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  • 5 Sterne

    8 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Isaba, 03.09.2023

    Als Buch bewertet

    Pflanzliche Dystopie
    Der Thriller "Der Wald" von Tibor Rode ist ein beeindruckendes Beispiel für hervorragend recherchierte Wissenschaftsthriller, die so realistisch daher kommen, dass man sich beim Nachrichten schauen fast ein wenig wundert, keinen Beitrag zum Thema Invasive Pflanzen zu sehen.

    Der Leser begleitet den Biologen Marcus Holland bei seinem Kampf gegen die geheimnisvolle Macht, die eine invasive Pflanzenart in kürzester Zeit in der gesamten Welt verteilt hat. Diese ist hochgefährlich und kaum zu stoppen. Viel mehr kann man von der Story an dieser Stelle gar nicht preis geben, ohne den Lesegenuss zu mindern, denn man fliegt nur so durch das Buch und ist regelmäßig überrascht und schockiert über neue Wendungen und Fakten, die nahezu alle Kapitel füllen.

    Ein wenig abschreckend wirkt das Cover und für mich auch der Titel, denn ich habe dahinter nicht eine derart gute Dystopie erwartet, die so spannend und so realistisch ist. Die Hauptfigur Marc Holland ist sehr gelungen, der Charakter kommt authentisch rüber und der Zeigefinger ist nie so stark gehoben, dass es unsympathisch wird. Die Nebenfiguren bekommen nicht ganz so viel Tiefe, aber das stört den Lesespass überhaupt nicht.

    Durch die vielen kurzen Kapitel kann man das Buch kaum aus der Hand legen und fliegt nur so durch. Die Themen sind super aktuell, gerade im Bereich KI wird es wirklich interessant und lehrreich. Ganz zum Ende der Geschichte wurde es für mich eine Spur zu drastisch, die gesamte Geschichte jedoch gefällt mir sehr gut: Kreativ, super geschrieben und ein wichtiges Grundthema.

    Die Leseprobe hat nicht zu viel versprochen, denn das ganze Buch hält das Niveau der ersten Seiten. Ich war begeistert und spreche eine unbedingte Leseempfehlung für alle Fans von wissenschaftlichen Thrillern und Dystopien aus.

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  • 4 Sterne

    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    clematis, 04.09.2023

    Als eBook bewertet

    Höllenpflanze auf Erden

    Per Postsendung erhalten tausende Haushalte auf der ganzen Welt kleine Päckchen mit Pflanzensamen. Arglos setzen viele Empfänger diese auch tatsächlich ein im Garten oder im Blumenkisterl, die Überraschung wenige Tage später ist allerorts groß, löst das neuartige Gewächs doch Allergien aus, führt nach Berührung zu Brandblasen und wächst verblüffenderweise über alles andere hinweg. Kein Mittel scheint zu helfen, die Höllenpflanze namens Assassina incognita vereint Eigenschaften unterschiedlicher Gattungen in sich, lässt sich nicht systematisch einordnen und schon gar nicht vom Menschen bekämpfen. Übernimmt das Kraut aus China - denn von dort werden die unbeschrifteten Sackerl verschickt – die Macht? Verliert der Mensch seine Lebensgrundlage? Erobert sich die Natur ihren Raum auf der Erde zurück?
    Überaus spannend und kurzweilig mit vielen knappen Kapiteln und rasch wechselnden Szenen präsentiert sich dieser Thriller zum Thema Pflanzen, Menschen, Technik. Auch der flotte Schreibstil verführt zum Gefühl, immer noch ein Stückchen weiterlesen zu wollen, bis schließlich alles aufgeklärt ist. Unterschiedliche Handlungsstränge geben anfangs nicht preis, wohin die Reise führt, der deutsche Botaniker und Pflanzenneurologe Marcus Holland jedenfalls findet sich alsbald in Amerika und Asien ein, um mit seiner Expertise zu helfen und Ursachen nachzuspüren.
    Auch wenn man etliche Figuren nur flüchtig kennenlernt, da sie nur Handlanger des Themas selbst sind, bekommt man beim Lesen Gänsehaut. Ist das alles reine Fantasie oder ist tatsächlich „alles Unglaubliche an dieser Geschichte wahr“? Wie sich Menschen unterschiedlicher Standpunkte verhalten, wie eine Pflanze auf äußere Gegebenheiten reagieren kann, ja, wie sogar Johann Wolfgang von Goethe mit dem Ganzen zu tun hat, das erfährt der Leser auf diesen unfassbaren 464 Seiten. Nicht alle beleuchteten Teilaspekte haben mein Interesse getroffen, dennoch führen sämtliche Fäden am Ende logisch zusammen. „Erinnern Sie sich noch, was beim Covid-Lockdown in diesem Land los war, als Mehl und Klopapier knapp wurden und die Geschäfte und Schulen schlossen? Noch einmal werden die Menschen das nicht mit sich machen lassen.“ (kindle, Pos. 1297). Das hoffe ich auch, dass nicht nochmals – aus welchem Grunde auch immer – Macht und Zwang ausgeübt werden kann, Andersdenkende ausgegrenzt und diffamiert werden, nur noch eine einzige Meinung gültig sein darf und Diskurs Schnee der gestrigen wissenschaftlichen Herangehensweise ist.
    Unterhaltsam, gruselig, realistisch – das ist „Der Wald“ auf alle Fälle, egal, wie man zu Natur, Technik und Menschheit steht.

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  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rico G., 26.08.2023

    Als Buch bewertet

    Zurück zur Natur

    Pflanzen haben etwas schönes an sich, ohne Pflanzen wäre die Welt grau und farblos. Ein bunter Blumenstrauß, eine Sommerwiese, ein Waldspaziergang, alles Dinge, welche unser Herz unsere Sinne erfreuen, unser Leben bereichern. Das sagen die einen, die Romantiker, die Optimisten, die das Leben besehen oder auch nur realistisch auf den Sauerstoffaustausch schauen. Andere sehen den Fingerhut, die Tollkirche oder haben gerade den kleinen „Horrorladen“ gesehen und wissen, „Adele hat noch nicht genachtmahlt“. Tibor Rode schreibt in diesem Buch eine Warnung an uns, aufzuwachen und Verantwortungsvoll mit der Natur und Umwelt umzugehen. Wir brauchen den Wald. Was ist, wenn alles aus dem Ruder läuft? Klasse Ökothriller.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christina, 23.10.2023

    Als Buch bewertet

    Dann lieber Wiesenblumen säen

    Empfänger in aller Welt erhalten kommentarlos kleine Päckchen mit mysteriösen Samen. Herangezogen entsteht daraus eine extrem widerstandsfähige und sich rasant ausbreitende Pflanze, die Eigenschaften verschiedenster Pflanzenarten in sich vereint. Und vor allem ist das Gewächs brandgefährlich, schadet der Gesundheit der Menschen und vernichtet z.B. auch andere Pflanzen.

    Der deutsche Förster, Biologe und Buchautor Marcus Holland wird nach einem gewalttätigen Zwischenfall bei einer Lesung in die fieberhafte Suche nach einem Mittel gegen das Höllenkraut verwickelt.

    Die spannende Story folgt schwerpunktmäßig den Erlebnissen von Marcus Holland, die ihn in diverse Länder führen, abgewechselt wird die Perspektive aber immer wieder mit Blicken auf die junge Archäobotanikerin Waverly Park (Jahre vor den eigentlichen Ereignissen) und eine andere junge Frau namens Ava, die sich in einem unwirtlichen Wald in tödlicher Gefahr befindet.
    Wie genau alle drei Blickwinkel zusammengehören, wird im Laufe der Handlung immer deutlicher.

    Die Geschichte weiß zu fesseln, nicht zuletzt durch den geschickten Einbau realer Details, etwa über die besonderen Fähigkeiten von Pflanzen. Zu diesem Thema gab es in den letzten Jahren ja einige überraschende Erkenntnisse und der gedankliche Schritt zu den Geschehnissen im Buch wirkt da gar nicht mehr so groß.
    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, zudem entwickelt man Sympathie für die Hauptfiguren und wünscht ihnen Erfolg in ihren gefährlichen Missionen.
    Das Ende ist interessant, für meinen Geschmack allerdings etwas zu offen.
    Weitere kleine Kritik: Manche Entwicklungen/ Szenen erscheinen etwas zu weit hergeholt oder gehen mir zu reibungslos über die Bühne - da erscheint die Story dann doch nicht so ganz realistisch.
    Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen und ich könnte es mir auch gut verfilmt vorstellen.

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    krani, 15.11.2023

    Als Buch bewertet

    Superspannender Ökothriller
    Samenpäckchen werden per Post in alle Welt verschickt, ohne Absender. Wer sie einpflanzt, erhält eine sich schnell vermehrende Killerpflanze. Parallel zu den ForscherInnen, die sie aufhalten sollen, folgt die Geschichte einem Team, das eine künstliche Intelligenz entwickelt hat. Eine Geheimgesellschaft, ein deutscher Dichter und nepalesische Mönche, die ein Stück Bernstein hüten, spielen eine wichtige Rolle. Und eine Kiste.
    Die Hauptpersonen sind durchweg glaubhaft und sympathisch, bei einigen Figuren erfährt man erst spät, was sie wirklich antreibt. Wem kann man trauen? Die Bedrohung ist durchaus realistisch, alle Fakten sind wahr. Schließlich geht es um die gesamte Pflanzengesellschaft auf der Erde – und damit um das Leben überhaupt.
    Stil und Sprache sind so flüssig zu lesen, dass man das Buch regelrecht „verschlingen“ kann. Die Hintergründe sind gründlich recherchiert und so verständlich erklärt, dass es den Lesefluss nicht stören.
    Eine sehr gelungene, extrem spannende Erzählung um die Bedrohung der Natur durch den Menschen. Und um deren Antwort.

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  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rico G., 26.08.2023

    Als Buch bewertet

    Zurück zur Natur
    Pflanzen haben etwas schönes an sich, ohne Pflanzen wäre die Welt grau und farblos. Ein bunter Blumenstrauß, eine Sommerwiese, ein Waldspaziergang, alles Dinge, welche unser Herz unsere Sinne erfreuen, unser Leben bereichern. Das sagen die einen, die Romantiker, die Optimisten, die das Leben besehen oder auch nur realistisch auf den Sauerstoffaustausch schauen. Andere sehen den Fingerhut, die Tollkirche oder haben gerade den kleinen „Horrorladen“ gesehen und wissen, „Adele hat noch nicht genachtmahlt“. Tibor Rode schreibt in diesem Buch eine Warnung an uns, aufzuwachen und Verantwortungsvoll mit der Natur und Umwelt umzugehen. Wir brauchen den Wald. Was ist, wenn alles aus dem Ruder läuft? Klasse Ökothriller.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    JoanStef, 11.09.2023

    Als Buch bewertet

    Up - to - date & spannend
    Schwer aus der Hand zu legen...

    - Der Wald. Er tötet leise -, ist der neue Umwelt-Thriller von dem deutschen Schriftsteller, Tibor Rode.
    Am 01.09.2023 wurde dieser Spannungsroman auf dem deutschen Markt veröffentlicht.

    Tibor Rode war mir bisher unbekannt.
    Der Norddeutsche lebt & arbeitet als Jurist und Notar in Schleswig-Holstein.

    In einer Zeit in der fast Tag-täglich der Klimawandel und der gemeinsame Lebensraum von Menschen, Tieren & Pflanzen diskutiert wird, ist dieser Thriller genau am Puls der Zeit.

    Zum Inhalt:
    Überraschend werden weltweit, kleine Päckchen mit ungewöhnlich aussehenden Samen, an Privat - Haushalte versandt.
    Obgleich schon bald die Regierungen bitten, die Samen nicht zu pflanzen, wollen die meisten Empfänger unbedingt herausfinden, was es mit den Bohnenartigen Kulturen auf sich hat.
    Die daraus entstehenden Pflanzen erweisen sich als Killer. Sie zeugen ihren Hobby-Gärtner keinen Dank. Stattdessen töten sie diese.
    Ein auf Neurobiologie spezialisierter Botaniker, - Marcus Holland, ist fasziniert von den Tod - bringenden Pflanzen und will alles über deren Herkunft herausfinden.
    Gemeinsam mit Waverly Park, einer Achäobiologin, macht er sich auf die Suche nach Antworten.
    Schon bald sind sie auf einer Reise, die sie von Kanada über China und schlussendlich Deutschland führt. Die Fährte bringt nicht nur eisige Erkenntnisse, sie birgt für beide Gefahren, die sie sich nicht ausmalen könnten.


    Mein persönlicher Eindruck:
    Ich halte die eBook Variante in den Händen und stelle fest, dass das Cover durch seine schlichte Aufmachung, eine anziehende Wirkung auf mich ausübt.
    Das Titelcover:
    Ein gras - grüner Pflanzenausleger auf grauem Beton - artigen Hintergrund, gepaart mit dem Titel- Der Wald. Er tötet leise - bewirken bei mir eine absolute Faszination.

    Schreibstil, Lesefluss, Protagonisten, Recherche:
    Ich bemerke schon bei der Leseprobe, dass nicht nur das Thema, sondern auch der Schreibstil mich so beeindruckt, dass ich nur widerwillig Lesepausen einlegen möchte.
    Die Protagonisten werden detailliert vorgestellt & im weiteren Verlauf absolut lebensnah, weiterentwickelt.
    Das Thema rund um die essentielle Stellung & Wirkung aller Pflanzen auf unser menschliches Leben und Überleben, wird so gut wiedergegeben, dass bei mir der Nervenkitzel beständig zunimmt und ich förmlich in die Story eintauche.
    Das Tempo steigert sich und obwohl einige wissenschaftlichen Hintergrund - Fakten erklärt werden, ist es zu keiner Zeit trocken oder langatmig lesbar.
    Es entwickelt sich ein sehr gutes Momentum.
    Die Story entwickelt bei mir ein geradezu soghaftes Interesse.
    Des Öfteren schlage ich einige der vorgestellten Fakten nach, um die Situation noch besser zu verstehen.
    Es wird so kunstvoll erzählt, dass die Linie zwischen Realität und Fiktion miteinander verschwimmen.
    Meine Recherche bestätigt, dass sich der Autor sehr sorgfältig auf diesen Roman und Thema vorbereitet hat, und viele Fakten in den Roman mit eingearbeitet hat.
    Durch die Nähe zu unserer Realität wird dieser Thriller noch spannender und sät bei mir, so manch angstvollen Gedanken...

    Zusammenfassung:
    Ein sehr gut recherchierter & dadurch sehr gelungener Umwelt - Thriller, welcher viele Leser begeistern wird.
    Diese gelungene Komposition von biologischen Fakten und schriftstellerischer Phantasie, bietet neben spannender Unterhaltung eine guten Portion Umwelt - Realität.
    Hierdurch wird es schwer sich dem übergreifenden Thema zu entziehen.

    Fazit:
    Ich vergebe überzeugte 5* Lesesterne & verbunden damit einer uneingeschränkter Lese - Empfehlung.

    ISDN: B0C26P32XV
    Formate: Elektr., paperback und Hörbuch
    Verlag: Droemer Knaur
    Seitenzahl: 465

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    LindaRabbit, 27.09.2023

    Als eBook bewertet

    Die Pflanze ist eine 'Killerin' - Die Intelligenz der Pflanzen

    ‘Alles in diesem Buch ist Fiktion, bis auf auf diejenigen Fakten, die schier unglaublich erscheinen, die sind weitest gehend wahr.‘ (Umschlag Rückseite)
    ‚Käme man als Außerirdischer auf die Erde, würde man sich wundern, dass der Mensch die Bäume in seinem Garten zerstörte, statt von ihren Früchten zu leben‘ (S.402)

    In die ganze Welt werden Samenpäckchen verschickt mit einem unbekannten Saatgut. Diese roten Samenkapseln sind invasiv und tötend. In China stellen zwei Postleute fest, dass 1032 Päckchen versandt wurden. In den USA (grain belt), Österreich, in Kenia (Afrika), und weiteren Ländern, überall kommen Menschen und Tiere zu schwerem Schaden. Denn überall kommen Samenpäckchen mit diesen feuerroten riesigen Samen an und verursachen Verheerendes, wenn Pflanzeninteressierte sie einpflanzen. Botaniker und Fachleute in der ganzen Welt beschäftigen sich damit. Taskforce - Höllenpflanze!

    Propagandist:innen in dem Roman gibt es einige auf verschiedenen Kontinenten (Europa, Nordamerika , China), die sich schnell auf wenige Hauptpersonen reduzieren lassen: Marcus Holland und Ava, von beiden ist im August 2023 die Rede. Von Waverley Park dagegen in Zeitsprüngen zwischen 2016 und 2023. Weil mir das am Anfang etwas zu durcheinander ging habe ich mich im Laufe der spannende Reise durch den Thriller zuerst an Marcus und Ava gehalten. Beim zweiten Durchlauf (sic!) dann von Seite 1 bis Seite 459 durchgehend gelesen, was aber noch genauso spannend war...
    Beim zweiten Durchlauf hat sich mir erst die geniale neue Idee des Romans gezeigt! Doch leider auch ein paar Schwachstellen...

    Als Pflanzenkennerin bleibt mir fast die Spuke weg. Tatsächlich gibt es bereits Pflanzen, die sich nicht nett zu Menschen und Tieren verhalten (die im Buch erwähnten Pflanzen Schierling, Bärenklau (Herakuleum), und es gibt in der Tat einige Pflanzen, die Verätzungen verursachen oder die Haut empfindlich für Verbrennungen machen, Johanniskraut z.B.). Wir haben ja schon einige invasive Pflanzen, die töten! Riesen Bärenklau, Jakob-Kreuzkraut.… Für die Pflanze ist es einfach ihre Abwehr gegen Fressfeinde (Toxine, Dornen, Stacheln, ätherische Öle etc.).

    Der Autor schreibt spannend, wobei ich manches Mal über seinen Stil stolpere und einen Moment brauche bis mir klar ist, wer mit ‚er‘ gemeint ist, der Bezug fehlt manchmal und könnte klarer definiert sein. Über einige orthorgrafische Fehler schaue ich nun, angesichts des spannenden und tatsächlich auch aktuellen Themas, hinweg. Doch das Lektoritat hätte etwas sorgfältiger arbeiten können. Wiederholungen, etwas schlampig gearbeitetes Lektoriat (letztes ist nicht dem Autor anzulasten).

    Danke für die Informationen zu Kanada und dem schrecklichen Vorgehen zum Teersandabbau. Das hat mich nachhaltig geschockt, weil ich in der Tat dies nicht sich von dem so umweltbewussten gebenden Kanada erwartet hätte. Auch die Informationen zu den Pflanzen (Pflanzenneurologie, den Pilzkörpern, etc.) sind sehr willkommen geheißen worden. Die Schwedenkiste und J.W. von Goethe ist wieder ein brillianter Schachzug des Autors, der gerne historische Begebenheiten mit der Modernität verknüpft.

    Öko - Thriller "Der Wald", Tibor Rode, September 2023, Droemer-Verlag, Paperback-Ausgabe 459 Seiten
    Das Umschlagsbild in grau wird rechtsseitig von einer grünen, rankende Pflanze (haptisch griffig) geziert, während der untere Teil des Umschlagbildes mit dem Romantitel ‚Der Wald‘ auf eine andere Art haptisch greifbar ist, eine raue Version. Passt ebenso, weil 'Der Wald' in der Geschichte eben eine raue Angelegenheit ist!

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  • 5 Sterne

    maraAngel2107, 20.10.2023

    Als Buch bewertet

    Schon das Cover hat mich ein wenig in den Bann gezogen, die Pflanze, um die es hier geht, verschlungen und unberechenbar. Die Risse im Mauerwerk, die dezenten Farben spiegeln den Inhalt, und die Erzählung, wieder.

    Beginnend von der ersten Seite war ich absolut gefesselt, der leichte und sehr spannende Schreibstil hat es mir leicht gemacht sofort mitten im Geschehen zu sein. Eine Pflanze, die die Menschheit vernichten soll, genau im Hier & Jetzt geschrieben, unglaublich gute Idee perfekt umgesetzt. Wer oder was hier letztendlich dieses Wachstum und die Vermehrung verursacht hat, bleibt bis zum Ende offen, man darf sich natürlich Gedanken machen, was oder wer wohl dahinter stehen möge, wird, zumindest ich, am Ende jedoch überrascht.

    Tibor Rode schreibt so detailgetreu, das man mitten im Geschehen dabei ist. Diese "besondere" Pflanze, kann schon sehr angst einflößend sein, wobei der Haupt Protagonist zuerst die Gefahr gar nicht so einschätzen kann, so kommt es zumindest bei mir als Leserin an. Ein wirklich guter Thriller, mit Wahrheiten und sicherlich auch recherchierten KI Informationen, die teils fiktiv, teils wahr sein mögen. Ein Werk, aufgrund von Tatsachen. Der Mensch ist mit Bravour dabei die Natur zu zerstören und somit letztendlich auch sich selber. Was hier in einem Thriller niedergeschrieben steht, passiert ähnlich oder genauso so, vor unserer eigenen Haustür, beginnend mit uns selbst!

    Das gesamte Buch ist in einem Wahnsinns Tempo geschrieben, so das man die Zeilen nur so weg lesen möchte. Aufgrund der Spannung war es mir kaum möglich es aus der Hand zu legen, da ich immer unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Die einzelnen Kapitel sind mit den jeweiligen Überschriften in den jeweiligen Zeiten so gut gekennzeichnet, das es ein leichtes ist, immer in der jeweiligen Person und Zeit vor Ort zu sein, sehr gut überlegt und auch hier sehr gut umgesetzt. In jedem Fall auch zu keiner Zeit langweilig und sehr lehrreich was die Urpflanze angeht. Der Bezug zu Goethe und der Pudelfigur hat mich schmunzeln lassen und nachdem ich dann gegoogelt habe, tatsächlich feststellen dürfen, das er sehr naturverbunden war und er die Urpflanze als übersinnliches Wesen betrachtet hat, die alles überleben wird. Wobei auch ich davon überzeugt bin, das der Mensch dabei ist, und das schon seit Jahren, sich selber zu vernichten.

    Ein besonderer Thriller auf eine andere Art, sehr gut und überzeugend umgesetzt. Der Autor schafft es den Leser/ die Leserin zu fesseln und ein wenig auch auf zu wecken, einmal nachzudenken, was aktuell im Hintergrund läuft oder laufen könnte. Ich bin sicher, in "Der Wald" stecken viele Wahrheiten, die mit Fiktion verknüpft sind, doch ich will hier nicht zu viel verraten.

    5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung von meiner Seite, da ich im absoluten Thriller- und Naturrausch, während des gesamten Lesens, nichts von meinem Umfeld mitbekommen habe:-) Perfekt!

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    pw, 09.09.2023

    Als Buch bewertet

    Auch ich hätte sie ausgesät

    Eine hochinvasive und gefährliche Pflanze in Verbindung mit künstlicher Intelligenz! Auf einen solchen Einfall muss man erst einmal kommen! Eigentlich naheliegend bei dem vielen Gedöns, das in letzter Zeit um die KI gemacht wird. Warum nicht KI in Verbindung mit der Natur zu einer unglaublichen Gewalt werden lassen?

    Der Beginn ist genial in seiner Einfachheit: Da verschickt jemand über tausend kleine Päckchen mit Pflanzensamen in alle Welt – ohne ein Begleitschreiben dazu, darin sind einfach nur kleine Plastiktüten mit ein paar Samen. Die sehen sehr interessant aus. Die Leute stecken sie in die Erde und das wird zu ihrem Verhängnis, denn die Pflanze breitet sich superschnell aus und ist tödlich giftig.

    Gleich nach den ersten erschreckenden Schilderungen kam mir die glühend heiße Erkenntnis, dass auch ich nichts anderes gemacht hätte, als die Samen auszusäen, einfach um zu schauen, was daraus wachsen würde. Ich habe zwar keinen Garten, aber in einem Topf auf dem Balkon würde sie schnell das ganze Haus umranken und nahezu verschlingen. Was für ein Horror!

    Nach spektakulärem Einstieg mit dieser Pflanze bleibt es das ganze Buch hindurch verstörend spannend. Wir jagen nur so durch verschiedene Perspektiven und Zeiten.

    Ich dachte zuerst: Ist ja prima, dass es so kurze Kapitel gibt. So kann ich in diesem Buch auch mal schnell zwischendurch lesen. Das war nicht möglich, denn ich konnte mich immer nur schwer davon lösen und habe dabei fast andere Termine versäumt.

    Der Hauptheld, Marcus Holland, „The German Ranger“ (Forstwirt aus Brandenburg und international gefeierter Buchautor), soll bei der Rettung vor dieser Gefahr helfen. Wir lernen ihn auf einer Lesung in den USA kennen, wo er aus seinem neuesten Werk vorträgt. Dann wird ihm von einer US-Behörde ein solcher, von dieser „Höllenpflanze“ übernommene Ort gezeigt, der nur mit Mühe und Not durch Brandschneisen im Zaum gehalten werden kann.

    Damit beginnt ein nervenaufreibendes Abenteuer, das in der Gegenwart bis nach China und in der Zeit sogar ein paar Jahrhunderte zurück reicht. Was ist das für eine Intelligenz, die das alles steuert und wie ist diese Pflanze entstanden?

    Der Protagonist und auch die Nebenfiguren sind gut vorstellbar dargestellt: direkt in der Handlung, ohne sie lange zu beschreiben. Genauso mag ich das.

    Der Spannungsbogen ist mustergültig aufgeschlagen. Ich hätte lediglich zu manchen technischen Aspekten ein klein wenig mehr Erläuterung begrüßt, aber das ist Geschmackssache und gibt für mich keinen Anlass für Abstriche.

    Fazit: Klare Leseempfehlung!

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anja R., 17.09.2023

    Als Buch bewertet

    Spannender Ökothriller!

    Überall auf der Welt erhalten Menschen kleine Päckchen, die außergewöhnlich aussehende Samen enthalten. Voller Neugier bringen die Empfänger das Saatgut zum Keimen. Nicht ahnend, was damit ausgelöst wird. Denn die Pflanzen entwickeln sich rasend schnell, breiten sich unkontrolliert aus, verdrängen einheimische Arten und sind gefährlich für Mensch und Tier. Nichts und niemand scheint sie stoppen zu können. Marcus Holland ist Botaniker und Autor. Er versucht in seinen Büchern, die Menschen davon zu überzeugen, dass die Intelligenz der Pflanzen bisher unterschätzt wird. Bei einer Lesung erfährt er zum ersten Mal von der invasiven Pflanze und entgeht außerdem nur knapp einem Attentat. Holland wird anschließend gebeten, die US-Behörden dabei zu unterstützen, die Pflanze zu erforschen und ihre Ausbreitung zu verhindern. Holland ahnt nicht, auf was er sich einlässt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

    Die Handlung wird aus wechselnden Perspektiven betrachtet und trägt sich auf unterschiedlichen Zeitebenen zu. Da die Wechsel entsprechend gekennzeichnet sind, fällt es leicht, die Übersicht zu behalten. Die Kapitel sind relativ kurz und stoppen häufig an entscheidenden Stellen. Dadurch wird bereits früh ein hohes Tempo aufgebaut, dem man sich nur schwer entziehen kann. 

    Der Autor hat die wissenschaftlichen und geschichtlichen Hintergründe hervorragend recherchiert. Es gelingt ihm mühelos, diese Informationen interessant zu vermitteln und sie unmittelbar ins Geschehen einzuflechten. Tibor Rodes Aussage, dass nahezu alles Unglaubliche an dieser Geschichte wahr ist, hat man beim Lesen stets im Hinterkopf. Deshalb beobachtet man gebannt die Ereignisse und mag kaum glauben, was passiert. Denn diese Pflanze scheint auf alles vorbereitet zu sein. 

    Zunächst ahnt man nicht, wie sich die unterschiedlichen Handlungsstränge miteinander verbinden werden. Doch der Autor verknüpft sie im Verlauf der Geschichte gekonnt. Dieser Thriller ist unglaublich mitreißend geschrieben. Man fiebert mit, staunt und wird von unvorhergesehenen Wendungen überrascht. 

    Ein spannender Ökothriller, den man, einmal angefangen, nur ungern aus der Hand legen mag.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Andreas S., 18.09.2023

    Als eBook bewertet

    Es ist schon ein Horrorfilm, der da im Kopfkino abläuft: eine unbesiegbare Pflanze breitet sich ungehindert und sehr schnell aus, sie kann sogar Menschen töten und niemand weiß, wie man sie aufhalten kann. Eine hochentwickelte KI scheint den Weg der Pflanze zu unterstützen. Die Software wurde zwar von Menschen entwickelt, aber sie wuchs über die Intelligenz ihrer Programmierer hinaus und entzieht sich dem Zugriff ihrer Schöpfer. Das zusammen genommen lässt der Menschheit kaum eine Chance zum Überleben.

    Der Autor entwickelt seinen Roman um zwei große Probleme, der sich die Menschheit in Zukunft gegenüber sehen könnten: das die Natur sich gegen die Eingriffe der Menschen wehrt und das künstliche Intelligenz (KI) eines Tages so weit fortgeschritten sein wird, dass sie den Menschen überlegen ist. Natürlich ist die Geschichte reine Fiktion und die Geschehnisse sind überspitzt, trotzdem sollte dieses Buch den Leser auch nachdenklich werden lassen. Könnten diese Entwicklungen tatsächlich real werden? Nein, so wie beschrieben sicherlich nicht. Doch auf andere Weise können Ereignisse eintreten, die uns unsere Grenzen aufzeigen. Klimawandel, furchtbare Unwetter, Erdbeben, Vulkanausbrüche, gefährliche Viren und ähnliches können das Leben auf der Erde bedrohen. Was die KI betrifft bin ich weniger besorgt, aber was weiß ich schon...

    Die Geschichte hat mich fasziniert, sie ist sehr spannend geschrieben. Die oft sehr kurzen Kapitel tragen zur Aufrechterhaltung der Spannung bei. Und am Schluss kann sich der Leser fragen, was denn nun mit dem inzwischen vorhanden Wissen geschehen wird, da kommen durchaus mehrere Optionen infrage.
    Interessantes Buch, hat mir gut gefallen, aus meiner Sicht eine unbedingte Leseempfehlung!

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Suzann K., 04.09.2023

    Als Buch bewertet

    Bedrohung von unbekannter Seite
    "Der Wald" von Tibor Rode ist ein Thriller, der es schafft, ein Szenario zu erstellen, dass einem fremd und doch unglaublich vertraut erscheint.
    Es beginnt mit Postsendungen von rätselhaften Samen, exotisch aussehend und sehr schnell wachsend. An manchen Orten schafft es die neue Pflanze schon, die vorhandene Natur zurückzudrängen und nicht nur die. Erst als man ernsthaft versucht dieses Problem zu erledigen, ahnt man, was hier für Kräfte dahinter stecken und welche Auswirkungen diese haben könnten.
    Marcus Holland ist Botaniker und hat erst ein sehr erfolgreiches Buch über die Macht der Pflanzen und das Zusammenleben mit ihnen veröffentlicht und er wird in dieser Problematik zu Rate gezogen. Auch die Archäobiologin Waverly Park verfolgt einen eigenen Ansatz, sie ist da schon länger mit beschäftigt.
    Das Buch beginnt von Anfang an spannend und mit einem hohen Erzähltempo. Es kommt keinen Moment Langeweile auf. Schon durch die kurzen Kapitel schafft man es fast nicht, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen.
    In jedem der Kapitel wechselt die Perspektive und der Erzähler, es gibt auch Sprünge in die Vergangenheit, aber alles gut dokumentiert. Durch die vielen Perspektiven kann man als Lesende das Geschehen sehr gut einschätzen und wird trotzdem oftmals überrascht.
    Gut gefällt mir die Nähe zu echten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Studien, es ist bei weitem nicht alles fiktiv. Allerdings ist auch gerade das sehr furchterregend.
    Für mich war das sehr spannend zu lesen und eine kurzweilige und doch nachdenklich machend Lektüre, empfehle ich gerne weiter.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Cynthia M., 08.10.2023

    Als Buch bewertet

    Dass es in Sachen Klimaschutz 5 vor 12 ist, haben wir vermutlich alle irgendwann schon einmal gehört. Unf trotzdem tut sich recht wenig. Was also, wenn der Wald nun selbst eingreift und den größten Störfaktor, den Menschen, selbstständig eliminiert? Ein brisantes Thema, was in ein hervorragendes Horrorszenario verpackt wurde- genial!

    Zum Inhalt: weltweit tauchen Briefsendungen mit unbekannten Saatgut bei Privatpersonen auf. Die ausgesäten Pflanzen vermehren sich invasiv und drängen bald nicht nur andere Pflanzen, sondern auch den Menschen zurück. Botanikexperte Marcus Holland wird wider Willen in die Sache hineingezogen und muss feststellen, dass unter der Oberfläche ein deutlich größere Problem brodelt.

    Ich finde allein schon die Idee zu diesem Thriller total packend und dann ist sie auch noch so genial und wendungsreich umgesetzt. Viele der Plottwists habe ich überhaupt nicht kommen sehen, was mir richtig gut gefallen hat. Die Story ist schlüssig geplottet und das Spannungslevel ist von Beginn an auf einem guten Niveau und bleibt bis zum Schluss erhalten.

    Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Anfangs musste ich genau darauf achten, in welchem Jahr die aktuelle Handlung spielt, um den Überblick nicht zu verlieren, aber man kommt gut rein und dann ist das kein Problem mehr.

    Besonders gut haben mir die Aktualität des Themas und die authentische Aufarbeitung gefallen. Da das ganze gespickt war mit historischen Bezügen, wirkte es ein bisschen wie eine Schnitzeljagd im Stile von Robert Langdon. Hat mir sehr gut gefallen

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    froschman, 23.10.2023

    Als Buch bewertet

    Die Natur schlägt zurück

    Bei einer Lesung in einer Buchhandlung wird der Autor und Botaniker Marcus Holland, der überzeugt ist, dass wir die Intelligenz der Pflanzen unterschätzen, von einer jungen Frau befragt, ob der etwas von den sogenannten Mörderpflanzen gehört habe. Anschließend wollte sie ihm einen Hinweis geben, wurde aber bei der Annäherung von einem Sicherheitsbeauftragten erschossen.
    Tausende Menschen haben weltweit anonym ein Päckchen mit roten Samenbohnen erhalten. Nach dem Einpflanzen wachsen diese invasiven Bohnenpflanzen enorm, man kann sie nicht mehr eindämmen und sie bringen Krankheit und Tod, da die gesamte Pflanze, aber auch die Pollen lebensgefährlich sind. Die Suche nach dem Versender bringt Holland und die Archäobiologin Waverly Park auf Reisen nach China und nach Kanada. Bald werden sie von geheimen Mächten ständig überwacht und bedroht. Doch die beiden machen eine schier unmögliche Entdeckung: die Natur schlägt zurück!
    Tibor Rode hat einen rasanten Umweltthriller geschrieben, äußerst spannend und realistisch dargestellt. Jeweils aus der Sicht der einzelnen Hauptpersonen werden kurze Kapitel erzählt, das trägt zu schnellem Lesefluss bei. Das Buch fesselt von Anfang an und bringt einem zum Nachdenken, vor allem was die Künstliche Intelligenz betrifft. Ich kann nur hoffen, dass solche Szenarien nie Wirklichkeit werden. Äußerst empfehlenswertes Buch!

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  • 5 Sterne

    Gisela E., 02.12.2023

    Als Buch bewertet

    Superspannung

    Weltweit erhalten tausende Menschen ein scheinbar harmloses Päckchen mit Saatgut. Doch diese Samen werden schnell zu einer Gefahr: Sie breiten sich unheimlich schnell aus und sind hochgradig gefährlich. Der Botaniker Marcus Holland erhält den Auftrag, sich mit der Pflanze zu beschäftigen. Er ist überzeugt, dass wir die pflanzliche Intelligenz unterschätzen und anders mit der Flora umgehen sollten. Seine Ermittlungen zu der invasiven Pflanze führen ihn und die Archäobiologin Waverly Park von Kanada über China bis nach Deutschland. Wie kann die Gefahr gestoppt werden?

    Ganz harmlos beginnt die Story, wer würde sich nicht über eine Sendung mit Saatgut freuen? Doch schnell wird klar, dass hier gar nichts harmlos ist, sondern höchst gefährlich. Gekonnt werden hier Realität und Fiktion so verbunden, dass die Grenzen dazwischen verschwimmen. Man bleibt beim Lesen nachdenklich darüber zurück, wie wir Menschen mit der Natur umgehen. So gelingt eine spannende Mischung aus Wissenschaft und Thriller: Man fiebert von Anfang an gespannt mit.

    Dieser Thriller mit seinem ökologischen Thema hat mich schnell in seinen Sog gezogen und mir höchst spannende Lesestunden beschert. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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  • 5 Sterne

    Janina G., 26.10.2023

    Als Buch bewertet

    Marcus Holland ist Förster und Biologe, Waverly Park Botanikerin und Archäobiologin. In diesem Thriller wird uns die Geschichte hauptsächlich aus der Sicht von Marcus und Waverly erzählt.

    Ich fand die Story wirklich super spannend und auch sehr realistisch. Der Mensch denkt oft, er stünde am Anfang der Nahrungskette, aber dem ist nicht so. In diesem Buch wird die Menschheit von einer neuen Pflanze bedroht, welche Marcus und Waverly versuchen zu beseitigen.
    Ich möchte eigentlich soviel erzählen, aber dann würde ich extrem Spoilern, deshalb schreibe ich lieber nicht mehr 😂
    In dem Buch passiert einfach soviel, es gibt immer etwas Neues und einige Wendungen. Ich hatte so einige wtf Momente 😁 dieser Thriller ist mal etwas ganz anderes, weil der Feind einfach mal eine Pflanze ist. Und das ist wirklich so realistisch, überzeugend und interessant.
    Auch die Charaktere fand ich super ausgearbeitet, sowie die Orte an denen die Story spielt. Der Schreibstil ist super angenehm, solide und fließend.

    Wer also einen spannenden und interessanten Thriller lesen möchte und dabei auf Blutmatsche verzichten kann, der ist mit diesem Buch bestens bedient.

    Absolute Leseempfehlung!

    🐑🐑🐑🐑🐑 von 🐑

    Vielen Dank an @vorablesen für das Buch.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ladybug, 18.09.2023

    Als Buch bewertet

    Was wäre, wenn Natur & Technik sich gegen uns verbünden? Mit „Der Wald“ erleben wir einen äußerst ungewöhnlichen und unheimlichen Öko-Thriller. Bereits das Cover hat mich mit seiner Haptik in den Bann gezogen und nachdem der Beginn bereits sehr fesselnd und spannend anfing, war mir schnell klar, das dieser Titel mich abholen wird. Der Autor hat hier ein wissenschaftlich top recherchiertes Werk zu Papier gebracht, bei dem ein zerstörerisches Ökosystem mit intelligenten Pflanzen ein mögliches Ende der Menschheit hervorrufen könnte.
    Aus unterschiedlichen Erzählperspektiven erleben wir den Kampf der beiden Wissenschaftler gegen die böse Seite der Natur um die gesamte Menschheit zu retten. Der Autor hat mit den Protagonisten Holland und Park zwei wunderbar authentische und sehr clevere Charaktere erschaffen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und auch trotz der vielen wissenschaftlichen Fakten zu keiner Zeit langatmig. Tibor Rode hält durchweg die Spannung hoch und zeigt gekonnt wie die Einschübe der Vergangenheit in die Gegenwart finden. Stets eingefügte Wendungen, die beklemmende Atmosphäre und die bildlich perfekte Darstellung des jeweiligen Settings machten diesen Thriller zu einem fesselnden und packenden Lesevergnügen.

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Michael M., 10.10.2023

    Als Buch bewertet

    Tibor Rode ist ja für Thriller der Marke "Was Wäre Wenn?" ja eigentlich bekannt und auch Dauergast in den Bestsellerlisten, doch mit "Der Wald" hat er ein an Aktualität nicht zu überbietenden Blockbuster geschaffen. Schließlich weiß man ja, das sich Pflanzen miteinander unterhalten und gemeinsam Entscheidungen treffen, Algorithmen und Künstliche Intelligenz sind auch keine Unbekannten mehr und das wir Menschen dabei sind, unsere Umwelt zu zerstören ist auch nichts Neues mehr. Trotzdem ist der Plot von "Der Wald" begeisternd und der Thriller wird zu einem richtigen Pageturner, weil man nun mal ja wissen will, wer steckt hinter den Samenpäckchen und wo kommt diese Pflanze her, welche irgendwie auf alle möglichen Versuche, sie zu vernichten, eine Antwort hat? Ein Puzzlespiel beginnt, welches den Leser mitnimmt und ihn Seite um Seite umblättern lässt. Das Ende aber war dann doch fast schon hervorsehbar, aber trotzdem sehr gut gemacht. Natürlich durfte eine ganz bekannte historische Person nicht fehlen, von der man erst seit ein paar Jahren weiß, das sie bei einem historischen Geheimbund dabei war. So und nun, selbst lesen!

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabrina B., 14.09.2023

    Als Buch bewertet

    Sehr spannend und fesselnd!

    Der Thriller Der Wald von Tibor Rode handelt davon, dass Tausende Menschen anonyme Sendungen mit Samenkapseln erhalten. Der ein oder andere pflanzt diese Samen ein. Die Samen entwickeln sich zu einer sehr gefährlichen und invasiven Pflanzenart, die man kaum bekämpfen kann. Woher kommen diese Päckchen? Worin liegt der Sinn, Samen einer solch invasiven Art zu verschicken? Marcus Holland, ein Biologe, wird von den Behörden zu Hilfe gerufen. Er folgt einer Spur nach China. Kann er die Katastrophe verhindern?

    Das Buch hat mich von Anfang an gepackt. Es wird aus 3 Erzählsträngen erzählt, die letzten Endes miteinander verknüpft sind. Mir hat das sehr gut gefallen. Die Spannung hat sich stetig gesteigert. Der Schreibstil ist flüssig, man kann das Buch sehr gut lesen und in die Geschichte abtauchen. Die Geschichte an sich fand ich sehr gelungen und auch gar nicht so abwegig. Es hat insgesamt zum Nachdenken angeregt.

    Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen.

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