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Die perfekte Hochzeitstorte selber backen

Trends, Tipps & Tricks plus ein feines Hochzeitstorte-Rezept

Alle warten auf den großen Moment, wenn das Brautpaar die Torte anschneidet. Wie Sie eine unvergessliche Hochzeitstorte selber backen, verraten wir weiter unten. Rechts: Anregungen für spektakuläre Hochzeitstorten-Träume gibt dieser Kalender

Los geht's: die perfekte Hochzeitstorte selber backen

Bald ist es soweit: Ihre beste Freundin/ bester Freund heiratet und Sie dürfen die Hochzeitstorte backen! Die Frage ist: Freut sich das Brautpaar über einen Traum in Weiß, einen trendigen Naked Cake mit Früchten oder doch eher über eine Cupcake-Torte? Erfahren Sie hier die aktuellen Trends, wie man die Hochzeitstorte am besten anschneidet und den Gästen serviert und wie Sie das Brautpaar mit einer selbst gebackenen Hochzeitstorte noch glücklicher machen.

Diese (Hochzeits-)Torten sind im Trend: Vom Drip Cake bis zum Naked Cake

Ob Buttercreme, fruchtiger Genuss oder ein Traum in Schokolade, die Trends bei den Hochzeitstorten sind so bunt wie das Leben:

  • Lange war sie von keiner Hochzeit wegzudenken: Eine mehrstöckige Torte mit Buttercreme und Fondant. Auch jetzt noch ist sie der prunkvolle Klassiker!
  • Deutlich moderner kommt ein sogenannter Drip Cake daher. Dafür wird eine ein- oder mehrstöckige Torte unregelmäßig mit dem Guss übergossen, sodass er über Decke und Rand der Torte verläuft. Das gibt der Torte ein verspieltes Aussehen.
  • Eine andere Optik haben sogenannte Naked Cakes oder Hochzeitstorten im Undone-Style. Sie werden nicht rundherum mit Sahne bestrichen oder mit Fondant überzogen, sondern glänzen durch ein wunderschönes, mehrschichtiges Aussehen. Ihre Cremefüllung ist häufig leichter und sie sind oft über und über mit frischen Früchten geschmückt!
  • Eine weitere Möglichkeit ist eine Cupcake-Torte. Dabei handelt es sich nicht um eine echte Torte, sondern um kunstvoll auf einer Etagere oder einem Biskuitboden angerichtete Cupcakes. Lauter kleine Meisterwerke zum Aufessen!

Eine mehrstöckige Hochzeitstorte selber backen: In drei Schritten

Schritt 1: Der Boden

So gut wie jede Torte hat einen Biskuit- oder Rührteigboden. Der lässt sich problemlos schon im Vorfeld backen und einfrieren. Am besten die ganzen Böden einfrieren und erst nach dem Auftauen teilen.

Schritt 2: Die Füllung

Ein bis zwei Tage vor der Hochzeit werden die Komponenten der Torte fertiggestellt, also die Böden aufgetaut und die Füllung zubereitet. Aber welche Füllung darf es sein? Weiter unten haben wir eine kleine Auswahl an Möglichkeiten für diese zusammengestellt.

Schritt 3: Das Zusammensetzen

Jetzt geht es daran, die Torte zusammenzusetzen: Profis nutzen für jedes Stockwerk ein sogenanntes Cakeboard in der Größe der Torte. Das ist eine stabile Pappe, die der Torte Halt gibt. Die Größe sollte exakt passen, damit es später nicht zu sehen ist. Direkt auf das Cakeboard kommt eine dünne Schicht der Füllung, damit die Torte nicht verrutschen kann. Der erste Boden wird sozusagen festgeklebt. Jetzt einen Teil der Füllung darauf verstreichen und den nächsten Boden aufsetzen, bis alle Böden verbraucht sind. Ein Naked Cake ist jetzt schon fertig, bei anderen Torten kommt noch die Fondantdecke oder die äußere Cremeschicht. Nach dem Zusammensetzen gehört die Torte auf jeden Fall in den Kühlschrank, wo sie auch an Stabilität gewinnt.

Extra-Tipp: Damit die Torte optisch harmonisch wirkt, ist der richtige Größenunterschied der Böden wichtig. Erfahrungsgemäß sind ca. fünf Zentimeter ein gutes Maß, also zum Beispiel 25, 20 und 15 Zentimeter Durchmesser. Kleiner sollte das oberste Stockwerk nicht sein.

Manchmal ist weniger mehr: eine Mini-Hochzeitstorte selber backen

Sie haben versprochen, eine Torte zur Hochzeit beizusteuern, aber trauen sich nicht an eine mehrstöckige Torte? Oder es handelt sich um eine kleine, aber feine Hochzeitsfeier mit nur wenigen Gästen? Dann kann das Torten-Kunstwerk auch einstöckig bleiben - wunderhübsch und natürlich lecker sollte es natürlich dennoch sein. Wir haben das Rezept für eine einfache Hochzeitstorte für Sie, die stilvoll und köstlich ebenso im Rampenlicht jeder (Hochzeits-)Feier stehen wird:

Es muss nicht immer eine mehrstöckige Kalorienbombe sein. Für einen erlesenen Kreis ausgesuchter Gäste passt eine feine kleine Hochzeitstorte mit Frucht und himmlischer Pannacottafüllung wunderbar. Foto: Gräfe und Unzer Verlag / Katrin Winner

Pannacotta-Tarte mit Erdbeeren

Vorbereitung: 75 Minuten Kochzeit: 30 + 300 Minuten
Zutaten
Für den Mürbeteig:
250 g Mehl
150 g weiche Butter
70 g Zucker
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker

Für das Erdbeergelee:
1 Blatt Gelatine
300 g Erdbeeren
50 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft

Für die Pannacotta-Masse:
4 Blatt Gelatine
400 g Sahne
60 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
200 g Mascarpone

Für die Deko:
200 g Sahne
1 Handvoll Erdbeeren
1 Handvoll Johannisbeeren
1 EL gehackte Pistazienkerne
1 EL Kamillenblüten

Außerdem:
Fett für die Form
Hülsenfrüchte zum Blindbacken
Zubereitung
  1. Den Backofen auf 180° (160° Umluft) vorheizen. Die Form fetten. Für den Mürbeteig alle Zutaten gut miteinander verkneten, bei Bedarf noch 1–2 EL Wasser untermischen. Den Teig gleichmäßig in die Tarteform drücken, dabei auch einen Rand hochziehen. Den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen, dann mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Die Form in den heißen Ofen (Mitte) geben und den Boden ca. 30 Minuten blindbacken. Anschließend Backpapier und Hülsenfrüchte entfernen und den Boden gut auskühlen lassen.

  2. Für das Erdbeergelee die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Beeren waschen, putzen und mit Zucker und Zitronensaft in einem Topf pürieren, dann alles aufkochen. Das Erdbeermus vom Herd nehmen, 1–2 Minuten stehen lassen und die ausgedrückte Gelatine darin unter Rühren auflösen. Nach Belieben durch ein feines Sieb passieren. Das Gelee auf den Boden gießen und im Kühlschrank fest werden lassen.

  3. Inzwischen für die Pannacotta-Masse die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne mit dem Zucker und dem Vanillezucker in einem Topf unter Rühren aufkochen. Vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und die ausgedrückte Gelatine einrühren. Den Mascarpone cremig rühren, dann unter die warme Sahnemischung rühren. Alles gleichmäßig auf der Geleeschicht verteilen. Die Tarte in 4–6 Stunden (oder einfach über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen.

  4. Für die Deko die Sahne steif schlagen und mithilfe eines Spritzbeutels mit Lochtülle auf die Tarte spritzen. Die Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Die Tarte mit Beeren, Pistazien und Blüten dekoriert servieren.

Quelle: Mara Horner: „Pretty Baking“, Gräfe und Unzer Verlag 2022

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Gut gefüllt: Köstliche Varianten für die Hochzeitstorte

  • Der Klassiker ist die Buttercreme, die es von schokoladig über rahmig-cremig bis beerig-fruchtig gibt.
  • Etwas leichter ist eine Sahnefüllung. Damit sie nicht aus der Torte fließt, bekommt sie mit Sahnefestiger mehr Stand.
  • Ein Frosting aus Frischkäse ist der Klassiker auf Cupcakes, eignet sich aber auch für Torten.

Extra-Tipp: Denken Sie am besten schon beim Backen der Böden an die Dekoration. Marzipanelemente können Sie vorbereiten und lagern, frische Früchte lieber kurzfristig besorgen.

Mehrstöckige Hochzeitstorte selber backen: Schicht für Schicht ein Genuss

Am besten bereiten Sie jede einzelne Etage der Torte einzeln vor und transportieren Sie sie in einem separaten Behälter zur Hochzeitslocation. Hier gehört die Torte unbedingt in die Kühlung. Bitten Sie den Caterer vor Ort um einen geeigneten Platz.

Jetzt kommt das Zusammensetzen: Eine mehrstöckige Torte erfordert nicht nur Geschick, sondern auch das richtige Material und Werkzeug. Wie oben beschrieben, steht im Idealfall jedes Stockwerk auf einem eigenen Cakeboard. Bei eher weichen Torten kann das Innere zusätzlich mit Tortenstützen stabilisiert werden. Dafür können Sie auch Cakepop-Stiele verwenden.

Um die Stockwerke auseinanderzusetzen, eignet sich eine breite Palette oder ein großer, runder Tortenheber. Mit ein bisschen Geschick gelingt es dann, die kleinere Torte auf der größeren zu platzieren. Dabei müssen die Stockwerke nicht mittig übereinander stehen! Leicht seitlich versetzt eröffnen sich tolle Möglichkeiten für eine asymmetrische Deko. Die Dekoration am besten erst am Tag der Hochzeit auf die Torte bringen, dann bleibt alles frisch und köstlich!

Apropos Dekoration: Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Von frischen Früchten oder Blumen über Marzipanrosen bis hin zu Blattgold ist alles denkbar. Bereiten Sie die einzelnen Elemente vor, damit die Dekoration rasch von der Hand geht.

Der große Moment

Dann ist er da: Der große Moment, wenn das Brautpaar die Torte anschneidet. Natürlich gemeinsam! Ist die Torte einmal angeschnitten, ist es ratsam, das Messer dem Servicepersonal oder einem lieben Gast zu überlassen, um das Fest weiter zu genießen. Einer geschulten Person geht das Schneiden der Stücke rasch von der Hand.

Für das Servieren der Hochzeitstorte gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Die Gäste stellen sich in die Schlange und bekommen ihr Tortenstück direkt auf den Teller. So hat jeder die Wahl zwischen einem größeren oder kleineren Stück.
  • Alternativ bereitet das Personal die Teller mit den Tortenstücken vor und stellt sie auf dem Buffet bereit. Hier ist es etwas schwieriger, die richtige Menge einzuschätzen, damit am Ende nichts verdirbt.

Der Rest der Torte gehört rasch wieder in die Kühlung, denn gerade sahnige Füllungen sind empfindlich. Entweder kann die Torte dann später das Dessertbuffet ergänzen oder am nächsten Tag genossen werden.

Der schönste und süßeste Tag des Lebens

Jetzt ist es soweit, die Kirchenglocken läuten und gleich nach der Trauung geht es an die reich gedeckte Kaffeetafel. Im Mittelpunkt Ihr köstliches Kunstwerk. Bleibt nur noch abzuwarten, wer beim Anschneiden der prächtigen Hochzeitstorte die Hand oben hat - Braut oder Bräutigam?