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Die Holzschnitzerei vom Süßenbachhof

 
 
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Kommentare zu "Die Holzschnitzerei vom Süßenbachhof"
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  • 5 Sterne

    14 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Brigitte P., 21.11.2023

    Als eBook bewertet

    Zurück in eine andere Zeit
    Mich hat hier das Cover und der Klappentext neugierig gemacht. Bedingt durch die 50er Jahre verspricht es eine etwas andere Liebesgeschichte zu werden. Die Autorin ist mir bekannt und ich habe schon einige Ihrer Bücher gelesen.
    Leni, nach Abschluss der Frauenfachschule, soll nun ihren Verlobten Hannes heiraten.
    Ein Jura-Student mit glänzenden Karriereaussichten und Vermögen. Ihre Zukunft ist gesichert, davon ist vor allem ihre Mutter sehr angetan. Leni allerdings weniger. Sie ist eine junge Frau mit einem gesunden Ego und anderen Vorstellungen. Ihrer Zeit voraus.
    Als sie zur Beerdigung ihres Onkels Peter in den Schwarzwald kommt übermannen sie diverse Glücksgefühle. Hatte sie dort in seiner Holzschnitzerei schöne Stunden verbracht.
    Hier auf dem Süßenbachhof wird ihr klar, was sie für ihre Zukunft möchte.

    Vorab, habe das Buch verschlungen und in zwei Etappen gelesen. Das sagt ja schon alles.
    Meine Meinung ist hier neutral gehalten, möchte nicht -spoilern:
    Der Autorin ist es mehr als gut gelungen den Leser hier mit auf eine Reise in die Zeit der 50er Jahre zu entführen. Die Versorgung der Frau durch eine Heirat abgesichert zu sehen, seine eigenen Zukunftspläne hinten an zustellen, ja gar ganz aufzugeben, das kommt mir bekannt vor. Der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Man ist vom ersten bis zum letzten Satz gefangen. Mir haben hier alle Charaktere sehr gut gefallen.Sie sind mal mehr oder weniger sympathisch klar, aber gerade dadurch ist es authentisch.
    Besonders gut gefallen hat mir hier aber das Gesamtergebnis, das Rund um Paket.
    Sehr gefühlvoll, stimmig und einfach harmonisch wird hier eine Liebesgeschichte zum Leben erweckt. Die Lebensfreude von Leni, spürbar und absolut emotional rüber gebracht.
    Musste schmunzeln und Tränen verdrücken.. einfach wunderbare Lesestunden.
    Hiervon bitte gerne mehr, hab Leni ins Herz geschlossen.

    Fazit: Abtauchen in eine andere Zeit, gefühlvoll, authentisch.
    Klare Kauf- und Leseempfehlung von mir.
    Danke an Kerstin Sonntag und dem beHEARTBEAT Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
    Welches meine Meinung hier in keiner Weise beeinflusst hat.

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  • 5 Sterne

    12 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Siglinde H., 14.12.2023

    Als eBook bewertet

    Lebe deinen Traum !
    Der Roman spielt 1957 im Schwarzwald und erzählt die interessante und bewegende Geschichte der jungen Leni, die ihren eigenen Weg gehen will. Leni lebt mit ihrer Mutter in Freiburg. Der Vater ist im Krieg gefallen . Lenis Lebensweg ist klar vorgezeichnet - Berufstätigkeit bis zur Ehe mit einem möglichst gutsituierten Mann, der Sicherheit bietet und das Sagen in der Familie hat. Genauso wie es die ältere Schwester Christa vorgemacht hat. Es gibt auch bereits einen Verlobten, der den Anforderungen entspricht. Bald soll Hochzeit sein.

    Dann stirbt Lenis Onkel, der in einer kleinen Schwarzwaldgemeinde eine Holzschnitzwerkstatt betrieben und bei dem Leni und Christa während des Krieges viel Zeit verbracht haben. Als sie auf den Hof zur Beerdigung ist, wird ihr schlagartig klar, dass das ihr zugedachte Leben nicht will und stößt mit ihrer Entscheidung auf Unverständnis in der Familie. Nur Tante Elfriede, die Witwe des Onkels, unterstützt ihren Plan. Leni muss viele Hürden nehmen und Enttäuschungen verkraften, bis sie am Ende ihr Glück findet

    !957 im Schwarzwald. Wer vielleicht den berühmten Heimatfilm "Schwarzwaldmädel" aus dieser Zeit kennt, merkt schnell, dass das Leben eher entbehrungsreich und nicht rosarot war. Das hat die Autorin in meinen Augen gut herausgearbeitet und vermeidet es erfreulicherweise diesem Klischee zu huldigen. Für mich ist Leni eine junge emanzipierte Frau, die ihren Traumberuf ausüben möchte und mit ihrer Familie in Frieden leben will. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist es perfekt.

    Ich fand es furchtbar, dass sich ihre Mutter und Schwester von Leni abwenden, weil sie nicht deren und die gesellschaftlichen Erwartungen erfüllen will. Angesichts dessen, was eine Ehe damals bedeutete , nämlich sich komplett in die wirtschaftliche Abhängigkeit des Ehemannes zu begeben und keine eigenen Entscheidungen treffen zu können, konnte ich Leni völlig verstehen. Wenn auch ich bei ihrer Berufswahl skeptisch war.

    Eine meiner Lieblingsfiguren war Tante Elfriede, die immer ein offenes Ohr hat, nie tadelt, aber ihre Meinung sagt, tröstet und da ist, wenn man sie bracht. Der Start in die Selbstständigkeit ist holprig. Die Fremde wird von der Dorfgemeinschaft misstrauisch beäugt. Nur dank ihres starken Willens gibt Leni nicht auf und dank der Unterstützung ihres Freundes aus Kindheitstagen Thomas.

    Der Roman liest sich unterhaltsam und spiegelt in vielem die raue Wirklichkeit des Schwarzwalds wider. Mit Leni konnte ich mich gut identifizieren. Ich fand es mutig, wie unbekümmert , sie sich in das Abenteuer , auf eigenen Füssen stehen , stürzt. Allein schon deswegen habe ich ihr alles Glück gewünscht. Nur gut, dass die Autorin das auch so gesehen hat und es ein gelungenes hoffnungsfrohes Ende gibt.

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  • 5 Sterne

    7 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Wolke, 11.05.2024

    Verifizierter Kommentar
    Als Buch bewertet

    Eine junge Frau kämpft um ihren Traum
    Leni ist eine junge Frau Ender der 1950-er Jahre. Ihre Zukuft scheint fest geplant: Heirat mit einem angesehenen Jung-Anwalt und dann den Haushalt führen und repräsentieren. Als der Onkel im Schwarzwald stirbt ergreift Leni gegen jede Konvention die Chance ihren Traum zu verwirklichen und will dessen Holzschnitzerei weiterführen. Die Familie und ihr Verlobter sind entsetzt und stellen sich gegen sie. Nur ihre Tante freut sich über Lenis Entscheidung. Sie und Thomas, ein Freund aus Kindheitstagen, unterstützen sie in der Verwirklichung ihres Traums. Selbstständigkeit ist für eine Frau in der damaligen Zeit gar nicht so einfach. Nicht mal ein eigenes Konto durften Frauen eröffnen. Aber Leni gibt nicht so schnell auf und kämpft für ihren Traum.
    Die Geschichte um Leni hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mich gut in sie hineinfühlen. Kerstin Sonntag schreibt flüssig, so dass man gerne immer weiterlesen möchte und das Buch kaum aus der Hand legt. Einzelne Personen lässt sie im Dialekt sprechen, was dem Roman etwas Heimeliges gibt. Aber es ist gut dosiert, nicht zu viel Dialekt. Sonst wäre es für Nicht-Dialektkundige vermutilch schwerer zu lesen und zu verstehen. So gibt es den Charakteren und dem Roman den Charme des Schwarzwaldes.
    Ein sehr schönes Buch um mal vom Alltag abzuschalten, allen Stress hinter sich zu lassen und abzutauchen in eine heimatliche Geschichte ohne Kitsch.

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