Kaschmirgefühl

Ein kleiner Roman über die Liebe

Bernhard Aichner

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EIN TELEFONANRUF - UND EINE STIMME, DIE DAS GANZE LEBEN VERÄNDERT
Gottliebs Tage sind nicht gerade von Leidenschaft erfüllt. Als Krankenpfleger im Hospiz ist er täglich mit dem Tod konfrontiert, ROMANTIK im Privatleben: Fehlanzeige. Zu lange...

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Kommentare zu "Kaschmirgefühl"

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  • 5 Sterne

    6 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli33, 20.03.2019

    Eine definitiv etwas andere Liebesgeschichte

    Inhalt:
    Gottlieb ruft bei einer Sexhotline an. Eigentlich ist er gar nicht der Typ dafür, und es geht ihm auch überhaupt nicht um Sex. Er möchte einfach nur reden. Marie alias Yvonne am anderen Ende der Leitung lässt sich darauf ein. So entspinnt sich ein überraschender Dialog zwischen den beiden, der die ganze Nacht dauert und in dessen Verlauf sich die zwei einsamen Menschen näher kommen.

    Meine Meinung:
    Bernhard Aichner hat einen ganz eigenen Stil, wie er schon bei der Toten-Trilogie bewiesen hat. Es kommt sicher nicht jeder damit klar. Deshalb empfehle ich einen Blick in die Leseprobe, um zu schauen, ob einem dieser Schreibstil liegt. Ich selbst finde ihn grandios und bin immer wieder von Aichners Romanen begeistert. Dass er nicht nur Thriller schreiben kann, sondern auch eine Liebesgeschichte, zeigt er mit „Kaschmirgefühl“ eindrücklich.

    Seichtes Liebesgedöns ist in der Regel nicht mein Fall, und „Kaschmirgefühl“ ist auch alles andere als seicht. Bernhard Aichner schafft es auch in diesem Fall, neben verschiedenen Gefühlen auch eine enorme Spannung aufzubauen. Die beiden Protagonisten erzählen sich aus ihrem Leben, doch man weiß nie, was wahr ist und was gelogen. Wer sind die beiden wirklich?

    Mir hat es viel Spaß gemacht, mitzuraten, was von den Erzählungen kleine oder große Lügen sind, was davon vielleicht wahr ist und was im Endeffekt eine Rolle spielt. Ach ja, der Endeffekt: Hier konnte der Autor mich ganz wunderbar überraschen. Klasse!

    Fazit:
    Ein Liebesroman der ganz besonderen Art. Wer sich darauf einlassen kann, wird viel Freude mit diesem Werk haben.

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    janein
  • 3 Sterne

    6 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    coffee2go, 14.03.2019

    Kurze Inhaltszusammenfassung:
    Gottlieb lebt alleine in der Wohnung seiner verstorbenen Eltern in seinem ehemaligen Kinderzimmer. Seinen Job als Pfleger in einem Hospiz hat er aufgegeben, weil er das tägliche Sterben nicht mehr ertragen konnte und ansonsten hat er auch kaum soziale Kontakte. Aus Einsamkeit ruft er bei einer Sexhotline an um zu Reden. Marie am anderen Ende der Leitung kann zuerst auch nicht verstehen, dass Gottlieb so viel Geld für Reden ausgeben will, aber schon bald führen sie intensive und anregende Gespräche und telefonieren die gesamte Nacht durch.

    Meine Meinung zum Buch:
    Das Cover und den Titel finde ich sehr originell und weltklasse! Der Roman war für meinen Geschmack zu kurz um in die Tiefe zu gehen, es war eher eine Kurzgeschichte in Dialogform. Gottlieb und Marie telefonieren eine Nacht miteinander, lügen was das Zeug hält, revidieren ihre Geschichten wieder und beginnen nach mehreren Unterbrechungen wieder von vorne. Dass es sich zu diesem Zeitpunkt schon um Liebe handelt, würde ich nicht behaupten. Die beiden führen ein Telefonat, verstehen sich gut und finden sich sympathisch, alles weitere wird sich zeigen. Leider konnte aufgrund der Textform (Dialog) und aufgrund der Kürze nicht näher darauf eingegangen werden und auch die Charaktere von Gottlieb und Marie bleiben noch relativ oberflächlich. Ich hätte mir eine längere, intensivere Geschichte vorgestellt und auch mehr Informationen über das Leben von Gottlieb und Marie. Ich muss auch gestehen, dass ich die 188 Seiten mit vielen leeren Seiten dazwischen und spärlich Text in etwa einer halben Stunde gelesen habe und für dieses „kurze“ Lesevergnügen finde ich den Preis recht stolz.

    Mein Fazit:
    Wer eine romantische Liebesgeschichte erwartet, wird eher enttäuscht sein. Zwischen Gottlieb und Marie bahnt sich eher eine zarte, humorvolle Beziehung an.

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    janein
  • 2 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ulrike R., 06.03.2019

    Gottlieb fühlt sich einsam. Noch immer wohnt er in der elterlichen Wohnung, schläft in seinem Kinderzimmer, obwohl er längst erwachsen ist und die Eltern beide verstorben sind. Eines Abends wählt er die Telefonnummer einer Sex-Hotline. Dort hebt Marie ab. Er will keinen Dirty Talk, will nur reden und breitet sein Leben vor Marie aus.
    „Unter dieser Nummer gibt es keine Wahrheit. Damit solltest du dich ganz schnell abfinden. Sonst wird das nichts mit uns beiden.“
    Gottlieb und Marie erzählen von sich, es sind fabulöse Variationen ihrer echten Geschichte
    Ich möchte gar nicht sagen: „Schuster, bleib bei deinen Leisten!“ Ich weiß dass Aichner nicht nur Thriller kann. Das nötigste über das Glück war beispielsweise ein zauberhaftes Märchen für Erwachsene. Kaschmirgefühl hingegen wirkt seicht, ein Geplänkel, das mich nicht berührt hat.
    Das ganze Buch besteht aus einem, eine Nacht dauernden Dialog zwischen Gottlieb und Marie. Es ist der typische Aichner-Sound, der das Buch beherrscht. Kurze, von Strichen abgesetzte Wortwechsel. Es gibt keinen Erzähler, keinen fließenden Text, einfach immer nur er sagt, sie sagt. Ein Markenzeichen, das hier im Übermaß strapaziert wird. Sprachlich simpel, dass es wie eine hingehudelte Schreibübung wirkt. Das Buch ist dünn, im Hardcover 188 Seiten, das E-Book überhaupt nur 75 Seiten. Da sieht man, wie Layout wirken kann. Das Buch einen Roman, wenn auch einen kleinen, zu nennen ist ja fast schon maßlose Selbstüberschätzung.
    Bitte, lieber Bernhard Aichner, bring uns wieder etwas wie den Max Broll oder die Totenfrau, schwarz, bitterböse und abgründig, das steht dir besser.

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    janein
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