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vor 2 Wochen

Unser Garten im Juni: Es blüht!

4.5Sterne
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Herrliches Farbenspiel: der Garten im Juni - jetzt stehen Stauden wie Sonnenhut, Mittagsblumen oder Margeriten in voller Blüte.

INHALT

Den Frühsommer im Garten genießen

Der Sommer steht vor der Tür und als Gärtner haben Sie nun alle Hände voll zu tun. Es grünt und blüht schon überall und die erste Ernte kann eingeholt werden. Bei vielen Kulturen lohnt es sich jetzt, das Saatgut direkt ins Freiland auszubringen. Bei anderen ist die gute Pflege die Voraussetzung für eine üppige Ernte bis zum Ende der Hochsaison im Garten. Zwar kann das Wetter jetzt noch zwischen tropischen Temperaturen und nasskalten Tagen schwanken, im Großen und Ganzen gibt es für die Gartenarbeit im Juni jedoch einige klassische Aufgaben. Wir unterstützen Sie mit Tipps und Tricks bei der Gartenarbeit und das (An-)Pflanzen im Juni.

Blütenpracht pur - der Garten im Juni

An schönen Frühsommertagen haben Sie reichlich Gelegenheit, es sich nach getaner Arbeit im Garten gemütlich zu machen und die bunte Blütenpracht zu genießen. Vorausgesetzt, Sie haben frühzeitig daran gedacht, Frühlings- und Sommerblumen zu säen. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm, denn die Auswahl an vorgezogenen Blühstauden wie Sonnenhut, Mittagsblumen oder Margeriten und Sommerblumen wie Geranien, Sonnenblumen, Zauberglöckchen oder Petunien ist derzeit besonders groß. Sie können diese beispielsweise bei den Garten-Profis vom Traditionsunternehmen Gärtner Pötschke ganz bequem online bestellen und sich nach Hause liefern lassen. Vorher sollten Sie aber unbedingt ein paar Tipps beherzigen, damit die Neuzugänge im Garten auch richtig Freude machen.

Tipps zum Kauf von Blühstauden und Sommerblumen

  • Überlegen Sie vor dem Kauf, ob Ihr Garten die Standortbedürfnisse der jeweiligen Art erfüllt.
  • Kombinieren Sie Pflanzen mit ähnlichem Wasserbedarf. Das erleichtert die Pflege.
  • Achten Sie auf Platzbedürfnisse und Wuchsformen der neuen Pflanzen. Wie viele Exemplare der jeweiligen Art pro Quadratmeter ins Beet passen, können Sie in Ratgebern oder auf der Website nachlesen.
  • Lassen Sie sich von niedrigen Preisen der Aktionsware im Discounter nicht blenden. Diese machen oft nur kurz Freude. Lieber im Fachhandel stöbern: dort gibt es im Juni qualitativ hochwertige Blühstauden und Sommerblumen oft schon zu reduzierten Preisen.

Video-Tipp: Tomaten ausgeizen

Tomatenpflanzen wachsen im Frühsommer und Sommer sehr schnell und üppig. Damit sich aber auch die Früchte optimal entwickeln, ist es notwendig, das Wachstum in die richtigen Bahnen zu lenken. Das Zauberwort bei Tomaten heißt Ausgeizen. Das bedeutet, dass Sie Triebe, die in den Blattachseln wachsen, im Wochenrhythmus heraus knipsen, am besten mit den Fingernägeln. Dies gilt vor allem für Stabtomaten, die auf diese Weise süße und aromatische Früchte bilden. Bei Busch- und Balkontomaten ist dagegen nur ein sporadisches Ausgeizen nötig.

Was genau beim Ausbrechen der Triebe zu beachten ist, zeigen die Profis von Gärtner Pötschke im Video:

Gewusst wo und wie: Online-Kurse von Gärtner Pötschke

Wissenwertes und Interessantes zum Thema Garten und Pflanzen können Sie sich auch via Onlinekurs aneignen. Mithilfe der Digitalen Gartenschule von Gärtner Pötschke werden Sie Schritt für Schritt zum echten Pflanzen-Experten. Was muss ich beim Umtopfen und bei der Pflege beachten? Wie bringe ich meine Pflanzen immer wieder prächtig zum Blühen? In vier Kursen erfahren Sie zudem alles über die richtige Pflege von Zimmerpflanzen, Amaryllis, Orchideen und Flaschengärten.

Frucht des Monats ist die Erdbeere. Für eine reiche Ernte sollten Sie die Pflanzen alle ein bis zwei Wochen düngen. Re.: Ein Arbeitstisch im Garten macht das Umtopfen und anderes leichter und bietet Platz für kleineres Gartenwerkzeug

Erntefreuden bei Obst und Gemüse

Wenn Sie sehr frühe oder frühe Gemüsesorten gesät haben, können Sie im Juni schon mit der ersten Ernte rechnen. Das ist zum Beispiel bei bestimmten Sorten von Radieschen, Karotten, Kohlrabi, Gurken oder Tomaten der Fall. Der Juni ist auch die klassische Hochsaison für Spargel, Erdbeeren und Rhabarber. Und Kopf- oder Pflücksalat können Sie ab jetzt ebenfalls die nächsten Monate regelmäßig ernten, wenn Sie laufend neue Jungpflanzen nachziehen. Achtung: an trockenen Tagen immer gut die Jungpflanzen bzw. allgemein den Garten bewässern.

Übrigens: Nutzen Sie unbedingt noch die Saison für Spargel und Rhabarber. Denn am 24. Juni, dem Johannistag, ist sie schon wieder vorbei. Der Name des Tages geht auf Johannes den Täufer zurück. Wie so oft in früherer Zeit bezogen sich viele Bauernregeln auf Tage von Heiligen. Während um den 24. Juni herum die Schafskälte zu Ende geht und die Ernte vieler Früchte beginnt, markiert der Tag das Ende der Ernte für das leckere Stangengemüse. Der Grund: So haben die Pflanzen bis zum ersten Frost genügend Zeit, um sich zu regenerieren und im kommenden Jahr wieder kräftig auszutreiben.

Wie lange kann man Rhabarber ernten?

Bei der Rhabarber Erntezeit sollte man tatsächlich das Datum im Auge haben. Zu beachten ist, dass die Stangen weder zu früh noch zu spät geerntet werden, sie sollten die optimale Reife haben. Reif sind Rharbarber-Stangen, wenn die geriffelte Oberfläche glatt wird. In ein feuchtes Tuch gewickelt hält Rhabarber bis zu drei Tage lang im Keller oder im Kühlschrank und sollte bald verarbeitet werden. Der Säuregehalt des Stangen-Gemüses verringert sich deutlich durch das Schälen und anschließende Kochen. Und wie lange kann man Rhabarber ernten? Je länger mit der Rhabarber-Ernte gewartet wird, desto mehr Oxalsäure produziert er. Zuviel dieser Säure kann schädlich sein, weil sie die Bildung von Nierensteinen fördert. Wenn man den genauen Ernte-Zeitpunkt auch nicht unbedingt an nur einem Stichtag wie den 24. Juni fest machen kann: die generell empfohlene Rhabarber-Erntezeit von April bis Ende Juni sollte eingehalten werden.

Erdbeerernte bis in den Herbst

Der Juni ist der Hauptmonat für die Ernte von leckeren Erdbeeren. Viele Sorten sind allerdings immertragend und setzen bis zum Spätherbst fortlaufend neue Blüten und Früchte an. Damit bis dahin eine gute Ernte gesichert ist, benötigen die Pflanzen regelmäßig Nährstoffe. Daher sollten Sie alle ein bis zwei Wochen organischen Beerendünger rund um jede Staude in die Erde einarbeiten. Falls Sie es noch nicht getan haben, sollten Sie Ihre Erdbeerpflanzen jetzt mit Stroh unterlegen. So trocknen die Früchte einerseits nach Regen gut ab und faulen nicht. Andererseits wird die Feuchtigkeit im Boden gehalten.

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Gemüse-Aussaat im Juni

Im Juni können alle Gemüse-Fans aus dem Vollen schöpfen und zum Beispiel folgende Arten direkt ins Freiland säen:

  • Blumenkohl,
  • Salate wie Kopfsalat, Radicchio oder Pflücksalat
  • verschiedene Bohnenarten (z. B. Busch- und Stangenbohnen),
  • Radieschen und Möhren (Sommersorten),
  • Zucchini,
  • Fenchel,
  • Kürbis,
  • Mangold,
  • Spinat,
  • Rote Bete und vieles mehr. Auch Kräuter wie das wärmeliebende Basilikum sowie Bohnenkraut, Dill, Koriander, Kümmel, Petersilie, Rauke, Schnittlauch, Rosmarin und Thymian können Sie jetzt noch aussäen.

Rosmarin schneiden

Mhm, Rosmarin ist eine herrlich aromatische Gewürzpflanze, was wären würzige Grill-Gerichte ohne knusprige Rosmarin-Kartoffeln? Wenn Sie Rosmarin nicht nur als Zierde, sondern auch regelmäßig in der Küche nutzen, schneiden Sie die Triebspitzen ohnehin regelmäßig ab. Wie dem auch sei, das Rosmarin schneiden ist wichtig – deshalb sollten Sie die Staude nach der Blüte einmal kräftig zurückschneiden. Denn bei freiem Wuchs verkahlt die Rosmarin-Pflanze im unteren Bereich und wird unansehnlich. Auch stärkere Rückschnitte bis in das ältere Holz sind jetzt im Frühsommer besonders erfolgversprechend.

Profi-Tipp: Kräuter schneiden und trocknen

Wann und wie man Rosmarin und andere Kräuter richtig schneidet und trocknet, erfahren Sie im Video:

Obstbäume richtig pflegen

Zwar haben Apfel, Birne, Kirsche und Pflaume schon geblüht. Bis Sie die Früchte ernten können, dauert es jedoch noch etwas. Damit die Ernte üppig ausfällt, können Sie jetzt Folgendes tun:

  • Entfernen Sie Gräser und Unkräuter von den Baumscheiben. Denn auch diese wachsen im Frühsommer kräftig und konkurrieren mit den Bäumen um Wasser und Nährstoffe.
  • Damit sich das Unkraut nicht so schnell wieder breitmachen kann, verteilen Sie eine Mulchschicht – zum Beispiel aus Rasenschnitt – auf der Baumscheibe. So bleibt nebenbei auch die Feuchtigkeit im Boden.
  • Um eine optimale Entwicklung der Früchte zu fördern, sollten Sie Ihre Obstbäume im Juni ausdünnen. Zwar werfen die Bäume beim sogenannten Junifruchtfall auch selbst einige Früchte ab; es bleiben trotzdem meist zu viele hängen. Entfernen Sie daher alle Früchte, die enger als eine Handbreit voneinander entfernt sind oder zu zweit oder zu dritt auftreten.
  • Bei trockenem Wetter sollten Sie die Bäume wässern. Ein Apfelbaum beispielsweise braucht bei Trockenheit etwa 40 Liter Wasser, damit die Früchte eine normale Größe erreichen und nicht vor der Reife abfallen.

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Januar: Schneeglöckchen: Zarte Frühlingsboten mit Superpower

Februar: So machen Sie Ihren Garten fit für den Frühling

März: Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft

April: Jetzt geht die Garten-Saison so richtig los!

Mai: Die Hochsaison beginnt: Gemüse- und Ziergarten im Mai

Juni: Den Frühsommer im Garten genießen

Juli: Der Sommergarten: Zeit zum Ernten, Säen und Genießen

August: Hochsommer im Garten – Tipps, was im August zu tun ist

September: So bereiten Sie Ihren Garten optimal auf den Herbst und Winter vor

Oktober: So wird der Garten winterfest

November: Christrosen - Jetzt kommt die Zeit für die edlen Winterblüher im Garten

Dezember: Stars der Weihnachtsdeko: Amaryllis und Weihnachtsstern