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  • 5 Sterne

    107 von 164 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Herr M., 03.12.2015

    Als Buch bewertet

    »Spiritueller Alzheimer« – diese Diagnose hat zweifellos das Zeug dazu, in die Kirchengeschichte einzugehen. Dass es ein Papst ist, der seiner Kurie diese Form der Demenz attestierte, hat selbst den Kenner des Kirchenstaats Andreas Englisch überrascht. Mit der Weihnachtsansprache 2014 eröffnete Papst Franziskus den Kampf gegen den Teil der Kurie, der ihn seit seiner Wahl mit Spott, Verachtung und arroganter Ablehnung überzieht. Er seinerseits zeiht seine Widersacher des Hochmuts, der Verschwendung und der Niedertracht, nennt sie einen Haufen gottloser Bürokraten, die nur auf Machterhalt aus sind, und wirft ihnen vor, Christus vergessen zu haben und in spiritueller Leere zu leben.

    Nicht nur die Kardinäle halten den Atem an, die Welt horcht auf. Was hat diese Attacke zu bedeuten? Was gab den Anstoß, und wie wird die Kurie reagieren? Wie ist der Einfluss von Gegnern und Unterstützern des Franziskus-Kurses einzuschätzen? Andreas Englisch analysiert die Lage im Machtzentrum der katholischen Kirche. Eines wird klar: Es geht nicht um vatikaninterne Geplänkel. Franziskus hat den Kampf eröffnet. Und der Ausgang ist völlig offen. Dieses Buch ist explosiv wie die Lage im Vatikan, spannend wie ein Thriller und basiert auf Informationen, über die nur ein intimer Kenner wie Andreas Englisch verfügt.

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  • 3 Sterne

    41 von 65 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Johann P., 07.02.2016

    Als Buch bewertet

    Das Buch ist grundsätzlich hochinteressant, informativ und wohl auch aktuell. Der Autor schreibt im Epilog: „Ich habe alles noch einmal durchgesehen“; jemand anderer hätte es (noch einmal) durchsehen sollen, dem wären die vielen Wiederholungen aufgefallen. Außerdem schreibt er ziemlich langatmig; vielleicht stand er auch unter Zeitdruck, denn der Zeitaufwand ist geringer, wenn er frisch von der Leber schreibt und so nicht überlegen muss, was den Leser interessieren könnte, und was völlig unwesentlich ist. Über zwei widersprüchliche Stellen bin ich auch gestolpert, was nämlich der Unterschied zwischen den „Chefs“ und den „Bossen“ des Jesuitenordens ist: „[E]inen Steinwurf weit weg vom Petersplatz … wohnen die Chefs der Kompanie Jesu. Pomp und Prunk sucht man vergeblich“ (89); dagegen: Der „rückwärtige Gebäudekomplex…, der viel älter ist als der vordere“, ist „ein wunderschöner, alter Barockpalast, in dem die Bosse des Ordens leben. Die Räume sind die eines typischen Adelspalastes von Rom“ (90). Dies alles muss man wohl erwähnen, aber man nimmt es dem Autor nicht wirklich übel; und für das schlechte Lektorat (viele Tipp- oder Druckfehler noch in der 3. Auflage) kann er sowieso nichts. Seltsam ist freilich auch, dass Andreas Englisch „durch Johannes Paul II. zum Glauben zurückgefunden“ habe „und durch Papst Franziskus“ habe er „dieses Wunder des Glaubens auf eine wunderbare Weise erlebt“ (216); dazwischen scheint er aber immer wieder zu schwanken, z.B.: „Wenn dieser Jahwe existiert, dann hält er diesen Papst möglicherweise tatsächlich für seinen Stellvertreter auf Erden und hört ihm vielleicht tatsächlich besonders gut zu“ (231), oder noch eindeutiger: „Jedes Mal, wenn ich einen der Päpste in wichtigen Momenten erlebte, Johannes Paul II. …, Papst Benedikt … oder Franziskus …, wenn sie im Namen Gottes Forderungen stellten, dachte ich immer das Gleiche: Was ist eigentlich, wenn dieser Gott gar nicht existiert?“ (215). Ganze 18 Seiten widmet er seinem Vater, auch seiner verstorbenen Mutter, allerdings – damit im Zusammenhang – auf Seite 250 auch einem weiteren „Glaubenserlebnis“; ein anderes schildert er bereits auf Seite 219ff. – Ein echtes Problem ergibt sich – zumindest vordergründig – für den gläubigen Katholiken an der Haltung dieses Papstes: Es ist nichts dagegen einzuwenden, dass es „[d]ie klare Verurteilung von Homosexualität als wider Gottes Gebot der katholischen Kirche … nicht mehr“ gibt. Was ist aber mit der Bestimmung im KKK (Katechismus der Katholischen Kirche), dass jeder geschlechtliche Verkehr zwischen einer Frau und einem Mann, die nicht miteinander verheiratet sind, als „Unzucht“ bezeichnet wird, die eine schwere Verfehlung – wohl eine schwere Sünde, eine „Todsünde“ – sein soll? Die Lösung: Wenn Jorge Mario Bergoglio im KKK die Bestimmungen über die Homosexualität außer Kraft gesetzt hat, dann kann er mit der Unzuchtsklausel genauso verfahren. Es kann allerdings auch sein, dass der Autor die Worte des Papstes missverstanden hat (365/6). – Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der KKK zwar die offizielle Lehre der katholischen Kirche darstellt, dass diese aber dafür keine Unfehlbarkeit in Anspruch nimmt; selbst die Worte eines Papstes sind nur in Ausnahmefällen unfehlbar! – Obgleich sonst hochinteressanten und informativen Inhalts wegen der vielen Mängel nur 3 Sterne.

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  • 5 Sterne

    54 von 96 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Fluhr G., 16.02.2016

    Als Buch bewertet

    Ich hatte noch kein Buch gelesen ,dass mich so fesselte.

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  • 5 Sterne

    9 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Josef E., 29.02.2016

    Als eBook bewertet

    Ein äußerst interessantes Buch, das dazu beiträgt die Reaktionen und das Verhalten von Papst
    Franziskus besser zu verstehen. Auch die Vergleiche mit den Vorgängern von Papst Franziskus
    machen das Buch so lesenswert.

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  • 5 Sterne

    21 von 38 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Werner V., 13.02.2018

    Als Buch bewertet

    Andreas Englisch beschreibt den Kämpfer im Vatikan. Vor allen Dingen im Kampf gegen die alteingesessene Kurien(Maffia). Hoffentlich überlebt er.

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  • 5 Sterne

    38 von 61 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Birgit M., 25.08.2016

    Als eBook bewertet

    „Der Kämpfer im Vatikan - Papst Franziskus und sein mutiger Weg“ von Andreas Englisch ist ein Sachbuch das mich sehr gefesselt und ergriffen hat.
    Andreas Englisch habe ich schon des Öfteren in Talkshows gesehen und höre ihm sehr gerne zu, wenn er erzählt. Vor allem begeisternde Erzählungen von dem "neuen" Papst Franziskus, der im Vatikan ganz seine eigenen Regeln lebt und sich nicht, an die alten verstaubten und wenig barmherzigen Regeln der katholischen Kirche im Vatikan, hält.

    Zur Info, ich bin weder sehr gläubig, noch katholisch. Die Kirche als Institution, die Geld häuft, während Menschen auf der Welt verhungern, habe ich nie akzeptiert. Kirchenmänner die Kinder missbrauchen, und dafür keine weltliche Strafe erhalten, sondern nur in irgendwelchen Klöstern verschwinden, kann bei mir keinen positiven Glauben hervorrufen. Verstaubte Ansichten von Verhütung, Zölibat u.v.m. trafen bei mir auf Unverständnis. Prunkvolle Gewänder, Paläste, Schmuck und Reisen der Päpste und Kirchenmänner des Vatikans zeigen bei mir nichts von einer Nachfolge Jesus, wie er gelebt hat. Die historische Geschichte der katholischen Kirche, in den letzten Jahrhunderten, war niemals positiv.

    Und dann sehe ich im TV, wie ein charismatischer, sympathischer Papst Franziskus sich von einem kleinen Jungen den Papststuhl in Beschlag nehmen lässt und diesen noch über den Kopf streichelt. Die Erzählungen von Andreas Englisch in den Talkrunden haben mich noch mehr begeistert und neugierig auf diesen "Rebell" im Vatikan gemacht.
    Das Buch hat mich sehr bewegt, weil ich in der Beschreibung des aktuellen Papstes einen Menschen gefunden habe, der die Botschaft von Jesus wirklich zu den Menschen bringt. Barmherzigkeit für die Armen! Selbst gönnt sich dieser Papst keinerlei Luxus.


    Inhalt:
    Der Argentinier aus Buenos Aires und Jesuitenpater Jorge Mario Bergoglio wird der 266. Papst. Schon in Argentinien zu unbequem und rebellisch für die Kirche, und als Beichtvater, abgeschoben. Am 13. März 2013 wird Jorge Mario Bergoglio zum Papst Franziskus gewählt und begrüßt seine Gläubigen mit einem gewinnenden "Buonasera" auf dem Balkon über dem Petersplatz. Er verweigert die päpstliche Wohnung im Apostolischen Palast und zieht ins Gästehaus der heiligen Martha. Er isst mit allen gemeinsam ein spartanisches Essen in der Mensa, braucht keine Sekretäre und Handlanger (er drückt die Aufzugsknöpfe selbst). Er trägt über seiner Straßenkleidung eine einfache weiße Soutane und abgetragene Halbschuhe. Braucht keine Luxuslimousinen, Flugreisen um die Welt und boykottiert einen jährlichen Urlaub. Franziskus legt sich mit der Kurie der Kardinäle an, bringt Vorwürfe in der Weihnachtsansprache 2014 auf den Tisch (Zitat aus dem Buch "... hält den Kardinälen Habgier, Geltungssucht und 'spirituellen Alzheimer' vor."), die ihm Anfeindungen bringen. Franziskus stellt einen Almosenier an, der in einem römischen Feinkostladen für die Armen in Rom Lebensmittel besorgt. Er hebt die Immunität vor der Strafverfolgung für Kirchenmänner auf. Die Vatikanbank schloss bis 2015 4614 Konten. Thematisierung von Scheidung und Neuverheiratung, Homosexualität, Toleranz gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften, Barmherzigkeit, Bescheidenheit und seine Würde machen diesen Papst glaubwürdig und kompetent. Ich zitiere aus dem Buch Seite 367: "Würde man die moderne Geschichte des Vatikans einteilen in die Zeit vor Franziskus und die danach, würde er der Mann sein, der die Bescheidenheit Christi zurück in den Vatikan gebracht hat?" Diese Frage würde ich schon jetzt mit "ja" beantworten.
    Andreas Englisch bringt Intrigen, Bankenskandale der Vatikanbank, den mysteriösen Tod von Johannes Paul I., Machtkämpfe, Korruption u.v.m. in diesem Buch zur Sprache, was für eine bzw. laut katholischer Kirche "die" Glaubensgemeinschaft und gläubige Einrichtung unglaublich ist.
    Er thematisiert Papst Johannes Paul II. und Papst Benedikt XVI.. Andreas Englisch erzählt von seiner Kindheit und seinen Eltern. Das Kapitel des Bankenskandals um die Vatikanbank liest sich wie ein Krimi.

    Von mir bekommt dieses Sachbuch die Note "ausgezeichnet mit 5 Sternen". Selten hat mich ein fremder Mensch so begeistert, wie Papst Franziskus, und ich habe mit der katholischen Kirche wirklich gar nichts am Hut und keinerlei Interesse daran. Diesem Papst würde ich zutrauen, die katholische Kirche zu modernisieren in ihren verstaubten Ansichten und den ursprünglichen Sinn ihrer Arbeit in Vordergrund zu bringen. Warum muss die katholische Kirche zu den reichsten Organisationen gehören, wenn in unserer modernen Zeit noch Menschen verhungern, im Krieg leben müssen und sich nicht medizinisch versorgen lassen können.
    Mein Bericht ist etwas ausgeufert, was bei mir für die Begeisterung für Papst Franziskus, als Mensch, spricht. Ihm wünsche ich viel Kraft, ein langes Leben und Gottes schützende Hand, was er in diesem angestochenen Ameisennest des Vatikans gut brauchen kann. Andreas Englisch hat mit diesem Buch erreicht, dass die Leserschaft informiert ist und die Welt ein Auge auf den Vatikan hat.

    Dieses Buch ist absolut empfehlenswert und für mich eines der besten Sachbücher, das ich je gelesen habe.

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  • 5 Sterne

    37 von 62 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    M. H., 19.03.2016

    Als Buch bewertet

    sehr interessant und spannend

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  • 5 Sterne

    7 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    GERTRUD H., 26.06.2016

    Als eBook bewertet

    Ich habe das Buch als sehr spannend empfunden, es ist auch in einer sehr verständlichen Ausführung geschrieben und informiert sehr gut über diverse Zustände im Vatikan.

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  • 5 Sterne

    Christa M., 03.03.2024

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    sehr persönliche erlebnisse, mit viel hintergrundwissen, spannend zu lesen.

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  • 5 Sterne

    20 von 40 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Georg S., 07.01.2018

    Als Buch bewertet

    Spannender wie ein Krimi.

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