Henkersmarie, Astrid Fritz

Henkersmarie (eBook / ePub)

Astrid Fritz

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Das Henkerswesen im 16. Jahrhundert: Bestsellerautorin Astrid Fritz wagt sich an ein faszinierendes Thema. Wer «Die Hexe von Freiburg» liebte, wird diesen Roman verschlingen!

Eine Henkerstochter auf der Flucht vor ihrem Schicksal

Rothenburg...

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Kommentare zu "Henkersmarie"

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  • 5 Sterne

    14 von 17 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    gagamaus g., 17.06.2015

    Als Buch bewertet

    Anno 1525
    Marie ist die einzige Tochter des Henkers von Rothenburg. Von klein auf bekommt sie zu spüren, dass der Beruf ihres Vaters auf sie, ihre Brüder und ihre Eltern gravierende Auswirkungen hat. In vielen Bereichen des täglichen Lebens werden sie ausgegrenzt. Die Menschen fürchten sich vor dem Henker, viele verachten ihn gar. Man möchte nicht, dass sie auf dem Markt die Waren berühren, verbietet ihnen, sich beim Kirchgang oder in Wirtshäusern an die Bänke und Tische neben die anderen Bürger zu setzen, verlangt, dass sie sich durch auffällige Kleidung oder Bänder als Henker und dessen Angehörige kenntlich machen. Das ambivalente Verhältnis der Menschen für diesen Beruf ist tiefgreifend. Sie schätzen es, dass er teils drakonische Strafen an den Verurteilten vollzieht, aber sie wollen persönlich nichts mit ihm zu tun haben. Darunter leidet vor allem Marie sehr und als ihr klar wird, dass sie wahrscheinlich nie aus dieser Zwangslage herauskommen wird, da eine Henkerstochter nur einen Henker ehelichen kann, begehrt alles in ihr auf und sie beschließt, dass ihr Leben anders aussehen soll.
    Man hat vom Henker durch viele andere Bücher und Filme sicherlich ein ungefähres Bild dieses Berufsstandes im Kopf. Aber Astrid Fritz rückt dies auf eindringliche und durch gründliche Recherche sehr fundierte Weise zurecht. Der Henker des Mittelalters hat weit mehr geleistet, als nur Leute gehängt und geköpft und das Martern und Rädern waren keineswegs seine Hauptaufgaben. Maries Vater ist ein Mann, der sein Handwerk sehr integer und gottesfürchtig ausübt, der ein großes mitleidiges Herz hat, welches er gleich im Prolog beweist, als er eine Kindsmörderin vor dem für sie vorgesehenen Schicksal bewahrt. Das harte Los des Henkers und seiner Familie, die Ablehnung der Mitmenschen, die Ungerechtigkeit und die vielfältigen Benachteiligungen sind erschütternd zu lesen und man fühlt mit Marie, die ausbrechen möchte.
    Astrid Fritz schafft es, dass man große Empathie für die Hauptpersonen verspürt und obwohl die Geschichte viele deprimierende und auch grausig-reale Hintergründe hat und nicht mit Fakten geizt, die einem bei genauerer Betrachtung durchaus das Fürchten lehren, fühlt man dennoch den Lebensmut der Henkersfamilie und freut sich mit ihnen an den kleinen Dingen des Lebens. Die Charaktere sind sehr glaubhaft und abwechslungsreich und eine Vielzahl von starken Nebendarstellern runden das Ensemble harmonisch ab. Der Spannungsbogen hält sich bis zum Finale und am Ende freut man sich nicht nur über den historischen Nährwert dieses hervorragenden Romans sondern auch über den stimmigen Schluss.
    Ich war restlos begeistert, hätte mir sehr gewünscht, dass es hierzu eine eigene Leserunde gegeben hätte, denn das Buch bietet jede Menge Aha-Erlebnisse und Gesprächsstoff. Von mir eine ganz dicke Leseempfehlung.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lenas Welt der Bücher, 19.03.2017

    Als Buch bewertet

    Meine Meinung:

    Ich hatte mal wieder unglaublich Lust auf einen historischen Roman und habe dann gestöbert, was es dann aktuell so gibt und bin dabei auf dieses Buch gestoßen. Es hat mich total angesprochen, weil es zwar um Henker geht, aber nicht um die die gejagt werden, sondern um die Tochter des Henkers und das hörte sich unglaublich gut an, weswegen ich sehr gespannt auf das Buch war.

    Der Schreibstil von Astrid Fritz hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt für einen historischen Roman sehr locker und daher lässt sich das Buch sehr angenehm lesen. Sie schreibt sehr bildhaft und bringt viele Informationen rein, ohne dass es anstrengend oder ähnliches wird.

    Man erfährt hier viel über die Geschichte der Henker. Ich fand dies unglaublich interessant, da ich immer dachte, dass es Henker böse Menschen waren. Aber dies stimmt überhaupt nicht, da sie sich den Beruf nicht aussuchen konnten. Man erfährt außerdem was noch hinter dem Beruf steckt und wie das Leben eines Henkers aussieht. Ich fand dies spannender, als gedacht.

    Die Protagonistin Maria hat mir gut gefallen, sie ist sehr authentisch dargestellt und ich fand sie von Anfang an sympathisch. Im Laufe der Geschichte macht sie eine unglaubliche Entwicklung durch und sie wächst über sich hinaus.

    Zum Ende des Buches findet man noch ein Glossar, damit kann man sich gut orientieren und ggf. das ein oder andere nachschlagen. Außerdem gibt es ein sehr interessantes Nachwort, in dem die Autorin Astrid Fritz einiges erklärt.

    Fazit:

    “Henkersmarie” ist ein richtig guter historischer Roman. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, das Buch ist spannend, hat eine tolle Protagonistin und man erfährt viel über das Leben des Henker. Für Fans des historischen Romans oder für alle die es noch werden möchten ein absolutes Muss!

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    janein
  • 5 Sterne

    0 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carmen D., 17.06.2015

    Als Buch bewertet

    >>Henkersmarie

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Carmen D., 12.06.2015

    Als Buch bewertet

    >>Henkersmarie

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    janein
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