Der Zauber des Hauses Ramblings

Roman

Kate Field

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Sie lief vor dem Leben davon und fand ihre Zukunft.

Ein stolzes Herrenhaus und eine liebenswerte Dorfgemeinschaft stellen Cassies Leben auf den Kopf.
Als Cassie Bancroft auf dem englischen Land eine Stelle als Gesellschafterin antritt, will...

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Kommentare zu "Der Zauber des Hauses Ramblings"

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  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gül A., 10.02.2019

    Der Inhalt: Cassie möchten ganz von vorne anfangen und nimmt eine Stelle als Gesellschafterin bei Frances Smallwood, einer stolzen Dame, die in einem (für sich allein) viel zu großen Anwesen wohnt, an. Sie lebt sich gut ein, nur Barney, Frances’ Neffe, misstraut ihr und scheint sie nicht mögen zu können/wollen. Er ist fest davon überzeugt, sie habe es auf das Geld seiner Tante abgesehen. Doch er muss schnell einsehen, dass er ihr Unrecht tut, als seine Tante förmlich bei der ehrlichen Fürsorge Cassies aufzublühen scheint.

    Ein großes Highlight in diesem Buch sind die Beziehungen der Charaktere untereinander. Die schönste für mich war die zwischen Cassie und Frances, denn diese ältere Dame macht so einigen Ärger und ist zu anfangs alles andere als "herzlich". Zu lesen, wie sie langsam ihre herzenstreue, besondere und ehrliche Bindung zueinander aufbauen, ist wundervoll. Aber auch Barney (Frances Neffe) und Cassi haben eine turbulente und ereignisvolle Kennenlernzeit hinter sich, mitunter, weil er ihr misstraut. Dass sie sich mit der Zeit anfreunden können, freute mich als Leser sehr. 

    An der Geschichte an sich findet sich eine Menge erfreuliches und ich konnte mit viel Originalität unterhalten werden. Spannend war vor allem das Einleben Cassis auf dem kontaktfreudigen Dorf und in dem Anwesen von Frances. Hier kennt sich jeder und es war eine Herausforderung für sie als neuer Bewohner Anschluss zu finden. Ich hatte viel Freude dabei, ihre Anfangszeit in dem neuen Ort zu mit zu erleben. Die Handlung bietet viel Aktion und Unterhaltung, langweilig wird es also nie.   

    Mein Fazit: Eine sehr liebliche und unterhaltsame Geschichte voller Lebensweisheit!

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    janein
  • 5 Sterne

    Anja H. Leseente, 02.06.2019

    Also ,bevor ich euch erzähle wie ich das Buch fand.Muss ich erstmal sagen,das die Ankündigung ,auf der Rückseite des Buches voll zutrifft.Und das hat man ja recht selten ,wenn man sich die Rückseiten so durchliest.
    Mich hat nicht nur das Buch verzaubert,sondern auch das Herrenhaus (da würde ich mich gerne mal umsehen),auch die Bewohner des Dorfes waren sooooooo wundervoll.Ich fühlte mich gleich willkommen,so als wäre ich mittendrin(und nicht nur als Leser dabei).
    Cassie ist geich von anfang an jemand,den man beschützen möchte.Und ich habe mich mit ihr gefreut und mit ihr gelitten.Und auch oft die Luft angehalten (wenn was schief ging),und war sehr neugierig welches Geheimnis sie da mit sich trägt.
    Gut vielleicht mag man schon zu beginn der Geschichte denken " ich kann es mir denken wie es ausgeht".
    Aber das geht uns doch bei vielen Büchern so, das man das Ende erahnen kann.
    Doch was mich hier immer wieder begeistert hat.Waren die Wendungen und Reaktionen und Aktionen der einzelnen Personen und Handlungen.
    Und das liebe ich an einer Geschichte,das sie mich immer wieder überraschen tut.

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    janein
  • 2 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Merry M., 17.03.2019

    Cover- und Titelkritik
    Das Cover ist wunderschön, frühlingshaft und gerne würde ich da einige Wochen verbringen, um zur Ruhe zu kommen, den Duft der Blumen zu atmen und mich einfach mal fallen lassen zu können. Der Titel gibt genau das wieder: Den Zauber des Hauses. Wenn man sich das Cover ansieht, ist es ein wahrer Zauber aus Blumen und viel Grün, meine Lieblingsfarbe. Daher ist hier alles stimmig und einfach wunderschön.


    Plotkritik
    Der Plot, der liebe Plot. Ich bin leider sehr enttäuscht von diesem und die Autorin hat, so finde ich, noch jede Menge daraus machen können. Es ist wahrlich verschenktes Potenzial. Die Grundidee ist wirklich gut aber die Umsetzung war es wirklich nur bedingt. Es waren immer mal wieder Situationen die gleich waren, sodass es mich als Leserin des Buches gelangweilt hat. Dann gab es eine kleine Überraschung, die ich zur Abwechslung gut fand, um dann wieder das alte Muster des Plots „genießen“ zu dürfen. Mir fehlte die Abwechslung. Immer wiederkehrende Situationen, die so gut wie immer gleich gehandelt wurden, Schauplätze, Momente, Worte und Verhaltensmuster der Protagonisten.

    Schreibstilkritik
    Der Schreibstil des Buches ist gut gewesen, die Autorin schreibt sehr bildhaft und es ließ sich insofern gut lesen. Manko daran war einfach, dass durch die Wiederholungen der Lesefluss immer wieder ins Stocken geriet. Auch hier hätte die Autorin noch einiges mehr heraus holen können.

    Protagonistenkritik
    Die lieben Protagonisten und vorne weg die schüchterne, liebevolle und langweilige Cassie. Ich muss vorab schreiben, dass ich den Begriff langweilig eigentlich nie für Menschen oder Protagonisten verwende aber Cassie war es in meinen Augen einfach. Wenngleich auch ihre Erfahrungen das aus ihr gemacht haben aber das sie sich von der älteren Dame, die sie als Gesellschafterin einstellte, so vieles sagen ließ und nicht einmal ihren Willen durchsetzen konnte, war für mich immer ein Moment des Kopfschüttelns. Immerhin ist Cassie eine erwachsene Frau. Natürlich gibt es auch solche Menschen, wir sind alle verschieden aber dieses Ja und Amen fand ich einfach irgendwann einfach zuviel. In fast jeder Situation dasselbe. Manchmal dachte ich, dass die ältere Dame mit dem Namen Frances keine junge Frau, sondern eine Jugendliche von sechzehn Jahren eingestellt hat. Dem ist zwar nicht so aber man könnte es meinen, wenn man ihre Reaktionen liest.

    Was ich auch noch nervig und zuweilen schwierig an Cassie fand war, dass sie so wenig Selbstvertrauen hatte, was wahrscheinlich ihrer Vergangenheit mit ihrem früheren Partner geschuldet ist. Mir geht es speziell um den Protagonisten Barney. Ihr Verhalten ihm gegenüber war wirklich wie eine kleine Kinderliebe, ich kann das gar nicht anders beschreiben. Anfangs waren sich beide natürlich nicht sympathisch, Cassie konnte ihn nicht einschätzen, was ich verstehen kann. Doch dann, im Laufe der Geschichte, hätte ich an ihrer Stelle Barney verstanden. Sie nahm es dann manchmal nicht für bare Münze, zweifelte an seiner Ehrlichkeit und was nicht alles. Diese ganze Situation mit ihm war einfach wie ein Kindergarten Deluxe. Sie wäre nicht gut genug. Das dürfte nicht sein. Sie würde nicht mehr lieben wollen. Sie könnte das nicht. Sie möchte keine Partnerschaft. Er kann es doch nicht ehrlich mit ihr meinen. Ich wurde mit Cassie einfach nicht warm, auch wenn sie in dieser Geschichte wirklich vieles getan hat, liebevoll zu Frances war oder wem auch immer.

    Das ehrliche Fazit
    Insgesamt fehlte es den Protagonisten an Dreidimensionalität und charakterliche Tiefe. Ich hätte mir bei allen mehr Individualität gewünscht. Natürlich möchte ich hier nicht schreiben, dass es nun 0815 Charaktere waren aber manche Protagonisten waren leider aus diesem Holz geschnitzt und in manchen Situationen gaben sie sich absolut klischeehaft.

    Es fehlt den Protagonisten an charakterlicher Tiefe und Individualität. Die Geschichte die sich zwischen Cassie und Barney entwickelt, könnte auch die allererste Liebe sein, wo keiner weiß, wo genau sie hinwollen und was da wirklich ist. Dem Plot fehlt es zudem an dem wirklichen Zauber, weswegen mich das Buch enttäuscht zurück gelassen hat.

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    janein

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