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  • 4 Sterne

    20 von 30 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jashrin, 30.11.2016

    Als Buch bewertet

    Als ich das Buch auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse entdeckt habe, da musste ich es einfach haben, denn allein die Aufmachung ist toll. Neben dem wunderbaren Einband ist das Buch auch innen voller Illustrationen von Chris Mould und somit schon allein optisch ein Genuss.

    Der Autor Matt Haig spinnt eine zauberhafte Geschichte über den Weihnachtsmann und wie es überhaupt dazu kam, dass er der Weihnachtsmann wurde. Denn seine Geschichte startet alles andere als märchenhaft mit dem kleinen Nikolas, der in Armut zusammen mit seinem Vater im kalten Finnland lebt. Ein lukrativer Auftrag verleitet Nikolas Vater dazu, ihn in der Obhut von Tante Carlotta zu lassen und auszuziehen, um dem König einen Beweis für die Existenz von Wichteln zu erbringen. Je länger er fortbleibt, umso ungemütlicher wird das Leben für Nikolas und so macht auch er sich auf den Weg, die Wichtel und vor allem seinen Vater zu finden.
    Begleitet wird er dabei von seinem einzigen Freund, dem Mäuserich Miika, der ständig von Käse träumt, auch wenn er gar nicht so genau weiß, was das ist. Aber es klingt himmlisch.

    Nikolas, der von seinen Eltern früher liebevoll Weihnacht genannt wurde, muss so manches Abenteuer bestehen, bis er endlich seine wahre Berufung erkennt und zu dem Weihnachtsmann wird, wie wir alle ihn aus unzähligen Geschichten kennen.

    Seine Geschichte ist an vielen Stellen eher traurig und düster und daher trotz der Aufmachung nicht unbedingt ein Kinderbuch; wenn, dann in jedem Fall eher für ältere Kinder. Zum Glück für Nikolas und uns Leser gibt es aber auch immer wieder glückliche und fröhliche Momente, die zeigen, dass trotz aller Tragik, auch viel Gutes im Menschen (und im Wichtel) steckt und das es manchmal einfach eine Weile dauert, bis sich alles zum Guten wendet.

    Mir persönlich hat die erste Hälfte des Buches wesentlich besser gefallen als die zweite. Manche Begebenheiten wie zum Beispiel die Sache mit der Sprengblume waren mir einfach zu heftig für eine Weihnachtsgeschichte. Die letzten dreißig Seiten haben mich jedoch wieder aufgefangen, sonst hätte ich das Buch womöglich noch mit einem schlechten Gefühl beendet.

    So kann ich sagen, dass ich zwar nicht alle Einzelheiten mochte, mich das Buch insgesamt jedoch überzeugen konnte. Vor allem den immer wieder aufblitzenden Humor mochte ich sehr und die Wichtelpolitik ist – sagen wir mal – einzig- oder besser eigenartig. Manch ein Erwachsener dürfte sich dabei herrlich amüsieren.

    Die bereits erwähnten Illustrationen passen hervorragend zum Text und unterstreichen nicht nur den Inhalt, sondern auch immer wieder den Humor.

    Mein Fazit: Wer sich auch auf eine etwas andere Weihnachtsgeschichte einlassen kann und schon immer einmal wissen wollte, wie es dem Weihnachtsmann als Kind ergangen ist (und warum er nicht mehr altert), dem wird Nikolas Geschichte sicher gut gefallen.

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  • 5 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Fernweh_nach_Zamonien, 05.01.2022

    Als Buch bewertet

    Ein mitreißendes und magisches Abenteuer über Hoffnung und Selbstfindung und große Träume, die Wirklichkeit werden können.


    Inhalt:

    Wie hat der Weihnachtsmann zu seiner Berufung gefunden?

    Alles beginnt mit einem kleinen Jungen namens Weihnacht. Eigentlich heißt er Nikolas, aber da an Weihnachten geboren, ist dies sein Kosename.

    In großer Armut und als Halbwaise in Finnland aufgewachsen, wird der 11-Jährige nun auch noch von seinem Vater zurückgelassen. Der Holzfäller wittert das große Geld bei einer waghalsigen Expedition zum Nordpol. Im Auftrag des Königs sollen sieben mutige Männer die Existenz von Wichteln beweisen.

    Als der Vater nach Monaten noch immer nicht heimkehrt, macht sich Nikolas auf die Suche nach ihm. Bei der gefährlichen Reise in den hohen Norden begleitet ihn sein einziger Freund, das Mäuschen Miika und später auch das Rentier Blitz.

    Was den Jungen am Nordpol wohl erwartet? Wird er die Stadt der Wichtel finden?



    Altersempfehlung:

    ab 10 Jahre



    Covergestaltung/Illustrationen:

    Das mit silberglitzernden Elementen verzierte Buchcover sorgt bereits für Weihnachtsstimmung. Der Junge mit seinem selbstgeschneiderten und viel zu groß geratenen Weihnachtsmann-Kostüm ist herrlich anzuschauen. Es zeigt, dass er erst in seine Rolle hineinwachsen muss.

    Detaillierte Bleistiftzeichnung unterstreichen das Gelesene und geben den Figuren ein Gesicht. Zudem sorgen sie trotz ihrer Dunkelheit für eine zauberhafte Atmosphäre und beim Anblick des traurigen Nikolas, vergießt man selbst eine Träne.

    Wie auch die Geschichte wirken die Illustrationen zunächst düster, wärmen jedoch auf den zweiten Blick oftmals das Herz.



    Mein Eindruck:

    Die Geschichte wird nach einer kurzen Einleitung über die Macht des Glaubens und die Überwindung des Wortes "unmöglich!" mit viel Humor und Charme erzählt.

    "Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast." (Väterchen Toppo, vgl. S. 98)

    Wie für englische Kinderbücher typisch, ist die Ausgangssituation des Jungen namens Weihnacht alles andere als rosig:

    die zweiköpfige Familie ist bettelarm, lebt in einer kleinen Holzhütte im Wald und der Vater arbeitet sich kaputt, am Ende reicht es trotzdem nur für dünne Pilzsuppe. Die Tante, die eigentlich auf den Jungen aufpassen soll, während der Vater unterwegs ist, schikaniert Nikolas wo sie nur kann und ihre Grausamkeiten kennen keine Gnade.

    Der tapfere und optimistische Junge verliert trotzdem nicht den Mut. Als ihm jedoch das Einzige genommen wird, was ihm von seiner verstorbenen Mutter geblieben ist, platzt auch ihm der Kragen und er verlässt seine Heimat, um den Vater zu suchen.

    "Die Welt [...] der Menschen ist voller Schlechtigkeit. Überall ist Elend und Habgier und Kummer und Hunger und Grausamkeit. Es gibt viele, viele Kinder, die niemals Geschenke bekommen und die froh sein können, wenn sie zum Abendessen mehr kriegen als ein paar Löffel Pilzsuppe. Sie haben kein Spielzeug und müssen hungrig zu Bett gehen. Kinder, die keine Eltern mehr haben. Kinder, die bei schlechten Menschen aufwachsen wie meiner Tante Carlotta. In so einer Welt ist es ganz leicht, böse zu sein. Aber wenn jemand gütig ist oder freundlich, ist es ein Wunder. Güte schenkt den Menschen Hoffnung. Und Hoffnung ist das größte Wunder, das es gibt." (Nikolas, vgl. S. 139 f.)

    Nikolas kennt die Schattenseiten des Lebens und muss viele Rückschläge ertragen, trotzdem ist er voller Optimismus.

    Zudem kann er auf die Unterstützung neugewonnener Freunde zählen.

    Die Nebencharaktere sind ebenso liebevoll gestaltet und neben dem Rentier Blitz, der Wahrheitselfe Pixie, den Wichteln Kleine Nusch und Väterchen Toppo wird das kleine Mäuschen Miika zum heimlichen Liebling.

    Es ist eine außergewöhnliche (oftmals düstere und herzzereißende) Geschichte über die Suche nach sich selbst, das Überwinden von Zweifeln und am Ende der wertvollen Erkenntnis, dass - wenn man nur fest genug daran glaubt - Wunder wahr werden können.



    Fazit:

    Ein Weihnachtsabenteuer, welches auch ruhigere Töne anstimmt und düstere Seiten zeigt.

    Trotz Schicksalsschlägen, fieser Spießgesellen und böswilliger Wesen ist es eine außergewöhnliche Erzählung, die Mut macht und Hoffnung schenkt.

    Ein magisches Märchen!

    Detaillierte und atmosphärische Bleistiftzeichnungen ergänzen die Geschichte perfekt und geben den Figuren ein Gesicht.



    ...

    Rezensiertes Buch: "Ein Junge namens Weihnacht" aus dem Jahr 2016

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  • 4 Sterne

    Gerd H., 06.12.2021

    Verifizierter Kommentar
    Als eBook bewertet

    Eine echt schöne Weihnachtsgeschichte. Ein kleiner Junge, auf der Suche nach seinem Vater, muss einige Abenteuer bestehen, nimmt uns mit auf eine Reise, in ein uns unbekanntes Land. Es ist kurzweilig, lässt uns beim Lesen die Alltagssorgen vergessen, macht einfach Spaß beim Lesen.
    Aber wie immer, die Geschmäcker sind verschieden, und letztendlich muss sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Mir persönlich hat es gut gefallen, hat mich sehr gut unterhalten.

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  • 5 Sterne

    Dorothea H., 01.12.2021

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Dieses Buch ist für Kinder ganz schön spannend

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  • 5 Sterne

    Wuschel, 28.02.2022

    Als Buch bewertet

    Wer mich kennt, der weiß, dass ich der absolute Grinch bin. Nichtsdestotrotz wollte ich in diesem Jahr Weihnachtsbücher lesen und das tat ich auch. "Ein Junge namens Weihnacht" sprang mich durch die Werbung für den erschienen Kinofilm förmlich an. Nachdem ich dann noch die Ausgabe mit dem original Cover entdeckte, war es endgültig um mich geschehen. Auch wenn Kitsch und Glitzer eigentlich nicht so meins sind, so war ich direkt schockverliebt, denn das Buch ist optisch einfach absolut süß und glitzert. Die Illustrationen in seinem Inneren sind auch einfach unfassbar schön.

    Die Geschichte selbst ist einfach so zauberhaft. Der Vater, der alles für sein Kind tut. Die garstige Tante, die man beim Lesen ab der ersten Sekunde hasst. Und die atemberaubende Reise an den Nordpol. Matt Haig verzaubert mit einem schnörkellosen Schreibstil, greifbarer Atmosphäre und ganz viel Herzensgüte, die jeder Charakter - außer vielleicht die Tante - tief in sich trägt. Er schafft es des Zauber der Weihnacht, auch für Weihnachtsmuffel wie mich, greifbar zu machen. Es bereitete einfach unfassbar viel Freude die Geschichte des kleinen Nikolas zu lesen und ich weiß jetzt schon was ich kommende Weihnacht lesen werde, denn es gibt noch weitere Weihnachtsbücher aus der Feder von Matt Haig.

    Mit diesem Buch vermittelt er nicht nur, dass man manchmal vielleicht ein wenig Zeit braucht um seinen eigenen Weg zu finden, sondern auch, dass wir doch alle im Grunde alle etwas gutes in uns tragen. Das wir lernen sollten zu verzeihen und nicht direkt alles zu verteufeln, nur weil wir einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es zeigt, dass nicht alle Veränderungen gut sind, oder aber auch, dass man manchmal mit Veränderungen Dinge zum Guten wenden kann. Das wir Herzensgüte haben sollten, weil es das Leben einfach lebenswerter macht. Doch, wie man sich sicher denken kann, ist dies natürlich nicht alles, denn die Geschichte zeigt auch, wie furchtbar die Welt sein kann - Stichwort: böse Tante -, und dass das Leben unweigerlich mit dem Tod verknüpft ist. Entsprechend gibt es auch traurige und sehr herzergreifende Passagen. Doch dies rundete die Geschichte für mich persönlich auch ab, da es das Ganze authentisch macht.

    Fazit:

    Eine zauberhafte Geschichte über einen Jungen, der an Wunder glaubte und schlussendlich sein ganz eigenes Wunder fand.

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  • 5 Sterne

    6 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sonja W., 23.12.2016

    Als Buch bewertet

    "Ein Junge namens Weihnacht" von Matt Haig ist ein außergewöhnliches Weihnachtsbuch. Ein berührende und bewegende Geschichte. Und am Ende des Buches weiß der Leser endlich, wie aus dem Jungen Nikolas der Weihnachtsmann wurde. Besonders hervorzuheben sind auch noch die traumhaften Illustrationen von Chris Mould, der die Geschichte dadurch richtig lebendig macht.

    Der Inhalt: Wie war das eigentlich, als der Weihnachtsmann noch ein Junge war? Er hieß Nikolas, wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf – und dies ist seine wahre Geschichte. Der elfjährige Nikolas begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Er besteht haarsträubende Abenteuer, begegnet fliegenden Rentieren, einer Elfe, einem gewalttätigen Troll – und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! In ihm reift ein Entschluss: Er will die Welt zu einem glücklicheren Ort machen.

    Spätenstens wenn man das Buch beendet hat, ist man von der Weihnachtsmagie gefangen genommen. Die Geschichte beginnt etwas traurig. Nikolas wächst in einer kleinen Hütte auf. Und nachdem sein Vater nach Norden will, um die Wichtel zu finden, wird er von seiner bösen Tante Carlotta betreut. Eines Tages hält es Nikolas nicht mehr zuhause aus und er begibt sich auf die Suche nach seinem Vater. Schließlich landet er bei den Wichteln. Man fühlt sich hier sofort wohl, obwohl es Nikolas am Anfang nicht leicht hatte. Aber man kann sich die flinken Wesen wunderbar vorstellen - eine völlig andere Welt, die uns Menschen einfach verzaubert. Und irgendwann hat ja Nikolas hier sein neues Zuhause gefunden. Und wie er dann zum Weihnachtsmann wurde - da müßt ihr die Geschichte schon selbst lesen.

    Eine wunderbare Weihnachtslektüre, die den Leser be- und verzaubert. Ich habe wunderbare Lesestunden damit verbracht. Erwähnenswert ist auch noch die prächtige Aufmachung des Buches, ein echter Hingucker. Selbstverständich vergebe ich gerne 5 Sterne.

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  • 4 Sterne

    1 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena, 09.12.2021

    Als Buch bewertet

    "Ein Junge namens Weihnacht" ist der erste Band der inzwischen vierteiligen Kinderbuchreihe "Weihnacht" von Matt Haig und das erste Buch, das verfilmt wurde und aktuell im Kino ist.
    Die Geschichte handelt von der Kindheit des Weihnachtsmanns und wie es dazu kam, dass aus dem Jungen Nikolas aus dem finnischen Dorf Kristiinankaupunki der Weihnachtsmann wurde.

    Nikolas ist ein Halbwaise, der bei seinem Vater, dem armen Holzfäller Joel lebt. Dieser möchte seinem Sohn mehr bieten und nutzt deshalb die Gelegenheit, zusammen mit sechs weiteren Männern in Richtung Norden aufzubrechen, um im Auftrag des Königs das Wichteldorf zu finden. Es ist ein hoher Geldbetrag für den Beweis ausgesetzt, dass es Wichtel tatsächlich gibt. Auf den elfjährigen Jungen passt in der Zeit der Abwesenheit des Vaters seine schreckliche Schwester Carlotta auf. Diese macht Nikolas das Leben schwer und so beschließt er, seinen Vater zu suchen, als der nach mehreren Monaten immer noch nicht zurück von seiner Mission ist.
    Nikolas gelangt tatsächlich in das Wichteldorf, wo allerdings einiges im Argen liegt. Er muss seinen ganzen Mut entwickeln und an Wunder glauben, um nicht nur die Wichtel, sondern auch die Menschen glücklich zu machen.

    Die Geschichte von der Kindheit des Weihnachtsmanns ist ein Abenteuer für Groß und Klein, das lebendig und abwechslungsreich geschildert ist. Die witzigen Illustrationen passen perfekt, um die fantasievolle Geschichte zu untermalen.
    Nikolas begegnet auf seinem Weg fliegenden Rentieren, Wichtel, Trollen und Elfen, wovon ihm nicht alle wohlgesonnen sind. Immer wieder kommt es zu einem Kampf zwischen Gut und Böse bis am Ende das Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Der Verlauf der Geschichte ist an manchen Stellen unnötig gewalttätig und brutal, weshalb sie für ganz kleine Kinder mit Sicherheit nicht geeignet ist. Auch die Stimmung ist zwischendurch richtig traurig und melancholisch und deshalb nichts für sensible Gemüter.
    Die Botschaft, die vermittelt wird, ist jedoch wieder kindgerecht und wunderschön magisch. Am Ende gibt es nicht nur eine Erklärung, wer der Weihnachtsmann ist, warum er nicht altert und wie er es schafft, an einem Abend die Welt zu bereisen und mit seinen Gaben glücklich zu machen. Es wird auch deutlich, wie wichtig Herzensgüte und Nächstenliebe sind, dass es sich lohnt, an Wunder zu glauben, dass nichts unmöglich ist und dass das Gute am Ende siegt.

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  • 5 Sterne

    0 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Simone S., 26.11.2021

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Ein wunderschönes Weihnachtsbuch zum träumen mit sehr schönen Zeichnungen :-)))

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  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lena, 09.12.2021

    Als Buch bewertet

    "Ein Junge namens Weihnacht" ist der erste Band der inzwischen vierteiligen Kinderbuchreihe "Weihnacht" von Matt Haig und das erste Buch, das verfilmt wurde und aktuell im Kino ist.
    Die Geschichte handelt von der Kindheit des Weihnachtsmanns und wie es dazu kam, dass aus dem Jungen Nikolas aus dem finnischen Dorf Kristiinankaupunki der Weihnachtsmann wurde.

    Nikolas ist ein Halbwaise, der bei seinem Vater, dem armen Holzfäller Joel lebt. Dieser möchte seinem Sohn mehr bieten und nutzt deshalb die Gelegenheit, zusammen mit sechs weiteren Männern in Richtung Norden aufzubrechen, um im Auftrag des Königs das Wichteldorf zu finden. Es ist ein hoher Geldbetrag für den Beweis ausgesetzt, dass es Wichtel tatsächlich gibt. Auf den elfjährigen Jungen passt in der Zeit der Abwesenheit des Vaters seine schreckliche Schwester Carlotta auf. Diese macht Nikolas das Leben schwer und so beschließt er, seinen Vater zu suchen, als der nach mehreren Monaten immer noch nicht zurück von seiner Mission ist.
    Nikolas gelangt tatsächlich in das Wichteldorf, wo allerdings einiges im Argen liegt. Er muss seinen ganzen Mut entwickeln und an Wunder glauben, um nicht nur die Wichtel, sondern auch die Menschen glücklich zu machen.

    Die Geschichte von der Kindheit des Weihnachtsmanns ist ein Abenteuer für Groß und Klein, das lebendig und abwechslungsreich geschildert ist. Die witzigen Illustrationen passen perfekt, um die fantasievolle Geschichte zu untermalen.
    Nikolas begegnet auf seinem Weg fliegenden Rentieren, Wichtel, Trollen und Elfen, wovon ihm nicht alle wohlgesonnen sind. Immer wieder kommt es zu einem Kampf zwischen Gut und Böse bis am Ende das Gleichgewicht wieder hergestellt ist. Der Verlauf der Geschichte ist an manchen Stellen unnötig gewalttätig und brutal, weshalb sie für ganz kleine Kinder mit Sicherheit nicht geeignet ist. Auch die Stimmung ist zwischendurch richtig traurig und melancholisch und deshalb nichts für sensible Gemüter.
    Die Botschaft, die vermittelt wird, ist jedoch wieder kindgerecht und wunderschön magisch. Am Ende gibt es nicht nur eine Erklärung, wer der Weihnachtsmann ist, warum er nicht altert und wie er es schafft, an einem Abend die Welt zu bereisen und mit seinen Gaben glücklich zu machen. Es wird auch deutlich, wie wichtig Herzensgüte und Nächstenliebe sind, dass es sich lohnt, an Wunder zu glauben, dass nichts unmöglich ist und dass das Gute am Ende siegt.

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