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vor einer Woche

Online lernen: So klappt es!

Nutzen und Spaß muss das Thema versprechen - dann klappt es mit dem Online-Lernen richtig gut

Lernen 4.0: Selbst ist der Mann und die Frau beim Online Lernen

Onlinekurse werden ein immer wichtigerer Teil unserer Aus- und Weiterbildung. Egal ob Geschäftsenglisch, Soziale Medien nutzen oder gekonnt improvisieren, fast alles kann man heute problemlos online erlernen. Doch abseits des klassischen Präsenzunterrichts braucht es eine gute Portion Selbstorganisation, Disziplin und Motivation, um die digitalen Kursinhalte beim Online-Lernen bestmöglich für sich zu nutzen.

Wer sich einfach nur zurücklehnt und berieseln lässt, wird eher wenig mitnehmen.

Wer mit Hilfe von Onlinekursen selbstorganisiert lernt, sollte sich zunächst die wesentlichen Elemente des Lernprozesses vergegenwärtigen. Neben der eigentlichen Lerntätigkeit gehören dazu die Lernplanung, die Lernkontrolle und - ganz wichtig - der Austausch mit anderen.

Online lernen und praktisch üben wie bei richtiger Ernährung (Bild 1), regelmäßig Mathe üben und durch Wiederholen das Gedächtnis programmieren (Bild 2), gemeinsam und im Austausch den Spaß an Sprache entdecken (Bild 3), auch beim E-Learning Lernziele festlegen (Bild 4) und die innere Nähe zum Thema (Bild 5) - all diese Faktoren bringen richtig Nutzen und Lernerfolge

Auch beim Online-Lernen gilt: Was will ich lernen?

Unter Lernplanung versteht man vor allem das Bestimmen der persönlichen Lernziele. Bevor man sich mit einem Thema oder Kursus beschäftigt, sollte man sich fragen:

  • Was will ich danach wissen und können?
  • Und zwar möglichst konkret und konsequent auf meine Bedürfnisse abgestimmt.

Wenn ich beispielsweise etwas über die Macht der Stimme lernen möchte, kann mein Lernziel sein, zu erfahren, warum meine Stimme manchmal versagt und was ich in solchen Situationen tun kann. Wenn Sie wissen, was Sie lernen wollen, werden Sie sich aufmerksamer und zielgenauer mit dem Inhalt befassen. Ihr Gehirn ist buchstäblich auf Empfang gestellt. Lassen Sie sich für die Zielbestimmung ausreichend Zeit und seien Sie ehrlich mit sich selbst. Wenn Ihnen partout kein konkretes Lernziel einfällt, kann das ein wichtiger Hinweis darauf sein, dass Sie das Thema oder Fach eigentlich gar nicht interessiert.

Wer meint, Chinesisch lernen zu wollen aber keinen greifbaren persönlichen Nutzen darin entdecken kann, wird vermutlich scheitern. Stattdessen sollte man lieber seinen Herzensthemen folgen auch wenn diese vielleicht weniger angesagt sind.

Erfolgsfaktor Austausch: Wer seine Lernerfahrungen teilt, lernt besser und verankert das neue Wissen gut im Gedächtnis

(Online) Lernen bedeutet verknüpfen

Die eigentliche Lerntätigkeit ist kurz gesagt das, was Sie tun, um das Lernziel zu erreichen. Ganz wichtig dabei ist, dass die Art, wie Sie lernen zu Ihnen und Ihrem Lernziel passt. So weit so einfach. In der Praxis stehen wir aber häufig vor dem Problem, dass Lernaufwand – also die ins Lernen investierte Energie und Zeit - in einem ungünstigen Verhältnis zum Lernerfolg stehen.

Auf Dauer führt ineffizientes Lernen natürlich zu Frust und stark nachlassendem Interesse. Wer kennt das nicht aus der Schule, wo es immer ein oder zwei Fächer gab, wo wir uns einfach nichts merken konnten?


Nebst individuellen Vorlieben und Begabungen, liegt das häufig daran, dass der Stoff nicht so erarbeitet wird, dass er nachhaltig verinnerlicht wird. Denn Lernen ist die Verknüpfung von neuer Information mit bereits bekanntem Wissen und persönlicher Erfahrung, das gilt erst Recht beim Online-Lernen.

Damit diese Verknüpfung gelingt, muss ich zuallererst herausfinden, welchen persönlichen Bezug und Nutzen der Lernstoff für mich hat. Nur wenn sich das Neue mit meiner Lebenswirklichkeit sinnvoll verbinden lässt, wird es mein Gehirn nachhaltig speichern.

Unser Gehirn ist seit Urzeiten darauf ausgerichtet, uns bestmöglich in der Welt zurecht finden zu lassen: Was zum Leben und Überleben gebraucht wird, wird gespeichert, alles andere wird aussortiert oder in die hinterste Reihe verbannt.

Bei Weltbild entdecken

Gelerntes verinnerlichen: wiederholen, wiederholen, wiederholen. So entsteht eine sogenannte Gedächtnisspur

Learning by doing

So wichtig wie der Praxisbezug beim Online-Lernen ist auch der unmittelbare Praxistest. Das wird leider oft vernachlässigt: Man meint, beim Lesen oder Zusehen alles verstanden zu haben. Doch sobald es vom Online-Lernen ans Umsetzen oder Erklären geht, hat man nur noch Watte im Kopf.

  • Deshalb ist nach jeder Lerneinheit, auch beim Online-Lernen, das selbständige Wiederholen das Gebot der Stunde.
  • Erläutern Sie dabei den Inhalt mit eigenen Worten, ganz gleich ob schriftlich oder mündlich.
  • Wiederholen Sie das Ganze so oft, bis Sie es ohne Hilfe sicher können.
  • Das Gleiche gilt für Handfertigkeiten und komplexe Bewegungsabläufe. Erst nach zahlreichen Wiederholungen verbinden sich unsere Gehirnzellen zu einer sogenannten Gedächtnisspur. Damit sich diese Spur weiter vertieft und langfristig erhalten bleibt, muss man sie regelmäßig nutzen, sprich das Gespeicherte immer wieder abrufen.

Das eigenständige Wiederholen ist somit Lernkontrolle und Wissensverankerung zugleich.

Online lernen - Erfahrungen teilen

Eng verbunden mit der Lernkontrolle und Verankerung durch eigenständiges Wiederholen ist der Austausch mit anderen. Hier geht es zum einen um das gemeinsame Reflektieren der Lerntätigkeit:

  • Was lief gut, war anstrengend oder fehlte?
  • Andererseits geht es ums Austauschen und Abrufen des Lernerfolges.
  • Mit anderen Worten, ich sehe und höre, was der andere gelernt hat und vergleiche es mit meinem eignen Ergebnis. Dieser Austausch führt automatisch zum Erklären oder Vormachen und hat neben der Lernvertiefung auch einen korrektiven Effekt. Wer selbstorganisiert lernt, übersieht nämlich leichter Fehler in der Umsetzung. Durch den Austausch mit anderen werden diese Fehler wahrnehmbar und können korrigiert werden.

Vorteile von E-Learning: Individuell und unabhängig

  • Das selbstorganisierte Lernen geht übrigens auf die Reformpädagogik der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Mit der Gründung der ersten Fernuniversitäten in den 1960er und 70er Jahren nahm das Konzept weltweit an Fahrt auf.
  • Die Digitalisierung und die flächendeckende Verbreitung von Computern, Tablets und Smartphones hat das individuelle Lernen schließlich revolutioniert.
  • Heute kann praktisch jeder unabhängig von einem bestimmten Ort und einer bestimmten Zeit online lernen.
  • Anders als bei Frontalschulungen vor Ort, kann der Nutzer von Onlinekursen in seinem eigenen Arbeitstempo vorangehen und das Gesagte und Gezeigte beliebig oft wiederholen lassen.

Auf diese Weise kann das Online-Lernen bequem in den Alltag integriert und tatsächlich zur Muße werden. Und wer gerne lernt, der lernt auch gerne richtig.

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