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Die Stille

Roman
 
 
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Die Welt im Ausnahmezustand - Don DeLillos neuer Roman ist das Buch der Stunde.

Nur wenige Wochen vor Ausbruch der Corona-Pandemie schloss Don DeLillo die Arbeit an seinem neuen Roman ab. Ein Werk mit verblüffenden Parallelen zur aktuellen Situation in...
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Kommentare zu "Die Stille"
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  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 21.10.2020 bei bewertet

    Don DeLillo, der große amerikanische Autor der Postmoderne, hat schon öfter kurze Romane geschrieben. In guter Erinnerung geblieben sind mir Der Omegapunkt und Körperzeit, auch einige Kurzgeschichten.

    Die Stille ist auch sehr kurz, prägnanter als mir als Leser lieb ist. Die Handlung ist 2022 angesiedelt.
    Zugang zu den Figuren findet man nicht ganz leicht. Dabei haben viele von ihnen vielversprechende Ansätze.Interessant sind die Figuren allemal.
    Da sind z.B. Max Stenner, Diane und Martin die den Superbowl ansehen wollen. Doch dann wird der Bildschirm schwarz.
    Dann gibt es noch Jim und Tessa, die einen Flugzeug-beinahe-Absturz überlebt haben. Auch anderes fällt aus, z.B. Handys, Strom etc. Das nimmt im zweiten Teil immer größere Ausmaße an.

    Es gibt einige Sätze, die ich ziemlich originell sind, dann gibt es aber auch ein paar, die mir einfach zu verknappt waren. Streckenweise kommt es mir wie ein zu lockeres Geplauder über den möglichen Weltuntergang vor. Als Gedankenspiel hat das auch was.

    Das schmale Buch lässt mich zwiegespalten zurück. Mir hat es schon gefallen, aber das erwartete Lesefest war es doch nicht. Ein zweiter Lesegang mit etwas Abstand erscheint mir zwingend!

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  • 4 Sterne

    5 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    https://lieslos.blog/, 24.12.2020

    Nichts geht mehr. Ein Endzeitszenario im
    Jahr 2022...

    In dieser Erzählung lernen wir zwei Paare und eine weitere Person kennen.
    Sie wollen einen gemeinsamen Fernsehend verbringen.
    Das eine Paar, Jim und Tessa, war im Urlaub in Paris und ist auf dem Rückflug nach Hause, das andere, Diane und Max, sitzt schon mit seinem Gast, dem jungen Physiklehrer Martin, einem ehemaligen Student von Diane, im heimischen Wohnzimmer in New York vor dem Fernseher und schaut den Super Bowl.

    Alle fünf schauen auf Monitore.
    Im Flugzeug bzw. im Wohnzimmer ... alle fünf erleben dann plötzlich, dass die Bildschirme den Geist aufgeben.
    Auch Handys, Laptops, Computer und Telefone funktionieren nicht mehr.
    Stromausfall in der ganzen Stadt. Nichts geht mehr. Fahrstühle, Bahnen, elektronische Geräte - alles tot.
    Die technischen Errungenschaften der Menschheit versagen!

    Das Flugzeug, in dem Jim und Tessa sitzen, kann gerade noch eine Notlandung machen.
    Die notwendige Versorgung der Passagiere im Krankenhaus ist wegen des Stromausfalls nur eingeschränkt möglich.

    Die Fünf sitzen dann schließlich doch noch verunsichert und verstört zusammen. Die Atmosphäre ist bedrohlich und bedrückend. Die Protagonisten tauschen sich über die Geschehnisse aus. Sie suchen Erklärungen, sie stellen Verschwörungstheorien auf, sie haben paranoide Ideen, sie kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen, sie reden aneinander vorbei, ihr Verhalten wird sonderbar.

    Das Faszinierende ist, dass das Buch vor der Coronakrise fertiggestellt wurde, aber fast wie eine Vorankündigung derselben anmutet.
    Ein hochaktueller Text.
    Parallelen sind nicht zu übersehen!

    Der Plot klingt und ist unglaublich spannend und erschreckend.

    Beeindruckend und realitätsnah wird gezeigt, wie das Gefühl von Ohnmacht und Kontrollverlust das Innere ins Wanken bringt, dadurch das Verhalten beeinflusst und individuell völlig unterschiedliche Umgangsstrategien zu Tage fördert.

    Der 1936 geborene Don DeLillo hat zweifellos Erzähltalent.
    Er bringt das, was er zu sagen hat auf den Punkt und überrascht mit klugem, tiefsinnigem und solidem Inhalt und beachtlichen Dialogen.

    „Die Stille“ ist eine nicht ganz unanstrengende Lektüre, die nicht wenige Sätze enthält, die man mehrfach lesen muss, um sie in ihrer Gänze zu erfassen.

    Wenn man genug Muße hat, ist es durchaus ein Vergnügen, diesen gewichtigen , schlauen und scharfsichtigen, aber auch gewöhnungsbedürftigen Text zu lesen, der nur 112 Seiten umfasst, aber zum Mit- und Nachdenken animiert und nachhallt.

    Mal was ganz anderes. Es lohnt sich, sich darauf einzulassen!

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