Panikherz, Benjamin von Stuckrad-Barre

Panikherz

Benjamin von Stuckrad-Barre

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Die Nacht zurücklassen: Benjamin von Stuckrad-Barre ist wieder da

Er war dort angekommen, wo er immer hinwollte: Bei den Helden, den langen rauschenden Nächten, am Puls der Musik. Er bahnte sich seinen Weg, zuerst Backstage,...

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Kommentare zu "Panikherz"

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    18 von 36 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jennifer H., 07.07.2016

    Stuckrad-Barres 564-seitiges Mammutwerk ist eine temporeiche und schonungslos offene Lebensbeichte. Besonders mit seiner verletzend-ehrlichen Sicht auf die Dinge und auf sein rauschhaftes Leben konnte er überzeugen. Immer wenn man denkt, nun hat der hyperaktive und essgestörte Erzähler den Absprung geschafft, folgt der abermalige Rückfall in alte Verhaltens- und Denkmuster. Drogen, Alkohol und durchwachte Nächte begleiten den hochgelobten Nachwuchsliteraten fast 20 Jahre lang. Der Rettungsanker des einstigen Pfarrerssohns aus Rottenburg/Wümme heißt Udo Lindenberg. Der heutige Altrocker hat ihn von der Kindheit an begleitet. Zuerst hat er nur seine Schallplatten gehört und für ein Stadt-/Musikmagazin Bücher und Platten rezensiert. Später arbeitete Stuckrad-Barre sogar für ein Kölner Plattenlabel und traf den Meister persönlich. Auch als Gagschreiber für Harald Schmidt hat der umtriebige Autor gearbeitet. Jahre später, als "Stucki", wie ihn Udo Lindenberg nennt, wieder einmal tief im Kokain- und Alkoholsumpf steckt, bringt Udo ihn persönlich in eine Hamburger Entzugsklinik. Der nuschelnde Rocker mit schwarzem Hut zählt nun auch Stuckrad-Barre zu seiner "Panikfamilie" und lässt ihn fortan nicht mehr aus den Augen. Mehr noch, er nimmt ihn sogar mit über den großen Teich nach Hollywood ins Hotel Chateau Marmont. Hier findet Stuckrad-Barre wieder zu sich und beginnt mit der Arbeit an "Panikherz". Dieses Buch ist nicht ausschließlich eine Suchtgeschichte, sondern liefert auch komische sowie poetische Einblicke in die (Schein-)Welt der Stars. Ob Courtney Love, Marius-Müller Westernhagen, Wolfgang Joop oder Thomas Gottschalk, Stuckrad-Barre trifft alle VIPs im Vorbeigehen. Aber alles wird von den erhellenden Udo-Momenten überstrahlt, in denen der Musiker seine Sonnenbrille kurz abnimmt und dem jungen Talent Stuckrad-Barre Lebensweisheiten an die Hand bzw. sich als wahrer Freund zu erkennen gibt. Das literarische Können von Stuckrad-Barre liegt in dessen Ironie und unverstelltem Blick auf das Leben und die Menschen begründet. Mögen einige Kritiker ihn als "Popliteraten" mit Geltungsdrang abstempeln, für mich ist er die literarische Neuentdeckung des Jahres. Noch nie habe ich solch ehrliche und zugleich immer getrieben wirkende Sätze gelesen. Hier scheinen der energetische Autor und sein (Therapie-)Werk eins zu werden. Ich bin gespannt, was man vom nunmehr geläuterten 41-Jährigen in Zukunft noch hören wird.


    Hier noch zwei Zitate:
    "Vor dem Hotel trafen wir zufällig Wolfgang Joop. Und wenn Udo Lindenberg und Wolfgang Joop nebeneinander auf dem Rodeo Drive stehen und beide gleichzeitig ihre irren Hochgeschwindigkeitsrhetorik-Autopiloten laufen lassen, von Sonnenbrille zu Sonnenbrille, zugewandt und doch komplett aneinander vorbei, direkt vor dem "Pretty-Woman"-Hotel - das ist ein bisschen zu viel." (S. 68)


    "Das Selbstbild, das öffentliche Bild, nun geriet alles ein bisschen durcheinander. Auf den Umschlagfotos der beiden neuen Bücher jedenfalls müsste ich viel dünner, also viel besser aussehen. Fotovorbereitend aß ich fast gar nichts mehr, ging jeden tag joggen, wochenlang nur Sauerkraut aus der Dose, der Beginn einer magersüchtigen Phase, ich wurde dünner - fühlte mich aber weiterhin viel zu dick." (S. 201f.)

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    janein

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