Ein wenig Leben, Hanya Yanagihara

Ein wenig Leben

Roman

Hanya Yanagihara

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Sie werden über dieses Buch sprechen wollen: "Ein wenig Leben" ist ein unvergleichlich mutiger Roman über Freundschaft als wahre Liebe.

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Kommentare zu "Ein wenig Leben"

  • 5 Sterne

    24 von 33 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Tany B., 30.01.2017

    Willem, Jude, JB und Malcolm lernen sich auf dem College kennen und aus dieser Zimmergemeinschaft entsteht eine wahre Freundschaft. Später wohnen sie alle in New York und können sich mit ihren Jobs zuerst kaum über Wasser halten. Aber sie sind sehr leidenschaftlich in ihren jeweiligen Berufen: JB ist Künstler, Willem Schauspieler, Malcolm Architekt und Jude Jurist.

    Mehr möchte ich über den Inhalt gar nicht verraten, denn "Ein wenig Leben" ist sehr ungewöhnlich und lebt auch vom Überraschungseffekt, mit einer Handlung dieser Art hätte ich nicht gerechnet. Ich muss gestehen, dass ich große Probleme hatte in das Buch hinein zu finden. Bei anderen Büchern brauche ich vielleicht 50 Seiten, um zu wissen worum es geht und wer wer ist. Hier habe ich bestimmt 200 Seiten gebraucht, bis ich richtig im Lesefluss war. Aber durchhalten lohnt sich!

    Die Lektüre hat so starke Emotionen bei mir ausgelöst: Es sind Tränen geflossen, ich habe mich geekelt, war wütend, wollte manches Mal jemanden schütteln und war froh und erleichtert. An einige Stellen wollte ich das Buch auch gar nicht weiterlesen. Und doch bin ich froh, dass ich es getan habe, denn insgesamt ist es einfach faszinierend, besonders, was es in mir als Leser auslöst.

    Freundschaft ist das stärkste Thema bei "Ein wenig Leben". Was sollten Freunde füreinander tun? Was hält Freundschaft aus, was kann sie verzeihen? Ist die Vergangenheit wichtig für eine Freundschaft? Oder nur das hier und jetzt? Der Maler unter den Männern, JB, malt Bilder, die fast ausschließlich seine Freunde zeigen. Die Beschreibung dieser Bilder haben mir die Hauptfiguren noch realer erscheinen lassen und es waren mit meine Lieblingsstellen im Buch.

    „Ein wenig Leben“ ist ein Roman, dass man nicht einfach mal schnell lesen kann. Das liegt natürlich einerseits an der Anzahl der Seiten, aber auch daran, dass man das gelesene erst einmal verarbeiten muss. Ich lese wirklich jeden Tag und habe trotzdem mehrere Wochen gebraucht.

    Keine leichte Lektüre, aber dafür umso beeindruckender! Sehr berührend, ohne dabei kitschig zu sein. Klare 5 Sterne für diese literarische Überraschung.

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susann G., 01.03.2017

    Eine schnelle Inhaltsangabe hier zu schreiben ist so ohne Weiteres für mich nicht möglich. Dieses Buch verschlägt einem immer wieder den Atem. Ich hatte lange Schwierigkeiten ins Buch zu finden. Regulär weiß ich nach etwa 50 Seiten Bescheid aber hier hat es ca. 200 gebraucht um das ich im Lesefluss war. Ich lese jeden Tag und schaffe ein Buch mit 600 Seiten in ca 3-5 Tagen....hier hatte ich allein für 200 Seiten zwei Wochen gebraucht. Dieses Buch ist ein sprachliches Meisterwerk! Man muss langsam umd genau lesen um nichts zu verpassen. Ein schnelles und überfliegendes Lesen ist hier definitv nicht möglich! Diese Buch hat so viele Emotionen in mir ausgelöst....ich habe gelacht, geschmunzelt, bitterlich geweint, mich geekelt, Gänsehaut bekommen, hätte den eigentlichen Acteur "Jude" am liebsten schütteln wollen um das er endlich begreift das er das Leben genießen soll wie es nun ist. Es ist traumhaft wie eine Freundschaft lebt und man wird zu ihrem Teil und steht plötzlich immer neben "Jude" und den anderen Jungs, kommt sich vor wie ein Voyeur. Man begleitet Jude zu Andy, seinem Hausarzt, zu Haraold und Julia, seinen neuen Eltern und steht wieder mitten in New York mit den Jungs - man wird ein Teil von Jude's Leben. Es ist ein gigantisches Buch das mit Bedacht gelesen werden will. Es ist definitiv nichts für schwache Nerven.
    Zur Aufmachung an sich kann ich ebenfalls 5 Sterne vergeben....ich bin ein Leser der sich nicht nur für den Inhalt interessiert sondern auch für das Cover, die Buchbindung, die Seiten etc.... dieses Buch ist ein haptischer Genuss! Feine dünne Buchseiten die sich wie Seide anfühlen, sehr fest gebunden und ein Einband der nicht nur durch das Cover besticht. Es ist kein normales Papier sondern auch hier ein festes Material was schon beim ersten Griff einen staunen lässt!
    Unbedingt lesen!

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    janein

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