Schult, M: Kroisleitner sein Vater

Kriminalroman
 
 
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Dem Kroisleitner Karl sein Vater ist tot. 104 war der alte Krois leitner, aber noch topfit, das lag an der guten Luft oder am Marillenschnaps.
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Dem Kroisleitner Karl sein Vater ist tot. 104 war der alte Krois leitner, aber noch topfit, das lag an der guten Luft oder am Marillenschnaps.

Kommentare zu "Schult, M: Kroisleitner sein Vater"

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Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    H. N., 15.06.2017

    Frassek ist Berliner, was, wie die Leute in der Steiermark wissen, auch noch in Deutschland liegt. Was sie anfangs nicht wissen, ist, dass er Polizist ist. Einer mit Problemen. Fall vergeigt, Frau weg, Tochter redet nicht mit ihm: er braucht eine Auszeit. Als er in dem kleinen Dorf in Österreich wandern geht, geschieht ein Mord, und alle wissen, das muss der Leibhaftige gewesen sein, der dem Kroisleitner seinen Vater ermordet hatte, und wer bietet sich als Leibhaftiger eher an als ein Berliner? Doch Beweise sind rar gesät und die Aktionen der österreichischen Polizei eher verzweifelt als zielführend; und dann kommen auch noch die Fliegen, die Raben, die Marder und Füchse und nach und nach alles ans Licht, selbst die Sachen, die vor über 70 Jahren passiert sind. Frassek muss den Fall lösen, sonst löst der Fall ihn.

    Schult hat bestimmt Spaß beim Schreiben gehabt. Hier wird überzeichnet, was das Zeug hält, sowohl was österreichische Hinterwäldler als auch großschnäuzige Berliner angeht. Das ist vielleicht nicht jederlesers Sache, ich fand es meistens amüsant. Der Fall nimmt öfter mal abrupte Wendungen, die Personen werden skurriler und Frassek, der gerade mal etwas über 40jährige Berliner findet, dass Handys und Smartphones Neuland sind. Ich fand, dass gerade zum Schluss nicht alles bis zur letzten Zufriedenheit gelöst wurde, auch wenn man sich seinen Teil denken kann, auch wurden mir manche Kapitel zu abrupt beendet, wo ich gern mehr erfahren hätte. Trotzdem ist das ein durchaus empfehlenswertes Buch für die Hängematte, eines, das auch noch den ein oder anderen Nachfolger vertragen kann.

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    janein
  • 4 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Readaholic, 18.06.2017

    Der Polizist Frassek aus Berlin verbringt einen Tag im beschaulichen St. Margarethen in der Steiermark. Just an diesem Tag kommt der 104-jährige Alois Kroisleitner auf seltsame Weise zu Tode. Da Fremde den Dorfbewohnern sowieso suspekt sind, liegt nichts näher, als dass Frassek der Mörder sein muss.
    Der befindet sich längst zurück in Berlin, als er sein Konterfei auf einem Fahndungsfoto entdeckt. Natürlich kann er dies nicht so stehen lassen und fährt kurzerhand zurück in die Steiermark, um den dortigen Beamten bei den Ermittlungen zu helfen.
    Dabei lernt er einiges über die Dorfbewohner und ihre Beziehungen zueinander und findet sogar einen Freund.
    So verschroben und hinterwäldlerisch, wie der Autor die Dorfbewohner beschreibt, fürchte ich, kann er sich in St. Margarethen nur noch inkognito blicken lassen! Da ist zunächst die Wirtin Lissi, die nach dem Ableben des alten Kroisleitner als „Königin des Dorfes“ an dessen Stelle treten will und sich fortan Sissi nennen lässt. Dann treffen wir noch eine berühmte Sängerin, die nach ihrem vorgetäuschten Tod in ihrem Heimatort Unterschlupf sucht und einiges über ihre Herkunft erfährt. Deren Jugendliebe ist auch ein etwas seltsamer und einfältiger Kauz.
    „Dem Kroisleitner sein Vater“ hat mir ein kurzweiliges Lesewochenende beschert. Der Stil ist humorvoll, und wäre nicht die eine oder andere Frage bei mir offen geblieben, zum Beispiel, warum „dem Kroisleitner seine Mutter“ Demenz vortäuscht – was hat sie davon? – dann hätte ich dem Buch 5 Sterne gegeben.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Oztrail, 20.08.2017

    Kampf um den Schatz oder Aufruhr in den Bergen
    Das Cover ist jetzt nicht unbedingt der Hingucker, aber den Buchtitel finde ich ganz witzig.

    Kurz zum Inhalt:

    Kroisleitner Senior wird tot aufgefunden. Auf den ersten Blick kann man nicht erkennen, ob eines natürlichen Todes oder doch nachgeholfen. Er war ja schon 104 Jahre jung. Klar die Polizei wird eingeschaltet und diese sind dann am Ermitteln. Das kleine Dorf ist in Aufruhr und alte Geschichten kommen wieder zu Tage. Die Gerüchte um den Schatz aus dem Krieg kommen wieder auf. Holt die Vergangenheit das Dorf ein?
    Der andere Schauplatz ist Berlin, Kommissar Frassek wird in den Urlaub geschickt, da in seiner Dienststelle nicht alles rund läuft. Illegale Ermittlungen die natürlich auffliegen, also ab in die Zwangsfreizeit. Da er auch den Aufruf im Fernsehen gesehen hat, wo sein Phantombild gezeigt wurde, er war ja zu der Zeit in St. Margarethen wandern als der alte Kroisleitner tot gefunden wurde, ab in den Urlaub in die Steiermark. Kommissar Frassek hat sich den Urlaub so nicht vorgestellt, zuerst Verhaftung weil er gleich als Täter eingestuft wird und dann nur Chaos. Als Kriminaler, kann er es nicht lassen und mengt sich in die laufenden Ermittlungen, der vor Ort tätigen Wiener Polizei ein. Na da ist der Ärger schon vorprogrammiert.

    Mein Fazit:

    Dem Autor Martin Schult ist hier ein ungewöhnliches Werk gelungen, eine Mischung zwischen Alpenland und Großstadt. Hat etwas von einem Bauerntheater. Die kleinen eingebauten Szenen, wie mit den Füchsen und Raben sind köstlich.
    Es ist aber auch sehr gewöhnungsbedürftig, da das Buch nicht so flüssig zu lesen ist. Es sind sehr viele Nebenschauplätze, da schweift man schon mal mit den Gedanken ab und verliert die Orientierung. Muss wieder zurück und dann geht’s weiter.
    Weit nach der Hälfte des Krimis kommt dann auch richtige Spannung auf, die einen doch richtig mit fiebern lässt. Da überschlagen sich fast die Ereignisse.
    Der Autor packt die Dialekte in das Buch wie es nur passt, steirisch, berlinerisch und auch wienerisch. War für mich ganz witzig zu lesen, fühlte mich in meine steirische Heimat versetzt.

    Bis auf ein paar Unzulänglichkeiten, kann ich für den Krimi auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung aussprechen. Es gibt die volle Punktzahl, auch wenn das Cover nicht meins ist.

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    janein

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