Ein Physiker und eine Philosophin spielen mit der Zeit

Mit einem Vorwort von Karlheinz Geißler

Harald Lesch
Ursula Forstner

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Zeit: wo geht sie hin? Sie umgibt uns und ist doch schwer zu erklären. Sie strukturiert Privatleben und Beruf durch Terminvereinbarungen, Produktionsvorgaben und halbjährliche Zeitumstellung. In diesem faszinierenden und kurzweiligen Buch werden...

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Kommentar zu "Ein Physiker und eine Philosophin spielen mit der Zeit"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    HSL, 19.03.2019

    Mein Eindruck

    In diesem Buch haben wir es mit 4 Wissenschaftlern zu tun, die brillantes auf die Beine gestellt haben. Jeder von ihnen studierte unter anderem auf Gebieten der Philosophie, Ökonomie, Pädagogik, Physik, Mathematik und Geographie und vergessen dabei nicht das Wunder des Lebens zu erwähnen. Das Design dieser Lektüre gefällt mir besonders gut, da mit der (liegenden) Acht das Unendlichkeitssymbol präsentiert wird und fantastisch zu diesem Buch passt. Zeit stellt etwas sinnlich Wahrnehmbares dar und wird des öfteren mit der Uhrzeit gleichgesetzt. So halten wir sie auch für die Wirklichkeit ohne genauer zu hinterfragen. Seit wann wird eigentlich die Zeit gemessen, was bewirkt sie kulturhistorisch, und wie hat sich die Wirtschaft die Zeit zu Nutze gemacht und mit welchen Folgen? Wer sich nun mit dem Begriff „Zeit“ viel mehr Gedanken machen will, hat mit dem neuen Werk vom Patmos Verlag das absolut Richtige in der Hand. Zeit ist Dauer und jeder Ablauf in der Welt braucht eine gewisse Phase. Das waren auch die Thesen von Whitehead, der 1861 in Südengland geboren wurde. Er stellte schon damals die Gegensätze zwischen Laborforschung und der Wirklichkeit dar, nämlich die Teile der Realität die sich nicht messen lassen. Der Metaphysiker verbreitete eine mutige Lehre, die hinter der sinnlich erfahrbaren, natürlichen Welt, auch das Dahinterliegende, die Gründe und Zusammenhänge des Seins behandelte. Das sind auch die Anliegen vom Autor Harald Lech, der sich nicht nur mit Naturphilosophie sondern auch mit kosmischer Plasmaphysik intensiv befasst, welche mit „Schwarzen Löchern und Neutronensternen zu tun haben. Außerdem versteht der Fachgutachter es meisterlich in seinen Sendereihen wie „Abenteuer Forschung“ usw., jenes faszinierende Feld der Öffentlichkeit vorzustellen. Wie es auch seine Bestseller - Bücher mit komplexen, naturwissenschaftlichen Sachverhalten tun. Whitehead und Ursula Forstner führen in diesem Werk den fiktiven Dialog, welcher modern und beeindruckend ist. Der Zeitforscher Karlheinz A. Geissler stellt in seinem Vorwort fest, dass Zeit als gewöhnlich oder normal und sogar verharmlost wird. Er selbst lebt ohne Führerschein und ohne Uhr. Zeit ist für uns Menschen, was das Wasser für die Fische ist, ohne sich Gedanken zu machen, in was sie sich bewegen. Sie ist eben da und doch entgleitet sie uns immer mehr, wie das Vertrauen und die Liebe. Zu Gunsten verschiedener Mächte, wie der Kirche oder den einflussreichen Personen der Wirtschaft führt sie uns aktuell zu Zeitproblemen. Mir gefällt besonders die Aussage der sechsjährigen Lou, die zu ihrem Opa Harald sagte: „Zeit gibt es gar nicht, die gibt es nur im Gehirn - gleich neben den Träumen“ oder wie Aristoteles preis gab: „Das Zeit das ist, was nicht gedacht werden kann, aber zu denken gibt“. Noch einige dieser Sätze kommen in diesem Sachbuch vor, die brillant gedacht sind. Für mich sind solche Aussagen von Kindern und alten Weisen realitätsnäher, als alles andere dieser Welt. Auch an einem Beispiel von der Existenz der Zeit und Engeln bleibt der Beweis in unserer Moderne immer noch offen. Trotzdem haben wir den Globus zur Genüge beschleunigt, jetzt kommt es darauf an ihn zu begreifen und zu lieben. Wir haben immer die Wahl, ob wir weiterhin dressiert werden wollen oder sich ganz anders zu beschäftigen, wie mit diesen überwältigenden Dialogen. Schon lange habe ich nicht mehr so interessanten Gesprächen gelauscht.

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    janein

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