Cleo Kretschmer

Als bayerisches Original und schräge Irma la douce mit traumhaftem Talent zu treffenden komischen Improvisationen, die spontan, direkt, natürlich und echt wirken, wurde Cleo Kretschmer in den Filmen ihres Lebensgefährten Klaus Lemke populär. Ihr Mut, ungebrochene Naivität, Träume, Lebensfreude, Frische und Neugier mit ulkigem theatralischen Auftreten und intensiv intuitivem Verstand für die Wirkung einer Szene zu verbinden, machen die Filme "Sweethearts", "Amore", "Idole", "Ein komischer Heiliger", "Arabische Nächte" und "Flitterwochen", die sie an der Seite von Wolfgang Fierek als ihrem Idealpartner spielte, zu zeitlos flotten und witzigen Komödien mit Mundart-Flair, München-Exotik und munterem Maulhelden-Schlagabtausch.

Ingeborg Maria Ketschmer wurde 1951 in Passau geboren. Die gelernte Drogistin arbeitet als Sekretärin, Barfrau und Boutiquenbesitzerin. Sie wird von Klaus Lemke entdeckt, ist Scriptgirl und Regieassistentin und wird 1975 in "Idole" Hauptdarstellerin als Cleo Kretschmer und ein Star. Sie arbeitet an den Drehbüchern mit und gesteht, noch wochenlang nach dem Dreh eins mit der gespielten Figur zu sein.

In München wird die Selbstdarstellerin Kretschmer als Partygirl bekannt. Sie beschäftigt sich mit Esoterik und schreibt 1984 mit "Herzschmerz" ihren ersten Roman. Sie tritt in Helmut Dietls Serie "Monaco Franze" als Freundin von Helmut Fischer auf. Nach dem Misserfolg von Lemkes "Der Totengräber und das Flittchen" ist Kretschmer jahrelang filmabstinent, bis sie wieder im Fernsehen ("Wilde Jungs", 2003) auftritt.

Kretschmer lebt in München.

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