Verfallen & Vergessen

Lost Places in der Alpen-Adria-Region

Georg Lux
Helmuth Weichselbraun

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Ein besonderer Charme geht von den mysteriösen Orten aus „Verfallen & Vergessen" aus. Mit ihrer geheimnisvollen und mystischen Ausstrahlung verfügen diese verlassenen Plätze über eine Anziehungskraft, die, den von...

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Kommentar zu "Verfallen & Vergessen"

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    8 von 12 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Peter Krackowizer, 27.12.2017

    Gut recherchiert und bebildert, sehr informativ und viel Unbekanntes

    Sechs „Grenzgänge“, neun Kärntner Orte, sieben im Friaul und Venezien und sieben in Slowenien und Kroatien werden vom Autor Georg Lux beschrieben und vom Fotograf Helmuth Weichselbraun bildlich dargestellt. Alle diese Orte sind wahrscheinlich nur lokal bekannt, jedenfalls waren mir als Salzburger fast alle noch nicht bekannt.

    Was bei allen Objekten auffällt ist die wirklich gute Recherche von Lux und seine Beschreibungen. Ob die Geschichte der erste Torpedo-Fabrik der Welt in Fiume, jene der dem Verfall preisgegebenen Grenzbahnhofs in Tarvis oder jener Fabrik im Friaul, die als erstes Unternehmen weltweit Stärke industriell herstellte – die beiden Buch-Macher fuhren jahrelang von einem zum anderen Objekt, besuchten Grenzstollen, in denen schon vor und während des Ersten Weltkriegs Elektrozüge zwischen Slowenien und Italien verkehrten, gingen verschwundenen Höhlen auf den Höhlengrund, bringen die Flutkatastrophe des Vajont-Stausees von 1963 in Erinnerung, besuchten ein Baseballstation im italienischen Karst, fanden die ehemalige Jacht des General Tito und „plantschten“ im verfallenen Pool des „Penthouse Adriatic Clubs“ auf Krk und so weiter.

    Gleich zu Beginn geben die beiden wichtige (Warn)Hinweise, was man bei einem Besuch dieser Objekte und Orte beachten sollte. Nicht alle sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Bei jedem Objekt gibt es am Ende Tipps, was man in der unmittelbaren Umgebung noch besuchen kann. Am Ende des Buches werden einige Begriffe erklärt und es gibt ein Quellenverzeichnis sowie eine Übersicht über weiterführende Literatur. Auf der Innenseite des vorderen Buchdeckels informiert eine Übersichtskarte, wo diese Objekte zu finden sind.

    Es sind über 200 überwiegend spannende Seiten über verfallene oder vergessene Orte. Wobei der Autor selbst erklärt, dass der Begriff „Lost Places“ gar kein englischer Begriff und somit falsch ist. Womit sich der Autor seinem eigenen Untertitel widerspricht. Aber das ist auch schon das Einzige, das an diesem Buch nicht passt.

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    janein

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