Notebooks und Zubehör

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Um das passende Notebook, Laptop oder Convertible (Notebook und Tablet in einem Gerät) zu finden, sollte man zunächst ein paar grundlegende Fragen klären:

  • Welche Nutzung? Werden mit dem Gerät in erster Linie einfache Büro-Tätigkeiten erledigt oder sollen z.B. aufwendige Grafik-Programme laufen?
  • Welche Größe? Kompakt und praktisch für Anwendungen unterwegs oder mit großem Display für Games und Filme?
  • Welche Leistung? Reicht ein „schwächeres“ Modell für einfache Textverarbeitung oder wird viel Power für komplexe Anwendungen benötigt?

Ebenso sollte geklärt werden, ob eventuell bereits vorhandene Hard- oder Software auch mit dem neuen Gerät genutzt werden kann.

Wozu und wo soll das Notebook genutzt werden?

Die Nutzungsmöglichkeiten eines Notebooks sind vielfältig. Um die richtige Wahl zu treffen, sollten Sie sich tatsächlich eine Liste der möglichen Nutzungen anlegen. An erster Stelle sollte stehen, wofür Sie das Gerät am häufigsten benutzen wollen bzw. welche Nutzung Ihnen am wichtigsten ist. Dahinter auf den Plätzen weitere Aufgaben, die Sie mit dem Notebook erledigen wollen, in Reihenfolge der abnehmenden Wichtigkeit.

Beispiel: Sie benötigen einen Computer vor allem, um Informationen aus dem Internet zu erhalten. Daneben möchten Sie damit aber auch Ihre privaten Büro-Tätigkeiten vom Haushaltsbuch über die Steuererklärung bis zum Behördenbrief erledigen. Außerdem speichern und bearbeiten Sie ab und zu die Fotos Ihrer Digitalkamera und Ihre Kinder im Teenageralter wollen Online-Games spielen. Die Rangfolge könnte lauten (alle Angaben sind Beispiele, persönliche Präferenzen weichen i.d.R. ab):

  1. Internet-Infos
  2. Büro privat
  3. Fotos archivieren
  4. Games für die Kinder

Auch über die geplanten Nutzungs-Orte sollte Sie sich vor einem Kauf Gedanken machen – basierend auf oben genannter Liste, die Sie damit erweitern können. Rufen Sie die Internet-Infos nur zu Hause ab oder brauchen Sie sie auch unterwegs? Möchten Sie Ihre Fotos z.B. schon während einer Reise archivieren oder machen Sie das erst zu Hause? Fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit und nutzen die Zeit bereits für Vorbereitungen? Und so weiter. Die erweitere Liste könnte folgendermaßen aussehen (alle Angaben sind Beispiele, persönliche Präferenzen weichen i.d.R. ab):

  1. Internet-Infos (nur zu Hause)
  2. Büro privat (nur zu Hause)
  3. Fotos archivieren (zu Hause und während des Urlaubs)
  4. Games für die Kinder (zu Hause und bei längeren Fahrten mit Auto oder Zug)

Es gibt natürlich noch viel mehr Nutzungsmöglichkeiten, vom Schreiben eines Romans bis zum Musik- und Film-Streaming. Aber was es auch sei, Sie können es entsprechend der Wichtigkeit einfach in die Liste einfügen.

Wie groß muss oder darf das Notebook sein?

Sobald klar ist, wozu und wo das Gerät genutzt werden soll, können Sie die Anforderungen an ein neues Notebook präzisieren. Wenn es um die tatsächliche Größe geht, sind meist zwei Faktoren entscheidend: Die Größe des Displays und die Größe der Tastatur. Bei sehr kleinen Bildschirmen sind die Tastaturen zum Beispiel oft kaum noch zum Schreiben von längeren Texten geeignet. Doch auch die Frage der Ausstattung spielt hier bereits eine Rolle: Bei einem besonders handlichen, leichten Gerät kann man nicht unbedingt ein CD-ROM-Laufwerk erwarten.

Bei der ersten Präzisierung der Anforderungen wird oft schon klar, dass gewisse Nutzungen nicht „kompatibel“ sind: Wenn in oben genanntem Beispiel die Kinder gerne ein großes Display für ihre Spiele hätten, Sie aber die Größe begrenzen wollen, damit das Urlaubsgepäck nicht zu schwer wird, müssen Sie sich entscheiden. Im Beispiel wäre die Foto-Archivierung im Urlaub wichtiger als das Gaming. Die Kinder müssten sich also mit einem kleineren Bildschirm zufrieden geben oder die Nutzung „Games für die Kinder“ wird von der Liste komplett gestrichen und eventuell ein zweites Gerät in Erwägung gezogen.

Das oben genannte Beispiel könnte man nun um den Faktor Größe erweitern (alle Angaben sind Beispiele, persönliche Präferenzen weichen i.d.R. ab):

  1. Internet-Infos (nur zu Hause, mindestens 13-Zoll-Display)
  2. Büro privat (nur zu Hause, Tastatur mit Zahlenblock)
  3. Fotos archivieren (zu Hause und während des Urlaubs, Gewicht nicht mehr als 2 Kilogramm, höchstens 15-Zoll-Display)
  4. Games für die Kinder (zu Hause und bei längeren Fahrten mit Auto oder Zug, mindestens 17-Zoll-Display) Hieraus ergäbe sich, dass der Punkt „Games für die Kinder“ mit gleich zwei als wichtiger eingestuften Punkten nicht vereinbar ist und – in diesem Beispiel – gestrichen werden könnte.

Welche Leistung braucht das Notebook?

Zur Beantwortung dieser Frage betrachtet man am besten die Ergebnisse der beiden vorangegangenen Nutzungsfragen. Dann sollte man die Systemvoraussetzungen der Programme mit einbeziehen, die man bislang verwendet bzw. die man in Zukunft verwenden möchte. Informieren Sie sich unbedingt auch über die durchschnittlichen Systemanforderungen der geplanten Nutzungsmöglichkeiten. Filme anschauen und aufwendige Spiele benötigen in der Regel eine hohe Prozessorleitung, viel Arbeitsspeicher, einen ausdauernden Akku und gegebenenfalls auch viel Festplatten-Speicherplatz. Wer dagegen an seinem Notebook einen Roman schreiben will, kommt mit einem vergleichsweise „langsamen“ Prozessor, wenig Arbeitsspeicher und kaum Festplatten-Speicher aus – selbst, wenn Lebenserinnerungen in Bibellänge niedergeschrieben werden – nur der Akku sollte stets ausreichend dimensioniert sein.

Auch hier wird es wieder Konflikte der geplanten Nutzungen geben. Wenn das Gerät sehr leicht sein soll, weil es vorwiegend unterwegs genutzt wird, muss eventuell auf ein CD-ROM Laufwerk verzichtet werden. Wenn aber ein bestimmtes Programm, das es nur auf CD-ROM gibt (unwahrscheinlich, aber möglich), für eine Nutzung unabdingbar ist, muss ein Kompromiss – in diesem Fall vielleicht ein externes Laufwerk – gefunden werden. Besonders wichtig ist, dass alle Komponenten zusammenpassen. Was nützt die beste Grafikkarte, wenn der Prozessor zu langsam ist? Und was nützt umgekehrt der beste Prozessor, wenn die Grafikkarte die geplanten Aufgaben nicht meistern kann?

Bauen Sie nun auch diese Überlegungen in Ihre Liste ein. Im oben genannten Beispiel könnte das so aussehen (alle Angaben sind Beispiele, persönliche Präferenzen weichen i.d.R. ab):

  1. Internet-Infos (nur zu Hause, mindestens 13-Zoll-Display, einfacher Prozessor, durchschnittlicher Akku, durchschnittlicher Arbeitsspeicher, wenig Festplattenspeicher, durchschnittliche Grafikkarte)
  2. Büro privat (nur zu Hause, Tastatur mit Zahlenblock, einfacher Prozessor, durchschnittlicher Akku, wenig Arbeitsspeicher, wenig Festplattenspeicher, durchschnittliche Grafikkarte)
  3. Fotos archivieren (zu Hause und während des Urlaubs, Gewicht nicht mehr als 2 Kilogramm, höchstens 15-Zoll-Display, schneller Prozessor, ausdauernder Akku, durchschnittlicher Arbeitsspeicher, viel Festplattenspeicher, 3D-Grafikkarte)
    • Games für die Kinder (fällt raus, minimale Bildschirmgröße war nicht mit der maximalen Bildschirmgröße wichtigerer Aspekten zu vereinbaren)

Im Beispiel würde man wohl auf eine 3D-Grafikkarte verzichten, da die Fotos nur archiviert und nicht bearbeitet werden sollen. Für ein solches Fotoarchiv wäre aber ein großer Festplattenspeicher praktisch. Eine Full-Size-Tastatur mit Zahlenblock ist erst bei Geräten mit einer Displaygröße ab 15 Zoll zu haben; aber das passt zur Display-Minimal und –Maximalforderung (der drei verbliebenen Nutzungen). Prozessorleistung und Arbeitsspeicher könnten durchschnittlich sein.

Das alles gilt natürlich nur für das genannte Beispiel. Es ist sehr vereinfacht dargestellt und soll lediglich verdeutlichen, dass man sich durch ein zielgerichtetes Vorgehen bei der Auswahl eines Notebooks, Laptops oder Convertibles vor Fehlkäufen schützen kann. Je mehr Aspekte Sie in Ihre eigene Liste aufnehmen, desto besser wird das gewählte Gerät später zu Ihnen und Ihren Präferenzen passen. Es dauert zwar ein wenig – aber am Ende spart man Zeit und Geld.

Alle Angaben ohne Gewähr und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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