und das ist positiv gemeint!) und vor allem gefühlvoll.
    Dazu kam ein zwar immer wieder gelesener Plot, der aber durch die Verbindung zum Barbarazweig eine eigene Note bekommen hat.
    Zu Beginn kam mir öfters der Gedanke "Wann passiert jetzt endlich was?", aber das Buch hat mich dann doch ziemlich schnell gefesselt und der tolle Schluss hat es für mich hervorragend abgerundet.

    Ein kleines Wort zum Cover bzw. Aufmachung des Buches: Selten so ein liebevoll gestaltetes Cover gesehen und in den Händen gehalten. Tolle gedeckte Farben, ein Barbarazweig ziehrt den Umschlag und klitzernde, goldene Sprenkel runden den kompletten Umschlag ab.

    Fazit

    Das Buch hat alles: Einen tollen Plot, in dem man sich verlieren kann und macht sich toll im Bücherschrank - ein Muss für lange (Herbst-) und Winterabende!

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Silvia K., 22.10.2016

    Als Buch bewertet

    Wunderschöne Wintergeschichte

    Ich kenne bereits andere Romane der Autorin Corina Bomann und habe diese sehr gerne gelesen. Sie hat mich mit ihren Geschichten bereits zwei Mal Jahrzehnte zurück und teils in fremde Länder versetzt und dies in einer wunderschönen, spannenden und interessanten Art zu erzählen, dass ich mir von ihrem neuen Roman „Winterblüte“ sehr viel versprochen habe – und auch nicht enttäuscht wurde! Schon das Cover finde ich sehr gelungen, es ist sehr hochwertig mit goldenem Glitzerdruck gearbeitet und ziert einen blühenden Barbarazweig, der viel mit der Geschichte zu tun hat.

    Die Geschichte spielt im eleganten Ostseebad Heiligendamm im Dezember 1902. Sie handelt von der Hotelierfamilie Baabe, eine angesehene Familie und Inhaber eines Gästehauses, die aus den Eltern Augusta und Ludwig sowie den Kindern Johanna und Christian besteht. Es herrscht große Aufregung im Hause Baabe, weil der große Winterball bevor steht und dort die Verlobung von Johanna bekannt gegeben werden soll. Leider kann Johanna ihre beiden Verehrer nicht ausstehen und liebt einen ganz anderen Mann, nämlich Peter Vandenboom. Zwischen den Baabes und den Vandenbooms herrscht seit einem schrecklichen Vorfall in der Vergangenheit „Krieg“ und ihre Eltern würden die Verbindung der beiden nicht dulden. Dazu kommt, dass Christian Anfang Dezember am Strand eine Schiffbrüchige findet und diese vor dem Tod rettet und mit ins Gästehaus bringt. Die junge Frau hat ihr Gedächtnis verloren und nur nach und nach kommen kleine Brocken davon zurück. Johanna und Christian sind begeistert von ihrem Gast, Augusta dagegen hegt nur Vorurteile und Groll, wie man später erfährt hat dies mit ihrer eigenen schwierigen Vergangenheit zu tun. Sie schikaniert die junge Frau wo sie nur kann und es kommt zur totalen Eskalation, bis sich am Ende doch alles zu aller Zufriedenheit löst und die an Weihnachten tatsächlich blühenden Barbarazweige Wünsche in Erfüllung gehen lassen…

    Die Handlung ist wunderschön erzählt und lassen den Leser richtig auf den kommenden Winter bzw. die Weihnachtszeit einstimmen. Man ist sofort mitten drin, durch die bildliche Erzählung ist man selber in Heiligendamm bzw. am Strand der Ostsee und fühlt dort vor allem mit Johanna mit. Spannung zieht sich vom Beginn bis zum Ende durch, weil man erfahren möchte, welches Schicksal der jungen Frau widerfahren ist und wer sie ist bzw. woher sie stammt. Jedes Familienmitglied ist auf seine Art sympathisch, sogar Augusta, wenn man die Hintergründe und schließlich ihre Sinneswandlungen kennen lernt. Es ist tatsächlich ein Winterbuch zum Träumen, das mir auf alle Fälle wunderschöne Lesestunden mitgebracht hat.

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    janein
  • 5 Sterne

    8 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja W., 29.10.2016

    Als Buch bewertet

    Mit ihrem neuesten Roman "Winterblüte" hat mich die Autorin Corina Bomann wieder in eine wunderbare Welt entführt. Ich habe mich riesig auf dieses Buch, ein absolutes Must-Have gefreut. Natürlich wurde ich nicht enttäutsch, bin total begeistert.

    Die Geschichte führt uns in das Ostseebad Heiligendamm um 1900. Hier wird wenige Wochen vor Weihnachten eine junge Schiffbrüchige an den Strand gespült. Christian, der Sohn der angesehenen Hotelierfamilie Baabe findet das Mädchen. Diese hält einen Zweig fest umklammert. Doch auch für andere Mitglieder der Familie Baabe soll sich in dieser Zeit die Zukunft entscheiden. Die Tochter des Hauses Johanna soll sich für einen Bräutigam entscheiden. Doch ihre Herz hat sich längst entschieden. Die Schiffbrüchige weiht Johanna in das Geheimnis dieses Zweiges ein, doch wird er Johanna zu dem erhofften Glück verhelfen.

    Ein absolutes geniales Traumbuch, das ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge beendet habe. Das Schicksal der Schiffsbrüchigen hat mich sehr berührt. Und auch Johanna ist eine ganz besondere junge Frau, die versteht für ihr Glück zu kämpfen. Der Schreibstil der Autorin hat mich wieder einmal total begeistert. Man lebt die Geschichte ab der erste Seite intensiv mit, befindet sich mittendrin. Ich habe die Eltern von Johanna und Christian kennengelernt. Und auch das Hotelleben. Johanna hat mir oft leidgetan, wie kann eine Mutter so hartherzig sein. Und dann ihr gütiger Vater, den jedoch ein dunkles Familiengeheimnis umgibt. Besonders schön fand ich auch die Geschichte mit dem Barbarazweig, eine wunderbare Tradition (auch ich schneide mir am 4.12. immer einen Zweig des Kirschbaumes und stelle ihn in eine Vase). Bisher hat er immer an Weihnachten geblüht. Ich hoffe, dass dieser Zweig auch Glück in das Haus der Familie Baabe bringt.

    Wieder einmals ist der Autorin ein absolutes Lesehighlight gelungen. Die Gesschichte hat mich von Anfang an restlos begeistert. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne.


    Erwähnenswert ist auch noch das herausragende Cover des Buches. Diese glitzernden Elemente und der besondere Zweig geben dem ganzen das gewisse Etwas.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    kunde, 04.11.2016

    Als Buch bewertet

    Heiligendamm ist schon im Jahre 1902 ein nobles Seebad. Als Christian, der Sohn einer Hoteliersfamilie, am Strand eine junge Frau findet, nimmt er sie mit in das Hotel seiner Eltern. Die Schiffbrüchige kann sich an nichts erinnern, auch nicht an ihren Namen. Ihr einziger Besitz ist ein kleiner Zweig eines Obstbaumes. Auch für Johanna, Christians Schwester, ist die Zeit turbulent. Sie soll noch am bevorstehenden Weihnachtsfest ihre Verlobung bekanntgeben. Ihre ehrgeizige Mutter hat ihr zwei Bewerber ausgesucht. Johanna liebt aber schon lange einen jungen Mann, der in der Familie allerdings unerwünscht ist. Ein uralter Streit hat die Familien zu erbitterten Feinden gemacht. In ihrer Verzweiflung vertraut sich Johanna der Fremden an. Schnell werden sie Freundinnen und das junge Mädchen weiht Johanna in das Geheimnis ihres Zweiges ein. Er soll zu Weihnachten blühen und somit die wahre Liebe bringen. Ob er aber die Kraft hat Johanna zu ihrem Glück zu verhelfen, wird die Zukunft zeigen.

    Dieses Buch ist schon optisch ein Highlight. Tatsächlich verspricht die tolle Aufmachung sehr viel und der Leser wird in keiner Weise enttäuscht. Die Geschichte ist wunderschön und nicht alltäglich. Schon die Tatsache, daß die Romane Corina Bomann an der Ostsee spielen, gefällt mir besonders gut. Trotzdem ist kein Buch eine Kopie des anderen. Jede Geschichte hat ihren eigenen Charme. In diesem Buch wird anschaulich dargestellt, wie die Gesellschaft in den Jahren um 1900 aufgestellt war. Schon nach einigen Seiten lebt man mit Johanna und ihrer Familie in Heiligendamm und nimmt die Welt um sich erst wieder wahr, wenn das Buch zu Ende ist.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tiara, 26.10.2016

    Als Buch bewertet

    Ich kenne von Corina Bomann alle Familiengeheimnisse und habe auch ihre letzte Weihnachtsgeschichte mit großer Begeisterung gelesen. Doch "Winterblüte" ist meine Lieblingsgeschichte.
    Hier entführt uns die Autorin in den Kurort Ostseebad Heiligendamm um 1900. Christian der Sohn des Hauses findet am Strand ein bewußtloses Mädchen nur mit einem Nachthemd bekleidet und nimmt sie mit nach Hause. Dies wird von seiner Mutter Augusta sehr argwöhnisch aufgenommen, da sie vermutet, dass es sich um eine Landstreicherin handelt, die es nur auf ihr Geld abgesehen hat.
    Ebenso paßt es Augusta nicht, dass sich Johanna mit dem Mädchen anfreundet.
    Doch auch Johanna die Tochter des Hauses hat es nicht leicht, denn sie soll beim Weihnachtsball verlobt werden. Doch Johanna liebt ausgerechnet Peter, den Sohn der Familie, mit der die Baabes schon ewig verfeindet sind.

    Corina Bomann hat mit ihrem schönen und unverwechselbaren Schreibstil wieder ein absolutes Wohlfühlbuch erschaffen, mit sehr lebendigen Charakteren.
    Johanna, Barbara und Christian muß man einfach gern haben und mir hat der Brauch mit dem Barbarazweig sehr gut gefallen.
    Doch es ist nicht alles idyllisch in der Geschichte, denn Augusta und das Zimmermädchen Hilda sind richtige Biester und machen Barbara das Leben schwer.
    Doch zum Glück gibt es Ludwig Baabe, der seiner Frau auch mal sagt, was Sache ist und sich nicht alles gefallen läßt.
    Die Geschichte ist beschaulich, so richtig schön zum Träumen, aber auch sehr spannend, vor allem zum Schluß hin, der die Geschichte noch so richtig schön abrundet.

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Inge H., 25.10.2016

    Als Buch bewertet

    Corina Bomann ist für mich schon ein Garant für gute Unterhaltung und gefühlvolles Lesen.
    Ich liebe ihre Romane.
    Winterblüte spielt im Dezember 1902 in Heiligendamm.
    Die Familie Baabe führt ein Gästehaus.
    In diesem Jahr wird der Großherzog erwartet, das gibt wieder ein volles Haus.
    Es soll ein großer Weihnachtsball auf der Burg stattfinden.

    Die Tochter Johanna soll sich Weihnachten für einen ihrer Verehrer entscheiden und verloben, sie liebt aber Peter Vanderboom. Leider sind ihre Familien miteinander verfeindet.

    Der Sohn Christian findet am 5. Dezember am Strand eine bewusstlose unterkühlte junge Frau im Nachthemd. Er nimmt sie mit nach Hause, sie hat ihr Gedächtnis verloren. Seltsamerweise hält sie einen Zweig in den Händen und an den erinnert sie sich. Es ist ein Barbarazweig. Ein alter Brauch, wenn man am 4. Dezember einen Zweig vom Kirschbaum schneidet und ins Wasser stellt, blüht er am Heiligenabend. Ein schöner Brauch, habe ich schon lange nicht mehr dran gedacht. Muss ich in diesem Jahr mal wieder machen..

    Johanna gibt der Fremden den Namen Barbara und sie befreunden sich.

    Die Autorin lässt uns wieder ganz schön viele Geheimnisse und Intrigen miterleben. Man wird in die Familiengeschichte eingesogen und erlebt alles mit. Als Überschriften der Kapitel ist das jeweilige Datum zu sehen.

    Das Cover ist schön weihnachtlich, es zeigt die Kirschenblüten mit goldenen glänzenden Stempeln.

    Ein Roman den ich gern empfehlen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine aus Ö - Lesen und Träumen, 27.10.2016

    Als Buch bewertet

    Zuerst fiel mir an diesem Buch das Cover auf - das online-Foto zeigt nicht, wie wunderschön es gestaltet ist, mit aufstilisierten goldenen Blüten, die alleine deshalb schon dazu verführen, einen Blick in das Buch zu werfen.

    Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil und man findet sich gleich in die Geschichte ein. Die Handlung wird aus verschiedenen Sichten erzählt - aus Johannas Sicht, der Tochter des Hauses Baabe, die sich am Weihnachtsabend mit einem von ihr ungeliebten jungen Mann verloben soll, um die Stellung des Gästehauses im Kurort zu sichern. Dann gibt es noch ihren Bruder Christian, mit dem sie sich sehr gut versteht, und der eines Tages Anfang Dezember eine junge Frau am Strand findet, die vom Meer angespült wurde. Und dann gibt es Barbara, so wird die junge Frau von Johanna genannt, da sie sich nicht an ihren Namen erinnern kann und beim Anspülen einen Barbarazweig in den Händen hält.

    Es entwickelt sich eine Geschichte, die - je mehr man eintaucht - umso komplexer wird, die nicht nur aus dem aktuellen Leben erzählt, sondern wo die Handlung weit zurück in die Vergangenheit reicht.

    Es geht um Vorurteile und deren Konsequenzen, Neid, und natürlich vor allem um Liebe.

    Je mehr ich in den Roman eingetaucht bin, desto schwerer fiel es mir, kurze Unterbrechungen einzulegen. Die Geschichte verläuft ruhig, trotzdem entwickelt sie eine Spannung, der man sich nicht entziehen kann. man fiebert mit und hofft, dass es für alle zu einem zufriedenstellenden Ende kommen wird, auch wenn es dank der vielen Verwirrungen nicht den Anschein hat.

    Die Autorin hat es ganz wunderbar geschafft, eine junge Liebe zu zeichnen, für die es keine Hoffnung zu geben scheint, aber trotzdem auch Hoffnung zu vermitteln, dass es anders kommt, als man denkt. Das Leben um 1900 war im Gegensatz zu heute noch viel mehr traditionsbehaftet, arrangierte Ehen keine Seltenheit. Diese Schilderungen lassen einen erst bewusst werden, wie sehr sich das gesellschaftliche Leben in den letzten 100 Jahren verändert hat.

    Besonders gut hat mir auch die Tradition des Barbarazweiges gefallen, die sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht.

    Ein wundervolles, romantisches und spannendes Buch, das mir sehr gut gefallen hat und für das ich gerne eine Leseempfehlung abgebe.

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    janein
  • 5 Sterne

    6 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michaela W., 10.11.2016

    Als Buch bewertet

    Das Cover des Buches ist echt der Hammer. So liebevoll und aufwendig gestaltet. Echt richtig toll.

    Zum Inhalt: Die 21 jährige Johanna Baabe wächst im noblen Kurort Heiligendamm an der wunderschönen Ostsee auf. Am jährlichen Weihnachtsball soll sie ihre Verlobung mit dem Sohn aus gutem Hause bekanntgeben. Doch Johanna liebt Peter, der allerdings in den Augen ihrer Eltern keine Gnade findet, da beide Familien seit Jahren verfeindet sind. Auch ihr Bruder Christian kann ihr dabei nicht helfen, denn auch ihm sind die Hintergründe der Feindschaft unbekannt. Doch dann findet er ein Schiffbrüchiges Mädchen mit einem Barbara Zweig in der Hand. Er nimmt sie mit nach Hause, doch seine Mutter möchte sie schnellstmöglich wieder los werden, da sie nicht in ihre Familie passt, doch das klappt nicht so ganz. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich eine Freundschaft und auch Johannas Bruder ist von der Unbekannten sehr angetan. Und es kommt wie es kommen muß, das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Meine Meinung: Ein typischer Corina Bomann Roman, der einen vom ersten Moment an fesselt. Vom ersten Moment an war ich in der Geschichte versunken und konnte es einfach nicht zur Seite legen. Das Geheimnis um die unbekannte junge Frau hat mich einfach nicht losgelassen. Besonders gut gefallen hat mir die detailgetreue Darstellung von Heiligendamm. Natürlich kenne ich Heiligendamm nur aus der heutigen Zeit, aber ich habe das Aussehen Heiligendamms 1902 immer genau vor Augen gehabt. Mit Johanna hatte ich ersten Moment Mitleid, von ihren Eltern bevormundet und immer im Zwang das Ansehen der Familie nicht zu zerstören, doch gleichzeitig ist sie auch eine starke Frau, die sich ihren Weg sucht. Besondere Unterstützung bekommt sie von der Unbekannten und die Freundschaft mit dieser, stärkt auch Johannas Selbstbewußtsein.
    Besonders gefallen hat mir an dem Buch natürlich, das die Geschichte an meiner geliebten Ostsee spielt.

    Mein Fazit: Wieder mal ein absoluter Hammer von Corina Bomann.

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  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Philo, 29.10.2016

    Als Buch bewertet

    Schon das wunderschöne Cover mit den blühenden Zweigen läßt einen das Buch gerne in die Hand nehmen und die Geschichte hält, was sie verspricht. Es ist ein typisches Corinna Bomann-Buch, voller Emotionen und Gefühl, das in die jetzige dunkle Jahreszeit paßt. Die Autorin beschreibt den Mythos der Barbarazweige. Wenn die Zweige am Weihnachtstag blühen, bringen sie den Menschen Glück und Liebe für ein ganzes Leben. Daran glauben die beiden Freundinnen Johanna und Barbara, deren Leben in unruhigen Bahnen verläuft. Johanna soll sich nach dem Wunsch ihrer Eltern für einen von ihnen ausgesuchten Bräutigam entscheiden, obwohl sie längst heimlich in einen jungen Mann verliebt ist und Barbara, die von Johannas Bruder Christian leblos am Strand von Heiligendamm aufgefunden und gerettet wird, ist im Haus der Familie Baabe nicht willkommen. Die Geschichte spielt im Jahr 1902. Und so ist es nicht verwunderlich, daß die Eltern sich, wie in dieser Zeit üblich, vehement in die Lebensgestaltung ihrer Kinder einmischen. Aber Johanna und Barbara glauben fest daran, daß die Barbarazweige an Weihnachten blühen werden und sie ihr Glück finden.

    Der Roman liest sich gut, die Sprache gefällt mir, und das Thema paßt so recht in die Vorweihnachtszeit. Große Spannung darf man nicht erwarten, dafür ist die Geschichte zu vorhersehbar, aber ich kann das Buch all denen empfehlen, die sich an trüben Herbsttagen auf ein paar gemütliche und unterhaltsame Lesestunden freuen.

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gudrun, 20.10.2016

    Als Buch bewertet

    Der Schreibstil ist so hervorragend eingängig, dass ich mich zum Anfang des 20. Jahrhunderts ins Haus der Baabes hineinversetzt gefühlt habe.



    Kleiner Tipp noch am Rande: für Downton-Abbey-Fans ein unbedingtes Muss. ; D



    Hier konnte ich mitfiebern, weil sich die Spannung von Beginn bis Ende durchgezogen hat. Geheimnisvolle Vorkommnisse unterstreichen die Spannung noch zusätzlich. Fiese Intrigen und Machtspiele findet man auch im Buch, die einen den "Hut-hochgehen" lassen. Ausserdem werden Liebesleid und Liebesfreud ohne Kitsch mit eingewoben. Familienbanden und -fehden, die über Generationen andauern und deren Folgen sind ebenfalls involviert und lassen ein stimmiges und lebendiges Bild entstehen. Das alles und noch viel mehr weiß die Autorin gekonnt in die Szenerie der damaligen Zeit zu packen. Diese Dinge sind in einer ausgewogenen Mischung dargestellt und bringen echten Lesegenuss von der ersten bis zur letzten Seite.



    Das Buch spielt zum Anfang des 20. Jahrhunderts am Ostseebad Heiligendamm. Dort bereiten sich die Baabes, die ein gutgehendes Hotel leiten, auf das kommende Weihnachstfest vor. Außerdem soll die Tochter des Hauses "an den Mann gebracht" werden. Zu all diesen Turbulenzen kommt noch hinzu, dass der Sohn eine Schiffbrüchige am Strand findet, die viele Geheimnisse in sich birgt und das Haus auf den Kopf stellen wird.



    Mein Fazit: geheimnisvoller, zu Herzen gehender Roman - ein echter Lesegenuss

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tintenherz, 31.10.2016

    Als Buch bewertet

    Inhalt:

    Ostseebad Heiligendamm um 1902. Eine Schiffbrüchige wird am Strand von Christian Baabe aufgefunden, dessen Eltern ein Gästehaus im Ort führen. Die aufgefundene Frau leidet unter Amnesie und versucht Licht ins Dunkle zu bringen.
    Johanna, die Tochter des Ehepaares Baabe, soll verheiratet werden, hat aber einen geheimen Liebhaber.
    Die Schicksale der Vorgenannten stehen unter keinem guten Stern. Wie wird es für sie weitergehen?

    Meine Meinung über das Buch:

    Das Cover ist aufwendig und eindrucksvoll romantisch gestaltet.
    Der Schreibstil ist leicht verständlich und flüssig zu lesen. Die Dialoge passen sich der damaligen Zeit an und wurden von der Autorin mit viel Liebe zum Detail und mit viel Herzblut geschrieben.
    Es geht um Liebe, Sehnsucht, alte Familienfehden und Standesdünkel, der die damalige Zeit beherrscht. Misstrauen und Missgunst gehen damit einher. Das Ansehen der Familie wird vor dem persönlichen Glück gestellt. Die finanzielle Absicherung geht vor.
    In diesem Buch lebt eine alte Tradition wieder auf. Die Bedeutung des Barbarazweiges, der Glück versprechen soll, wenn er am Heiligen Abend blüht, beherrscht das Treiben in dieser Geschichte.
    Dem Verlauf der Handlung ist angenehm zu verfolgen und man leidet mit den schicksalsbehafteten Personen mit.

    Fazit:

    Ein wunderschön wärmender Roman für lange Winterabende!

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  • 5 Sterne

    coala, 18.12.2016

    Als Buch bewertet

    Carina Bomann – Winterblüte
    Die Autorin hat mit Winterblüte ein spannendes Familiendrama geschrieben, welches von Beginn an zu fesseln vermag. Spannend und geheimnisvoll geht es zu, wenn die unbekannte „Barbara“ am Strand gefunden wird. Aber man merkt auch schnell, dass die Familie anscheinend ein Geheimnis hat, über das nicht gesprochen wird von den Eltern, eine schreckliche Fehde, die das Leben aller überschattet und einschränkt.

    Vor allen die Tochter Johanne leidet sehr unten den Erwartungen der Familie und sie kann ihre Liebe nicht ausleben, wie sie möchte, sondern wird in eine Heirat gedrängt, die sie nicht möchte. Ihr Bruder dagegen ist ein Lebemann und der Erbe des Unternehmens. Auch wenn er das Leben eher locker und leichtnimmt, merkt man ihm die Bürde und Verantwortung an. Generell werden alle Personen sehr authentisch für die damalige Zeit dargestellt und man kann sich gut in die Gefühle und Handlungen reindenken. Die Geschichte birgt wunderbar viele Geheimnisse und Intrigen, die unbedingt zu fesseln wissen. Manche Personen sind zudem vielschichtiger, als zunächst angenommen, was der Geschichte einen angenehmen weiteren Aspekt verschafft.

    Die Geschichte bietet alles, was man sich erhoffen kann – Enthüllungen, Drama und so richtig schön etwas fürs Herz und ist dabei sehr unterhaltsam.

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    janein
  • 5 Sterne

    Karin G., 18.11.2016

    Als Buch bewertet

    Als absoluter Fan von Corina Bomann musste ich dieses Buch unbedingt haben. Das Cover ist sehr schön und edel.
    Der Schreibstil wie immer packend und sehr angenehm zu lesen. Ich war sofort mitten drin im Buch und konnte mich gut in die einzelnen Personen hinein denken.
    Die Geschichte erzählt von der jungen Johanna, die noch unbedingt vor Weihnachten einem wohlhabenden und angesehenen Mann zugesprochen werden soll. Doch schlägt Johannas Herz für einen anderen. Wird es ihr gelingen, die mehr oder weniger arrangierte Verbindung zu umgehen?
    Ihr Bruder findet zur gleichen Zeit am Strand eine Frau, die dort angespült wurde. Ihr Zustand ist kritisch, doch sie lebt noch. Leider hat sie jedoch bei dem Unfall ihr Gedächtnis verloren und kann sich an nichts mehr erinnern.
    Die Frau hält einen Zweig umklammert, sie hofft, dass er ihr einmal Glück bringen wird und sie wieder weiß, was passiert ist.
    Das Buch ist so schön geschrieben, so dass ich es regelrecht verschlungen habe. Nur selten habe ich es einmal zur Seite gelegt. Ein wirklich wundervolles Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

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    janein
  • 5 Sterne

    Hanz, 14.11.2016

    Als Buch bewertet

    Der Roman "Winterblüte" von Corina Bomann versteht es den Leser auf eine spannende und auch irgendwie nachdenkliche Weise mitzunehmen.

    Bomann schafft es mit ihrem lebendigen Schreibstil die Charaktere authentisch zum Leben zu erwecken, wodurch man sich viel besser in die Geschichte hineinversetzen kann.

    Das Cover finde ich wirklich gelungen und ansprechend gestaltet. Es ist auch ein tolles Cover für das Bücherregal und zudem passt das Cover auch zum Inhalt des Buches.

    Insgesamt muss ich sagen, dass die Lesestunden schnell vergangen sind und mich das Buch wirklich unterhalten hat. Daher würde ich eine Weiterempfehlung durchaus aussprechen.

    Daher gibt es fünf von fünf Sternen von meiner Seite aus!

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    janein
  • 5 Sterne

    girasolita, 30.11.2016

    Als Buch bewertet

    Bereits das Cover finde ich richtig toll, nicht kitschig, aber wunderbar romantisch, herrlich mit Goldglitzer und schönen Blüten.

    Das Buch war auch toll - eine Familiengeschichte, welche Anfang des 20. Jhd. in Heiligendamm spielt.

    Ich fand es eine schöne romantische Geschichte, aber auch einen guten Historienroman (ich tue mir schwer, das Buch irgendwie einzuordnen).

    Die Tradition des Barbarazweigs kannte ich vorher gar nicht wirklich, hat mir aber sehr gut gefallen - auch, dass sich dies durch die ganze Geschichte zieht und immer wieder eine Rolle spielt. Ich mochte das Buch mittendrin kaum weglegen, weil ich die Story so schön fand und es sich auch vom Schreibstil her super gelesen hat.

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    janein
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