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  • 5 Sterne

    6 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Annafrieda, 12.07.2017

    Als Buch bewertet

    Der Krimi entführt uns auf die Nordsee-Insel Amrum. Dort findet man eine männliche Leiche in den Dünen. Die Ermittlungen gehen in viele Richtungen. Wir lernen hier im Besonderen die Familie des Toten kennen, ihre Trauer, ihre Zweifel und Zerrissenheit. Als die Leiche einer Frau an fast gleicher Stelle gefunden wird, scheint der Fall gelöst. Doch weit gefehlt. Am'Ende kommt es zu einem Showdown im Watt.

    Hier wurde sehr viel Wert auf die psychologischen Seiten der Personen im Buch gelegt. Die einzelnen Charaktere sind gut dargestellt, man spürt schon nach ein paar Seiten ein Gefühl für die Protagonisten. Sehr lebensnah sind sie beschrieben. Es klingt vielleicht komisch, aber ich hatte das Gefühl, dass das Kriminalistische eine Nebenrolle spielte in diesem runden Roman. Die Harmonie zwischen Geschehen und psychologischer Darstellung stimmt und ist ausgewogen.
    Der Spannungsbogen ist gleichmäßig geschlagen, man kann das Buch in einem Rutsch durchlesen, zu keiner Zeit ist es langatmig.
    Die Story berührt, die Personen sind einem schnell nah.

    Dies ist ein Buch, das sich abhebt, und ich bin voll des Lobes. Die Schreibweise ist flüssig und ausdrucksvoll.
    Alles in allem ein toller Debüt-Roman und ich hoffe, wir lesen noch mehr von der Autorin. Ich gebe ein "sehr empfehlenswert" und außerdem fünf wohl verdiente Sterne! *****

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  • 5 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bibliomarie, 04.07.2017

    Als Buch bewertet

    Aenne lebt mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter auf Amrum. Sie führt ein harmonisches Leben und könnte sich nie vorstellen, woanders zu leben. Ihre heile Welt bekommt jäh einen Sprung als ihr Vater erschossen in den Dünen aufgefunden wird.
    Aenne und ihr Vater waren eine Einheit, zu ihm hat sie immer aufgesehen, er war ihr Fels. Das Verhältnis zur Mutter blieb immer etwas distanziert und unterkühlt. Dieser Mord reißt ihr den Boden unter den Füßen weg, sie kann sich nicht vorstellen, wer ihren Vater gehasst haben könnte.
    Endstation Nordsee ist ein ganz besonderer Krimi. Er kommt fast ganz ohne Ermittlerarbeit und Spurensuche aus. Das Buch ist eher ein Psychogramm der handelnden Personen und die sind wunderbar feinsinnig und lebensecht gezeichnet. Allein die Beschreibung von Aennes Verzweiflung und ihr Umgang mit der Trauer haben mich tief berührt und lange nicht losgelassen. Wie sich langsam die Wahrheit enthüllt und Aenne sich der Realität stellt, ist ausgezeichnet beschrieben. Natürlich ist es auch ein spannendes Buch, aber für mich ging die Faszination an diesem Krimi stärker von den Personen und ihrer Geschichte aus.
    Nebenbei ist der Schauplatz Amrum auch kenntnisreich beschreiben, man kann sich in Gedanken bestens in die Schauplätze hineinversetzen und mit Aenne die Bohlenwege entlang über die Dünen spazieren.

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  • 5 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    angeliques.leseecke, 27.01.2018

    Als Buch bewertet

    pures Lesevergnügen, ein spannender Krimi gepaart mit einem Familiengeheimnis

    *Inhalt*
    Auf der idyllischen Insel Amrum wird Erk Jannen, einer der Einheimischen, ermordet aufgefunden. Für seine Tochter Aenne bricht eine Welt zusammen, sie kann es nicht glauben, dass jemand ihren Vater so brutal umbringt. Leider ist das Verhältnis zu ihrer Mutter Louise nicht gerade das Beste und so ist sie mit ihrer Trauer überwiegend allein. Zum Glück hat sie aber einen liebevollen Mann und eine quirlige Tochter, die ihr den Rücken stärken und sie auffangen.
    In einem zweiten Erzählstrang wird der Beginn der Liebesgeschichte von Erk und Louise erzählt. Liegt hier vielleicht das Motiv zu diesem bestialischen Mord?

    *Meine Meinung*
    Das Cover von "Endstation Nordsee" von Ilka Dick ist mir gleich ins Auge gefallen. Ich liebe das Meer und die Weite und wenn dann auch noch ein Krimi hier in meiner Heimat spielt ist alles perfekt.
    Und dann wohnt die Autorin anscheinend auch noch in meiner Nähe, da hielt mich nichts mehr und ich habe das Buch gekauft. Eine gute Entscheidung!!!

    Zitat Seite 11:
    "Du hast mich zu der gemacht, die ich war. Nun kannst du mich nicht mehr länger beschützen vor der, die ich sein werde."
    Das ist der letzte Satz des Prologs, das verspricht eine spannende Lektüre.

    Dieser Krimi ist etwas anders, hier steht nicht nur die Tat im Vordergrund, sondern auch die Trauer von Aenne. Mit einfühlsamen Worten zieht Ilka Dick mich in die Geschichte. Ich kann mich gut in Aenne und ihre Trauer reinversetzen, die gleiche Traurigkeit und Hoffnungslosigkeit hat mich gepackt, als mein Vater vor Jahren starb. Die Autorin beschönigt nichts, übertreibt aber auch nicht.
    Dann ist da noch die Spannung, sie wird stetig aufgebaut und lässt mich nur so durchs Buch fliegen.
    Durch die Rückblenden wird die Spannung noch zusätzlich erhöht. Ich als Leser will wissen, was dieser Zeitstrang mit dem Mord zu tun hat.

    Die Charaktere sind lebendig und durchweg sympathisch, bis kurz vorm Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Mörder sein kann. Am liebsten ist mir die kleine Beeke, sie geht so herrlich selbstverständlich mit dem Tod um. Klar ist sie traurig, aber dann ist auch gut und sie geht zu Onno spielen.

    Die Landschaftsbeschreibungen sind einfach wunderschön und sehr detailliert, ich habe Lust bekommen, dort einmal Urlaub zu machen.

    *Fazit*
    Dieses gelungene Debüt kann ich nur jedem empfehlen. Hier ist ein spannender Kriminalfall gepaart mit einem Familiengeheimnis und Trauerarbeit. Eine gute Kombination… die von mir 5 Sterne bekommt. Hoffentlich gibt es bald mehr von der Autorin…

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  • 5 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kristall, 02.07.2017

    Als Buch bewertet

    'Endstation Nordsee' ist ein Debüt-Krimi von Ilka Dick. Erschienen in emons-Verlag ist allein das Cover schon ein echter Hit. Schauplatz ist die wunderschöne Nordseeinsel Amrum. Protagonistin Aenne Jannen's Vater wird ermordet in den Dünen gefunden. Nur sein Gesicht ist bis auf das Letzte entstellt. Die Polizei hat keine Spur und Aenne macht sich selbst auf den Weg den Mörder ihres geliebten Vaters zu finden. Halt bekommt sie von ihrer Familie und findet dabei auch ein wenig den Draht zu ihrer Mutter wieder, auch wenn dieser Weg sich sehr schwierig erweist und beide sich erstmal auseinander leben. Der absolute Schock geschieht als an der selben Stelle wo ihr Vater gefunden wurde, eine zweite Leiche entdeckt wird...Ilka Dick treibt den Leser förmlich auf falsche Fährten. Jede Vermutung wird zerschlagen und erst zum Schluss klärt sich alles auf, nur gab es nie einen Hinweis wer der Mörder schlussendlich nun war. Ihr Schreibstil ist atemberaubend klar und präzise. Sie beschreibt den Verlust, die Schuld und die Insel so deutlich das man sich alle Handlungen vor Augen führen kann - die Story scheint unglaublich realistisch. Nur ein einfacher Inselkrimi ist es weiß Gott nicht! Eine Mischung aus Psychothriller und Krimi trifft es eher, den Dick weiß wo sie den Leser packen kann, nämlich am eigenen Nervenkostüm! Und dieses leidet beim lesen dieses absolut spitzenmäßigen Krimis komplett. Ein rieisiges Lob für dieses Debüt und ich hoffe da kommt noch mehr! Ilka Dick steht für mich jetzt schon ganz weit vorn bei den Krimiautoren von morgen!

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