Das Joshua-Profil, Sebastian Fitzek

Das Joshua-Profil (eBook / ePub)

Thriller

Sebastian Fitzek

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  • 3 Sterne

    45 von 65 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jane K., 08.11.2015

    Als eBook bewertet

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Klappentext erst gar nicht beachtet habe, sondern als ich sah, dass dieses Buch von Sebastian Fitzek ist, habe ich es mir direkt besorgt. (und kurze Zeit später sogar direkt gelesen) Ich bin ein großer Fitzek-Fan, auch wenn ich bisher noch nicht sooo viele seiner Bücher gelesen habe, aber keines war bisher ein Flop. Ok, wenn ich "die Blutschule" mitzähle, die ich vor diesem gelesen habe, dann war das nicht sein bestes Buch und auch dieses hier kommt nicht so ganz an die anderen ran.
    Sehr schön fand ich, dass hier ein sehr aktuelles Thema bearbeitet wurde, ohne langweilig oder belehrend zu wirken. Und ganz besonders hat mit das Nachwort vom Autor selbst gefallen, in dem er sich, dieses Buch und seine anderen Bücher erklärt. (warum er schreibt, was er schreibt)
    Beim vorliegenden Thriller bin ich mir noch nicht ganz einig mit der Bewertung.. Zum einen überlege ich immer wieder: Ist es wirklich ein Thriller? Manchmal kam es mir eher wie ein besser gestellter Krimi vor, anfangs sogar wie ein normaler (Familien)Roman, aber im Endeffekt, wenn ich alle Punkte zusammennehme, dann kommt doch "Thriller" heraus.
    Der Autor überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen, aber manches wirkt auch zu unglaubwürdig, zu konstruiert. Auch sind die Charaktere für mich nicht immer passend. Ein Kind von 10 Jahren kommt eher wie ein pubertierender Teenager rüber. Einem Max Rhode wird alles angedichtet, was man so finden kann.
    Am Ende, als man denkt, die Geschichte ist nun vorbei, kommt doch nochmal ein Part, mit dem man nicht gerechnet hat, der aber auch wieder zu gewollt klingt. An manchen Stellen habe ich mir wirklich manchmal etwas weniger gewünscht.
    Ich habe "die Blutschule" ja vorher gelesen und denke, dass es ein großes Plus ist, wenn man das Werk kennt. Es ist aber nicht zwingend erforderlich für das Verständnis der Handlung in "das Joshua-Profil".
    Verglichen mit den Büchern, die ich bisher von Sebastian Fitzek gelesen habe, ist dies leider also ein etwas schwächeres und bekommt nicht die uneingeschränkte Leseempfehlung von mir. Ich kann dann wirklich eher die Psychothriller von ihm empfehlen.

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    janein
  • 3 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücherwesen w., 15.12.2015

    Als Buch bewertet

    Inhalt:

    Die Brüder Max und Cosmo sind grundverschieden. Max ist ein eher erfolgloser Schriftsteller und gesetzestreuer Bürger und Cosmo hingegen das absolute Gegenteil. Dieser sitzt in einer psychiatrischen Einrichtung unter Sicherheitsverwahrung. Max wird in ein paar Tagen ein sehr schreckliches Verbrechen begehen, zudem ein Mensch überhaupt fähig ist. Nur weiß er selber noch nichts davon, sondern nur die Menschen die ihn töten wollen, bevor es zu spät ist.

    Meine Meinung:

    Bisher kenne ich ja von Sebastian Fitzek nur "Der Nachtwandler", aber ich kann jetzt schon soviel verraten dass es mir um Längen besser gefallen hat als "Das Joshua Profil".
    Vielleicht liegt es auch daran, dass man die beiden recht schlecht miteinander vergleichen kann. Der Nachtwandler ist ja ein Psychothriller und diese Sparte von Thrillern sagt mir mehr zu.
    Dort herrscht immer eine recht beklemmende Stimmung.
    Beim Joshua Profil war ich in den ersten zwei dritteln des Buches sehr oft verlockt laut loszulachen weil ich es so witzig fand. Viel Spannung kam bei mir nicht auf wenn ich ehrlich bin, das kam erst sehr spät gegen Ende.
    Da muss ich zugeben, dass mich das Buch doch noch fesseln konnte, auch wenn es dann recht schnell zu Ende war.
    Was ich mir auch vorstellen könnte ist, dass es von Vorteil wäre "Die Blutschule" von Max Rhode vorher zu lesen. Unter diesem Pseudonym hat ja Fitzek das Buch geschrieben, das von dem Hauptprotagonisten des Buchs stammt.
    Max Rhode ist als Schriftsteller nicht erfolgreich. Er lebt mit seiner Frau und Tochter in Berlin und ist gesetzestreu und vorbildlich. Sein Bruder Cosmo dagegen ist das genaue Gegenteil und wurde immer wieder wegen größeren Delikten verhaftet. Drogen waren sehr oft im Spiel, doch das schlimmste ist dass er pädophil ist. Im Moment sitzt er in einer psychiatrischen Einrichtung in Sicherheitsverwahrung.
    Doch Maxs Leben ändert sich von einer Sekunde auf die andere als er aus dem Krankenhaus einen ominösen Anruf bekommt. Ein ihm unbekannter Mann will ihn sofort sehen, denn er will ihn warnen.
    "Machen Sie sich nicht strafbar", war alles was er ihm noch sagen konnte bevor er starb.
    Den Anfang habe ich noch ganz gut gefunden aber das Hochgefühl verging recht schnell.
    An sich ein interessantes Thema, aber ich hatte mir Spannung vom Anfang bis zum Ende gewünscht. Mir kam es eher wie eine Berg und Talfahrt vor, wobei sich das meiste im Tal abgespielt hat.
    Am meisten hat mich aber gestört, dass ich am Ende einen der Protagonisten auch noch sympathisch fand, obwohl ich das nicht sollte.

    Mein Fazit:

    Was gut angefangen hat, hat recht schnell seinen Reiz verloren und erst gegen Ende wiedergefunden, aber ich denke dass diese Buch auch nicht zu den besten des Autors gehört.

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    janein
  • 3 Sterne

    Lena, 02.04.2018

    Als eBook bewertet

    Max Rhode ist Schriftsteller, hat aber bislang mit "Die Blutschule" nur einen erfolgreichen Thriller veröffentlicht. Er wohnt in Berlin und ist mit einer Lufthansa-Pilotin verheiratet, die für das Einkommen in der Familie sorgt. Gemeinsam haben sie die 10-jährige Jola als Pflegekind bei sich zu Hause, die sie bislang nicht adoptieren konnten, da Max' Bruder Cosmo ein verurteilter Pädophiler ist, der in einer psychiatrische Einrichtung in Brandenburg untergebracht ist.

    Die Ehe von Max und Kim ist nicht mehr glücklich und als dann auch noch Jolas Eltern Anspruch auf ihr Kind erheben, droht für Max seine gesamtes Leben zu zerreißen. In einer Kurzschlusshandlung entführt er Jola und wird wenig später nicht nur polizeilich wegen Kindesentführung und Kindesmissbrauch gesucht und bis aufs Blut verfolgt.

    Der Beginn des Romans, die Entführung von Jola ist spannend und packend aus der Ich-Perspektive von Max geschrieben, so dass man als Leser seine Hilflosigkeit und Wut nachvollziehen kann und sich unwillkürlich fragt, wer dem Autor schaden möchte.

    Der Mittelteil, der aus der Sicht der verschiedene Protagonisten geschildert ist, wirkt dagegen sehr zäh. Insbesondere die Schilderungen aus der Perspektive von Jola, die in ihrem Verhalten viel älter als eine Zehnjährige wirkt, sind ermüdend, da sich ihre Situation als Entführungsopfer immer weiter verschlechtert. Alles Schreckliche, was passieren kann, tritt ein und wieder kämpft sie sich heraus. Der Thriller entwickelt sich damit zu einem abenteuerlichen Krimi, in dem technisch von Funkgeräten, GPS-Sendern, biometrischen Waffen und installierte Störsender auf Inseln im Berliner Umland wirklich alles geboten wird.

    Der Hintergrund des Romans, das "Joshua-Projekt" als Predictive Policing, einer Analyse zur Vorhersehung künftiger Straftaten basierend auf Statistiken, fand ich dagegen als Aufhänger spannend, auch wenn ich die Umsetzung zu technisch fand. Statt wilder Verfolgungsjagden und Aktionen, in der der Feind den Opfern immer wieder einen Schritt voraus war, hätte ich mir mehr psychologischen Thrill und mehr Nervenkitzel gewünscht.

    Fazit: zu viel Action auf Kosten der Spannung.

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    janein
  • 3 Sterne

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Zeit der Buecher, 27.11.2016

    Als Buch bewertet

    Handlung

    Verbrechen begehen nur die Figuren in seinen Büchern, denn der eher erfolglose Thrillerautor Max ist ein gesetzestreuer Bürger. Sein Bruder Cosmo, Insasse einer psychiatrischen Anstalt, ist das genaue Gegenteil. Ohne eine Ahnung scheint Max schon bald ein fürchterliches Verbrechen zu begehen, ganz im Gegensatz zu denen, die ihm dicht auf den Fersen sind und ihn töten wollen bevor es zu spät ist.




    Cover

    Das Cover besticht in gewohnter Fitzek Manie. Ich finde das Cover für einen Thriller passend und mir gefällt es wirklich gut. In der Buchhandlung auf jeden Fall ein Blickfang.



    Charaktere

    Die Charaktere sind Fitzek-typisch aufgebaut und überzeugen mit ihrer Authentizität. Verschrobene Ermittler sucht man hier allerdings vergeblich, sondern bekommt es mit einem mehr oder weniger sympathischen Thrillerautoren zu tun.



    Schreibstil

    Der Schreibstil ist Fitzek-typisch sehr angenehm zu lesen, rasant und spannend, sodass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann.



    Mein Fazit

    Mit „Das Joshua-Profil“ bekommt der Leser einen soliden Thriller nach der Fitzek Manie geboten, welcher sich wunderbar in die Reihe seiner übrigen Werke einordnet. Ich würde ihn nicht als meinen liebsten Fitzek bezeichnen, doch begeistern konnte er mich natürlich trotzdem. Die Story ist gewohnt rasant, undurchsichtig und fesselt einen von der ersten Seite an. Die Charaktere konnten mich überzeugen und selbst die „schwierigen“ Figuren konnten sich so etwas wie Sympathie erschleichen.

    Alles in allem bekommt der Leser hier wieder einen furiosen Fitzek-Thriller mit einem hochbrisantem Thema geboten, welches beim Leser ein dumpfes und mehr als unangenehmes Gefühl hinterlässt. Aus der Reihe der übrigen Romane des Autors muss dieses Buch in meinen Augen aber deshalb nicht zwangsweise herausstechen. Wer Fitzek mag, wird hier wieder voll auf seine Kosten kommen und das Buch nur schwerlich wieder aus der Hand legen können. Auch das Nachwort ist mehr als lesenswert! Insgesamt vergebe ich 3,5/5 Punkten.

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    janein
  • 3 Sterne

    Katrin W., 09.05.2018

    Als eBook bewertet

    Zuerst muss ich sagen, dass ich bereits einige Bücher von Sebastian Fitzek gelesen habe. Zuvor habe ich auch noch das unter seinem Pseudonym Max Rode verfasste Buch "Die Blutschule" gelesen, da es quasi irgendwie als Vorgeschichte zu "Das Joshua Profil" dient. Ich denke aber, dass man das Joshua Profil auch verstehen kann, wenn man die Blutschule nicht gelesen hat.
    Das Buch liest sich vom Schreibstil her recht gut, allerdings muss ich im Allgemeinen betrachtet sagen, dass mir in diesem Buch zu wenig passiert. Der "Aha"- oder "Oh!"-Moment blieb für mich auch leider aus.
    Dennoch behandelt Fitzek mit diesem Thriller ein sehr wichtiges Thema, was mir sehr gefallen hat.
    Im Großen und Ganzen betrachtet ist es meiner Meinung definitiv keins seiner besten Werke, es ist aber leicht zu lesen und von daher vergebe ich 3 Sterne.

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    janein
  • 3 Sterne

    7 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Georg K., 21.12.2016

    Als eBook bewertet

    Obwohl ich großer Fitzek-Fan bin, hat mich das Buch eher enttäuscht. Nicht enttäuscht, weil es schlecht wäre. Es liest sich gut und bringt gediegene Spannung. Auch die Grundidee für Joshua, Verbrechensverhinderung im Vorfeld, hat großes Potential. Aber die Handlung gleicht dann leider den Action-Filmen, die zwar viel Fahrt haben, in denen man aber irgendwann um den Helden keine Angst mehr hat. Ohne etwas vorweg nehmen zu wollen - aber die Protagonisten schein "unkaputtbar" zu sein. Die Handlung bringt so oft völlig unerwartete Wendungen, dass es schon absurd erscheint, und die Spannung immer weiter abflacht.

    Lieber Herr Fitzek, diesmal ist Ihnen nach meinem Geschmack keiner Ihrer früheren psychologisch tiefgehenden Thriller gelungen. Das ist wohl alles etwas zu dick aufgetragen.

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    janein
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