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Mein Wasserparadies

Teich anlegen leicht gemacht - Tipps für Standort, Pflege und Dekoration

Sie haben noch keinen Teich? Dann sollten Sie sich unsere Tipps anschauen. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren neuen Teich anlegen, pflegen und dekorieren.

Genießen Sie eine idyllische Oase der Ruhe

Wasser plätschert leise, das Seegras wiegt sich im Wind, die Goldfische schnappen nach Futter … Ein Teich bringt Leben in den Garten und ist zugleich eine Oase der Ruhe. Er bietet vielen Tieren, Pflanzen und Insekten ein Zuhause. Entspannt lesen Sie ein gutes Buch, während Sie auf einem Liegestuhl am Ufer Ihres sanft plätschernden Gartenidylls verweilen...
Wie? Sie haben noch keinen Teich? Dann sollten Sie sich unsere Tipps anschauen. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihren Teich am besten planen und anlegen. Außerdem erfahren Sie, mit welchen einfachen Mitteln Sie Algen in den Griff bekommen. Und wir zeigen Ihnen, welche Pflanzen, Dekorationen und Beleuchtungen sich am besten für Ihr natürliches Wasserparadies eignen.

INHALT

Teich anlegen: Planung ist die halbe Miete

Wenn das Loch für den Teich einmal gegraben ist, gibt es nur schwer einen Weg zurück. Planen Sie Ihren Gartenteich deshalb gut und überlegen Sie vorher:

  • Möchten Sie einen Teich mit Fischen oder rein zur Dekoration?
  • Wie groß soll der Teich werden?
  • Verwenden Sie eine vorgefertigte Teichschale oder Folie?

Das müssen Sie vor dem Anlegen des Teichs entscheiden:

  1. Einen naturnahen Teich mit Fischen platzieren Sie lieber in einer ruhigen Ecke Ihres Gartens. So entwickeln sich die Tiere ungestört.Einen dekorativen Teich können Sie dagegen in der Nähe der Terrasse anlegen, aufgrund der Feuchtigkeit allerdings nicht zu nah am Haus.
  2. Teich selber bauen: Auch die Größe ist wichtig.Kleine Gartenteiche reinigen sich selbst nur schwer. Die vorgefertigten Teichschalen gehören ebenso dazu, da sie nur geringe Ausmaße haben. In größeren Teichen entsteht dagegen ganz natürlich ein biologisches Gleichgewicht.
  3. Mit einem Folienteich können Sie Ihre Gartenlandschaft zudem flexibel gestalten.
    Tipp: Achten Sie bei der Folie auf Qualität und hochwertige Materialien. Sie sollte auch bei kalten Temperaturen reißfest bleiben. Entscheiden Sie sich zudem lieber für Kautschuk als PVC oder Polyethylen. Das schont die Umwelt.
  4. Darüber hinaus benötigen Sie in den meisten Fällen einen Stromanschluss für die Umwälzpumpe und das Filtersystem. Sie unterstützen die Selbstreinigung des Gewässers und reichern das Wasser mit Sauerstoff an. Fertigen Sie Skizzen an und probieren Sie auf dem Papier verschiedene Standorte aus, bis Sie Ihre Wahl treffen.
  5. Wenn Sie Ihren Gartenteich beispielsweise mit Bodeneinbauleuchten oder Unterwasserlampen effektvoll in Szene setzen möchten, ist auch hier ein Stromanschluss notwendig. Dieser sollte stets von einer Fachkraft verlegt werden. Alternativ können Sie batteriebetriebene LED-Lampen oder Solarleuchten verwenden.

Der richtige Standort

Ein Gartenteich ist ein sensibles Stück Natur. Er braucht bestimmte Voraussetzungen, damit das Leben in ihm sprießt. Daher sollte er weder in der vollen Sonne noch im tiefsten Schatten stehen. Etwa sechs Stunden Sonnenschein pro Tag sind ideal. Ansonsten heizt das Wasser zu stark auf und Algen wachsen umso schneller. Vermeiden Sie auch die Nähe zu Laubbäumen. Ihre trockenen Blätter wirken wie Dünger im Gartenteich.

Mit seiner grünen Farbe fügt sich der Teichzaun harmonisch ins Gartenambiente ein und verhindert, dass Kinder zu nahe an den Rand herantreten und ins Wasser fallen. Die umweltschonende Pumpe hält das Teichgewässer klar und algenfrei bis hinunter zum Grund.

Gartenteich: Kindersicherung nicht vergessen

Ganz wichtig: Selbst ein flacher Gartenteich kann lebensgefährlich für kleine Kinder sein. Sichern Sie das Gewässer deshalb gut ab. Das geht beispielsweise mit speziellen Uferzäunen. Oder Sie umpflanzen den Teich mit Rosen oder anderen stacheligen Gewächsen. Am besten ist es natürlich, wenn Sie die Kinder in Ufernähe beaufsichtigen.

Schritt für Schritt zum eigenen Gartenteich:

Bevor Sie anfangen, Ihren Gartenteich auszugraben, legen Sie sich alle notwendigen Geräte und Materialien zurecht.

Teich anlegen – Diese Geräte brauchen Sie:

  • Schubkarre
  • Spaten
  • Gartenschlauch
  • Arbeitshandschuhe
  • Wasserwaage
  • Bandmaß
  • Filtersystem oder Filterkörbe
  • Umwälzpumpe

Teich anlegen – Folgende Materialien sollten griffbereit sein:

  • Kies oder Sand
  • Vlies für Schutzschicht zwischen Erdreich und Folie
  • Folie oder Fertigteich
  • Große Steine
  • Wasserpflanzen
  • Dekoration

Gartenteich anlegen – Jetzt geht es los!

  1. Form Ihres zukünftigen Teichs mit dem Gartenschlauch legen.
  2. Von außen nach innen die Grasschicht abheben und anschließend die Erde bis zur ersten Tiefenzone ausgraben.
  3. Weitere Tiefenzonen in der Mitte des Lochs ausheben. Die tiefste Zone sollte für einen Fischteich bei mindestens 1 Meter liegen. In dieser Tiefe überwintern die Tiere.
  4. Alle Wurzeln und Steine vom Boden entfernen.
  5. Gleichmäßige Schicht Sand oder Kies auf dem Boden verteilen.
  6. Schützendes Vlies auslegen, anschließend die Folie. Die Seiten mit großen Steinen fixieren. Sie darf nicht spannen.
  7. Filtersystem und Umwälzpumpe einbauen.
  8. Wasserpflanzen auf Teichgrund einsetzen und langsam Wasser in den Teich fließen lassen.
  9. Mit Kies oder Sand den Übergang zwischen Teich und Garten kaschieren.
  10. Ufer bepflanzen und dekorieren.

Hochteich bauen – der neue Trend

Wenn Sie sich im Teichanlegen erst einmal ausprobieren möchten, kann ein Hochteich eine gute Alternative sein. Ein solcher Teich wird auf einer Erhöhung errichtet, die aus Holz, Gabionen, Naturstein oder Beton besteht. Der Vorteil: Einfache bzw. vorgefertigte Modelle lassen sich in wenigen Stunden aufbauen.
Da der Teich und die darin lebenden Pflanzen und Tiere oberhalb der Erde angesiedelt werden, sollten Sie zwei wesentliche Punkte beachten: Im Sommer muss der Teich beschattet werden, um eine zu starke Erwärmung des Wassers in der Mittagssonne zu verhindern. Im Winter fehlt der Frostschutz des Erdreichs, die Fische können nicht im Hochteich überwintern. Deshalb brauchen Sie eine optimale Isolierung, beispielsweise mit Styroporplatten oder indem Sie Erde rund um den Hochteich anhäufen.

Platz im kleinsten Garten: einen Miniteich anlegen

Wer wenig Platz hat, für den ist ein Miniteich die Lösung. Er passt sogar auf Balkon und Terrasse. Unsere Kollegen von Gärtner Pötscke erklären im Video, wie man sich selbst einen Miniteich baut. Aber Achtung, vorher richtig planen, damit die Größe nachher gut passt. Wählen Sie einen Standort, der zur Mittagszeit weniger Sonne hat, damit sich nicht so viele Algen bilden – und am besten mit Regenwasser füllen.

Alles für den Gartenteich bei Weltbild entdecken

Rund um den Teich: Bunte Pflanzenwelt

Je vielfältiger Sie Ihren Gartenteich bepflanzen, umso mehr Tiere und Insekten werden sich dort wohlfühlen. Außerdem bleiben so weniger Nährstoffe für Algen übrig. Verschönern Sie die Uferzone zum Beispiel mit Schachbrettblumen oder Wiesenknöterich. In der Feuchtzone, die bis zu 15 Zentimeter tief ist, fühlen sich Sumpfdotterblume, Sumpfkalla und Wasserminze besonders wohl. Tausendblatt oder Seerosen gedeihen am besten in der Tiefzone.

Wunderschöne Dekorationen und Lichtreflexe

Verschönern Sie Ihren kleines Wasserparadies mit verschiedenen Steinen und Figuren, beispielsweise Fröschen und Kranichen, süßen Seehunden oder dekorativen Pflanzschalen aus Kunststein.
Und damit der Gartenteich auch in der Dunkelheit ein echter Blickfang bleibt, können Sie mit vielfältigen Lampen effektvolle Akzente setzen. Solarleuchten haben den Vorteil, dass sie keine separate Stromversorgung benötigen, sondern sich selbst jeden Tag bei Sonnenschein neu aufladen. Moderne Akku-Lampen lassen sich einfach per Powerbank oder USB-Kabel wieder aufladen. Wenn Ihr Gartenteich über eine Stromversorgung verfügt, haben Sie noch viele weitere Beleuchtungsmöglichkeiten.

Den Teich richtig beleuchten

Sie suchen noch nach kreativen Ideen für leuchtende Akzente? Hier kommen einige Vorschläge:

  • Positionieren Sie Gartenstrahler (Spots) zwischen der Uferbepflanzung, um einzigartige Licht- und Schattenspiele zu erzeugen.
  • Mit Bodeneinbauleuchten erstrahlen Gräser und kleine Bäume am Teichufer – selbst in den dunkelsten Nächten.
  • Unterwasser-Teichbeleuchtung lässt Seerosen in einem ganz anderen Licht erscheinen.
  • Farbige LED-Bänder, die unter Wasser am Teichufer entlang verlaufen, verleihen Ihrem Wasserparadies ein besonders modernes Ambiente.
  • Dekorative LED- oder Solarlampen leuchten Ihnen den Weg zum Teich. Einige Teichlampen gibt es sogar mittlerweile als intelligente Geräte: So können Sie die Leuchten über Sprachassistenten oder per Smartphone steuern.

Tipps für die Pflege Ihres Gartenteichs

Damit Sie das ganze Jahr über Freude an Ihrem Gartenteich haben, ist eine regelmäßige Pflege wichtig:

  • Im Frühling: Alte Pflanzen zurückschneiden
  • Regelmäßig: Altes Laub und abgestorbene Pflanzenteile entfernen
  • Regelmäßig: Ablagerungen am Boden mit Schlammsauger entfernen
  • Im Spätherbst: Gartenteich für den Winter vorbereiten

Algen ade – mit diesen einfachen Mitteln funktioniert’s

Algen spielen im Ökosystem eines Teichs eine wichtige Rolle. Nehmen sie jedoch überhand, sorgen sie nicht nur für einen unangenehmen Geruch, sondern können auch lebensbedrohlich für die im Teich lebenden Pflanzen und Tiere werden. Doch so weit muss es nicht kommen. Es gibt einige einfache Wege, mit denen Sie den überschüssigen Algen den Garaus machen können:

  1. Halbschattiger Standort: Wählen Sie einen halbschattigen Platz für Ihren Teich aus, denn direkte Sonneneinstrahlung und Wärme fördern das Algenwachstum. Alternativ können Sie Ihren Gartenteich beschatten, beispielsweise mit einem Sonnenschirm oder einem Sonnensegel.
  2. Vielfältige Wasserpflanzen: Je mehr Pflanzen im Teich wachsen, desto weniger Nährstoffe stehen den Algen zur Verfügung. Achten Sie daher auf eine gute Mischung. Wasserlinsen und Krebsscheren vermehren sich sehr schnell. Seerosen, Lotus, Seekanne oder Froschbiss bedecken die Wasseroberfläche und verhindern dadurch, dass zu viel Licht in den Teich dringt. Blutweiderich, Wasserhyazinthe und Wasserschwertlilie benötigen die gleichen Nährstoffe wie Algen und sind deshalb ebenfalls optimal als Bepflanzung für Ihren Gartenteich geeignet.
  3. Wasserpumpe oder Springbrunnen: Algen lieben ruhige Gewässer und hohe Temperaturen. Mit einer Wasserpumpe, einem Springbrunnen oder Wasserspielen wird das Teichwasser regelmäßig umgewälzt und durch die ständige Bewegung gekühlt. Das wirkt sich positiv auf das Mikroklima im Gartenteich aus.
  4. Wasserflöhe gegen Schwebealgen: Gegen Schwebealgen, die vor allem im Frühjahr auftreten, können Sie Wasserflöhe einsetzen. Die im Aquaristik-Bedarf erhältlichen Insekten fressen die Algen bis Mitte Mai fast vollständig auf und sterben dann ab.
  5. Fadenalgen regelmäßig entfernen: Fadenalgen dienen kleinen Teichbewohnern wie Kaulquappen als Nahrung und Versteck. Wenn sie absterben, sinken sie auf den Boden des Gartenteichs und entziehen dem Wasser während der Verwesung viel Sauerstoff. Der wiederum fehlt den anderen Pflanzen und Tieren im Teich. Sie drohen zu ersticken. Entfernen Sie deshalb Fadenalgen regelmäßig von der Wasseroberfläche, entweder mit einem Kescher oder einem Stock, den Sie wie eine Spaghetti-Gabel drehen.
    Unser Tipp: Lassen Sie die entfernten Fadenalgen-Reste für ca. 1 Stunde am Rand des Teichs liegen, damit die Tiere und Insekten, die sich darin versteckt haben, wieder ins Teichwasser zurückkehren können.

Nach dem Teich anlegen ist Entspannung angesagt

Sie lehnen sich entspannt zurück, lauschen den raschelnden Gräsern und genießen die idyllische Ruhe… denn Ihr Gartenteich ist angelegt und Sie wissen nun, wie Sie sich optimal um ihn und seine Bewohner kümmern können. Genießen Sie es!