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Salatdressings selber machen

Welches Dressing passt wozu? Geheimtipps der Zubereitung und Rezepte

Überraschen Sie diesen Sommer Ihre Gäste beim Barbecue mit neuer Frische, indem Sie Ihr Salatdressing selber machen

Salatdressing selber machen – so geht‘s

Ob als Beilage, leichtes Hauptgericht oder zum Grillen – in der warmen Jahreszeit steigt unsere Lust auf frische Salate. Da gehört das passende Dressing natürlich dazu. Warum Sie es lieber selber machen sollten, welche Varianten es gibt und was die Geheimtipps der Zubereitung sind, verraten wir Ihnen in diesem Beitrag.

Der Klassiker: die Vinaigrette

Essig und Öl; Salz und Pfeffer sowie eventuell frische Kräuter – das ist eigentlich schon alles, was Sie zum Anmachen eines Salates brauchen. Zumindest, wenn es um die klassische Vinaigrette geht. Das Wort leitet sich vom französischen „vinaigre“ ab, übersetzt „Essig“. Zwar spielt dieser die Hauptrolle für das fein abgestimmte, säuerliche Aroma, mengenmäßig ist aber das Öl dominant:

  • Für einen ausgewogenen Geschmack sollte das Verhältnis von Essig zu Öl etwa eins zu drei sein.
  • Entscheidend ist dabei, welche Essig- und Ölsorten zum Einsatz kommen. In der Regel sind das ein guter Weiß- oder Rotweinessig sowie Olivenöl.
  • Nach dem Vermischen mit Gewürzen und Kräutern ist das Ergebnis recht dünnflüssig. Daher haben sich auch Varianten mit Eigelb oder Senf bewährt, die die Vinaigrette cremiger machen.
  • Egal in welcher Variante: Die „Königin der Salatsaucen“ passt zu fast jedem Salat.

Das Geheimnis der Emulsion

Essig und Öl sind zwei Flüssigkeiten, die sich eigentlich nicht gut miteinander verbinden. Daher sollten Sie sie in einer Glas- oder Metallschüssel kräftig mit einem Schneebesen miteinander verschlagen. Leichter gelingt die Verbindung, wenn Senf oder Eigelb hinzukommen. Dann entsteht eine sämige Salatsauce. Gut funktioniert das Emulgieren auch in speziellen Dressing-Shakern. Oder Sie füllen die Zutaten in ein Schraubglas und schütteln alles gut durch. Das gilt übrigens nicht nur für die Vinaigrette, sondern auch für alle anderen Salatsaucen.

Tipp: Besonders gut gelingt das Emulgieren von Salatsaucen auch mit dem Pürierstab oder im Standmixer.

Vinaigrette und Dressing – wo ist der Unterschied?

Falls Sie sich fragen, was der Unterschied zwischen Vinaigrette und Dressing ist, so ist die Antwort eigentlich simpel: Bei der Vinaigrette ist die Vielfalt der Zutaten traditionell begrenzt, beim Salatdressing ist dagegen erlaubt, was schmeckt. Und so ist die Vinaigrette ein Salatdressing, aber ein Salatdressing nicht zwingend eine Vinaigrette. Das soll es aber schon gewesen sein mit den Spitzfindigkeiten. Denn die Grenzen sind fließend, und entscheidender ist, dass die Zutaten der Salatsauce gut miteinander und mit den Salatzutaten harmonieren.

Mit dieser praktischen Sprühflasche können Sie wohldosiert Essig, Öl oder auch Zitronensaft zum Dressing geben und mit den Rezepten und Tipps Ratgebers 1 Salat - 50 Dressings lassen sich Salatköpfe jetzt überraschend vielseitig herausputzen, von klassisch bis knackig.

Mix and match – welches Dressing passt wozu?

Während eine Vinaigrette zu allen Kopf- und Blattsalaten passt, gibt es unter den Dressings spezielle Rezepte, die sich besonders gut für bestimmte Zutaten eignen. So mögen die Deutschen zum Tomaten-Mozzarella-Salat Caprese am liebsten ein Dressing aus Aceto Balsamico und Olivenöl. Das klassische „Italian Dressing“ für bunte Blattsalate basiert auf einem Teil Weinessig und drei Teilen Olivenöl. Neben Salz und Pfeffer können nach Geschmack noch Basilikum, Thymian, Oregano und Knoblauch hinzukommen. Darüber hinaus gibt es Hunderte von Dressing-Varianten, von denen wir einige hier vorstellen:

  • Caesar Dressing: Zum „Caesar Salad“ gehören Romana-Salat, Croutons und gebratene Hähnchenstreifen. Ins Dressing kommen neben Eigelb, Zitronensaft und neutralem Pflanzenöl wie Sonnenblumen- oder Rapsöl auch mittelscharfer Senf, Sardellenpaste oder Worcestersauce, Honig, Knoblauch und geriebener Parmesan. Die Sauce passt auch gut zu grünem Spargel, Kartoffeln, Bohnen oder Artischocken.

  • Honig-Senf-Dressing: Das würzige Dressing passt vor allem zu aromatischen Blattsalaten wie Rucola oder zu Fisch. Einfach einen Teil Balsamico oder anderen milden Essig mit drei Teilen Olivenöl sowie Dijonsenf und Honig emulgieren.

  • Thousand Island Dressing: Die Salatsauce wurde vor allem durch das New Yorker Hotel Waldorf-Astoria bekannt. Sie kann sowohl für Salat als auch für Burger, Sandwiches, Wraps oder Chicken Nuggets verwendet werden. Die Zutaten: Ketchup, Mayonnaise, Joghurt, Zitronensaft oder Weißwein-Essig, Senf, Salz und Pfeffer sowie Paprikapulver und/oder Chiliflocken. Als Topping werden gerne fein gehackte Paprikawürfel verwendet.

  • Joghurt-Dressing: Zu jeglicher Art von Salaten und Rohkost passt ein Dressing auf Basis von Naturjoghurt. Einfach nach Gusto mit Zitronensaft und Öl anrühren und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern abschmecken.

  • Tahini-Dressing: Zu Avocado- oder Kichererbsen-Salat passt zum Beispiel ein Dressing auf Basis von Tahini (Sesampaste) und Limettensaft richtig gut. Dieses können Sie noch mit Gemüsebrühe anrühren und mit frischem Koriander verfeinern.

  • Salatsauce für Gurkensalat: Ein optimales Dressing für Gurkensalat ist die Kombination von neutralem Öl wie raffiniertem Raps- oder Sonnenblumenöl mit Weißweinessig, Salz und Pfeffer sowie frischem oder getrocknetem Dill. Beliebt ist auch die Variante mit Sahne, allerdings auch etwas kalorienreicher.

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Fruchtige Dressings für herbere Zutaten

Für eher bittere Salatsorten wie Chicorée, Radicchio oder Endivien bietet sich die Kombination mit fruchtigen Komponenten an. Gut harmonieren zum Beispiel Orangensaft und Honig im Dressing. Oder Sie vermischen die Salatblätter mit Äpfeln, Orangen oder Trauben. Eine beliebte Zugabe sind geröstete oder karamellisierte Walnüsse.

Salatdressing selber machen ist gesünder

Schon die wenigen Beispiele für die große Vielfalt der Salatdressings zeigen, wie variabel die Zutaten sind. Je gehaltvoller die Sauce, desto kalorienreicher ist natürlich auch der vermeintlich leichte Salat. Ein unbestrittener Vorteil ist, dass Sie selbst bestimmen können, was Sie essen, wenn Sie Ihr Salatdressing selber machen. Bei Fertigsaucen sind dies häufig viele Zusatz- und Hilfsstoffe wie Verdickungsmittel. Außerdem hat das Produktmonitoring des Max Rubner-Instituts im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft gezeigt, dass fertige Salatsaucen bis zu 17 Prozent Zucker enthalten. Das sind sechs Zuckerwürfel pro 100 Gramm. Über Geschmack lässt sich zwar streiten, aber dass das etwas zu viel des Guten ist, wird schnell klar. Ganz zu schweigen von der Qualität der übrigen Zutaten.

Salatliebe und Lieblingsdressing

Wer Salat liebt, ist am besten damit beraten, sich das passende Salatdressing selber zu machen. Probieren und variieren Sie nach Lust und Laune und genießen Sie knackige Frühlings- und Sommersalate!