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Papa - 1. Lehrjahr

 
 
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Wenn der unerfüllte Kinderwunsch doch überraschend in Erfüllung geht ... Nachdem er und seine Frau lange darum gerungen haben, endlich Eltern zu werden,...
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Kommentare zu "Papa - 1. Lehrjahr"
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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    leseratte61, 16.07.2021

    Wertvolle Lektüre für junge Eltern

    Auszug vom Klappentext:
    Nachdem er und seine Frau lange darum gerungen haben, endlich Eltern zu werden, ist die Schwangerschaft viel zu schnell vergangen. Schwups ist das Kind da – und mit ihm die Frage: „Was für ein Vater will ich eigentlich sein?“

    Fazit:
    Im ersten Teil durfte ich miterleben und mitbangen, ob der Kinderwunsch des namenlosen Paares in Erfüllung gehen wird. Nach einer Eileiterschwangerschaft scheint dies schon fast unmöglich, doch eine künstliche Befruchtung führt endlich zum Ziel. Nach so vielen Tiefschlägen wird der Winzling natürlich sehnsüchtig erwartet. Nun ist Felix auf der Welt und aus Sicht seines Vaters wird auf sehr anrührende Weise von den Erlebnissen der Eltern erzählt.

    Was so ein kleines Baby wohl alles durcheinanderwirbeln kann? Diese Frage haben sich viele Eltern schon gestellt, die ihren größten Wunsch erfüllt sehen. So ein kleiner Mensch benötigt die Eltern rund um die Uhr auch wenn sie vor Müdigkeit kaum noch stehen können und vom Rückgaberecht träumen. Auch der Papa in diesem Buch hat mit den neuen Herausforderungen zu kämpfen und fragt sich oft, ob er sich das Vatersein so vorgestellt hat. Doch zum Glück hat er die beste Ehefrau der Welt, die ihm immer wieder Mut macht, sich seiner Verantwortung zu stellen und in die Vaterrolle hineinzuwachsen. Der Papa erzählt uns von Sorgen und Nöten, allerdings auch von den kleinen und großen Freuden seines Vaterseins. Die Angst vor Krankheiten des Winzlings wird genauso erwähnt, wie die Freude über seine ersten Worte und Schritte, und über allem liegt die große Liebe des Vaters die er für seinen Sohn empfindet. Die Gedankengänge, die teilweise sehr tiefschürfend und dann wieder voller Humor sind, konnte ich gut nachempfinden. Es werden viele Fragen des Alltags mit einem Baby aufgeworfen und ich musste oft Schmunzeln, weil ich oft dachte: Ja, so war es bei uns auch.

    Ich bin von dem Buch einfach rundum begeistert, da es sehr humorvoll ist und bei mir das Kopfkino auf Hochtouren lief, weil mir so viele Szenen so oder ähnlich noch in Erinnerung sind. Es wurden viele Themen angeschnitten über die frischgebackene Eltern sich im Vorfeld eventuell keine Gedanken gemacht haben und die sie dann überraschen. Ich habe mich an vielen Stellen darüber gefreut, dass es anderen frischgebackenen Eltern heute auch noch so geht, wie mir früher. Dies meine ich im positiven Sinne, da Eltern immer wieder an ihrer Verantwortung wachsen. Elternsein fällt auch heute nicht vom Himmel und alle Eltern mussten und müssen da immer wieder dazulernen.

    Die Mischung aus humorvollen und tiefschürfende Gedanken und ernsteren Themen hat mir sehr gut gefallen und ich konnte jede Seite genießen. Der Schreibstil war wieder sehr flüssig und ich konnte ihn angenehm lesen. Jede der kleinen Episoden erscheint sehr authentisch und ich war gerne bei der kleinen Familie, um die Entwicklung des kleinen Felix und seiner Eltern hautnah mitzuerleben. Sämtliche Emotionen der Eltern, von Ängsten und Sorgen bis hin zum Glücklichsein und der Freude oder dem Stolz, flossen nachvollziehbar und mit einem Augenzwinkern in die Episoden ein. Gemischt mit dem tollen Schreibstil und dem immer passenden Humor, wurde auch dieses Buch wieder zu einem Erlebnis für mich und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Seiten flogen leider viel zu schnell dahin und ich musste mich wieder verabschieden. Da es auch nach dem ersten Lebensjahr eines Kindes noch viel zu erleben gibt hoffe ich jetzt natürlich auf eine Fortsetzung.

    Ich hatte kurzweilige und vergnügte Lesestunden und empfehle das Buch voller Überzeugung weiter, an alle Menschen, die sich ihren Kinderwunsch erfüllen wollen oder schon erfüllt haben und einen vergnügten Blick zurückwerfen möchten.

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  • 5 Sterne

    Kuhni77, 17.08.2021

    „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr!“
    INHALT
    Nachdem er und seine Frau sehr lange einen unerfüllten Kinderwunsch hatten, ist ihr Traum nun endlich in Erfüllung gegangen. Nun ist der kleine Erdenbürger endlich da und mit ihm schon die nächsten Herausforderungen und Fragen: „Was für ein Vater will ich eigentlich sein? Werden wir auch alles richtig machen?“ Der frischgebackene Vater stolpert nun durch den Alltag, mit immer neuen Fettnäpfchen, Fragen und verliebten Blicken. Er hat ständig Angst, dass er etwas falsch macht und sein Sohn ihn als Versager kennenlernen wird.
    Dieses Buch lässt uns am ersten Jahr mit Baby teilhaben. Wir erleben mit ihm und seiner Frau die ersten Verwandtenbesuche, Kinderkrankheiten und viele weitere Katastrophen.

    MEINUNG
    Ich habe das junge Paar schon im ersten Teil „Mach mir´n Kind“ kennengelernt und wollte natürlich nun wissen, wie das erste Jahr mit dem kleinen Felix verläuft. Lange haben sie auf ihn gewartet und ihm ersten Teil hat man schon gelesen, dass der junge Vater von einer Katastrophe und von einem Fettnäpfchen ins nächste schlittert. Was passiert dann wohl alles, wenn das Baby erst einmal da ist.
    Klar will er alles richtig machen und möchte ein „Superdad“ werden. Aber geht das überhaupt? Kann man sein Kind vor allem beschützen? Und wie schafft man es, dass es endlich aufhört zu schreien?
    „Papa – 1. Lehrjahr“ ist wieder aus der Sicht des Vaters geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte ja gehofft, dass man nun endlich einmal die Namen erfährt, aber da halten die Eltern sich weiterhin sehr bedeckt. Auch wenn es eigentlich keine Rolle spielt, so fand ich es doch etwas schade.
    In diesem Buch erfährt man aber nicht nur, wie sich das junge Paar als Eltern schlägt, sondern man bekommt auch so einige Tipps und Tricks mit an die Hand. Ich fand es einfach toll, wie sehr er sich bemüht hat, seinem Sohn und seiner Frau gerecht zu werden. Felix hätte er am liebsten in Watte gepackt und hat wirklich für jedes Problem eine Lösung gefunden. Wie viele Stunden er wohl im ersten Lebensjahr von Felix im Internet verbracht hat.  Seiner Frau hätte er am liebsten jede Sorge abgenommen und sie auf Händen getragen. Es war wirklich schön zu lesen, wie fürsorglich er ist – auch wenn er oft über das Ziel hinausgeschossen ist.
    Das Buch wurde mit einem schmunzeln im Gesicht gelesen und oft dachte ich mir: „JA, die Situation kommt dir bekannt vor.“

    FAZIT
    Wer Kinder hat wird sich in diesem Büchlein oft wiederfinden. Wer noch keine Kinder hat, der kann hier – auf humorvolle Art - nachlesen, was so alles auf einen zukommt. Nur weil das Kind nun auf der Welt ist, heißt es ja nicht, dass man jetzt alles wissen muss und alles kann. Elternsein ist ein Lernprozess an dem man – mit viel Freude und auch mal Frust – wächst.

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