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Orte stiller Erinnerung

Allerheiligen: Tipps für die Grabpflege | Grab-Gesteck selber machen

Oft hilft uns ein Besuch auf dem Friedhof bei der Trauerarbeit. Ein gepflegtes Grab ist eine Stätte der Erinnerung an einen geliebten Menschen.

Grabpflege: ein schöner Ort der Erinnerung

Wenn geliebte Menschen von uns gehen, bleibt die Erinnerung an wunderschöne gemeinsame Tage mit ihnen für immer in unseren Herzen. Für viele ist das Grab des Verstorbenen ein wichtiger Ort, an dem sie sich bewusst erinnern und dankbar sein können. Deshalb kann die Grabpflege auch ein bedeutender Bestandteil der Trauerarbeit sein.

Worauf kommt es bei der Grabpflege an?

Der Grabschmuck muss nicht immer eintönig sein. In herbstlichen Farben rot, orange, rosa und lila bis zu silbergrau lässt sich die Grabbepflanzung variieren. Warme Töne zaubern auf Gräbern stilvolle Stimmung. Wir zeigen Ihnen,

  • worauf es bei der Grabpflege ankommt,
  • welche Pflanzen sich eignen und
  • wie Sie die letzte Ruhestätte Ihrer Liebsten das ganze Jahr zum Blühen bringen. Gerade zu Allerheiligen, das die Christen am 1. November feiern, besuchen viele die Ruhestätten ihrer Familienmitglieder auf dem Friedhof und denken an die geliebten Menschen. Mit winterharten Blumen und Stauden lassen sich zarte Farbspiele komponieren.

Das Grab: Ein individuell gestalteter Ort

Ob symbolträchtige Pflanzen, eine zurückhaltende Dekoration oder üppiges Grün: Ein Grab zu gestalten ist ein sehr persönlicher Prozess. Er kann uns helfen, unserer Trauer Ausdruck zu verleihen, indem wir bei der Umsetzung Lieblingsblumen und Farben des Verstorbenen berücksichtigen. So schaffen wir uns einen individuellen Ort der Erinnerung, an dem wir uns unseren Liebsten nahe fühlen.

Tipp für die Grabpflege: Grabschale bepflanzen - Ideen von Gärtner Pötschke

Die Profis von Gärtner Pötschke zeigen im Video, wie man mit nur wenigen Handgriffen eine pflegeleichte und geschmackvolle Grabschale bepflanzt.

Pflanzenauswahl fürs Grab: Planen, kaufen, setzen

Mit den richtigen Pflanzen lässt sich jedes Grab ganz einfach verschönern. Bei der Auswahl sollten Sie einige Dinge beachten:

1. Standort

Je nach Standort des Grabes werden die Pflanzen unterschiedlichen Lichtverhältnissen ausgesetzt sein: Liegt es im Schatten oder scheint den ganzen Tag die Sonne darauf? Wenn Sie sich nicht sicher sind, können Sie beim Friedhofsgärtner nachfragen.

2. Pflegeintensität

Haben Sie vor, das Grab selbst zu pflegen? Dann sollten Sie auf die Pflegeintensität der Pflanzen achten. Manche müssen täglich gegossen werden, andere brauchen weniger Fürsorge. Greifen Sie nur zu den Pflanzen, die Sie auch wirklich pflegen können.

3. Rahmenbepflanzung und Bodendecker

Im Allgemeinen wird für ein Grab eine Rahmenbepflanzung oder Bodendecker wie Immergrün für eher schattige Gräber oder Thymian für sonnige Standorte verwendet. Weiße Kieselsteine können eine pflegeleichte Alternative sein.

4. Formen und Muster

Bei der Anordnung der Pflanzen können Sie kreativ werden. So lassen sich zum Beispiel schöne Farbverläufe, Symbole wie Herzen oder Kreise sowie Kontraste setzen. Machen Sie sich am besten schon vor dem Pflanzenkauf Gedanken darüber.

Tipp: Wenn Sie Inspiration für die Auswahl der Grabgestaltung brauchen, machen Sie einen Spaziergang über den Friedhof. Dabei können Sie nicht nur die Gedanken an Ihre Liebsten schweifen lassen, sondern entdecken sicherlich das ein oder andere Grab, das als Vorbild dienen kann.

Ein Symbol der Liebe: Das Herz schmückt ganzjährig die Ruhestätte auf dem Friedhof. Im Ratgeber "Grabpflege" finden sich hilfreiche Ideen für die Grabgestaltung.

Grabpflege mit Symbolkraft

Pflanzen sind viel mehr als Dekoration – sie liefern uns wichtigen Sauerstoff zum Atmen und „sprechen“ auf ihre ganz eigene Art zu uns. Die Symbolkraft des Grüns ist deshalb nicht zu unterschätzen:

  • Der Buchsbaum steht als Sinnbild für Auferstehungshoffnung und ewiges Leben – und ist auf vielen Gräbern zu finden.
  • Immergrün – ein beliebter Bodendecker – steht für Unsterblichkeit.
  • Veilchen, Lavendel und Krokus sind pflanzliche Symbole für Demut und Treue.
  • Die Ringelblume steht für Erlösung.
  • Als Sinnbild für ewige Liebe, sowohl im Dies- als auch im Jenseits, gilt die Rose.

Tipp: Sinnbildlicher Grabschmuck

Neben verschiedenen Pflanzen eignet sich auch spezielle Dekoration zur Grabgestaltung und für den Grabschmuck. Engelsfiguren, mit Sprüchen bedruckte Steine oder Kerzen verleihen der letzten Ruhestätte eine friedvolle Stimmung.

Besinnliches bei Weltbild entdecken

Himmelsbote als Schutz und Beschützer: Der Engel begleitet im Leben und im Tod, auch Blumen in der Grabvase setzten ein liebevolles Zeichen der Erinnerung.

Grabpflege und Grabschmuck durch das ganze Jahr: die richtige Grabbepflanzung

Pflanzen brauchen Pflege. Wenn Sie die Grabpflege selber übernehmen wollen, ist es ratsam, auf Dauerblüher und pflegeleichte Pflanzen zu setzen. So dürfen bespielsweise das ganze Jahr stehen bleiben: winterharte Stauden wie das Purpurglöckchen - in hellgrün, orange, braun und rot. Ebenfalls geeignet sind:

  • Dipladenia: Die rosafarbenen Blüten zeigen sich vor allem auf sonnigen Gräbern gern.
  • Zauberschnee: Die zarte Pflanze blüht ab Mai bis in den Frost hinein.
  • Alpenveilchen: Die robusten Lieblinge vertragen sogar Minusgrade.
  • Silberblatt: es setzt interessante Akzente mit seiner dezenten Färbung.
  • Heidegewächse: Winterharte Sorten können das ganze Jahr gepflanzt bleiben und behalten viele Monate ihre Färbung.

Grabpflege-Tipp: Befreien Sie das Beet regelmäßig von Unkraut, Laub und Verschmutzungen.

Grabschmuck: Grabgesteck selber machen

Zu besonderen Feiertagen oder dem Geburtstag des Verstorbenen legen viele Angehörige gerne Grabgestecke nieder. Es gibt stilvolle Arrangement und Gestecke. Achten Sie darauf, dass Ihr Grabgesteck sich in das Gesamtbild einfügt. Jetzt im Herbst bietet sich Tannengrün an.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie ein schönes Grabgesteck ganz einfach selber machen können.

Sie brauchen:

  • Zweige von Tannen oder Fichten, am besten dicht bewachsen
  • Steckschaum
  • Draht
  • Zange
  • Dekoration wie kleine Figuren, Trockenblumen oder Kiefernzapfen
  • Geschenkbänder

So einfach geht’s:

  1. Legen Sie die Zweige dicht aneinander, sodass sie einem Bund ähneln, und befestigen Sie alles mit einem Stück Draht.
  2. Nun Deko-Artikel wie Kiefernzapfen oder kleine Figuren ebenfalls mit Draht rund um das Gesteck befestigen.
  3. Wenn Sie möchten, können Sie zusätzlich auch noch Geschenkbänder anbringen.
  4. Den fertigen Bund im Steckschaum platzieren, sodass er aufrecht steht.

Denken Sie dran: Am 1. November ist Allerheiligen!