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  • 5 Sterne

    8 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ivonne G., 06.11.2018

    Als Buch bewertet

    Das Cover wirkt alt , aber recht neugier weckend ,.. der Titel klingt nach Krimi a la Retro :) und dann auch noch 20er Jahre als Kulisse ,.. wahnsinnig gut , Spannung pur und hoffentlich ein Mike , der in der Unterwelt antworten findet :)
    Ich durfte das Buch dann lesen :) erstmal ist das Cover live wirklich sehr , sehr schön ,.. der Druck alleine schon sehr schön ,... es ist ein stabiles Buch - welches sogar einen Urlaub und eine Reise im Koffer ohne Schäden und knicke überstanden hat :) dafür schonmsl ein extra Stern - ich mag Bücher die nicht gleich Eselsohren bilden :) die Geschichte macht Spaß , ist spannend und richtig klasse geschrieben ,.. man merkt das jemand am Werk war , der es gewohnt ist , gute Skripte und Vorlagen zu schreiben :)
    Man fühlt sich mitten im Geschehen und in den 20er ,.. einfach klasse ,.. die Seiten fliegen nur so vorbei und man ist ruckzuck schon am Ende ,.. die Texte sind leicht und verständlich ,.. Mike als ungewollter Ermittler ist hervorragend in seiner Rolle und gibt immer sein bestes,.. so kann er bis zum Schluss mithalten und auch die Unterwelt ordentlich aufmischen,.. führt ihn das alles zu den mördern seiner annie ? Spannung , Action , Wendung , Überraschung und eine tolle Umgebung / Zeit in der die Story spielt ,... zurück in die Vergangenheit - Crime und Glamour ;)

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  • 4 Sterne

    9 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nicola E., 13.10.2018

    Als Buch bewertet

    Wer auch immer bei HarperCollins Germany entschieden hat, auf dem Cover prominent zu behaupten, "Chicago" sei ein Thriller, hat entweder das Buch nicht gelesen oder keine Ahnung, was ein Thriller ist. Auf jeden Fall hat die betreffende Person zu verantworten, dass zahlreiche Leser enttäuscht sein werden, weil "Chicago" schlicht und ergreifend kein Thriller ist.

    "Chicago" ist ein typischer Mamet. Fans können bedenkenlos zugreifen, denn seine Dialoge sind nach wie vor messerscharf und - für mich - ein Quell großer Freude. Tatsächlich hatte ich während des Lesens zwischenzeitlich den Eindruck, dass David Mamet sich so sehr auf die Dialoge fokussiert hat, dass er vergessen hat, die Handlung voranzutreiben und eine klare Linie zu behalten. Das ist leider auch das Manko dieses Romans: Mamet scheint mir zwischendurch den Faden verloren zu haben. Wie sich die Puzzleteile im Finale zusammenfügen, ist durchaus etwas konstruiert und auch die Verhältnismäßigkeit passt nicht. Das Finale, die Auflösung, wirkt im Vergleich zu den vorangegangen Kapiteln überhastet, als wollte Mamet endlich zum Ende des Buchs gelangen.

    Und trotzdem ist David Mamet ein toller Roman gelungen. Mich hat "Chicago" immer wieder an die Romane von Raymond Chandler und Dashiell Hammett erinnert - gerade die Frauenfiguren (vor allem Peekaboo) erinnern an die Frauen aus Chandlers Romanen. Auch die Atmosphäre erinnert stark an die Kriminalromane der "schwarzen Serie".

    Mich hat "Chicago" sehr gut unterhalten und ich empfehle es gerne weiter. Aber erwartet bitte keinen Thriller. :-)

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  • 2 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lea O., 29.10.2018

    Als Buch bewertet

    Dieses Buch hat mich leider so gar nicht überzeugt. Wer „Chicago“ als Thriller eingeordnet hat, weiß ich nun wirklich nicht. Es ist noch nicht mal ein Krimi, Spannung kam bei mir überhaupt nicht auf. Auch die Personen gingen nicht an mich, mir fehlte der rote Faden, weil das Buch immer wieder sehr von der eigentlichen Geschichte abschweift und die vielen Perspektiven und abgebrochenen Abschnitte verwirren einfach nur. Da kann ich beim besten Willen nicht mehr als zwei Sterne geben.
    Mike Hodge ist Reporter in Chicago. Da wird seine Geliebte Annie vor seinen Augen ermordet und schon ist Mike mittendrin in der Chicagoer Unterwelt und muss sich mit echten Ganoven anlegen. Hört sich eigentlich spannend an, war es aber nicht.
    Wie schon oben geschrieben, ist das Buch einfach sehr konfus. Abschnitte enden ohne Auflösung, Perspektiven wechseln wild hin und her, es wird kunterbunt und ohne kenntlich gemacht zu werden in Vergangenheit und Gegenwart hin und her gewechselt, sodass man erst mitten im Abschnitt merkt, dass man gerade ganz woanders ist. Das hat mich total irre gemacht und irgendwann war auch der Punkt vorbei, an dem ich mich auf das Geschehen einlassen wollte. Da habe ich nur noch fertiggelesen, weil ich wissen wollte, warum Annie ermordet wurde.
    Spannung? Gleich null. Selbst die Morde werden so nüchtern beschrieben, dass man einfach nur ohne Emotionalität drüber hinwegliest. Es war noch nicht mal im Ansatz gruselig oder dem Genre Thriller würdig. Hätte man das Buch als Roman betrachtet, sähe vielleicht auch die Bewertung wieder anders aus, aber so geht man einfach mit einer völlig falschen Erwartungshaltung ran.
    Der Autor schreibt nicht schlecht, trotz der ganzen Widrigkeiten konnte ich das Buch immerhin bis zum Ende lesen, aber auch die Dialogstruktur ist nicht so ganz an mich gegangen. Vielleicht war genau das auch das Problem, dass die Personen fast nur geredet haben und man so wenig von ihrem Charakter mitbekommen hat.

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  • 1 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Claudia R., 24.12.2018

    Als Buch bewertet

    Der Funke ist leider nicht übergesprungen

    Als Thriller ausgeschrieben, verspricht der Klappentext spannende Unterhaltung in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Leider konnte mich das Buch nicht packen, weder von Anfang an noch im Laufe des Lesens. In meinen Augen ist es kein Thriller. Es präsentiert dem Leser die Chicagoer Unterwelt aus dem Blickwinkel des jungen Journalisten Mike Hodge, der als Flieger im I. Weltkrieg in Europa überlebte und nun wie tausende andere junge Männer der sogenannten „verlorenen Generation“ versucht, in Amerika der 20er Fuß zu fassen. Als sein Mädchen Annie, die in einem Blumenladen arbeitet, ermordet wird, muss er erkennen, dass das eine persönliche Botschaft an ihn war. Doch von wem? Er schwört Rache und begibt sich in die Abgründe der Chicagoer Unterwelt. Die Story an sich hätte echt Potential gehabt, ein Thriller werden zu können, aber die Erzählweise und Sprache des Autors stehen dem im Wege. Ich fand schwer Zugang zu den gezeichneten Charakteren. Gefallen hat mir die detailgenaue Schilderung des Lebens in der Stadt, sowie ihre bildhafte Beschreibung. Die Zeit ist lebendig geworden, aber die Spannung blieb aus.

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  • 1 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    egal, 02.11.2018

    Als Buch bewertet

    So gar nicht meins...

    Chicago, 20er Jahre: Mike Hodge ist der Reporter, dessen Geliebte vor seinen Augen erschossen wird. Grund dafür dürfte sein, dass er sich mitten in der Unterwelt mit all ihren Ganoven befindet und die falschen Leute verärgert hat…
    Ich breche fast nie ein Buch wirklich komplett ab, sondern lege es immer wieder mal zur Seite und beende es doch, aber bei diesem hier mache ich eine Ausnahme, denn sowohl der Schreibstil, als auch die Geschichte konnten mich bis Seite 150 so gar nicht fesseln. Es war mir schlichtweg egal, was noch kommt und daher habe ich beschlossen mich nicht mehr weiter durch das Buch zu quälen. Gerade der Protagonist Mike mit seinen schier wenig langen Schachtelsätzen hat mich genervt, es gab zeitweise extrem viele Längen, aber auch die Sprünge der Geschichte haben mich oft verwirrt. Vielleicht war es geplant damit Spannung aufzubauen, aber bei mir hat das so gar nicht gezündet.
    Es war einfach nicht mein Ding, Thrill und einen roten Faden habe ich auf den gelesenen Seiten nicht in Ansätzen vorgefunden, ein Lesefluss entstand nie und das ganze Mafia-Ding fand ich hier für mich einfach nicht überzeugend.
    Dabei hätten der Schauplatz und die 20er Jahre doch einiges an Potential gehabt…aber der Schreibstil nervte mich so sehr, dass ich da lieber auf andere Bücher zurückgreife.
    Ein Thriller, der keiner ist, mich aber auch als Roman nicht ansatzweise überzeugt hätte.

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  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    yellowdog, 01.10.2018

    Als eBook bewertet

    Roman einer Stadt und einer Zeit

    Das Werk des Filmschaffenden und Dramatikers David Mamet war schon immer beeindruckend. Jetzt hat er einen Roman hinzugefügt. Dafür hat er seinen Stil in stimmige Prosa angepasst. Er schreibt ausdrucksvoll und kraftvoll.

    Chicago ist ein Portrait der Stadt in den zwanziger Jahren. Die Zutaten sind üppig. Detailreich schildert Mamet die Gegend mit Gebäuden und Straßen. Es fehlen weder die Hochbahn noch Al Capone. Es gibt die Clubs und Bars und die Chicago Tribune. Hier arbeitet der Zeitungsreporter Mike Hodge mit seinem Kollegen Parlow und dem Chefredakteur Crouch und vielen anderen.

    Die markigen Dialoge prägen Maments Stil, zumal die Hauptfigur Mike nicht auf den Mund gefallen ist. Es stecken Hardboiled-Elemente darin.

    Einen Tiefschlag muss Mike hinnehmen, als seine Verlobte Annie erschossen wird. Mike ist fassungslos, da er kein Motiv sieht. Das zieht sich durch den Roman und am Ende wird Mike dem Mörder gegenüberstehen.

    Chicago ist ein gelungener Roman und man muss hoffen, dass David Mamet weitere Bücher schreibt.

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  • 3 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Martina E., 17.10.2018

    Als Buch bewertet

    „Chicago“ ist das neueste Werk von Dramatiker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur David Mamet. Sein Drama „Glengarry Glen Ross“ wurde 1984 mit dem Pulitzer-Preis und vier Tony Awards ausgezeichnet. In „Chicago“ verstößt Reporter Mike Hodge gegen die Regeln der Mafia.

    Mike Hodge und Clement Parlow arbeiten für die Lokalredaktion des „Chicago Tribune“. Als ein Nachtclubbesitzer und sein Geschäftspartner ermordet werden, stellt Mike Recherchen an und tritt mal wieder den Mächtigen auf die Füße. Ständig Warnungen missachtend, wird Mike eine unmissverständliche Mission erteilt, die alles aus dem Ruder laufen lässt.

    Der Einstieg mit einem Gespräch unter Journalisten ist unspektakulär. Es fehlt an rasanter Action. Das Tempo ist sehr langsam. Es kommt keine Spannung auf. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte fehlen über lange Strecken Thrillerelemente. Interessant wird es mit Mikes Liebe zu Annie Walsh. Autor David Mamet setzt das Thema „Unterwelt Chicago“ auf ganz eigene Weise um. Der Fokus liegt auf Dialogen. Durch Abschweifungen und Erinnerungen wird das Tempo ausgebremst. Alles wirkt etwas durcheinander. Die Chicago-Atmosphäre will nicht aufkommen. Mike und Parlow sind nicht richtig greifbar. Mit einem Paukenschlag tritt keine Wende ein. Der Erzählstil bleibt unverändert. Das Rätselhafte wird wiederholt. Mit dem „Warum“ entsteht ein roter Faden. Trotzdem plätschert die Geschichte weiter vor sich hin. Wer den Schreibstil des Autors nicht kennt, steckt in einer Gewöhnungsphase. Wie hängt alles zusammen? Geschichtliches und Infos bringen einem Mike und Parlows Welt näher. Nicht immer muss ein Wort fallen, um zu verstehen. Parlows Instinkt und Mikes Kombinationsgabe überzeugen. Ihre Lässigkeit und Coolness kommen besonders im letzten Buchdrittel zum Vorschein. Alleingänge sind an der Tagesordnung. Bietet der eine dem anderen Schutz? In einer prekären Situation kommt die Frage nach dem Partner auf. Hat der Autor ihn in den Szenen vergessen? Mike verstößt gegen die Regeln und geht Risiken ein, um die Wahrheit herauszufinden. Er lässt trotz Gegenwind nicht locker. Bewundernswerte Dreistigkeit. Taktiken, Wende und Auflösung überraschen. Das letzte Buchdrittel reißt Einiges raus. Ungewöhnlich, anders, ein Roman und kein Thriller.

    Die Bezeichnung „Thriller“ auf dem Cover ist fehlerhaft und schürt falsche Erwartungen. Titel und Coverszene sind gelungen. „Chicago“ ist ein eigensinniges Buch. Wer sich auf Autor und Story einlässt, wird sich tatsächlich in der Chicagoer Unterweltsatmosphäre wiederfinden. Das Dialoglastige muss man mögen. Wer auf Action und Spannung aus ist, sollte nach einem anderen Buch greifen.

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  • 3 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lacastra, 08.10.2018

    Als Buch bewertet

    Ein spannender Thriller in den "Roaring Twenties", was kann da schon schief gehen?
    Bereits das Cover erinnert ein alte Gangsterfilme oder an die grandiose Serie "Peaky Blinders".

    Was ich mir im Vorfeld erhoffte war eine schnelle, spannende und dreckige Geschichte, die mir ein nachvollziehbares Bild dieser turbulenten geschichtlichen Epoche zeichnet und mit dem einen oder anderen Twist aufwartet.
    Was ich bekommen habe blieb jedoch etwas hinter meinen Erwartungen zurück.

    Mein größtes Problem mit dem Buch ist höchstwahrscheinlich der Schreibstil des Autors an sich, der auf mich teils wirr und seltsam wirkte, gespickt mit so mancher Wiederholung. Dadurch hatte ich anfangs so meine Probleme in die Geschichte einzusteigen. Die Handlung nimmt nur langsam an Fahrt auf, gerade in der ersten Hälfte sucht man die Thrillerelemente eher vergebens, die Geschichte fügt sich erst nach und nach zusammen.
    Allgemein ist die Geschichte an sich kein wirklicher Pageturner, Rachegeschichten habe ich schon wesentlich spannendere gesehen und gelesen.
    Aber bei all der Nörgelei, was David Mamet wirklich gut hinbekommt ist, dem Leser das Chicago der 20er Jahre bildgewaltig und nachhaltig zu beschreiben, zumindest in diesem Punkt wurden meine Erwartungen vollends erfüllt.

    Wer einen spannenden Thriller mit dem Pacing eines Fitzek o.ä. erwartet, dem werden hier sicher das ein oder andere Mal die Augen zufallen, wer hingegen ein gut gezeichnetes Bild der 1920er erleben möchte und anfangs ein wenig Lesefrust verkraften kann, der wird nicht enttäuscht werden von dem was er bekommt.

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  • 2 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ulrike R., 30.10.2018

    Als Buch bewertet

    Chicago Ende der 20er Jahre, Mike Hodge ist Journalist und Veteran aus dem 1. Weltkrieg. Sein Metier sind Recherchen im Gangstermilieu. Als seine Geliebte, die Irin Annie Walsh, vor seinen Augen erschossen wird, begibt er sich auf gefährliches Terrain, um ihren Mörder zu finden.

    Das hört sich doch gut an, verspricht Spannung und Atmosphäre. Gangster gibt es genug: Iren, Italiener, Juden, Chinesen, Schwarze. Jede Gruppierung hat so sein Süppchen am Kochen und doch bleibt die Story weniger als lauwarm. Selbst wenn man sich keinen Thriller erwartet, was Harper Collins aber groß am Cover verspricht (der Originaltitel lautet immerhin nur „Chicago: a Novel“), entsteht keine Spannung. Scheinbar zusammenhanglose Episoden reihen sich aneinander. Man muss höllisch aufpassen, die Quintessenz aus dem Erzählten zu ziehen. Dass der Autor sonst vorrangig Stücke und Drehbücher schreibt, merkt an unzähligen Dialogen. Ohne roten Faden hatte ich aber bei diesen Gesprächen oft den Eindruck, ohne Insiderwissen der Personen den Witz zu verpassen.

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  • 2 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Stephanie P., 17.12.2018

    Als eBook bewertet

    In Chicago in den zwanziger Jahren gibt es viele Gangs. Diese bekämpfen sich regelmäßig um ihre Gebiete und Macht zu verteidigen oder zu vergrößern. Mike arbeitet zu dieser Zeit als Reporter und ist immer auf der Suche nach einer neuen Geschichte und scheut auch nicht davor zurück sich mit anderen anzulegen. Eines Tages wird seine Verlobte ermordet. Mike schwört Rache und begibt sich auf die Suche nach den Tätern.



    David Mamets Schreibstil ist flüssig, wodurch man schnell in die Handlung einsteigen kann. Allerdings fehlte mir persönlich der rote Faden in der Geschichte, weshalb ich immer wieder Probleme hatte der Handlung zu folgen. Die Erzählweise ist episodenhaft und es gibt immer wieder sehr verwirrende Sprünge. Leider zieht sich das gesamte Buch unglaublich in die Länge. Es wird kaum Spannung aufgebaut und diese kann auch nicht durchgehend gehalten werden. Meiner Meinung nach ist das Buch kein Thriller.



    Die einzelnen Protagonisten sind gut beschrieben, aber mich persönlich konnte leider niemand wirklich überzeugen. Vor allem Mike war mir von Anfang bis Ende richtig unsympathisch und ich musste mich stellenweise überwinden weiterzulesen. Besonders gut hat mir allerdings die Atmosphäre gefallen. Der Autor schafft es diese unfassbar toll zu beschreiben und man kann richtig in das Chicago der zwanziger Jahre eintauchen.



    „Chicago“ ist mein erstes Buch von David Mamet. Leider konnten mich weder die Handlung noch die Protagonisten überzeugen. Daher denke ich, dass ich in Zukunft keine Bücher des Autors mehr lesen werde.



    FAZIT:
    „Chicago“ ist meiner Meinung nach kein Thriller. Es gibt weder Spannung noch konnte mich die Handlung fesseln. Zudem wirkten ausnahmslos alle Protagonisten auf mich unsympathisch und nicht wirklich authentisch. Da mir allerdings die Beschreibung der Atmosphäre des Chicago der zwanziger Jahre sehr gut gefallen hat und mich diese wirklich überzeugen konnte, vergebe ich 2 Sterne!

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  • 3 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Alexandra B., 01.11.2018

    Als Buch bewertet

    Guter Roman – aber kein Thriller

    Das Cover gefällt mir richtig gut und hat mich direkt neugierig gemacht auf das Buch von David Mamet. Auch der Klappentext macht Lust auf das Buch, das, laut Klappentext, eine Mischung aus historischem Roman und Thriller sein soll. Der Thriller Teil war nur leider verschwindend gering, bis nicht vorhanden, so dass es eher dem Genre Roman zuzuordnen ist.

    Klappentext:
    Chicago in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts: Gangs kontrollieren die gesamte Stadt und liefern sich erbitterte Kämpfe um ihr Territorium. Mittendrin Mike Hodge, Lokalreporter der Chicago Tribune. Wobei Mike vortrefflich darüber streiten könnte, ob die größeren Ganoven nicht doch im Rathaus oder bei der Polizei sitzen. Er weiß viel und hat sich mit allen Mächtigen bereits angelegt. Als seine Geliebte Annie vor seinen Augen ermordet wird, ist ihm klar, dass ihm dadurch eine Lektion erteilt werden soll. Aber von wem? Mike schwört, Annies Tod zu rächen. Und so begibt er sich auf Spurensuche in der Chicagoer Unterwelt …

    Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber wenn man mal drin ist im Buch, dann liest es sich gut und flüssig. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir dank der detaillierten Beschreibungen gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Leider fehlte mir im kompletten Buch die Spannung. Die Geschichte an sich ist gut und auch unterhaltsam, aber eben nicht spannend und das erwarte ich von einem Buch natürlich, das im Genre Thriller angesiedelt ist. Die Spannung hat sich auch nicht entwickelt, so wie ich das am Anfang noch gehofft hatte, es blieb bei einem unterhaltsamen Roman, aber eben ohne jede Spannung.
    Insgesamt hat mir das Buch zwar gut gefallen, aber man sollte nicht auf einen Thriller eingestellt sein, denn dann wird man enttäuscht, wegen der fehlenden Spannung. Aber David Mamet ist ein guter Roman gelungen, wenn auch mit einem Schreibstil, an den man sich erst gewöhnen muss.

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  • 2 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    brauneye29, 01.10.2018

    Als Buch bewertet

    Zum Inhalt:

    Chicago in den Zwanzigerjahren des vorigen Jahrhunderts: Gangs kontrollieren die gesamte Stadt und liefern sich erbitterte Kämpfe um ihr Territorium. Mittendrin Mike Hodge, Lokalreporter der Chicago Tribune.

    Meine Meinung:

    Der Klappentext las sich sehr interessant und auch spannend, aber mir hat das Buch so überhauptnicht gefallen. Die Story hat mir nicht gefallen, diese Gang-Geschichten scheinen nicht mein Ding zu sein. Ich fand es einfach langweilig zu lesen. Der Schreibstil ist auch nicht mein Ding gewesen, ich fand ihn sperrig und schwergängig und auch nicht einfach lesbar. Die Protagonisten waren sicher zum Teil nicht uninteressant, da aber auch Story und Schreibstil nicht meins waren, konnten die Protagonisten mich auch nicht überzeugen.

    Fazit:

    Gangstergeschichten sind nicht meins.

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  • 2 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    XYZ, 04.11.2018

    Als Buch bewertet

    Spannung fehlt

    Das Buch nimmt einen zwar in die Geschichte Chicagos in die 20er Jahre mit, und bietet dadurch ein interessantes Umfeld in das man auch hervorragend beim Lesen eintauchen kann. Da das Buch aber eigentlich ein Kriminalroman sein soll, bin ich enttäuscht, denn die Geschichte entwickelt sich äußerst träge. Es ist einfach keine Spannung aufgekommen, wie man es in einem Krimi eigentlich erwartet - desweiteren waren die Figuren sehr unnahbar dargestellt - und zum Beispiel mit dem Protagonisten Mike konnte ich mich gar nicht anfreunden - eine richtig unsympathische Figur mit verwirrenden Handlungen, die für mich nicht wirklich sinnvoll/verständlich waren.
    Auch der Schreibstil wirkt etwas träge und bietet einfach keinen roten Faden - daher kann ich das Buch leider insgesamt nicht weiterempfehlen.

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  • 3 Sterne

    Martin S., 29.12.2018

    Als Buch bewertet

    Aus meiner Sicht kein Thriller

    Mike Hodge hat sich in seiner Funktion als Lokalreporter der Chicago Tribune nicht immer nur Freunde gemacht. Er ist in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts als investigativer Journalist bekannt, der sich auch vor einer Konfrontation nicht zurückschreckt. Als seine Freundin vor seinen Augen ermordet wird, fällt er in eine persönliche Krise, da er die Schuld für den Tod bei sich selber sieht. Vorange-trieben von dem Wunsch, den verantwortlichen Täter zur Strecke zu bringen, kämpft er sich ins Leben zurück und begibt sich in die Unterwelt von Chicago...

    Sowohl der Autor als hoch dekorierter Schriftsteller, Drehbuchautor und Filmregisseur als auch der historische Hintergrund des Buches haben mein Interesse geweckt. Ich bin so mit hohen Erwartungen in das Buch gestartet und bin dann leider doch enttäuscht worden. Der sehr angenehme und aus meiner Sicht Auch durchaus hochwertige Schreibstil des Autors sind mir zunächst positiv aufgefallen, aber die Geschichte konnte mich dann im Verlauf nicht wirklich fesseln. Die Geschehnisse wirken auf mich als wären sie beliebig zusammen-gefügt, ohne das ein roter Faden zu erkennen ist. Der Spannungs-bogen konnte so für mich niemals aufgebaut werden und die Handlung floss an mir vorbei. Der Hauptprotagonist Mike Hodge wird zwar interessant charakterisiert, aber auch sein zum Teil bewegendes Schicksal konnte mich nicht wirklich berühren. Ich halte auch die Bezeichnung des Buches "Chicago" als Thriller für falsch, da es sich aus meiner Sicht eher um einen historischen Roman handelt, in dem die damalige Atmosphäre in einer Art Milieustudie gut eingefangen wird.

    Insgesamt hat mich das Buch dann doch enttäuscht, da ich vielleicht auch mit falschen Voraussetzungen gestartet bin. Die gekonnte Ausdrucksweise des Autors veranlasst mich dennoch drei von fünf Sternen zu vergeben, auch wenn manchmal mein Durchhaltevermögen an seine Grenzen stieß.

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  • 3 Sterne

    Maren V., 14.10.2018

    Als Buch bewertet

    Chicago in den 20er Jahren. Mittendrin der Reporter Mike, immer auf der Suche nach der nächsten Story. Etwas, was nicht immer ungefährlich ist.

    Dieses Buch hat mich zwiespältig zurückgelassen und stellenweise hat es mich auch immer wieder verwirrt. Um es genauer auszudrücken – vom Schreibstil her ließ sich das Buch einfach klasse lesen, flüssig und flott, so dass ich schnell mitgerissen wurde und ins Chicago der 1920er eintauchen konnte. Aber das, was geschrieben stand, war schon nicht mehr immer so ganz verständlich. So gab es verschlungene Satz- und Wortgebilde, die für mich gar nicht oder nur schwer verständlich waren und wiederholt stieß ich auf Dialoge, die auf mich wirkten, wie aus der Luft gegriffen, vollkommen losgelöst von der eigentlich gerade stattfindenden Handlung und somit quasi unverständlich und sehr verwirrend.

    Dementsprechend dauerte es auch gefühlt ewig bis die Handlung auch nur den Ansatz eines roten Fadens erkennen ließ. Was nicht zuletzt damit zusammenhing, das die einzelnen Szenen und Schauplätze genau so sprunghaft waren wie die Dialoge. So das man bei A anfing und über Umwege über G und T wieder bei A landetet bevor es weiterging zu B – vielleicht.
    Dies führte natürlich auch dazu, dass ich die Charaktere überhaupt nicht einschätzen konnte, sie waren einfach nicht greifbar.

    Somit kann ich nur sagen, dass das Buch zwar ein gutes Grundgerüst aufweist, mit Flüsterkneipen, Prohibition, Verbrechen, Liebe, Reviergehabe und allem was dazugehört, und sich im Grunde auch gut lesen lässt, aber mich mit seiner recht verwirrenden Umsetzung nicht überzeugen konnte.

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  • 3 Sterne

    Brina88, 14.10.2018

    Als Buch bewertet

    Der Protagonist des Romans ist Mike Hodge, ein Lokalreporter der Chicago Tribune. Seine Geliebte Annie Walsh wird vor seinen Augen erschossen. Mike möchte unbedingt ihren Mörder finden und sucht dafür Spuren in der Unterwelt von Chicago.
    Mir hat das Buch ganz gut gefallen.
    Leider muss ich sagen, dass mir die Spannung gefehlt hat. Diese war vom Anfang bis zum Ende nicht richtig vorhanden.
    Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut. Das Buch lässt sich angenehm und unkompliziert lesen.
    Die Geschichte an sich und die Verstrickungen, die nach und nach ans Licht kommen, fand ich toll. In die Zwanzigerjahre des vorigen Jahrhunderts hineinversetzt zu sein, fand ich ebenfalls super.
    Das Cover sieht sehr gut aus und passt perfekt zu der erzählten Geschichte. Alles in allem ein Buch, das man durchaus lesen kann.

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  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SofieW, 16.10.2018

    Als Buch bewertet

    Die 20er Jahre in einer großen amerikanischen Stadt

    Mike Hodge ist Reporter bei der "Chicago Tribune" und er versteht etwas von seinem Fach. Er ist ein eher lockerer Typ mit flotten Sprüchen und ständig dabei, die ungeschriebenen Regeln darüber, wie nahe man der Mafia, die die Stadt beherrscht, kommen darf, zu brechen. Und das hat Folgen. Erst eine unmissverständliche Warnung, und dann der pure Ernst. Seine Freundin Annie Walsh wird vor seinen Augen ermordet. Mike ist zutiefst erschüttert, denn mit dieser Beziehung war es ihm sehr ernst und er weiß sehr genau, er ist einen Schritt zu weit gegangen und die Schuld an Annies Tod liegt ganz allein bei ihm. Er braucht einige Zeit, um aus dem Rausch aus Trauer und Drogen heraus zurück zu wiedergewonnener Klarheit zu gelangen, dann aber gibt es nur noch eins, Annie rächen.
    Und dazu begibt er sich endgültig hinein, mitten in die tiefen Abgründe der Chicagoer Unterwelt.
    Ein Krimi ist diese Geschichte auch und natürlich auch spannend, aber meine fünf Sterne erhält das Buch von Pulitzer-Preisträger David Mamet für seine Dialoge, die nur so sprühen vor sprachlicher Kraft, Witz und Energie. Und dazu das eingefangene Flair der Reporterwelt einer großen Zeitung, mitten im von der Mafia beherrschten Chicago, in den 20er Jahren der USA, das ist großartig und nimmt einem eins ums andere Mal regelrecht den Atem. Für die Geschichte selbst ist das manchmal nicht von Vorteil, denn sie muss sich gegen die meisterliche Sprachgewalt behaupten und das gelingt nicht immer. Aber das, was man hier bekommt, sollte man einfach genießen, normale Mafiageschichten gibt es genug.

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  • 2 Sterne

    2 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gertie G., 24.10.2018

    Als eBook bewertet

    Im Chicago der 1920er-Jahren rivalisieren die Mafiaclans von Al Capone und Dion O'Banions um die Vorherrschaft der Stadt.

    Mike Hodge, ein ehemaliger Kampfpilot des Ersten Weltkriegs, verdient nun seine Brötchen als Journalist bei der Chicago Tribune.

    Mike ist in die strengkatholische Irin Ann verliebt, die ermordet wird. Doch welches der Syndikate steckt dahinter?

    Nach einer Zeit der Wut und Trauer, die er auch mit Alkohol ertränkt, beginnt er mit der Suche nach den Tätern, die ihn bis nach Irland zur IRA führt.

    Meine Meinung:

    Cover und Klappentext verheißen einen spannenden Mafia-Thriller aus dem Chicago der Zwanziger Jahre.
    Bekommen habe ich eine verworrene Geschichte um Rache, die aber leider weder spannend noch mitreißend erzählt wird. Der Schreibstil ist hölzern und langatmig. Häufige Wiederholungen lähmen die Handlung.

    Die Charaktere wirken flach. Mike kann ich seine Gefühle nicht abnehmen. Die einzige Figur, die ein bisschen Leben in die Story bringt, ist Peekaboo, die farbige Puffmutter. Leider kann sie das Buch auch nicht retten.

    Fazit:

    Ich habe mir hier mehr Spannung erwartet. Es reicht gerade für 2 Sterne.

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  • 4 Sterne

    2 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    KH, 24.10.2018

    Als Buch bewertet

    Chicago spielt in der Zeit der boomenden Mafia. Capone und co haben die Stadt in ihrem Griff, nichts läuft ohne sie. Verbrechen, Korruption und Mauscheleien bis in die höchsten Kreise sind an der Tagesordnung. Für die beiden Reporter, die sich mit philosophischen Gesprächen und viel Alkohol die Welt zurechtbiegen, ist dies der Alltag. Wortgewaltig und voller Zynismus diskutieren sie über die sündige Welt. Mike, ein Kriegsgedienter, verliebt sich in eine Irin. Wohl wissend, dass diese Beziehung nicht geduldet werden wird. Außerdem scheint das Blumengeschäft ihres Vaters auch nicht ganz koscher zu sein. Von diversen Seiten bekommt Mike Warnungen, auch von einer schwarzen Bordellbesitzerin. Ihre Mahnungen sind nicht minder rätselhaft und blumig dargebracht, wie auch fast sämtliche Dialoge des Buches. Und das ist auch das kleine Problem dieses wirklich gelungenen Romanes. Der Autor verfügt über viel Wissen und hat seinen Roman im Kopf. Dem Leser mit weniger Wissen fällt es manchmal schwer, den komplizierten Erklärungen oder Andeutungen zu folgen. Wer macht mit wem Geschäfte? Wer zieht die Fäden? Wie ist die politische Lage im damaligen Chicago? Oftmals bleibt dem Leser nur übrig, sich mit offenen Fragen zufrieden zu geben. Die Aufklärung des Verbrechens rückt dann manchmal beinahe schon in den Hintergrund. Trotzdem ein gelungenes Abbild des alten Chicago mit all seinen Grauzonen. Manchmal überfordert das Buch mit Detailwissen, aber die Wortgefechte der Protagonisten bereiten ein farbenfrohes Literatengewitter.

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  • 3 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Kaffeeelse, 23.10.2018

    Als Buch bewertet

    Wir befinden uns in diesem Thriller von David Mamet im Chicago der 20-er Jahre. In der Stadt liegen die Machtverhältnisse klar gezeichnet, in der North Side sitzen Dean O'Banions Iren und in der South Side befinden sich Al Capones Sizilianer. Beide Gruppen überwachen eifersüchtig ihre Geschäfte und bestechen Polizei und Stadtverwaltung, so dass man bald nicht mehr weiß wo noch anständige Menschen zu finden sind. Mittendrin die beiden Reporter der Chicagoer Tribune, Mike Hodge und Clement Parlow, immer auf der Suche nach einer guten Geschichte/interessanten Story, bewegen sich dabei aber auf einem Drahtseilakt, man möchte ja auch niemanden verprellen. Da wird Jackie Weiss erschossen, Inhaber einer Flüsterkneipe, dem Chez, auf dem Territorium von O'Banions Iren gelegen. Alle Welt tappt im Dunkeln. Und es geht weiter, es folgt dem Toten ein Herr Teitelbaum, Untergebener von Jackie Weiss, auch er wird erschossen. Als Mike dann mit ansehen muss, wie vor seinen Augen seine Freundin Annie Walsh erschossen wird, fällt er in ein tiefes Loch. Er braucht einige Zeit um sich neu zu ordnen und beginnt danach erneut seine Ermittlungen zu den Geschehnissen.

    Alles in allem muss ich sagen, dass diese Geschichte für einen Thriller recht langatmig geschrieben wurde. Ein Sog ist nicht so wirklich spürbar und eine spannende Handlung sieht für mich anders aus. Die im Umschlagtext erwähnten elektrisierenden Dialoge und das rasante Tempo sind vielleicht im Englischen vorhanden, in der deutschen Übersetzung fehlen sie fast vollkommen. Auch die Charaktere wirken seltsam hölzern und konstruiert auf mich. Nur der Charakter der Bordellbesitzerin Peekaboo lässt so etwas wie Feuer erkennen. Schade. Ich hatte mich auf dieses Buch sehr gefreut.

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