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DIY-Tipp: Schneekugel selber machen

Da ist doch Magie im Spiel: So bringen Sie den Schnee in die Kugel

Leise rieselt's in der Schneekugel

Wir alle haben sie schon in der Hand gehalten: ob als Weihnachtsdeko oder Mitbringsel aus dem Urlaub. Die Schneekugel ist einfach ein Klassiker und vor allem zur Weihnachtszeit ein tolles selbstgemachtes Geschenk. Das sich - im Übrigen - auch prima zusammen mit Kindern basteln lässt.
Dabei ist das Prinzip ganz einfach: Wird das Gefäß auf den Kopf gestellt, wirbelt langsam künstlicher Schnee oder Glitzer auf (Achtung: es gibt auch eine umweltfreundliche Alternative!) und verwandelt jedes Motiv in eine zauberhafte Winter- oder Märchenlandschaft.

Schneekugeln DIY – so geht’s

Wenn Sie eine Schneekugel selber machen möchten, benötigen Sie zunächst folgende Gegenstände und Materialien:

Material:

  • Ein gut schließendes Gefäß mit Deckel, dies kann eine verschließbare Glaskugel, aber auch ein Marmeladen-, Gurken- oder Einmachglas sein. Wenn Sie mit Kindern basteln, wählen Sie evtl. ein Gefäß aus Kunststoff.
  • Wasserfester Klebstoff – am besten aus der Heißklebepistole, aber auch Sekundenkleber eignet sich.
  • Destilliertes Wasser, da Keime normales Leitungswasser sonst mit der Zeit trüb erscheinen lassen.
  • Kunstschnee, Glitzer oder kleine Perlen.
  • Ein paar Tropfen Glycerin (aus der Apotheke), Spülmittel oder Babyöl, damit der Kunstschnee oder Glitzer langsam rieselt und nicht verklebt.
  • Deko-Figuren: Sie können Figürchen aus Kunststoff oder Keramik (Deko-Objekte oder ein kleines Spielzeug) zum Befüllen verwenden. Wer mag, kann diese auch selbst aus z.B. Modelliermasse herstellen.

Nachhaltigkeits-TIPP:

Eine nachhaltige Alternative zu Kunstschnee und Co. sind Eierschalen (von 1-2 Eiern). Dazu entfernt man die Schalenhaut des Eis, bevor man die Eierschalen mit dem Löffel fein zerkleinert.

Im Internet findet man außerdem Anleitungen, die auf eine ganz natürliche, florale Optik setzen: Dabei verwendet man anstelle des "Schnees" einfach getrocknete Blüten, zum Beispiel von Hortensien, oder kleine Blätter. Beim Befüllen des Glases sollte man darauf achten, die Blüten und Blätter gut umzurühren, damit sich zwischen ihnen keine Luftblasen bilden. Grundsätzlich ist zu beachten: Da es sich um natürliche Materialien handelt, gehen die Blüten/Blätter leider kaputt, wenn man das Glas oft schüttelt und verklumpen irgendwann. Dafür kann der Inhalt aber einfach im Biomüll entsorgt werden.

Auch auf den Klebstoff kann man, wenn man will, verzichten. Dazu klemmt man ein entsprechend langes Stöckchen zwischen Glasboden und Deckel ein. Am Stöckchen kann dann ein Gegenstand festgebunden werden oder man nutzt zum Beispiel eine Weihnachtsdeko mit Klemme, die man am Stöckchen festclipst wie zum Beispiel einen Vogel oder einen Fliegenpilz.

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Schneekugeln selber machen in fünf Schritten

  1. Kleben Sie die Figur(en) mit einer Heißklebepistole auf die Innenseite des Glasdeckels.

  2. Wenn der Klebstoff getrocknet ist, befüllen Sie das Gefäß mit dem destillierten Wasser.

  3. Fügen Sie ein paar Tropfen Glycerin (aus der Apotheke), Spülmittel oder Babyöl in das Wasser hinzu.

  4. Geben Sie nun einen halben Teelöffel Kunstschnee, Glitzer, kleine Perlen oder (nachhaltige Alternative:) kleine Eierschalenstücke bei.

  5. Schrauben Sie den Deckel fest zu und versiegeln Sie diesen mit dem Klebstoff.

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Motivideen für Ihre selbstgemachte Schneekugel

Es müssen nicht immer Schneemänner oder Rehe sein. Gestalten Sie Ihre Schneekugel nach Ihrem persönlichen Geschmack. Dabei können Sie auf Figuren aus der Märchen- oder Comicwelt zurückgreifen, aber auch alte Überraschungsei- oder Playmobilfiguren wiederverwerten. Oder begeben Sie sich doch einmal auf eine Schatzsuche in Ihrem Haus oder Keller und nehmen Sie dabei am besten die Kleinsten mit. Das macht nicht nur mehr Spaß, als neue Figuren einzukaufen – es ist dabei auch noch nachhaltiger.
Lassen Sie sich von folgenden Ideen inspirieren:

Schneekugel selber machen: als Geschenk-"Gutschein"

Sie wollen Ihrer besten Freundin gerne ein kleines "Event" zu Weihnachten oder zum Geburtstag schenken? Zusammen einen Tag in der nächsten Stadt verbringen? Kaffeetrinken oder in die Sauna gehen? Vielleicht finden Sie ein kleines Symbol für Ihr Geschenk und packen es einfach in eine Schneekugel! Dann nur noch mit wasserfestem Stift das Glas mit "Gutschein" beschriften und schon haben Sie ein ganz persönliches Geschenk.

Schneekugel selber machen: Unterwasserwelt

Kreieren Sie Ihre eigene Unterwasserwelt mit einer Schildkröte oder einem Delfin im Zentrum. Anstelle von Kunstschnee verwenden Sie Glitzer und für die Umgebung eignen sich z.B. Muscheln. Übrigens auch eine tolle Bastelidee für den nächsten Meerjungfrauen-Kindergeburtstag!

Schneekugel selber machen: mit eigenem Foto

Wählen Sie einen tollen Schnappschuss aus dem letzten Urlaub und laminieren Sie dieses Bild. Sie können dabei entweder dasselbe Motiv für Vor- und Rückseite verwenden oder zwei Bilder aussuchen.

Schneekugel selber machen: Lieblingstiere

Sie sind ein echter Hunde- oder Katzenfan? Anstelle eines weihnachtlichen Rehs oder Rentiers können Sie natürlich auch eine Figur wählen, die Ihrem Haustier ähnlich ist.

Woher kommt die Schneekugel eigentlich?

Schneekugeln, wie wir sie heute kennen, erlangten während der Pariser Weltausstellung 1878 Berühmtheit. Als Vorläufer gilt übrigens eine mit Wasser gefüllte Kugel, in deren Zentrum sich ein Vogel im Käfig befand. Diese wurde 1572 vom Schweizer Gelehrten und Goldschmied Leonhard Thurneysser entworfen.

Im Jahr 1900 sicherte sich der Wiener Mechaniker für Chirurgieinstrumente Erwin Perzy das Patent für Schneekugeln und eröffnete eine Manufaktur, die es noch heute gibt. In den 1950er Jahren wurden Schneekugeln zum Massenprodukt; dabei wurden sie zunächst als Briefbeschwerer und erst später als Souvenir vertrieben.

Wussten Sie das? Fun-Facts zur Schneekugel

  • Als berühmtester Schneekugelsammler galt der deutsche Philosoph und Kulturkritiker Walter Benjamin – und zwar lange bevor Schneekugeln zu Massenware wurden.
  • Erwin Perzy kreierte eine Schneekugel für den Film Citizen Kane, die man noch heute als Replik erwerben kann.
  • Das Künstlerduo Walter Martin und Paloma Muñoz schaffte mithilfe von Schneekugeln surreale und dystopische Landschaften; von wegen Schneekugeln sind zwangsläufig kitschig!
  • Seit 2005 werden aufblasbare Schneekugeln in den USA immer beliebter; diese werden auch gern zu Halloween gekauft.
  • Inzwischen nutzen auch Luxusmarken wie Louis Vuitton oder Ladurée Schneekugeln für Ihr Branding.

Stimmungsvolle Deko, nicht nur zu Weihnachten

Selbstverständlich bieten sich selbst gemachte Schneekugeln als Mitbringsel auf der Adventsfeier oder beim Weihnachtswichteln an. Dank vielfältiger Motive lassen sie sich jedoch das ganze Jahr über verschenken. Und selbst, wenn Sie kein ausgewiesener DIY-Experte sind, gelingt auch Ihnen mit etwas Geduld eine originelle Traumkugel.

DIY Schneekugel – probieren Sie's doch einfach mal aus!

Schneekugeln selber zu machen erfordert kein besonderes Geschick. Auch die Kleinsten der Familie kommen so zu schönen Erfolgserlebnissen. Gerade ihre Einfachheit macht die Schneekugel zu einem beliebten Dekoartikel bei Groß und Klein. Wer kommt nicht in festliche Stimmung, wenn die winzigen Schneeflöckchen oder Glitzersterne leise rieseln?