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  • 4 Sterne

    14 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susi Aly -., 11.04.2016

    Ich muss ganz ehrlich sagen, als ich angefangen habe mit lesen, war ich zunächst etwas verwirrt.
    Man erfährt gleich von Probas und Improbas.
    Kurz darauf jedoch erfuhr man schon die erste Erklärung, was es damit auf sich hatte.
    Es sind praktisch Pol und Gegenpol. Während die Frauen die guten Seiten im Menschen vor sich bringen, machen die Männer das Gegenteil.
    Doch plötzlich bekommen die Männer die Frauen in die Fänge.
    Was daraus entstehen kann, möchte man sich nicht mal vorstellen.
    Denn alle Seiten, gut wie auch böse sind wichtig.
    So blöd das auch erstmal klingt, aber das Gleichgewicht bleibt so hergestellt.
    Doch die Aufgabe der Improbas ist es, die Probas umzuschulen.
    Hope ist die Hoffnung von allen und niemals darf sie in die Fänge der Probas gelangen.
    Hope lernt man gleich am Anfang kennen und ich mochte sie sofort. Man merkt auch gleich, warum sie diesen Namen trägt. Sie strömt pure Hoffnung aus.
    Das könnte ich wirklich sehr gut nachempfinden.
    Und was wären wir ohne sie?
    Immer mehr wird klar,wie wichtig sie ist.
    Ihren Gegenpart Despair lernt man auch recht bald kennen und vööllig unerwartet für mich, mochte ich ihn sofort. Ihn treibt etwas um, das mich doch berührt und nicht losgelassen hat.
    All der Schmerz, aber auch die Unsicherheit, die er ausstrahlt, nimmt völlig für sich ein.
    Der Verlauf war sehr spannend, jedoch gab es zwischendurch auch ein paar Längen.
    Schnell wird klar, was genau dieses Umschulung ist und ich muss ganz ehrlich sagen, es hat mich tief erschüttert. Aber auch richtig schockiert, wozu Menschen fähig sind.
    Aber es zeigt auch auf, was das Resultat dessen ist.
    Ich fand es doch ziemlich erschreckend.
    Es kann Ausmaße entwickeln, die man unmöglich abschätzen kann.
    Und das ganze Buch über, habe ich nur gehofft, gebangt und gezittert.
    Auch wenn ich dachte es wäre ziemlich vorhersehbar, so konnte mich die Autorin doch mit einigen Wendungen überraschen.
    Dabei legt sie viel Gefühl in ihre Charaktere und die komplette Handlung.
    Den Abschluss empfand ich jedoch etwas unspektakulär.
    Bin jedoch gespannt darauf wie es weitergeht.
    Was mir jedoch jetzt noch etwas gefehlt hat, sind Erklärungen über die Hintergründe und gerade was den Oberst angeht, denn das denke ich, könnte recht spannend werden.
    Dennoch ist es ein toller Auftakt.
    Ich fand es toll, daß man stellenweise auch schmunzeln konnte, das hat das Ganze doch sehr aufgelockert.
    Auch zarte Gefühle kommen zum Einsatz, was für mich sehr herzerwärmend war.
    Die Grundidee dieser Reihe find ich echt toll und ich bin gespannt, wie sich diese noch entwickeln wird.

    Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Hope und Despair, was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt.
    Ihre Handlungen und Gedankengänge sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.
    Auch die Nebencharaktere sind gut gezeichnet, sie strahlen Präsenz aus und wirken sehr ausdrucksstark.
    Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten.
    Der Schreibstil der Autorin ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
    Das Cover und der Titel passen sehr gut zum Inhalt des Buches.

    Fazit:
    Ein gelungener Auftakt über eine sehr interessante Idee, die ungeahnte Ausmaße entwickeln kann.
    Ausdrucksstarke Charaktere, Spannung und Emotionen ziehen vollkommen in den Bann.
    Absolut gelungen, nur stellenweise hätte etwas mehr Biss gutgetan.
    Eine klare Leseempfehlung.
    ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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  • 3 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ruby-Celtic T., 24.04.2016

    Ich bin an die Geschichte mit gemischten Gefühlen herangegangen. Auf der einen Seite unglaublich neugierig auf der anderen Seite irgendwie skeptisch. Ich weiß gar nicht mal so genau warum, aber ich konnte bei diesem Buch einfach nicht sagen ob es mich begeistern könnte oder nicht.

    Der Einstieg ins Buch ist mir ehrlich gesagt sehr schwer gefallen. Wir erleben eine ganze Weile Hope und Despair ohne einander, was prinzipiell nicht schlecht ist. Aber mir fehlt tatsächlich im ersten Drittel so ein bisschen der Pepp dahinter. Ich wurde nicht so angetrieben, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte.

    Hope ist ein sehr hoffnungsfroher, freundlicher, aufgeweckter und strahlender Charakter. Sie hat schon vom ersten Augenblick an ihr Wesen aufgezeigt und stand im Mittelpunkt. Sie fällt auf und hat mich durchaus neugierig gemacht. Dennoch muss ich sagen, dass mir ihr Charakter im Gesamten auch irgendwie sehr blass rübergekommen ist.

    Despair ist ein sehr nachdenklicher, vorsichtiger und vor allen Dingen pessimistischer Zeitgenosse. Trotz allem mochte ich ihn von Beginn an sehr gerne. Trotz seiner doch recht pessimistischen Denkweise, zeigt sich immer wieder die positive Seite in ihm. Man erkennt, dass er trotz seiner scheinbar schlimmen Kindheit sich den guten Kern tief im tiefen Inneren bewahrt hat.

    Die Umsetzung der Geschichte finde ich im gesamten sehr interessant. Der Einstieg hätte etwas pfiffiger und vor allem spannender sein können. Des Weiteren haben sich mir einzelne Szenen die eingebaut wurden einfach nicht wirklich erschlossen, sodass ich sagen muss dass ich nicht ganz so fest verankert war.

    Ab dem Zeitpunkt in welchem Hope und Despair aufeinandertreffen finde ich die ganze Story gleich etwas aufwühlender, fesselnder und mehr als interessant. Die Entwicklung der Gefühle, der einzelnen Probleme und Hoffnungen finde ich sehr gut umgesetzt. Es hat Freude gemacht der Geschichte ab da zu folgen.

    Trotz allem lernt man neben unseren Hauptprotagonisten auch noch viele weitere kennen. Teilweise streifen wir sie lediglich nur, sodass sie keinen großen Platz im Kopf inne halten was ich persönlich sehr schade finde.

    Der Leser erlebt innerhalb der Umsetzung eine Menge Überraschungen wie ich finde. Die Wendungen konnte ich teilweise wirklich nicht vorhersehen und fand sie gut umgesetzt. Andere wiederum konnten sich mir nicht ganz erschließen, aber ich denke das es sich eventuell in den Folgebänden noch klären wird.

    Ich bin mit diesem Ende auf alle Fälle sehr neugierig wie es mit allen weitergehen wird.

    Mein Gesamtfazit:

    Insgesamt hat mir die Geschichte schon Spaß gemacht zu verfolgen, aber letzten Endes muss ich sagen dass ich Schwierigkeiten hatte sie zu bewerten. Mir hat so ein bisschen die Nähe zu den einzelnen Charakteren gefehlt und manches mal auch die Geschichte selber.

    Dennoch würde ich meinen, dass die Geschichte eine ganz tolle Grundidee hat. Daher bin ich sehr neugierig auf die weiterführenden Bände und die gesamte weitere Entwicklung.

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  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marysol F., 16.05.2016

    Außerirdische sind ja eigentlich nicht meine Lieblinge der Fantasywelt, aber seit der Lux-Serie kann ich nicht widerstehen, ihnen eine zweite Chance geben zu wollen :D

    Ganz so sexy wie Daemon waren sie dann eher nicht, aber die Sensianer hatten auf jeden Fall einiges drauf. Schade fand ich nur, dass die 12 Jugendlichen scheinbar nur ihr jeweiliges Pro oder Impro repräsentieren konnten, ohne dabei einen allzu ausgefeilten Charakter zu besitzen. Zudem hat mich die starke Geschlechertdefinition doch ziemlich genervt. Die starken, bösen Jungs und die schwachen Mädchen. Nur Hope und Despair stellen den Laden mal ordentlich auf den Kopf, während die anderen (blonden!) Mädels heulen, wimmern und kreischen, während die Jungs schlagen, knurren und fluchen. Und wie sie fluchen! Gestört hat mich die derbe Umgangssprache nicht unbedingt, weil es zu ihrem bösen Charakter passt, aber schön war es nicht unbedingt und im nächsten Band darf das dann doch gerne weniger werden ^^

    Hope und Despair sind, wie bereits erwähnt, nicht ganz so wie ihre anderen Geschwister, aber auch ihnen fällt es schwer, aus ihren Käfigen auszubrechen (im wahrsten Sinne des Wortes ^^). Und auch wenn ihre Romanze süß ist und Sinn macht, hätte ich mir einen etwas sanfteren Übergang gewünscht von ihrer Feindschaft zu Liebe. Klar, man hat von Anfang an gemerkt, dass da was ist, aber mehr Gedanken á la "So durfte ich nicht fühlen", "Wow, sah er gut aus" oder "Ich ertappte mich dabei, wie ich beim Gedanken an sie unwillkürlich Lächeln musste" wären schön gewesen. Einfach, damit die Lovestory etwas glaubhafter wirkt und mehr Tiefe bekommt.

    Die Story hat echt Potential, gerade weil der Schreibstil lockerleicht zu lesen ist, nur erhoffe ich mir vom nächsten Band dann weniger Rumgefluche, mehr Action (und nicht so viel "Im-Käfig-Hocken") und vor allem mehr Engagement und Kampfwillen der Mädels. Bitte nicht einfach dem "Fakt" zustimmen, dass Jungs stärker sind - so´n Quatsch!

    Ach und Despair, bitte aufhören mit Rumheulen, davon wird´s nicht besser und ja, das ist dein Job, aber benimm´ dich mal etwas männlicher ;)



    Fazit:
    Wow, mein zweites Buch der Autorin konnte mich richtig überzeugen! Lediglich für die geschlechterbezogene Rollenverteilung ziehe einen einen Anker ab.

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