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vor 2 Wochen

Spieleabend: Alle an einen Tisch!

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Auf die Spiele, fertig los! Wir geben Tipps zur Planung und den neuen Spiele-Trends

Die Würfel sind gefallen. Der Sieger steht fest. Bereit für eine weitere Runde? Dann sagen wir: Herzlich willkommen zum Spieleabend! Ganz gleich, ob Strategie-Klassiker oder moderne Würfelspiele – wenn wir unsere Freunde an einen Tisch bekommen, ist großer Spaß garantiert! Wir sagen Ihnen, was Spielen mit der Gesellschaft zu tun hat, wie Sie zum Spieleabend einladen und auf welche Neuheiten Sie unbedingt setzen sollten. Lassen wir die Spiele beginnen!

Wie der ganze Spaß begann…

Wussten Sie, dass das Spielen genauso alt ist wie die Menschheit selbst? Der Legende nach haben die griechischen Götter Spiele in ihrer Urform erfunden. Damals versuchte man, durch Lose ziehen oder Würfeln den Willen der Götter für sich zu gewinnen. Eines der ältesten bis heute bekannten Spiele ist das „Fadenspiel“: Dafür bindet man eine Schnur zusammen und und bildet allein mit den Fingern Figuren. Kommt Ihnen das bekannt vor? Auch „Schere, Stein, Papier“ wurde bereits im 17. Jahrhundert gespielt und selbst die Römer griffen in ihrer Freizeit gerne zu „Mikado“. In Zeiten von Lockdown und Co. erleben Gesellschaftsspiele gerade einen neuen Hype.

Das Spiel ist die erste Poesie des Menschen.

Jean Paul

Gesellschaftsspiele: Weit mehr als Zeitvertreib

Nein, es ist sicher kein Zufall, dass sich der Begriff „Gesellschaftsspiel“ aus „Gesellschaft“ und „Spiel“ zusammensetzt. Kulturforscher gehen davon aus, dass sich spielerische Verhaltensweisen einer Gemeinschaft „eingespielt“ und zu Normen entwickelt haben:

  • Spielen hilft uns, eigene und Grenzen anderer zu erfahren. Denn im Spiel lassen sich Gefühle ungehemmt erproben.
  • Im Spiel lernen wir, mit Herausforderungen umzugehen und Probleme zu lösen.
  • Selbst Tiere spielen, indem sie Fähigkeiten erlernen, die sie für das Überleben brauchen.
  • Spielen ist das Gegenteil von Effektivität – ein spaßiger Zeitvertreib, Entschleunigung in einer immer dynamischeren Welt.
  • Manche Kulturhistoriker sind sogar der Überzeugung, dass ohne die Bauklötze keine Architektur entstanden wäre. Sie sehen im Spielen den Ursprung für Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft an sich.

Unser Tipp: Ermuntern Sie Ihre Kinder zu Gesellschaftsspielen, denn diese ermöglichen es ihnen, mit den Großen auf Augenhöhe zu agieren. Da darf beispielsweise der Sohn den Papa in die Pfanne hauen – und umgekehrt.

Die perfekte Einladung zum Spieleabend

Natürlich können Sie ganz einfach eine WhatsApp schicken oder Ihre Freunde anrufen – aber mit einer kreativen Einladung zum Spieleabend machen Sie gleich noch mehr Lust auf Ihr Event. Wie wäre es, wenn Sie dafür ein altes Kartenspiel nutzen? Einfach eine Seite der Karte mit weißem Karton bekleben und Ihren Text darauf setzen. Ab in den Briefkasten damit und sich auf begeistere Zusagen freuen!

Die besten Spiele für den Spieleabend - unsere Empfehlungen

Sie wollen mit einer kleinen Hitliste der neuesten Spielehighlights punkten? Hier kommen unsere Empfehlungen - vom Brettspiel, über "Spiele des Jahres" bis hin zu einem Exit Game für Fortgeschrittene:

  1. MicroMacro: Crime City: So heißt das Spiel des Jahres 2021. Mithilfe eines Stadtplanes, der einem großen Wimmelbuch gleicht, gilt es allerhand Straftaten aufzudecken.

  2. Zombie Teenz Revolution: Lust auf kurzweiligen Spielspaß? Dann einfach die Zombies strategisch gut positionieren, sodass alle überlebenswichtigen Ressourcen ohne Zwischenfälle in die Schule gebracht werden können. Klingt lustig? Ist es auch!

  3. Sebastian Fitzek – Safehouse: Auf geht die spannende Verfolgungsjagd durch fünf Spielpläne. Aber Beeilung: Die Zeit rast! Kinder ab 12 Jahren und erwachsene Thriller-Fans kommen mit diesem Spiel voll auf ihre Kosten!

  4. Nova Luna: Nicht nur bei Vollmond ein toller Zeitvertreib! Die Aufgabe: Die Plättchen der Monduhr so zu platzieren, dass sie ihre Aufgaben möglichst effektiv erfüllen.

  5. Exit – Die Rückkehr in die verlassene Hütte (Fortgeschrittene): Dieses EXIT Game ist eine geniale Fortsetzung mit vielen neuen Rätseln und Hilfsmitteln. Hier ist echter Teamgeist gefragt – und Schnelligkeit!

Spielspaß bei Weltbild entdecken

Am Spieleabend reichen Sie am besten kleine Snacks. Entdecken Sie hier ein Fingerfood-Rezept für überbackene Kartoffelwaffeln.

Kleines Spieleabend 1x1:

Sie stecken mitten in der Planung Ihres ersten Spieleabends? Dann haben wir hier ein paar Tipps für Sie:

  • Suchen Sie nicht mehr als 7 Spiele aus. In der Regel reichen 5 Spiele für einen Abend, aber so bieten Sie Ihren Gästen noch eine kleine Auswahl.
  • Überprüfen Sie die Spiele auf Vollständigkeit. Nichts ist ärgerlicher als fehlende Teile.
  • Schalten Sie Störquellen wie Handys lautlos und positionieren Sie Getränke und Snacks möglich unfallsicher.
  • Machen Sie sich mit den Spielregeln vertraut, wenn Sie ein Spiel zum ersten Mal spielen.

Unser Tipp: Kein Spieleabend ohne passende Snacks! Damit alle ihre Hände im Spiel haben können, am besten auf tropfsichere Kleinigkeiten setzen. Wie wäre es etwa mit Trauben-Käse-Spießen?

Von wegen Spielverderber: Eine kleine Typologie der Mitspieler

Die Auswahl der Spiele ist natürlich nicht immer einfach. Schließlich treffen am Tisch die unterschiedlichsten Spieltypen zusammen. Kennen Sie diese schon?

  1. Stratege: Ob „Catan“ oder „Herr der Ringe“ – für jemanden, der beim Spielen geistig herausgefordert werden möchte, gehören Strategiespiele unbedingt auf den Tisch.
  2. Ratefuchs: Kein Quiz ohne den Ratefuchs! Wie wäre es mit einer Runde „Wer wird Millionär?“.
  3. Würfelmeister: Kniffel und Co. lassen das Herz echter Würfelmeister höher schlagen.
  4. Gewohnheitstier: Ohne Monopoly kommen Liebhaber alter Spiele einfach nicht in Stimmung. Können wir aber auch verstehen, denn schließlich wecken sie oft Kindheitserinnerungen.
  5. Trendsetter: Sie haben jemanden in der Runde, der jede Neuheit auf dem Spielemarkt kennt? Dann freut sie oder er sich sicher über das Spiel des Jahres!

Unser Tipp: Nicht jeder ist Fan von Strategiespielen. Damit alle Spaß haben, lassen Sie die Teilnehmer jeweils ihr Lieblingsspiel mitbringen!

Vom Brett auf die Brille

Schon Friedrich Schiller wusste: „Der Mensch ist nur ganz Mensch, wo er spielt.“ Es ist nicht verwunderlich, dass nicht nur wir uns weiterentwickeln, sondern auch die Form, wie wir spielen. „Virtual Reality“ heißt das Zauberwort, das uns in neue Dimensionen des Spielens eintauchen lässt. Aber ganz gleich, ob Brett oder Brille: Hauptsache ist doch, dass wir nie den Spaß dabei verlieren.

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