Im Überschwang

Aus meinem Leben
 
 
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Hannelore Elsner ist die Grande Dame des deutschen Films, die große Schauspielerin, mit allen wichtigen Preisen ausgezeichnet und vom Publikum verehrt. Jetzt blickt sie zurück auf ihr abwechslungsreiches Leben mit all seinen Höhen und...
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Hannelore Elsner ist die Grande Dame des deutschen Films, die große Schauspielerin, mit allen wichtigen Preisen ausgezeichnet und vom Publikum verehrt. Jetzt blickt sie zurück auf ihr abwechslungsreiches Leben mit all seinen Höhen und...

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Kommentare zu "Im Überschwang"

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  • 5 Sterne

    7 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kerstin B., 03.08.2019

    Heute stelle ich euch die Biografie "Im Überschwang" - Aus meinem Leben, von Hannelore Elsner vor.
    Hannelore Elsner, eine Frau, die für mich immer ein Geheimnis war.
    Offen und brutal ehrlich erzählt sie aus ihrem Leben. Wie sie aufgewachsen ist, was sie in ihrer Kindheit alles erlebt hat, wie sie in Klosterinternaten in Neuöttimg und Passau zur Schule gegangen ist, wie sie diese Zeit dort erlebt hat und vor allem, wie diese Erfahrungen sie geprägt haben. Ein Sehnen nach Sachlichkeit und vor allem Ehrlichkeit begleitet sie seit dem. Beides fand sie endlich, als sie auf das Humanistische Gymnasium (Max-Josef-Stift) in München geht. Ihr Lebensweg wird begleitet von Heimweh aber auch von großem Unabhängigkeitsgefühl.
    Manchmal kam sie sich vor wie ein Findelkind, oft hatte sie das Gefühl in eine Umgebung hinein geboren zu sein, zu der sie keinen Bezug hatte. Der ältere Bruder und der Vater, beide waren sie viel zu früh verstorben. Dringend hätte sie die Zuneigung der Mutter gebraucht. Zu ihr empfand sie immer eine große Sehnsucht, bei gleichzeitiger Ablehnung und Abwehr. In der Liebe zur Mutter lag immer ein großer Schmerz.
    Eine ganz wichtige Bezugsperson war ihre Großmutter. Meiner Meinung nach hatte sie hierzu eher ein mütterliches Verhältnis. Die Großmutter vermittelte ihr ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit und spielte eine zentrale Rolle in ihrem Leben. In ihrer Kindheit war sie wild, genoss die Freiheit in der Natur. Im jugendlichem Alter wurde diese Wildheit gebrochen, sie fühlte sich unnütz. Sie war eine naive Jugendliche, immer auf der Suche nach Liebe, Wärme, Heimat, hat sich dadurch oft in Gefahr begeben. Eine Frau, die vieles ausprobierte.
    Im Kino fühlte sie sich zu Hause. Kinos waren ihr Schutzraum, ihr Versteck, ihre Höhle. Filme gucken und Bücher lesen waren für sie wichtig, um sich zurecht zu finden. Deutsche Filme interessierten sie nicht, diese fand sie verlogen und falsch. Warum das so war, solltet ihr selbst nach lesen. Das biedere Deutsche mochte sie nicht, sie hat sich immer geschämt, eine Deutsche zu sein (erschreckend). Beim anschauen französischer Filme fühlte sie sich wohl, so stellte sie sich ihr Leben vor.
    1958 hat sie in Istanbul, zum ersten Mal, für einen Film geprobt, dieser wurde nie ausgestrahlt.
    An vielen Theatern hat sie gespielt. Am Theater Kurfürstendamm hat sie gelernt, nicht in Routine zu verfallen. "Die Menschen, die kommen, wollen immer etwas Neues sehen." "Die Achtsamkeit darf nie fehlen, in dem Moment, wo sie fehlt, lebt man nicht. Irgendwann sollte man beherrschen, sich schneller heimisch zu fühlen und begreifen, dass man sowieso nur in sich selbst zu Hause ist." An den Theatern war sie immer als Gastspielerin, so war sie frei für Filmrollen. Sie war eine Schauspielerin mit Leib und Seele, die sich in ihre Rollen hinein versetzt hat, sie fühlte sich förmlich in sie hinein.
    Hannelore Elsners Biografie, brutal ehrlich und sehr direkt geschrieben. Über diese Direktheit musste ich oft Schmunzeln. Ein erschütternder Einblick in ihr Leben, hinter ihr Gesicht, in ihre Schauspielerei. Ein Einblick in alle Höhen und Tiefen ihres Lebens, eine Offenlegung all ihre Ängste aber auch in ihre Euphorie und ihren Überschwang.
    Eine stolze Frau, eine kindliche Frau, oft melancholisch. Eine empathische, feinfühlige Frau, die den Schmerz Anderer fühlen konnte. So stark und doch so zerbrechlich. Sie war immer voller Sehnsucht und Einsamkeit, atemlos und süchtig nach Leben und der Zukunft. Die Schauspielerei war ein Schutz für Sie. Sie hat ihr Selbst tief in sich vergraben, hat es versteckt vor Anderen, damit es niemand ihr weg nehmen konnte.
    Eine Biografie so voller Emotionen, dass es an manchen Stellen weh tut, sie zu lesen. Ich habe ihren Schmerz, ihre Melancholie, der in ihren Zeilen steckt, spüren können und es kam das Gefühl in mir auf, sie schützen zu wollen. Eine Frau mit so vielen Facetten.
    Ich persönlich fand sie großartig, für mich war sie immer geheimnisvoll. Eine feine, stolze Frau, die die Sehnsucht ausstrahlte. Nachdem ich ihre Biografie gelesen habe, weiß ich nun, warum sie mir so geheimnisvoll vorkam. Es war all ihre Sehnsucht, die Einsamkeit, die Traurigkeit, die Melancholie, die sie umgeben haben, aber auch ihr Überschwang, ihr Lebenshunger, ihre Freude. Alles war da in ihrer Aura. Hannelore Elsner, eine Frau immer auf der Durchreise, auf dem Sprung, auf der Suche. Eine einzigartige Schauspielerin, die ich wahnsinnig gerne gesehen habe und gerne einmal persönlich kennen gelernt hätte. Allen Fans kann ich diese Biografie sehr ans Herz legen.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 14 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    karin f., 08.06.2019

    Eine Ausnahmekuenstlerin und Diva, die leider zu früh verstarb. Ihre Biografie ist amüsant geschrieben. Ein Buch sehr empfehlenswert. Bleibt in Erinnerung, solch tolle Schauspielerin.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marita W., 24.08.2019

    Bin sehr glücklich, das Buch gekauft zu haben. Hannelore Elsner schreibt so wunderbar
    natürlich, was ich auch erwartet habe. Sie hatte eine unglaubliche Sinnlichkeit und Intensivitaet in Ihrem Spiel, was sich im Buch widerspiegelt.
    Kann immer noch nicht glauben, dass sie gestorben ist. Es ist mir wochenlang
    nachgelaufen, bin sehr,sehr traurig! Nun habe ich als kleinen Trost ihr Buch, das auch
    mit den tollen Fotos sie mir stets habe bringt.

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    janein

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