vor einer Woche

Das „Last Minute Beach Body-Programm"

Gewusst wie: Ganz schnell zur gewünschten Bikini-Figur

Der Sommer nähert sich in großen Schritten und damit die beste Zeit des Jahres – die Ferien! Haben Sie Ihren Urlaub schon gebucht? Die Vorfreude auf die sonnigen und erholsamen Tage am Meer oder an einem See gehört zu den schönsten Freuden überhaupt. Oder wird sie bei Ihnen durch den Frust über die letzten Winterpfunde getrübt? Wenn der Bikini kneift und das Sommerkleid über der Hüfte spannt, ist es Zeit für den Bikini-Notfallplan. Schnell noch ein paar Pfunde verlieren, bevor es in den Urlaub geht – das wäre schön. Die gute Nachricht: Es ist nicht so schwer, wie Sie vielleicht denken. Der wichtigste Kombination: gesunde Ernährung und gezielte Bewegung und schon kommen Sie Ihrer gewünschten Urlaubsfigur ganz schnell näher. Was Sie dafür brauchen? Die richtige Anleitung und ein bisschen Durchhaltevermögen.

Vielleicht ist die Low Carb-Methode die richtige Ernährungsform für Sie?

Worauf es ankommt, verrät Low Carb-Experte Prof. Dr. Thomas Kurscheid im Interview.

Low Carb - High Fibre: In 28 Tagen sichtbar schlanker

Eine einzigartige Erfolgsgeschichte: „Kein anderes Prinzip bringt mehr für den Abnehmerfolg als ein niedriger Insulinspiegel durch reduzierte Kohlenhydrate." (Prof. Dr. Thomas Kurscheid)

Low Carb als Ernährungsform, also den Verzehr von Kohlenhydraten runterzuschrauben, ist bekannt dafür, dass die Pfunde extra schnell schmelzen. Jetzt soll das Programm „Low Carb - High Fibre" nebst dem schnellen Gewichtsverlust auch noch gesünder geworden sein. Wir haben mit Prof. Dr. Thomas Kurscheid über den neuesten Stand in Sachen Low Carb-Ernährung gesprochen:

Die Bezeichnung „Low Carb - High Fibre" klingt neu und etwas kompliziert. Worum geht es, einfach ausgedrückt, bei dieser Ernährungsform?

Thomas Kurscheid: Studien zeigen, dass die Menschen mit Low Carb, also wenig Kohlenhydraten, besser als mit Low Fat abnehmen können. Einfach auch deswegen, weil der Körper Fette und Eiweiße dringend benötigt, Kohlenhydrate aber nicht. Wenn ich die Kohlenhydrate aber stark reduziere, also auch die Vollkornprodukte wie Vollkornreis und Vollkornmehle, dann laufe ich Gefahr, zu wenig Ballaststoffe zu mir zu nehmen. Das war bislang der einzige mögliche Nachteil von LowCarb. Durch unsere neue „Low Carb - High Fibre"-Ernährung gelingt es aber, Low Carb mit reichlich Ballaststoffen zu kombinieren. Denn Ballaststoffe sind immens wichtig für die Darmflora, also für unser Immunsystem und die Verdauung.

Stichwort Ballaststoffe – die stecken doch meist in kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln. Wie komme ich bei einer Low Carb-Ernährung auf eine ausreichende Menge davon?

Dr. Thomas Kurscheid: Indem ich verschiedene ballaststoffreiche Gemüsesorten wie die Pastinake (Germanenwurz) einsetze. Auch Nüsse und Samen sind wichtig. Und wenn ich an einem Tag mal nicht auf die empfohlenen 35 g Ballaststoffe kommen, dann kann man auch mal zu Akazienfaser-Pulver greifen, das ich mir in einen Naturjoghurt einrühre.

Dr. Thomas Kurscheid: „Wer seine Mahlzeiten vorausschauend plant, verhindert Ausrutscher bei einer Diät".

Leider begegnen uns Brot, Backwaren, Pasta und Süßigkeiten überall, also Kohlenhydrate satt. Wie lässt sich die Low Carb-Ernährung ohne Rückfälle in den Alltag integrieren?

Thomas Kurscheid; Indem ich mein Essen plane, also vorausschaue und es nicht dem Zufall überlasse. ;-)

Gibt es bei einer Low Carb Ernährung eigentlich Nebenwirkungen?

Thomas Kurscheid: Nein, außer, dass in vielen Fällen unbeabsichtigt die Pfunde purzeln. Das liegt vor allem an dem niedrigen Insulinspiegel, den ich dann habe. Der reduziert den Hunger und Heißhunger-Attacken. Außerdem bindet Glykogen (also gespeicherte Kohlenhydrate) Wasser. Das wird bei Low Carb frei – dadurch sinkt das Gewicht anfangs schnell. Vor allem bei Keto, also wenn die Aufnahme von Kohlenhydraten unter 30 g am Tag bleibt.

Sie sagen, wer abnehmen möchte, muss regelmäßig essen. Und zwar das, was der Körper braucht. Woher weiß ich, was mein Körper wirklich braucht?

Thomas Kurscheid: Unser Körper belügt uns offenbar häufig, anders ist es nicht zu erklären, dass viele Menschen, die meinen „auf Ihren Körper zu hören“ immer weiter zunehmen. Aber er spielt uns oft ungewollt Streiche. Wir kämmen nie auf die Idee, mit vollem Tank zur Tankstelle zu fahren. Aber viele gehen trotz großer Fettpolster („voller Tank“) immer wieder zur Tankstelle Kühlschrank. Offenbar ist bei übergewichtigen Menschen die Tankanzeige defekt. Das muss man wissen! Deswegen muss man mit diesem Wissen den Kopf einschalten. Und auf Bewegung und Low Carb umschalten.

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Warum Low Carb?

Wir haben Ihnen die wichtigsten Informationen dazu zusammengestellt:

Pfunde verlieren, ohne zu hungern

Auch wenn viele kurz vor dem Urlaub schnell noch eine Nulldiät planen: Um sich im Bikini wohlzufühlen müssen Sie nicht auf die Schnelle angestrengt fasten. Sinnvoller und gesünder ist es, wenn Sie Ihre Ernährung auf Low Carb, also kohlenhydratarme Diät umstellen, damit sich der Körper seiner eigenen Fettreserven bedienen muss. Man kann diesen Vorgang als körpereigenes Notfallprogramm bezeichnen, bei dem der Energiebedarf aus Eigenreserven gedeckt wird. Und dabei nehmen wir ab und das richtig flott.

Wie geht Low Carb? Was darf ich essen?

Low Carb Rezepte, die nicht nur satt machen, sondern auch köstlich schmecken und einfach zuzubereiten sind, lassen sich in zahlreichen Kochbüchern finden. Um das Kochen kommt man dabei fast nicht herum, denn schnelle Snacks bestehen in der Regel aus Rohkost und die macht auf Dauer nicht glücklich. Für alle, bei denen es in der Küche sehr schnell gehen soll, ist vielleicht ein Thermomix eine gute Alternative für die Zubereitung der kalorienarmen Gerichten.

Das neue Prinzip „Low Carb - High Fibre" verspricht durch einen Keto-Booster noch schnellere Abnehm-Erfolge. Hierzu werden Lebensmittel mit hohem Ballaststoff- und geringem Kohlenhydratanteil mit den klassischen Low Carb-Komponenten kombiniert und zu alltagstauglichen, leckeren Rezepten zusammengestellt. Durch den erhöhten Ballaststoffanteil ist die Low-Carb-Ernährung noch gesünder und auch sättigender geworden. Über 60 tolle Rezepte dazu finden sich im gleichnamigen Kochbuch

Wenn Sie sich erst einmal auf die neue Ernährungsweise eingelassen haben, werden Sie feststellen, dass es durchaus Spaß machen kann, ganz bewusst das zu essen, was Ihrem Körper gut tut und ihn auf gesunde Weise sättigt. Purzeln dann auch noch die Pfunde auf der Waage, wundert man sich oft, dass man nicht immer schon so gegessen hat.

Nicht zu unterschätzen: Bewegung macht den Unterschied

Noch schneller kommen Sie zu Ihrer Wunschfigur, wenn Sie die passende Diät oder Ernährungsumstellung mit ausreichend Bewegung unterstützen. Wer dafür nicht gleich ein Abo bei einem Fitness-Studio abschließen möchte, kann sich einfach im Alltag mehr bewegen als sonst. Nehmen Sie im Büro die Treppen statt in den Fahrstuhl zu steigen und gehen Sie auch längere Wege zu Fuß. Schwingen Sie sich aufs Fahrrad, wenn Sie sonst gern das Auto nehmen. Jede Bewegung hilft, den Diäterfolg zu beschleunigen und langfristig zu erhalten. Auch ein Cardio-Heimtrainer oder eine Vibrationsplatte sind gute Hilfsmittel, um Ausdauer zu trainieren, das Abnehmen zu unterstützen, Muskulatur aufzubauen und den Körper zu straffen.

Gezielte Übungen für einen geformten Körper

Sie wünschen sich auch definierte Muskeln und nicht nur einen Gewichtsverlust? Dann können Sie mit gezielten Übungen nachhelfen. Besonders vielseitig und effektiv ist hier das Theraband. Mit dem Fitnessband aus Latex lässt sich der gesamte Körper immer und auch überall trainieren. Ob Arme, Bauch, Beine oder Po – für jede Körperregion gibt es geeignete Übungen, um das Theraband einzusetzen und gezielt Muskelpartien zu trainieren.

Jetzt kurz vor dem Sommer ist die beste Zeit dafür: Lassen Sie sich ein auf das Abenteuer Bewegung in Verbindung mit neuen Essgewohnheiten. Vielleicht gefällt es Ihnen so gut, dass Sie sich nicht nur in Top-Bikini-Form bringen, sondern das sportliche Training und bewussteres Essen zu einem festen Bestandteil Ihres Alltags machen. Viel Erfolg dabei. Der Spaß kommt von ganz alleine