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  • 4 Sterne

    Sarah L., 29.07.2021

    Als Buch bewertet

    Eben noch mitten im Leben findet sich Jonah Colley im größten Schlamassel seines Lebens wieder. Nach dem überraschenden Anruf seines ehemaligen besten Freundes findet er sich zusammengeschlagen und noch dazu als Tatverdächtiger in einem Mordfall wieder. Als sich nun noch eine Verbindung zum Vermisstenfall seines Sohnes herauskristallisiert, ist das Chaos in Jonahs Leben perfekt.

    Auch wenn es eine neue Reihe ist, war ich doch geneigt das Buch mit den Titeln der David-Hunter-Reihe zu vergleichen. Leider bleibt es dabei hinter den Erwartungen zurück. Der Protagonist Jonah Colley bleibt für mich bis zum Schluss nicht greifbar. Er ist nicht unsympathisch, hat aber nicht den Tiefgang wie ein David Hunter. Auch der Spannungsbogen der Geschichte konnte mich nicht überzeugen. Vielleicht lag es auch daran, dass mich das Thema des Auftakts nicht 100%ig angesprochen hat.

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  • 4 Sterne

    brauchnix, 09.08.2021

    Als eBook bewertet

    Ja, Jonah Colley ist ein typischer Beckett-Held. Polizist, durch den Tod des Sohnes traumatisiert, Einzelgänger der aber durchaus in das Suchmuster so mancher kluger Frau fällt. Und auch der Fall ist etwas vorhersehbar. Einige Leichen, eine Überlebende, auch Jonah wird angegriffen und nimmt deshalb die Suche nach dem Täter sehr persönlich.

    Und auch wenn es nicht wirklich Neues ist, was Simon Beckett abliefert, so habe ich das Buch doch gerne gelesen und finde, es kann mit den meisten Thrillern dieses Genres durchaus mithalten. Lediglich der Schluss mit dem etwas offenen Ende und diversen ungeklärten Fragen lässt mich etwas unzufrieden zurück. Ich hoffe also, dass in einer baldigen Fortsetzung die Erklärungen dafür folgen.

    Fazit: Für Beckett-Fans eine Empfehlung und auch für solche, die Wert auf guten Thrill mit nicht zu vielen Schockeffekten legen.

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  • 3 Sterne

    Daniela K., 23.07.2021

    Als Buch bewertet

    „Die Verlorenen“ ist der Auftakt einer neuen Serie von Simon Beckett. Der Autor wirft den Leser mitten ins Geschehen und ich war begeistert, mit wie viel Action die Handlung begann. Wir begleiten den Polizisten Jonah, der von seinem ehemaligen Kumpel zu einem abgelegenen Lagerhaus gerufen und dort überfallen wird.
    Ich fand das Ausgangszenario wahnsinnig spannend und grausam. Nach diesem wirklich gelungenen Einstieg lies der Thriller für mich allerdings ziemlich schnell stark nach.
    Mit Jonah bin ich nicht richtig warm geworden. Er hat in seiner Vergangenheit Schlimmes erlebt und rutscht nun zufällig in eine Sache hinein, die er selbst nicht versteht. Für die Ermittler ist er der Verdächtige Nummer 1.
    Ich war grundsätzlich schon interessiert, um was für eine Verschwörung es hier geht, aber mit den Charakteren habe ich mir sehr schwer getan, da durch die Bank weg jeder dauerhaft schlecht gelaunt und unfreundlich ist. Auch greifen die Personen sehr häufig zu Alkohol.
    Vielversprechende Handlungsstränge werden nur angerissen oder für zu viele Kapitel fallengelassen. Die Kombination aus Jonah und der Journalistin Daily hätte zum Beispiel ziemlich viel Potenzial gehabt.
    Stattdessen bleibt Jonah ewig der einsame Wolf, der sich bei seinen Vorgehensweisen nicht wirklich wie ein Polizist verhält. Er soll bei einer Sondereinheit beschäftigt sein, die nicht näher benannt wird und auch ansonsten keine Rolle spielt. Vermutlich ist er wegen seiner Verletzung krankgeschrieben, aber es gibt nie eine Erwähnung seines Arbeitgebers oder eventueller Kollegen. Allgemein sind die Charaktere eher oberflächlich und blass gezeichnet.
    Den Plottwist am Ende habe ich schon länger so kommen sehen und war deswegen wenig überraschend. Insgesamt hat die Handlung wenig Sinn ergeben. Für mich war dieser Thriller völlig beliebig und ich werde ihn vermutlich in kurzer Zeit wieder vergessen haben.
    Die letzten Seiten enden mit einem Cliffhanger, die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Fortsetzung lesen werde ist allerdings gering.
    Wirklich schade, denn ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut.

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  • 3 Sterne

    clematis, 11.07.2021

    Als eBook bewertet

    Bester Freund

    Jonah Colley, von der Spezialeinheit der Londoner Polizei, erhält einen verzweifelten Anruf von seinem ehemals besten Freund, mit dem er aber zehn Jahre lang keinen Kontakt mehr pflegte. In einer verlassenen Lagerhalle soll ein Treffen stattfinden. Hier entdeckt Jonah jedoch seinen toten Freund neben anderen in Folie gewickelten Leichen, gleich menschlichen Kokons und wird selber brutal zusammengeschlagen. Ein Zusammenhang mit dem Serienkiller Owen Stokes, der möglicherweise auch mit dem Verschwinden von Jonahs Sohn vor einem Jahrzehnt zu tun hatte, kann nicht ausgeschlossen werden.

    Spannend verfasst, nimmt einen die Geschichte sofort gefangen und entfacht Neugierde, mehr über Jonah Colley zu erfahren. Der nächtliche Ausflug an den einsamen Kai ist aufregend geschildert, die grauenhaften Bilder reihen sich zu einem schrecklichen Film im Kopf aneinander. Allerdings verschwimmen dann unterschiedlichste Handlungsstränge ineinander und tun der Glaubwürdigkeit doch einen gewissen Abbruch. Auch wenn Jonah Colley seien Sohn verloren hat, so benimmt er sich oftmals ganz und gar nicht wie ein halbwegs professioneller Polizist, seine Vorgehensweise ist immer weniger nachvollziehbar. Genauso ergeht es mir mit der Handlung und dem Motiv selber: obwohl der Autor überraschende Wendungen bereithält, klingt die Sache doch immer mehr konstruiert und wenig realistisch. Als Stehaufmännchen meistert Colley fast jede Herausforderung, obgleich er zuvor schon schwere Verletzungen erfahren hat – das passt einfach nicht zusammen.

    So ganz geglückt ist dieser Serienauftakt meiner Meinung nach nicht, da hätte man von Simon Beckett wohl etwas mehr erwartet.



    Titel Die Verlorenen

    Autor Simon Beckett

    ISBN 978-3-8052-0052-3

    Sprache Deutsch

    Ausgabe Fester Einband, 416 Seiten

    ebenfalls erhältlich als ebook und Hörbuch

    Erscheinungsdatum 8. Juli 2021

    Reihe Jonah Colley

    Verlag ROWOHLT Wunderlich

    Originaltitel The Lost

    Üebersetzer Karen Witthuhn, Sabine Längsfeld

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  • 3 Sterne

    froschman, 02.08.2021

    Als Buch bewertet

    Jonah Colley, Mitglied einer Spezialeinheit der Londoner Polizei, hat nach einer Familientragödie (sein Sohn Theo ist vor 10 Jahren spurlos verschwunden, seine Ehe wurde daraufhin geschieden) alle Kontakte abgebrochen, auch zu seinem besten Freund und Arbeitskollegen Gavin. Sein Leben liegt in Scherben. Plötzlich meldet sich Gavin und bittet Jonah um Hilfe – er hat noch nie jemand um etwas gebeten, also muss es wirklich wichtig sein. Doch Jonah kommt zu spät, findet in dem verlassen gelegenen Lagerhaus nur noch seinen toten Freund. Drei weitere Opfer, alle in Plastikfolien eingewickelt, liegen in einer finsteren Ecke. Eine junge Frau lebt aber noch. Jonah versucht, sie zu befreien und merkt dabei zu spät, dass noch jemand hier ist. Er wird niedergeschlagen und dabei schwer verletzt.
    Simon Becket hat mit diesem Buch den Anfang zu einer neuen Thriller-Reihe mit Jonah Colley als Hauptdarsteller geschrieben. Leicht zu lesen, teilweise vorhersehbare Handlung. Aber als Gesamtwerk nicht mehr aus der Hand zu legen.

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    sbbsnl, 12.07.2021

    Als eBook bewertet

    Ein spannender Auftakt…!

    Autor:
    Simon Beckett ist ein britischer Krimi und Thriller Autor. Bekannt und erfolgreich durch seine Reihe um den forensischen Anthropologen Robert Hunter startet er mit dem Buch „Die Verlorenen“ eine neue Reihe mit dem Londoner Polizisten Jonah Colley als Hauptfigur.

    Inhalt:
    Jonah Colley wird von seinem ehemals besten Freund Gavin angerufen und zu einem alten Lagerhaus an der Themse gebeten, dort entdeckt er auf grausamste Weise getötete Menschen. Er wird selbst überfallen und muss langsam wieder zurück ins Leben finden, um zu erkennen, dass alles nicht so ist wie es scheint und das Verschwinden seines Sohnes Theo vor 10 Jahren mehr Geheimnisse verbirgt als gedacht. Es ist eine Geschichte um einen Mann, der verzweifelt versucht Erklärungen für die dramatischen Geschehnisse in der Vergangenheit zu finden.

    Die Printausgabe hat 416 Seiten und erscheint am 08.07.2021 im Wunderlich Verlag.

    Das Hörbuch ist im Argon Verlag in einer gekürzten Version erschienen und wird von Johannes Steck gelesen.

    Meine Meinung:
    Ich habe alle Hunter Bücher von Simon Beckett gelesen, bin somit eine begeisterte Leserin des Autors. Die letzten Bücher waren zwar immer noch sehr gut, aber nicht mehr so mitreißend aus meiner Sicht. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, das Beckett mit einer neuen Reihe aufwartet. Das Buch hat mir von Anfang an richtig gut gefallen, es ist äußerst spannend und sehr gut geschrieben. Immer neue Wendungen nimmt die Aufarbeitung der Geschehnisse und das hat mich bis zum Schluss gefesselt.

    Der „Neue“ Jonah Colley ist zwar ebenso wie Robert Hunter arg gebeutelt vom Leben, aber man kann ganz schnell eintauchen in seiner Welt und begleitet ihn gerne auf dem schweren Weg, den er zu beschreiten hat. Beckett arbeitet die, für das Buch doch sehr wichtige Geschichte um seinen verschwundenen Sohn, gut auf und springt immer wieder hin und her zwischen der Gegenwart und den dramatischen Tagen vor 10 Jahren, um den Leser ins Bild zu setzen.

    Es gibt sympathische und weniger freundliche Menschen und die Geschichte um die brutale Ermordung einiger Menschen lässt uns durch den Autor in die Abgründe der Menschen schauen.

    Es ist kein leichtes Thema und das Schicksal von Colley und seine ständigen Bemühungen die Dinge und Geheimnisse aufzuklären, das zehrt an ihm und auch an meinen Nerven als Leserin. Aber das ist es ja was einen guten Thriller ausmacht, man fiebert mit, nimmt Anteil und ist gespannt, wie sich die Geschichte am Ende entwickeln wird. All das bietet mit Simon Beckett mit diesem ersten Buch um Jonah Colley.


    Hörbuch:
    Da ich parallel das Hörbuch gehört habe lasse ich auch hierzu meine Meinung einfließen:

    Johannes Steck hat nicht nur eine Stimme, die ganz wunderbar angenehm ins Ohr geht, sondern er liest auch die einzelnen Personen sehr engagiert und so gänzlich unterschiedlich, das hat mich begeistert. Er spricht sie so, dass ich als Leserin immer auch anhand der Stimmlage erkennen konnte, wer gerade "redet". Selbst wer gut und böse ist, konnte mir Steck mir stets durch unterschiedlichen Stimmfarben mitteilen.

    Spannend und immer mit genau der richtigen Menge an Emotionen in der Stimme hat mir Johannes Steck ein wirklich wunderbar dargeboten. Ein perfekter Hörbuchgenuss.

    Dass es sich bei der Version des Argon Verlages um eine gekürzte Version handelt, ist mir nicht aufgefallen und hat mich nichts vermissen lassen.

    Ich kann eine ganz klare Empfehlung für das (Hör-)Buch aussprechen, wer Beckett mag wird es sowieso mögen, wer ihn noch nicht kennt, findet hier mit „Die Verlorenen“ einen perfekten Einstieg in die Schreibwelt von Simon Beckett.

    Und wer Johannes Steck als „Vorleser“ bisher verpasst hat, sollte dies schleunigst nachholen

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  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dagmar K., 25.07.2021

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Simon Beckett ist mein Lieblingsautor und deshalb habe ich zu 99% jedes Buch vom ihm. Ich hatte mir für einen Krankenhausaufenthalt das Buch "Der Hof" gekauft und muss sagen: ich bin sehr enttäuscht weil es sehr langweilig ist. Erst zum Ende Hin kam Spannung auf. Also von mir 2 von 5 Punkten. Danach habe ich mir das Buch die " Verlorenen" gekauft und ich konnte nicht aufhören es zu lesen. Spannung von Anfang an!!!

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  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    April1985, 31.07.2021

    Als Buch bewertet

    Jonah Colley ermittelt

    Habt ihr Lieblingsermittler? Zu meinen gehören definitiv Kurt Wallander, Jane Rizzoli und last but not least David Hunter. Mit Jonah Colley hat Simon Beckett nunmehr einen neuen Detektive ins Rennen geschickt, der auch Chancen auf einen Platz in meinem Ranking bekommt. In Die Verlorenen hat der Special Agent mit der schrecklichen Vergangenheit schon mal keine schlechte Figur gemacht, auch wenn ich ihn manchmal etwas unbeholfen fand. Ein Reihenauftakt, den ich auf jeden Fall weiter verfolgen werde.

    Was hab ich mich gefreut, als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch aus der Feder von Simon Beckett gibt. Seine David‐Hunter‐Reihe habe ich geliebt und so war es nur logisch, dass ich auch Jonah Colley kennen lernen wollte. Das erste Kennenlernen ist geglückt, das Buch habe ich mehr oder weniger wie eine Süchtige verschlungen. Genial, spannend, brutal, wortgewand und detailliert und ein Protagonist, der in Erinnerung bleibt. Jonah Colley ist nämlich alles andere als 0‐8‐15. Er ist speziell, mit einem Hang von einem Fettnäpfchen ins nächste zu steigen und er hat eine Vergangenheit, die man sich als Elternteil in seinen schlimmsten Albträumen nicht ausmalen mag. Ich hab mit Jonah gelitten und mitgefiefert, er hat mir aber auch oft Kopfschmerzen und Augenrollen bereitet.

    Der geschiedene Special Agent der Londoner Polizei wird von seiner Vergangenheit eingeholt, als sein ehemaliger Freund Gavin ihn telefonisch um Hilfe bittet. Jonah folgt dem seltsamen Hilferuf und begibt sich zum Treffpunkt ‐ eine alte, verlassene Lagerhalle am Slaughter Quay. Was der Ermittler dort vorfindet, ist an Grausamkeiten kaum zu überbieten. Mehrere Leichen eingewickelt in Plastikfolie. Darunter auch Gavin. Es ist ein Blutbad und der Täter ist noch vor Ort. Jonah, der dem Mörder nur schwer verletzt entkommt, gerät allerdings daraufhin selber in den Fokus der Ermittlungen. Er wird verdächtigt, ein ums andere Mal verhört und sogar verhaftet. Zeit seine Unschuld zu beweisen. Dabei stellt er sich aber nicht gerade professionell an. Er tritt eine Lawine los, handelt oft unüberlegt und gerät immer mehr in ein gefährliches Spiel. Und auch seine Vergangenheit scheint ihn immer mehr einzuholen. Denn vor 10 Jahren ist Jonahs Sohn Theo spurlos verschwunden, dem Verdächtigen konnte nichts nachgewiesen werden. Und genau dieser Verdächtige scheint jetzt in Verbindung zu Gavin zu stehen.

    Es ist ein herrlich spannendes Katz und Maus Spiel, auf das Simon Beckett seinen Protagonisten schickt. Man fragt sich die ganze Zeit wie Gegenwart und Vergangenheit miteinander in Verbindung stehen, verrennt sich in zahlreichen Sackgassen und sitzt am Ende sprachlos da und will mehr. Ja, so ist es zumindest mir gegangen.

    Auch wenn ich Jonahs Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte und mir der Protagonist manchmal etwas unbeholfen vorgekommen ist, habe ich gerne gewonnen. Ich freue mich jetzt schon riesig auf den nächsten Fall!

    Fazit

    Mitreißend, spannend, grausam, rasant, bild‐ und wortgewaltig! Simon Beckett ist zurück und hat mit Jonah Colley einen neuen Ermittler ins Rennen geschickt. Ich hab den kaputten Special Agent der Londoner Polizei trotz seiner Schwächen gern gewonnen, habe mit ihm mitgefiebert und mitgelitten.

    Die Verlorenen ist ein vielversprechender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht! Von mir gibt's eine absolute Leseempfehlung!

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sandra K., 31.07.2021

    Als Buch bewertet

    Jonah
    Auf etwas Neues von Simon Beckett haben wohl wieder viele Leser/innen gewartet, u.a. auch ich – auch wenn mir bislang nicht jedes seiner Bücher gefallen haben...
    Schön, dass hier endlich mal der englische Originaltitel 1:1 ins Deutsche übersetzt wurde (der Originaltitel lautet „The Lost“) - mich nervt das oft, wenn der Originaltitel sehr viel passender ist (der Autor/die Autorin denkt sich ja nun auch etwas dabei...) als die deutsche Übersetzung, die gerade bei Liebesromanen manchmal unnötig kitschig und klischeebeladen ist und bei Thrillern und Krimis oft schlicht unpassend oder einfallslos. Hier wurde das also prima gelöst in meinen Augen.
    Die Cover von Simon Beckett´s Büchern ähneln sich ja immer im Grunde, so dass man das neueste Buch von ihm im Buchhandel immer rasch ausmachen kann, das gefällt mir auch sehr gut. Auch hier wurde das wieder ähnlich gestaltet und passt auch zur Geschichte, ein wenig düster und dunkel.
    Bei „Die Verlorenen“ handelt es sich um den Start einer neuen Thrillerreihe um Jonah Colley, seines Zeichens Mitglied einer Spezialeinheit bei der Londoner Polizei, der sich seit dem spurlosen Verschwinden seines kleinen Sohnes Theo vor nun bereits über zehn Jahren mehr oder minder gut durchs Leben schlägt. Er hat das nie verwunden, es wurde nie wirklich aufgeklärt und so kann er natürlich auch nicht damit abschließen...
    Auch die Freundschaft zu seinem besten Freund Gavin zerbrach durch diese Tragödie.
    Als sich Gavin meldet und um Hilfe bittet, zögert Jonah nicht lange und will sich mit ihm treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote, fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons... Eines der Opfer ist noch am Leben. Jonah findet sich in einem Albtraum wieder...
    Was soll man sagen ? Simon Beckett weiß auf jeden Fall, wie es geht, das steht ganz außer Frage. Doch trotzdem hatte ich mir irgendwie mehr versprochen, eben deswegen...
    Das soll das Buch nicht schlecht machen, ganz im Gegenteil. Meine Erwartungen waren vielleicht auch zu hoch und ich schrieb ja bereits, dass mich bereits zuvor nicht jedes seiner Bücher überzeugen konnten. Dieses hier vermochte das zwar wieder, aber eben nicht so zu 100% wie andere kürzlich gelesene Thriller, daher auch „nur“ vier Sterne statt fünf, aber dazu später.
    Ich hätte mir irgendwie noch mehr Spannung gewünscht. Das Buch ist ja spannend, aber ich hätte es eben gerne noch fesselnder gehabt... Einige Stellen waren mir zu „lasch“; ich weiß nicht, wie ich das besser ausdrücken soll...
    Jonah ist allerdings ein sehr guter, neuer Protagonist, dem man seine Probleme, Sorgen und Handlungen auch durchweg abnimmt, sehr authentisch.
    Alles in allem also absolut solide Kost und lesenswert - nicht jedes Buch muss ja 5 Sterne erreichen..!

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Zeilenauslese, 06.08.2021

    Als Buch bewertet

    Inhalt

    Eigentlich hat Jonah sich auf einen entspannten Abend mit seinen Kollegen von der Polizei eingestellt, aber dazu kommt es nicht. Sein ehemaliger bester Freund Gavin ruft ihn an, er steckt in Schwierigkeiten und braucht dringend seine Hilfe. Er nennt ihm die Adresse von einem verlassenen Ort und trotz aller Zweifel macht Jonah sich auf dem Weg dorthin um Gavin, den er seit fast 10 Jahren nicht mehr gesehen hat, zu helfen. Aber als er dort eintrifft ist es zu spät. Er findet Gavin leblos am Boden und wird von einem Unbekannten angegriffen und schwer verletzt. Da er sich von da an im Krankenschein befindet beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und begibt sich dabei selbst in Lebensgefahr.

    Meine Meinung

    Jonah Colley, so heißt also der Hauptprotagonist der neuen Thriller-Reihe von Simon Beckett. Für eingeschworene Beckett-Fans muss Colley in große Fußstapfen treten, denn viele werden ihn mit seinem letzten Hauptprotagonisten David Hunter vergleichen. Mir ging es auf jeden Fall beim Lesen ab und zu so, dass ich unbewusst Parallelen gesucht und verglichen habe. Aber ich finde, mit Jonah ist Simon Beckett wieder ein sehr guter Charakter gelungen. Der manchmal etwas naiv agierende Polizist war mir von Anfang an sympathisch. Durch seine Schicksalsschläge und seinen starken Willen ist er ein sehr starker Charakter, der dieses Buch sehr prägt. Insgesamt beschreibt der Autor all seine Protagonisten sehr lebendig und mit all ihren Ecken und Kanten ohne dass dabei Längen entstehen.

    Zu Beginn gibt es meist sehr kurze Kapitel, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. Später werden die Kapitel dann teilweise sehr lange, sind aber in Leseabschnitte unterteilt. Von Anfang an ist das Buch sehr spannend, es gibt keine lange Vorgeschichte und es geht direkt los. Dabei gibt es einige sehr verschlüsselte Handlungen, bei denen man als Leser sehr viele Theorien aufstellen und spekulieren kann und es dauert bis zum Ende, bis sich alles auflöst. Insgesamt ist das Buch dadurch auch wahnsinnig fesselnd und spannend.

    Fazit

    Mit Jonah Colley hat Simon Beckett wieder einen sehr sympathischen und authentischen Charakter geschaffen, dessen Rolle noch sehr viel Spielraum für weitere Bücher lässt, denn "Die Verlorenen" ist der Beginn einer neuen Thriller-Reihe. Das Buch beginnt direkt rasant und hält das dann auch fast durchgehend bei. Es ist spannend, hat das nötige Maß an Übertreibungen ohne dabei zu überladen zu sein und ich fand es noch dazu wahnsinnig fesselnd. Für mich hat Beckett hier fast alles richtiggemacht und ich freue mich auf weitere Bücher mit Jonah Colley als Hauptprotagonist.

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  • 5 Sterne

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    Books of Tigerlily, 12.07.2021

    Als Buch bewertet

    Simon Beckett did it again! Was sorgten die Neuigkeiten über einen neuen Thriller von Simon Beckett für Begeisterung, zumal es sich wohl um den Auftakt einer neuen Ermittlerreihe handelt. Natürlich war auch ich direkt neugierig und musste das Buch sofort haben, klingt der Klappentext doch wahnsinnig spannend.

    Und der Autor weiß bereits auf wenigen Seiten seine Leser zu fesseln! Ich bekam beim Lesen direkt eine Gänsehaut, ein guter Einstieg in diesen Thriller. Simon Beckett haut hier bereits spannungsmäßig einen raus und der Spannungsbogen wird ab da auch auf einem konstant hohen Niveau gehalten.

    Der Schreibstil ist flüssig und entfaltet eine richtige Sogwirkung, sodass man komplett in die Handlung abtauchen kann. Jonah Colley ist ein sympathischer Charakter mit Vorgeschichte, einem Paket, das er mit sich herumschleppt und dessen Last sich dem Leser nach und nach offenbart. Normalerweise bevorzuge ich es, wenn dieser persönliche "Ballast" der Ermittler eher im Hintergrund steht. Hier verknüpfen sich allerdings Jonahs Background und der aktuelle Fall perfekt zu einem großen Verdachtsmoment, was ich wirklich richtig gut gelungen fand. Gegenwart und Vergangenheit verwischen zu einer atemberaubenden Jagd nach Täter und Hintergründen.

    Dabei manövriert sich Jonah selbst in mehr als eine brenzlige Situation und scheint schließlich selbst Verdacht zu erwecken. Dabei tauchen immer wieder neue Figuren auf, der Leser wird auf falsche Fährten gelockt und es gibt viele Wendungen, sodass die Handlung nie vorhersehbar ist und man bis zum Schluss mitfiebert, wer nun tatsächlich der Täter ist. Durch den Enthüllungsmoment kommt man als Leser ebenso ins Trudeln wie Jonah, hat man sich doch vielleicht von Wunschdenken und ausgelegten Fallen zu sehr leiten lassen.

    Ich hätte mir hier allerdings einige Dinge mehr gewünscht. Zum einen hätte ich mir einfach mehr London als Setting herbeigesehnt, da ich finde, dass das besondere Flair der Stadt so viel mehr hergeben könnte wie hier ausgeschöpft wurde. Weiter hätte ich mir auch mehr Jonah Colley in Bezug auf seine Stellung bei der Polizei gewünscht. Obwohl die Handlung so natürlich keinen "aktiven" Ermittler hergibt, hätte ich mir hier mehr greifbares, vielleicht etwas mehr Konflikt gewünscht. Nichtsdestotrotz ist dies sicher Kritik auf hohem Niveau, denn "Die Verlorenen" ist ein rundes Buch, dass Spannung und Nervenkitzel verspricht.

    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es in zwei Tagen runter gelesen. Für mich ein Highlight des Jahres und ich erhoffe mir mehr Bände der neuen Reihe!

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Büchermaulwurf, 07.10.2021

    Als Buch bewertet

    Pageturner mit starkem Protagonisten
    Als Fan der Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter war ich schon sehr gespannt auf Simon Becketts neue Thrillerserie und meine hohen Erwartungen wurden definitiv erfüllt.
    Im Mittelpunkt steht Jonah Colley, der Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei ist. Vor zehn Jahren geriet sein Leben aus den Fugen, als sein kleiner Sohn Theo spurlos verschwand. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Doch nun meldet sich dieser überraschend und bittet Jonah um Hilfe. Als Jonah zum vereinbarten Treffpunkt kommt, einem verlassenen Lagerhaus am Slaughter Quay findet er die Leiche von Gavin und drei weitere, in Plastikplanen eingewickelte Tote. Bevor er reagieren kann, wird er angegriffen und schwer verletzt. Doch schon bald gerät er in den Fokus der Mordermittlung, denn die Polizei zweifelt an seiner Aussage.

    Der äußerst spannende Thriller hat mich bereits mit den ersten Zeilen gefesselt und begeistert:
    „Als Jonah das Blut roch, war ihm klar, dass er in Schwierigkeiten steckte.“
    Der Spannungsbogen war konstant hoch und das Buch entwickelte sich schnell zu einem wahren Pageturner den ich kaum zur Seite legen konnte. Beckett hat außerdem für einige überraschende Wendungen gesorgt, die ich nicht vorhergesehen habe. Die düstere Atmosphäre, die über der gesamten Handlung liegt, sorgt für zusätzliche Spannung.
    Jonah Colley ist wieder ein starker Protagonist, der schon einige Schicksalsschläge hinter sich hat und mir sofort sympathisch war. Seine Verletzungen, die er durch den Angriff im Lagerhaus erlitt, können ihn nicht von eigenen Ermittlungen nach dem Mörder seines Freundes abhalten, zumal es scheinbar Verknüpfungen zu dem Verschwinden seines Sohnes gibt. Er gerät immer wieder in gefährliche Situationen und dass die Polizei ihn verdächtigt, spornt ihn nur zusätzlich an. Der spannende und überraschende Showdown am Ende führt die losen Fäden zusammen und ich bin schon sehr gespannt, wie der nächste Band daran anknüpft.
    Sehr gelungen fand ich auch das Cover, das die düstere Lagerhalle zeigt und die Atmosphäre, die einen erwartet sehr gut widerspiegelt.

    Mein Fazit: Mit „Die Verlorenen“ ist Beckett ein fesselnder Auftakt seiner neuen Thrillerserie gelungen, der sich durch eine absolut spannende Handlung und einen starken Protagonisten auszeichnet. Ein echtes Lesehighlight für die kommenden Herbsttage.

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  • 5 Sterne

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    Bookwood, 12.07.2021

    Als Buch bewertet

    Simon Beckett hat bekanntlich viele Fans und auch ich gehöre seit zahlreichen Jahren zu seinen begeisterten Leser*innen. In seinem neuen Buch „Die Verlorenen“ gönnt er zwar seinem beliebten Protagonisten, dem forensischen Anthropologen David Hunter, eine Pause, dennoch bleibt er der Tradition seiner gut konstruierten Spannungsromane treu und hat wieder einen echten Pageturner geschrieben.
    Handlungsort ist London, viele Szenen spielen in den düsteren Docklands.
    Jonathan Colley, der Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei ist, wird völlig überraschend von seinem Freund Gavin per Mail kontaktiert. Er bittet ihn um Hilfe und obwohl Jonah nach dem Verschwinden seines 4-jährigen Sohnes vor 10 Jahren den Kontakt zu ihm abgebrochen hatte, fährt er zum Slaughter Kai, wo ihn ein Alptraum erwartet. Jonah wird hineingezogen in eine Geschichte, beruhend auf Betrug, Lüge und Verrat und gerät sogar in den Verdacht, ein Mörder zu sein. Obwohl er sich selbst in Lebensgefahr begibt, treibt ihn immer weiter der Gedanke an, endlich herauszufinden, was wirklich damals mit seinem Sohn Theo geschehen ist.
    Ich war wieder einmal sehr begeistert von Simon Beckett. Es gelingt ihm einfach meisterhaft mit Hilfe von verschiedenen überraschenden Wendungen in der Story, atemberaubende Spannung aufzubauen. Mir gefällt in diesem Zusammenhang auch besonders, dass die Krimis nicht allzu umfangreich sind und die Erzählstruktur schon alleine deshalb sehr dicht. Die düstere Stimmung lastet wie ein Nebel über der Geschichte, wie passend, dass sie in London spielt. Die Hauptfigur Jonathan Colley ist sehr gut gezeichnet, ein Mann, der durch den Verlust seines Sohnes innerlich zerrissen ist und trotzdem versucht, sein Leben in den Griff zu bekommen.
    Nicht nur Beckett-Fans werden dieses Buch mögen. Die Gestaltung der Hardcover-Ausgabe ist wenig spektakulär, passt aber gut zum Inhalt.

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  • 4 Sterne

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    Jukebook_Juliet, 05.08.2021

    Als Buch bewertet

    Inhalt:
    Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seit sein Sohn Theo vor zehn Jahren spurlos verschwand, liegt sein Leben in Scherben. Damals brach auch der Kontakt zu seinem besten Freund Gavin ab. Nun meldet Gavin sich überraschend und bittet um ein Treffen. Doch in dem verlassenen Lagerhaus findet Jonah nur seine Leiche, daneben drei weitere Tote. Fest in Plastikplane eingewickelt, sehen sie aus wie Kokons. Eines der Opfer ist noch am Leben. Und für Jonah beginnt ein Albtraum…

    Meine Meinung:
    ‘Die Verlorenen’ ist der Auftakt einer neuen Reihe des Autors. Mit der ‘David Hunter’ Reihe konnte er mich bereits sehr begeistern, daher war für mich glasklar, dass ich auch der neuen Reihe eine Chance gebe. Und ich habe es nicht bereut.
    Jonah Colley ist für mich ein sympathischer Hauptprotagonist mit Ecken und Kanten, der mit dem Verlust des kleinen Sohnes ein schweres Päckchen zu tragen hat.
    Hauptsächlich wird die weitestgehend spannende Geschichte in der Gegenwart erzählt. Kurze Kapitel zwischendurch geben einen Einblick in das damalige Geschehen rund um das Verschwinden des Sohnes Theo vor 10 Jahren und das daraus resultierende Scheitern der Ehe der Colleys.
    Die vielen Wendungen in der Gegenwartsgeschichte haben mich tatsächlich öfter in die Irre geführt und ich habe das Ende so nicht kommen sehen. Das liebe ich ja und ist für mich ein Muss für einen guten Thriller.
    Einzig und allein die Tollpatschigkeit von Jonah, besonders in für ihn kritischen Situationen, muss ich an diesem Buch kritisieren. Wie kann ein teilweise dermaßen unbeholfener Mensch Mitglied einer polizeilichen Spezialeinheit sein? 😅
    Sei es drum, dieser Umstand machte ihn mir irgendwie sympathischer. Dennoch erscheint es mir recht unrealistisch.
    Da das Ende viele Fragen offen lässt, kann ich Band 2 dieser neuen Reihe kaum erwarten!

    Fazit:
    ‚Die Verlorenen’ ist ein spannender Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!

    Meine Bewertung:
    4/5 Sterne 🌟

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  • 4 Sterne

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    Gisela E., 02.10.2021

    Als Buch bewertet

    Thriller mit viel Action und Gefahrenmomenten

    Als Jonah Colley eines Abends den Anruf eines alten Freundes erhält, erkennt Jonah, dass er Gavins Bitte um ein Treffen folgen muss. Gavin hatte vor zehn Jahren ermittelt, als Jonahs Sohn spurlos verschwand. Daraufhin zerbrach Jonahs Leben, auch der Kontakt zu Gavin brach ab, als die Ermittlungen zu keinem Ergebnis führten. Als Jonah nun jedoch in das verlassene Lagerhaus kommt, das Gavin als Treffpunkt vereinbart hat, trifft Jonah seinen Freund nur noch als Leiche an, zusammen mit drei weiteren Toten. Ob Gavin Neues wusste über das Verschwinden von Jonahs Sohn?

    Jonah ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Deshalb ist er körperlich gut trainiert – und das muss er auch sein, wenn er die Abenteuer in diesem Buch überleben möchte. Er setzt alles auf eine Karte, denn er ist getrieben von der Vermutung, dass Gavin ihm was Neues über seinen Sohn Theo erzählen wollte. Da Gavin dies nun nicht mehr kann, muss Jonah selbst danach suchen. Viel Action erwartet den Leser hier, Jonah kann sich immer wieder nur äußerst knapp aus einer äußerst gefährlichen Situation retten. Das mag man so glauben oder auch nicht. Doch die Auflösung der Geschichte wartet mit einer solch unerwarteten Wendung auf, dass ich mich von der Idee einer unbedingt an der Realität orientierten Erzählung verabschiedet habe. Dafür gibt es jede Menge Gefahrenmomente und überbordende Actionmomente.

    Dieser Thriller greift den Albtraum aller Eltern auf, er bringt viel Spannung auf jeder Seite auf und konnte mich so gut unterhalten, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen habe. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • 5 Sterne

    1 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra V., 06.08.2022

    Verifizierter Kommentar
    Als eBook bewertet

    Das war mal wieder ein echt krasses Buch von Simon Beckett.

    Ich habe das Buch schon vor langer Zeit gelesen.
    Habe festgestellt, das ich noch gar keinen Kommentar dazu geschrieben hatte.
    Das werde ich jetzt nachholen.

    Dieses Buch ist echt krass.
    Die Spannung ist immer gehalten.
    Das ist Bewegend und erschütternd zugleich.
    Die Handlung ist ein wenig düster und beklemmend.
    Hatte das Buch aufgrund seines Inhalts sehr schnell verschlungen.
    Es schlägt einen in seinen Bann und lässt einen nicht mehr los.
    Man kann sich gut in die Personen hinein versetzen und man sieht sich fast selbst darin.
    Es ist wirklich erschütternd.
    Vor allen der Schluss.
    Das war buchstäblich eine überraschende Wende.
    Ich kann das Buch wärmstens weiter empfehlen.
    Es hat auf jeden Fall seine 5 Sterne verdient.

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  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Heidi S., 06.10.2022

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Sorry, aber so schnell bin ich nicht. Habe bisher nur den Klappentext gelesen, weiter bin ich noch nicht. Da ich aber viele andere Bücher von Simon Becket im warsten Sinne des Wortes verschlungen habe, bin ich überzeugt, dass mich auch diese Buch begeistern wird.

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  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    books4ever, 19.08.2021

    Als Buch bewertet

    Düsterer Auftakt mit starkem Protagonisten

    Nach seiner erfolgreichen Thriller-Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter widmet sich Simon Beckett nun einer neuen Thriller-Reihe. In „Die Verlorenen“ steht Jonah Colley, ein Mitglied der bewaffneten Spezialeinheit der Metropolitan Police, im Mittelpunkt der Handlung. Zehn Jahre zuvor nahm Jonahs Leben eine dramatische Wendung, als sein kleiner Sohn Theo spurlos von einem Spielplatz verschwand. All seine Versuche Theo zu finden, verliefen damals ins Leere. So glaubte Jonah schließlich die Erklärung der Polizei, sein Sohn sei einem tragischen Unglück zum Opfer gefallen und in der Kanalisation ertrunken. In dieser Zeit verlor Jonah auch den Kontakt zu seinem damals besten Freund Gavin, einem Detective für Gangkriminalität und organisiertes Verbrechen. Nun ruft Gavin ihn nach zehn Jahren an und bittet Jonah um Hilfe. Doch als dieser nach einigem Zögern im verlassenen Lagerhaus am Slaughter Quay eintrifft, findet er nur noch Gavins Leiche zusammen mit weiteren, in Plastikfolie eingewickelten Toten. Die Ereignisse überschlagen sich und schnell gerät Jonah selbst in den Fokus der Mordermittlung…

    „Die Verlorenen“ lebt durch die Hauptfigur Jonah, einem starken Protagonisten, der in seiner Vergangenheit die Hölle durchleben musste, und sich nun durch nichts von seinen eigenen Ermittlungen im Mordfall seines ehemals besten Freundes abhalten lässt. Obwohl er selbst nur knapp einen Angriff im Lagerhaus überlebt hat und nun auch noch von der Polizei verdächtigt wird, gibt er nicht auf, sondern verbeißt sich umso mehr in seine privaten Nachforschungen. Dabei stößt er auf so manches dunkles Geheimnis und agiert oftmals am Rande der Legalität. Jonah ist definitiv ein Charakter mit Ecken und Kanten und Simon Beckett ist es gelungen, dass man sich als Leser sehr gut in ihn hineinversetzen konnte. Man konnte seine Reaktionen und Handlungen stets nachvollziehen und verstehen, warum er seine eigensinnigen Ermittlungen trotz aller Widrigkeiten immer weiter vorantreibt.
    Der Spannungsbogen ist vom Anfang bis zum Ende konstant hoch und der Thriller entwickelt sich zu einem wahren Pageturner. Der Autor baut zudem so manche unerwartete Wendung ein, die ich so nicht vorhergesehen hätte. Über allem schwebt dabei eine düstere, bedrückende Atmosphäre, die von Beckett stets sehr greifbar beschrieben wird. Beim Lesen wandert man so am unheimlichen Slaughter Quay entlang oder folgt Jonah durch das heruntergekommene Viertel zu seiner kleinen Wohnung.

    Mein Fazit: Mit „Die Verlorenen“ ist Simon Beckett ein fesselnder Auftakt zu seiner neuen Jonah-Colley-Reihe gelungen. Die starke, authentische Hauptfigur und die spannungsreiche Handlung machen diesen Thriller zu einem echten Lesehighlight.

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    carola1475, 10.07.2021

    Als Buch bewertet

    Beckett bleibt sich auch mit der neuen Thriller-Reihe treu

    Jonah Colley ist Mitglied einer bewaffneten Spezialeinheit der Londoner Polizei. Seine Arbeit ist sein Lebensinhalt, mehr ist da kaum, er ist ein gebrochener Mensch seit sein vierjähriger Sohn vor 10 Jahren verschwand. Auch zu seinem ehemals besten Freund Gavin, ebenfalls Polizist, hat er seit Jahren keinen Kontakt mehr. Nun ruft ihn Gavin abends an und bittet verzweifelt um Hilfe. Als Jonah um Mitternacht am verabredeten Treffpunkt, einem verlassenen Lagerhaus, vergeblich auf Gavin wartet und sich auf die Suche nach ihm begibt, beginnt ein Albtraum, der ihn schwer verletzt im Krankenhaus aufwachen lässt.

    Jonah wird von der Polizei verhört und verdächtigt, er wird nicht an den Ermittlungen beteiligt und stellt eigene Nachforschungen an, anfangs langsam und mühselig, durch seine Verletzungen sehr gehandicapt und während des ganzen Buchs weiter gesundheitlich sehr angeschlagen.

    Vom fulminanten Beginn an ist der Leser mitten im Geschehen, stößt mit Jonah an seine physischen und psychischen Grenzen und teilt seine Erinnerungen an Theo und dessen Verschwinden vor 10 Jahren und daran, wie es zum Bruch mit Gavin kam.

    Der Thriller ist vielschichtig und atmosphärisch dicht, sehr geschickt konstruiert. Mit Jonah gewinnt auch der Leser allmählich immer mehr Erkenntnisse, überraschende Wendungen halten die Spannung durchgehend hoch und den Leser gefesselt. Wozu auch der düstere, intensive und flüssig zu lesende Schreibstil beiträgt.

    Aus dem schockierenden Showdown geht Jonah nach langer Rekonvaleszenz psychisch gestärkt hervor. Er scheint ein wenig neuen Lebensmut zu finden, was dem vom Schicksal gebeutelten sympathischen Protagonisten von Herzen zu wünschen ist, und ich freue mich auf ein Wiedersehen im zweiten Band der Reihe.

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  • 5 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia N., 05.09.2022

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Typisch Beckett,atmosphärisch dicht,spannend und mit überraschendem Ende.

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