303 (DVD)

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Jan (Anton Spieker) ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule (Mala Emde) hingegen glaubt, dass der Mensch...

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Kommentare zu "303"

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    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MaRe, 11.02.2019

    „303“ ist ein romantisches „Roadmovie“ und zugleich eine Reise zu sich selbst mit Mala Emde und Anton Spieker in den Hauptrollen. Der österreichische Regisseur und Drehbuchautor Hans Weingartner (Jahrgang 1970, u. a. „Die fetten Jahre sind vorbei“ - 2004, „Die Summe meiner einzelnen Teile“ - 2011) drehte den Film 2018 und wurde nach eigener Aussage von Richard Linklaters „Before Sunrise“ dazu inspiriert. „303“ eröffnete die Sektion „Generation 14plus“ auf den 68. Internationalen Filmfestspielen von Berlin (“Berlinale“ 2018).

    Die jeweils 24 Jahre alten Jule (Mala Emde) und Jan (Anton Spieker) sind Studenten in Berlin. Jule ist gerade kurz vor den Semesterferien durch ihre Prüfung in Biologie gefallen. Jetzt will sie, um persönlich etwas Dringendes mit ihrem Freund Alex zu besprechen, nach Portugal fahren, wo er derzeit lebt. Jan (Anton Spieker) wurde ein beantragtes Stipendium nicht gewährt. Zur Ablenkung möchte er seinen leiblichen Vater in Nordspanien kennenlernen. Als seine Mitfahrgelegenheit ihn versetzt, fragt er Reisende an einer Tankstelle, ob sie ihn ein Stück mitnehmen würden und landet so bei Jule in ihrem alten „Mercedes Hymer 303“-Wohnmobil.

    Auf ihrer gemeinsamen, durch einen einfühlsamen Soundtrack unterlegten Fahrt, die länger dauert als zunächst erwartet und auf der sie häufig gezielt die Autobahn verlassen, um die stimmungsvolle, lichte Landschaft und malerische Sehenswürdigkeiten auf sich wirken zu lassen, sprechen sie über das Wesen des Menschen an sich, die ihrer Meinung nach richtige Gesellschaftsform, die Liebe, Sex und Partnerschaft, Drogen und die Suche nach der Erkenntnis, was das „Ich“ ausmache.

    Sie spüren den Gedanken ihres Gegenübers nach, konfrontieren einander mit (scheinbar?) höchst konträren Ansichten und erheblichen Unterschieden in ihrem Charakter.

    Während Jule daran glaubt, dass Empathie, Kooperation und Kommunikation die Menschheit weiterbrächten, weist Jan darauf hin, dass dem Menschen die Lust auf Kampf und Konkurrenz in die Wiege gelegt sei.

    Sie plaudern, diskutieren, mal oberflächlich, mal tiefgreifend, mal bissig und provokant und immer öfter einander neckend. Es geht auch um das Wegstecken von Niederlagen und Verletzungen, den Umgang mit schwierigen Situationen und Schmerz und das Sprengen von „Schutzkapseln“. Sie kommen einander näher und spüren, je mehr sie (mit)einander erleben und übereinander erfahren, wie schwer es ist, eine gerade behutsam geknüpfte Freundschaft nicht in mehr (um)kippen zu lassen.

    Die herausragende Mala Emde und der die Vielseitigkeit und Vielschichtigkeit seiner Rolle als Jan wunderbar herausarbeitende Anton Spieker spielen frei, charmant und lebensecht und erschaffen unzählige hauchfeine Momente voller Schüchternheit mit verstohlenen Blicken und zartflirrender Intimität, aber auch fröhlicher, ausgelassener Offenheit.

    Regisseur Hans Weingartner liegen die zur Sprache gebrachten Themen sehr am Herzen, weshalb er über Jahre hinweg an den Dialogen feilte, die nun aus Jules bzw. Mala Emdes und Jans bzw. Anton Spiekers Mund so leicht und natürlich klingen, als formulierten sie sie beim Spielen spontan, als seien sie improvisiert.

    Resümee: „303“ ist ein kluges, wortreiches, bei ca. 138 Minuten nie Längen aufweisendes, stimmig austariertes Roadmovie zum Mitdenken und eine empfindsame, nie kitschig oder süßlich werdende, knisternde Liebesgeschichte für empathische Menschen mit Sinn für Romantik. Mich hat dieser Film bewegt und beglückt.

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    janein

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