vor 5 Monate

Kommentar des Monats

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Unsere Gewinner-Kommentare im Juni

1. Preis:

Daniela K., Rezension zu "Der Perlenfarm"

Das Cover von Liza Marklunds Roman „Die Perlenfarm“ ist traumhaft schön. In einer Zeit, in der Reisen nicht so leicht möglich sind, weckt der abgebildete Südseestrand Fernweh. Auf das Buch war ich sehr gespannt. Die Geschichte beginnt auf der kleinen Insel Manihiki, die zu den Cookinseln gehört. Die Dorfgemeinschaft und das Leben dort fand ich sehr interessant. Die Menschen leben abgeschieden von der Außenwelt. Da das Versorgungsschiff nur unregelmäßig kommt – tatsächlich blieb es sogar zwei Jahre lang aus – sind die Bewohner Selbstversorger. Sie sind mit sich und ihrer Umgebung in Einklang. Wenn der Strom ausfällt, dann ist es eben so und man hilft sich mit Schweinefettlampen weiter. Spannend fand ich auch, dass es auf der Insel lange keine Zahlungsmittel gab. Jeder bekam einfach das, was er brauchte. Erst die Perlenproduktion und der Verkauf in andere Länder hat dies geändert. Im Zentrum der Geschichte steht Kiona. Nach dem Tod ihrer Schwester wurde sie zur Außenseiterin. Sie ist eine beeindruckende Freitaucherin und hilft sowohl in der Perlenfarm ihrer Familie mit, als auch im Krankenhaus. Trotzdem fühlt sie sich ständig im Schatten ihrer verstorbenen Schwester Moana. Sie interessiert sich nicht wie diese für politische Themen und niemand aus ihrer Familie traut ihr ein Studium zu. Kiona wirkte auf mich gleichzeitig intelligent als auch naiv. Dafür, dass sie keine richtige Schulbildung bekommen hat, kann sie auf ein umfassendes Wissen, welches sie sich selbst angeeignet hat, zurückgreifen. Insbesondere ihre geografischen Kenntnisse sind beeindruckend. Aber egal, wie viel man liest, die moderne Welt bleibt ein Buch mit sieben Siegeln, wenn man ein Leben fern von der Zivilisation führt und so sind ihre Ansichten – naturgemäß – manchmal etwas weltfremd. Als der Schwede Erik kurz vor der Insel Schiffbruch erleidet, entwickelt sich eine Romanze zwischen den beiden. Als Erik überstürzt abreist, beschließt sie, ihn zu suchen. Es verschlägt Kiona zunächst nach L. A. Ich musste mich erst ein wenig in „Die Perlenfarm“ einlesen. Am Anfang bin ich immer wieder über die fremdartigen Namen gestolpert. Die Fülle der Charaktere hat mich zusätzlich verwirrt. Außerdem ist die Schrift sehr klein, Kapitel gibt es nicht. Die Figur des Erik ist so farblos, dass keine Romantik aufkam. Auch war ich überrascht, wie schnell vier Jahre verstrichen sind. Für mich ging das Buch eigentlich erst mit Kionas Aufbruch richtig los. Die ersten ca. 150 Seiten waren interessant, um etwas über die Perlenfarm zu lernen, waren für mich aber mehr wie eine Einleitung für die eigentliche Geschichte. Mit Beginn von Kionas Abenteuer wurde die Handlung immer fesselnder und plötzlich war ich völlig in den Roman vertieft. Auf der Suche nach Erik kommt Kiona einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur. In rasantem Erzähltempo jagt uns Liza Marklund um den halben Erdball. Vom Klappentext her hatte ich mich eher auf einen Liebesroman eingestellt, tatsächlich geht „Die Perlenfarm“ mehr in Richtung Wirtschaftskrimi. Nebenbei lernt man hier auch noch ein paar Details über die US Notenbank, Jesus und die Evangelien. Würde man die Geschichte näher hinterfragen, dann kämen Zweifel auf, kann ein einfaches Mädchen aus der Südsee es wirklich mit Verbrechern aufnehmen? Egal ob es möglich wäre, der Roman ist wahnsinnig spannend und mitreißend geschrieben. Sowohl Kiona als auch ihre neue Freundin Clay konnte ich ich sehr gut leiden und habe mit beiden mitgefiebert. „Die Perlenfarm“ war inhaltlich anders als erwartet, nämlich viel besser als nur eine einfache Liebesgeschichte unter Palmen. Für mich war es auf jeden Fall ein Lesehighlight. Wer eine spannende Sommerlektüre sucht, sollte unbedingt zu diesem Roman greifen.

2.-4. Preis:

Ascora, Rezension zu "Frühlingsglück im kleinen Café an der Mühle"

Ein weiterer Besuch in Tante Dottis Bistro

Der Klappentext: „Es ist Frühling und der kleine Ort zwischen Rhein und Mosel in heller Aufregung: Im Dorf sollen Dreharbeiten stattfinden, und mehr als einer der Einwohner träumt vom Ruhm. Allein die hochschwangere Sophie bewahrt einen kühlen Kopf. Sie genießt den Frühling und freut sich, dass alle ihre Freunde sie in Tante Dottis Bistro unterstützen so gut es geht. Doch dann droht ein Geist aus der Vergangenheit alles zu zerstören, was Sophie sich aufgebaut hat. Wird sie gemeinsam mit ihren Freunden das Bistro retten können? Und was hat es mit dem mysteriösen Lattenlurch auf sich?...“ Zum Inhalt: Freut euch auf ein Wiedersehen im kleinen idyllischen Ort Wümmerscheid-Sollensbach, ihr kennt den Ort noch nicht? Gar kein Problem. Frühlingsglück im kleinen Café an der Mühle ist zwar schon der dritte Teil, aber man kommt auch ohne Vorkenntnisse mit den Anspielungen und Verweisen gut zurecht. Sophie hat von ihrer Tante Dotti das Anwesen samt Café geerbt und nach einigen Anlaufschwierigkeiten in ein florierendes und gemütliches Bistro verwandelt. Sie hat Freunde gefunden und den Mann, den sie liebt. Mittlerweilen ist sie schwanger und plant die Hochzeit. Und als wäre das nicht Aufregung genug, kursiert das Gerücht ein Fernsehteam käme ins beschauliche Wümmerscheid-Sollensbach. Und alle drehen durch, natürlich kommt alles ganz anders als erhofft, aber da lasst euch überraschen und auch von einer äußerst zwielichtigen Gestalt, die noch für Trubel sorgt. Der Stil: Hinter dem Namen Barbara Erlenkamp verbirgt sich das Autorenehepaar Christine und Andreas Schulte, die den zauberhaften Ort in der Moselregion erdacht haben. Und Wümmerscheid-Sollensbach ist für so manche Überraschung und so manchen Lacher gut, die Bewohner sind einfach zum Liebhaben, die klatschsüchtige, messerschwingende Metzgersgattin zum Beispiel oder die Jagdbläser. Außerdem sind die beiden Ortsteile eigentlich verfeindet und erst seit Weihnachten hat man Frieden geschlossen, wobei Sticheleien noch zum Alltag gehören. Und die Protagonisten, um die sich die Geschichte eigentlich dreht sind Sophie, ihr Mann Peter und ihre Freunde, alle sehr gut ausgearbeitet, lebendig und authentisch. Sie sorgen sowohl für Schmetterlinge im Bauch, für Romantik und Freundschaft, als auch für eine gewisse Spannung und einige wirklich lustige Momente. Verpackt ist das Ganze in einem angenehmen und flüssigen Schreibstil, der dafür sorgt, das man das Buch kaum aus der Hand legen will, man will ja wissen wie es weitergeht und da hier mehrere Handlungsstränge parallel laufen, ist man immer neugierig. Als besonderes Highlight, als Schmankerl sind am Ende des Buches noch einige, wirklich tolle Flammkuchenrezepte zu finden. Mein Fazit: Man fühlt sich sofort wohl in Tante Dottis Bistro und Wümmerscheid-Sollensbach und kann beim Lesen so richtig schön die Seele baumeln lassen.

Nadine S., Rezension zu "Die Henkerstochter und der Fluch der Pest"

Seuche – Quarantäne – Angst: Schlagwörter wie aus dem Jetzt. Aber die „Die Henkerstochter und der Fluch der Pest“ spielt im Jahr 1679! Durch Zufall hat der Autor Oliver Pötzsch wohl ein äußerst aktuelles Thema aufgegriffen. Die Menschheit hatte in der Vergangenheit schon oft mit Herausforderungen zu leben. Hier trifft die Pest Wien mit voller Wucht und breitet sich nach Bayern aus. Die Henkersfamilie Kuisl steckt plötzlich mittendrin in Krankheit, Verschwörung und wissenschaftlicher Erkenntnis.

Geschickt verbindet der Autor die schreckliche Krankheit mit Morden und geheimen Intrigen. Er wirft den Leser nach Bayern und in das 17. Jahrhundert. Die Städte Kaufbeuren, Kemnat und Schongau werden detailgetreu beschrieben. Ich bin verwundert, wie die Menschen den Gestank ausgehalten haben und das es nicht noch mehr Seuchen gab… Die dunklen Geheimnisse lassen den Leser kaum mehr los. Die Charaktere werden mit viel Tiefgang beschrieben. Ich hatte schnell einen Draht zu den Protagonisten, obwohl ich die vorangegangen Bücher (noch) nicht gelesen haben. Die Gedankenwelt jedes einzelnen erklärt dessen Tun und lässt so manches Handeln besser verstehen. Selbst die nach außen hin brummigen und ungehobelten Kerle haben einen weichen und sympathischen Kern.

Dies ist mein erstes Buch von dem Autor Oliver Pötzsch. Ich bin bei historischen Romanen immer sehr kritisch. Oft plätschert der Inhalt nur vor sich hin und die Charaktere sind farblos. Aber die Geschichte um die Henkersfamilie Kuisl im Jahr 1679 hat mich sofort begeistert! Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen. Der Spannungsbogen, die menschlichen Tragödien und die Hintergrundinformationen sind wirklich außerordentlich miteinander verwoben. Die Vorgänger stehen schon alle auf meiner Merkliste!

Kuhni77, Rezension zu "Nur Rudi tanzte schräger"

INHALT:

Dorfpolizist Jupp Backes muss mit seiner Gattin Inge das Tanzbein schwingen, aber alles endet mit Streit, Lügen und Blutergüsse vom Allerfeinsten. Als dann auch noch der argentinische Tangolehrer Julie tot aufgefunden wird, ist das Chaos perfekt. War es wirklich nur ein Treppensturz, oder doch eher ein Mord? Jupp macht sich direkt mit Inge und seiner Schwiegermutter Käthe auf Spurensuche.

Bei diesem Fall stößt Familie Backes nicht nur knie-, bein- und hüftmäßig an ihre Grenzen, sondern sie kommen noch mächtig ins Schwitzen. Denn Schwiegermutter Käthe schwebt auch noch als Geheimagentin über das Tanzparkett – ganz nach dem TV-Motto „Let´s dance“.

MEINUNG:

Ich habe mich sehr gefreut, dass es einen neuen Fall für die Familie Backes gibt und ich wieder nach Hirschweiler „reisen“ durfte.

Diesmal geht es um den argentinischen Tangolehrer Julie. Er ist neu im Dorf und hat dort die Tanzschüler übernommen. Eigentlich wurde er in der Dorfgemeinschaft sehr gut aufgenommen und jeder mochte ihn. Doch dann liegt tot an der Kellertreppe. Jupp ist schnell klar, dass es kein Unfall gewesen sein soll und so geht die Spurensuche los.

Es ist immer wieder herrlich zu lesen, was so alles in der Familie Backes passiert. Inge und Käthe sind meine heimlichen Favoriten der Geschichte. Ganz besonders die Oma mag ich sehr. Sie probiert wirklich vieles aus und findet sich für nichts zu alt. Das hält sie natürlich fit und jung.

Jupp gibt immer sein Bestes, auch wenn er manchmal in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Die Abschnitte auf seiner Dienstelle lassen mich immer laut lachen.

Der Autor schafft es immer wieder, dass ich vom Alltag abschalten kann und einfach um mich herum die Welt vergesse. Wenn ich mit Inge, Jupp und Käthe auf Tätersuche gehe, dann kann ich um mich herum die Zeit vergessen.

Ich muss sagen, dass ich bei allen 3. Fällen nie geahnt habe wer der Täter ist und konnte so bis zum Schluss miträtseln. Oft bin ich am Ende dann doch sehr überrascht, weil ich damit gar nicht gerechnet habe. So macht Krimi lesen wirklich Spaß.

FAZIT:

Ich mag die humorvollen Krimis von Dany R. Wood. Sie lassen sich schnell lesen und man wird immer sehr gut unterhalten. Ich freue mich jetzt schon auf den 4. Teil und hoffe es wird nicht so lange dauern.

Bei Weltbild entdecken

50 Kommentare
  • Heidrun B., 09.08.2020

    Ich bin total begeistert von diesem Buch und habe schon alle Rezepte durchgelesen. Zwar habe ich noch kein Rezept ausprobiert, trotzdem läuft mir beim Lesen das Wasser im Mund zusammen.
    Wie wird es erst sein , wenn kch Rezepte ausprobiere? Hmmh!
    Das Buch kann ich nur weiterempfehlen!

  • Cornelia S., 07.08.2020

    Die CD von den Heimweh ist wunderschön.
    Und kommt schnell beim Weltbild.

  • Brigitte K., 04.08.2020

    Habe das Buch "Im Wald" erst zur Hälfte gelesen. Ist sehr flüssig geschrieben und man wartet gespannt auf die Erzählung oder Aussage der nächsten Seiten. Bin neugierig auf das Ende des Buches.
    Halt ein weiteres echtes Nele Neuhaus Buch.

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