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Innehalten – 5 wertvolle Minuten nur für mich

Entspannungs-Routinen schaffen

Innehalten, schöne Momente wahrnehmen und das Leben genießen. Wie das am besten klappt, erfahren Sie in diesem Beitrag

So funktioniert Innehalten – 5 Minuten "Me-time"

Zeit für sich selbst nehmen – einfacher gesagt als getan. Erfahren Sie, was Routinen sind und warum eine tägliche Routine zum Innehalten für mehr Wohlbefinden und Glück sorgt. Unsere Übung zum Innehalten für jeden Tag hilft Ihnen beim Start in einen bewussteren Alltag.

"Wie geht’s dir?" – "Gut!" Wie oft haben Sie heute schon diese Worte gehört oder selbst gesagt? Und wenn Sie "gut" geantwortet haben: Haben Sie das wirklich so gemeint?

Alles ist Routine – auch die "negativen" Gewohnheiten

Wer sich so sehr daran gewöhnt hat, jeden Morgen zuerst auf den Balkon zu gehen und die erste Zigarette des Tages anzuzünden, muss sich zuerst eine andere Routine überlegen und einüben, bis diese zur Gewohnheit wird. Wenn Sie etwas tun, quasi automatisch und ohne dass Sie daran denken müssen, wissen Sie: Das ist eine Routine. Routinen graben sich in Kopf und Körper ein. Nutzen Sie dieses Wissen, um Ihren Tag bewusster zu gestalten. Dabei hilft das regelmäßige Innehalten.

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

Ernst Ferstl, österr. Schriftsteller

Wie schaffen wir uns Routinen zum Innehalten?

Vielleicht denken Sie jetzt: Wie soll ich auch noch das Innehalten in den sowieso schon übervollen Alltag integrieren? Das ist verständlich. Doch bedenken Sie: Wenn es Ihnen auf längere Zeit besser geht, schaffen Sie nicht nur mehr, sondern sind auch ausgeglichener.

  • Beginnen Sie mit einer kurzen Pause von 5 Minuten und legen Sie dafür eine feste Zeit fest – zum Beispiel 13:30 Uhr, wenn das Nachmittagstief kommt.
  • Stellen Sie sich den Handy-Wecker auf diese Zeit (oder eine Erinnerung im Outlook-Kalender, wenn es weniger auffällig sein muss).
  • Wenn es klingelt: Alles stehen und liegen lassen und sich wenn möglich an einen möglichst ruhigen Ort zurückziehen. Das kann im Büro die Toilette sein. Schaffen Sie sich diesen im Homeoffice – etwa mit einem roten "Nicht stören!"-Schild an der Türklinke.

Unser Tipp: Wenn Sie die Erfahrung machen, dass das regelmäßig klappt, gönnen Sie sich eine zweite Pause.

Schaffen Sie sich zu Hause Oasen der Ruhe – ein stimmungsvolles Ambiente mit passender Deko lädt ein zum Innehalten und Kraft schöpfen

Übung zum Innehalten für den Alltag

  1. Suchen Sie einen möglichst ruhigen Ort auf.
  2. Stellen Sie den Handy-Wecker auf 5 Minuten, wenn Ihnen das hilft zu entspannen – ohne die Befürchtung haben zu müssen, dass Sie die Zeit vergessen.
  3. Atmen Sie tief und langsam durch die Nase ein und aus. Versuchen Sie, drei Atemzüge lang die volle Aufmerksamkeit bei Ihrem Atem zu halten.
  4. Kommen Sie dadurch so weit zur Ruhe, wie es gerade möglich ist.
  5. Nehmen Sie eine offene, neugierige Haltung ein für alles, was kommen mag.
  6. Spüren Sie in sich hinein: Wie geht es mir gerade – in diesem Moment?
    • Ist eine Stelle im Körper verspannt? Dann legen Sie sanft eine Hand darauf. Zusätzlich können Sie sich vorstellen, wie Licht oder Entspannung aus der Hand in die Stelle fließt.
    • Ploppt ein unangenehmes Gefühl oder eine Erinnerung auf? Dann nehmen Sie gedanklich eine weiter entfernte Position ein – eine Art Beobachter, der eine neutrale und trotzdem wohlwollende Sicht auf die Situation hat.
  7. Beobachten Sie alles, ohne zu bewerten. Erkennen Sie auch das Positive, das sich Ihnen zeigen möchte.
  8. Kehren Sie sanft zurück und machen Sie sich ein paar Notizen – etwa ins Handy.

Ist diese Innehalten-Übung zur Routine geworden, fällt es Ihnen über den Tag verteilt immer mal wieder ein, kurz und in sich hineinzuspüren. Auf diese Weise festigen Sie die Routine und das Innehalten im Alltag wird ganz leicht!

Innehalten und zur Ruhe kommen mit Weltbild

Routinen vermitteln uns Sicherheit und Struktur im Leben – abends Kerzen anzünden, kurz innehalten und zur Ruhe kommen gehört dazu

Was bedeutet "Routine"?

Wikipedia definiert Routine als "Handlung, die durch mehrfaches Wiederholen zur Gewohnheit wird". Wobei es gar nicht immer mehrfaches Wiederholen braucht: Der Psychologe Bas Verplanken meint, dass wir uns in jeder neuen Situation Gewohnheiten aneignen. Beispiel: seine eigenen Studierenden, die seit dem ersten Tag im Hörsaal alle auf demselben Platz sitzen.
Wir haben also schon Routinen – sehr viele, jeden Tag. Zum Beispiel:

  • Wecker um 6 Uhr
  • Zähneputzen morgens und abends
  • Mittagspause um 12:30 Uhr
  • Kerzen anzünden beim Entspannen am Abend
  • Buch vor dem Einschlafen

Der einzige Unterschied: Wir haben uns nicht alle diese Routinen selbst und bewusst geschaffen. Doch trotzdem haben wir viel mehr Einfluss als wir vielleicht meinen.

Warum sind Routinen wichtig?

In Erziehungsratgebern findet sich häufig ein Satz wie: Für Kinder sind Routinen und ein geordneter Tagesablauf wichtig, weil diese Sicherheit und Struktur vermitteln. Warum sollte das für Erwachsene anders sein? Aber warum klappt es dann nicht immer, neue Routinen zu etablieren? Etwa zum Jahreswechsel mit den guten Vorsätzen: Ob es die neue Morgenroutine mit Yoga und einem gesunden Frühstück ist oder die Rauchentwöhnung – häufig gut gestartet und schnell wieder vergessen.

Was bedeutet Innehalten?

Im Alltag müssen wir häufig mit vielen Bällen jonglieren: Kinder, Partnerschaft, Arbeit, Haushalt, Freizeit, Freunde und Verwandte wollen unter einen Hut gebracht werden. Dass wir uns deshalb getrieben und gestresst fühlen, ist kein Wunder. Außerdem sind wir häufig gar nicht mehr wirklich da – schon gar nicht für uns selbst. Umso wichtiger ist es, regelmäßig einen kurzen Stopp einzulegen und innezuhalten. In solchen Mikropausen nehmen wir uns Zeit für uns. Wir hören in uns hinein und kommen zur Ruhe.

Warum ist Innehalten wichtig?

In kurzen Pausen können Körper und Geist regenerieren und haben danach umso mehr Energie für die Herausforderungen des Alltags. Zudem werden wir uns in den kleinen Momenten des Innehaltens bewusster, wie es uns geht. Dies ist ein erster wichtiger Schritt für mehr Zufriedenheit im Leben.

Innehalten: Gönnen Sie sich diese 5 sehr wertvollen Minuten!

Wenn Sie regelmäßig innehalten und sich selbst befragen, wird Ihnen die Antwort auf die Frage „Wie geht’s?“ leichtfallen – vor allem, wenn Sie sich diese selbst stellen. Außerdem gleiten Sie damit bewusster durch den Alltag und lernen viel über sich selbst.