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Eva Grosskinsky
Eva Grosskinsky

Gratis lesen: Prickelnde Office Nights, Folge 15

Verführerisches von TV Beziehungscoach Paula Lambert: Folge 15 von Office Nights kostenlos entdecken

Beziehungsexpertin Paula Lambert, bekannt aus Sixx, hat erotische Kurzgeschichten unter dem Titel "Office Nights" verfasst. Sie erscheinen als eBooks im Label CLUB bei Harper Collins | © Foto Paula Lambert: sixx/Jens Koch

Achtung! Erotischer Lesestoff - vorab exklusiv im Weltbild Magazin

Paula Lambert, Beziehungscoach und Sexpertin, bekannt durch die Sendung "Paula kommt" auf dem Kanal sixx, hat erotische Kurzgeschichten verfasst. Exklusiv vorab können Sie die 28-teilige Reihe Office Nights online hier im Weltbild Magazin lesen. Die Geschichten sind jeweils 4 Wochen exklusiv und gratis verfügbar. Danach werden jeweils vier Kurzgeschichten in E-Bundles unter dem CLUB-Label von HarperCollins für 1,99 Euro angeboten. ACHTUNG, es erwartet Sie prickelnde Lektüre.

Verführerisch: Gewagtes Spiel

OFFICE NIGHTS ist eine 28-teilige Reihe erotischer Kurzgeschichten, die bei HarperCollins erscheinen werden. Diese können unabhängig voneinander oder am Stück gelesen werden. In jeder Folge wird sich die Protagonistin Stella einer anderen erotischen Herausforderung widmen – eine verführerischer als die andere.

Office Nights von Paula Lambert

Darum geht es: Stella Durigatti ist eine toughe Geschäftsfrau, die nicht nur ihre Angestellten, sondern auch sich selbst fest im Griff hat. Versagen ist für sie keine Option, Freizeit auch nicht. Lediglich für die Freitagsdinner mit ihrer Familie reißt sie sich vom Laptop los. Und obwohl sie behauptet, dieses Leben zu lieben, macht der Stress sich bei ihr langsam bemerkbar.

Eines Tages bekommt sie eine E-Mail von einem Fremden, der behauptet, sich um sie zu sorgen. Atlas, so nennt sich der Fremde, fordert sie zu einem gewagten Spiel heraus...

28 Folgen mit sinnlichem Lesestoff von Paula Lambert. Erotische Geschichten jede Woche in der Reihe Office Nights exklusiv und kostenlos vorab lesen nur im Weltbild Magazin.

Paula Lambert, Office Nights 15

Das Geheimnis meines Erfolges liegt in eiserner Disziplin und der Tatsache, dass ich gut verkaufen kann. Das mit dem Verkaufen habe ich mir von meinem Bruder Gigi abgeschaut, der auch den größten Plastikliebhabern Papiertüten für den täglichen Gebrauch aufschwatzen kann, und zwar in sehr hohen Stückzahlen. Gigi ist ein so guter Verkäufer, dass ich mir alleine durch meinen Anteil an der Papierfabrik jetzt schon alles leisten kann, was man zum Glücklichsein braucht. Mein eigener Beitrag, den ich mir mit meiner Agentur selbst erarbeitet habe, ist auch beeindruckend, sagt zumindest das Finanzamt. Aber Geld interessiert mich nicht besonders, und ich bin eigentlich auch keine sehr kauffreudige Person, was es umso merkwürdiger macht, dass mein Business das Verkaufen von unnötigen Konsumartikeln ist. Mache ich die Welt ein bisschen schlechter? Vermutlich. Meine Disziplin ist es, die mir wahre Befriedigung verschafft. Ich liebe es, als Erste im Büro zu sein. Ich mag den Thrill, mit Hochdruck und klopfendem Herzen bis spätnachts über Abgaben zu sitzen. Ich stehe auf das Gefühl, es gerade noch geschafft zu haben und vor lauter Adrenalin fast überzuschnappen. Das ist es, was mich ausmacht.

Beziehungsweise war es das. Seit Atlas’ beknackter erster Mail ist alles anders geworden. Ich habe die Kontrolle über mein eigenes Team verloren. Und John Mackenzie sieht aus, als wäre er ein Mann, der seine Chancen nutzt. Das sehe ich an der Art, wie er über Alice gebeugt ist und sie zu ihrer Arbeit beglückwünscht. „Wirklich sehr schön übersichtlich“, sagt er, „klasse, Alice.“ Ich stelle mich dazu, um zu schauen, was sie Fabelhaftes macht. Termine eintragen. Wirklich toll übersichtlich. Ich verdrehe die Augen. Natürlich sieht er es. „Alles okay? Zu viel am Rechner gesessen?“ Er lächelt freundlich, aber ich bin ja nicht doof. Das ist alles kalkuliert. „Trockene Kontaktlinsen wegen Heuschnupfen“, schnappe ich zurück und gehe in mein Büro. Soll er doch Alice anflirten. Ich kann noch ganz anders.

Den ersten Lieferanten übersieht er, aber den zweiten kann er nicht ignorieren. Der trägt nämlich einen riesigen Strauß bunter Luftballons und einen Sack voller Konfetti. Hinter ihm kommen noch zwei Typen, einer mit einer Sackkarre voller Champagnerkartons und einer mit Kisten voller Häppchen. „Was ist denn hier los?“, fragt Mackenzie. „Was meinst du?“, frage ich zurück. „Ach, das. Nur eine kleine Büroparty, damit das Team sich mal entspannen kann.“ „Das Team soll sich entspannen? Aber es ist mitten in der Woche!“ „Tja“, sage ich und zucke mit den Schultern. „So eine Chefin bin ich eben. Ab und an muss man eben locker lassen.“ Alice ist hinter ihrem Schreibtisch aufgestanden und beobachtet mit offenem Mund das Geschehen. Eine spontane Büroparty gab es bei uns noch nie, und ich hoffe, dass sie überrascht genug ist, um die Klappe zu halten.

Drei Stunden später stelle ich sicher, dass auch der Letzte besoffen ist, bevor ich eine allumfassende Liebeserklärung an die Leistungsfähigkeit absondere und alle nach Hause schicke. John Mackenzie guckt böse, etwas verwundert, ist aber allgemein sprachlos. Ein Zustand, den ich gutheiße. Nachdem alle gegangen sind, überwache ich noch die Aufräumarbeiten, bevor ich mich selbst wieder an den Schreibtisch setze, um mich den Unterlagen zu widmen. Ich habe vor, das Team morgen mit einem fertiggestellten Konzept zu überraschen und vielleicht sogar noch aktualisierte Namensschilder an ihren Türen anzubringen, je nachdem, wie müde ich bin.

Um 21 Uhr 20 klingelt allerdings mein Telefon Sturm, und gerade, als ich drangehe, stellt sich Mackenzie in meine Tür. Ich wedele wie verrückt mit der Hand, damit er sich verdrückt, aber er versteht es als Aufforderung, sich gemütlich auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch zu setzen.

„Hey“, sage ich also möglichst neutral in den Hörer.

„Bist du schlecht gelaunt?“, fragt Giulio vom anderen Ende der Leitung. „Sonst freust du dich mehr, mich zu hören.“ Ich schaue zu Mackenzie, der neugierig auf seinem Stuhl herumwackelt.

„Ich … nein, alles o. k.“, sage ich. „Ich arbeite nur noch ein bisschen. Du weißt ja, wie wichtig mir die Arbeit ist.“ Es klingt total behämmert, aber ich möchte John Mackenzie gegenüber den Eindruck bewahren, professionell und nicht sexverrückt zu sein. Obwohl ich bei dem Gedanken an Giulios Küsse und sonstige Begabungen leicht erröte. Mackenzie kapiert natürlich sofort, dass ich gerade ein sehr privates Gespräch führe. Und anstatt wohlerzogen aus dem Raum zu gehen, rückt er ein bisschen näher und beugt sich über den Schreibtisch, wo er die Marmorierung des Holzes einer eingehenden Betrachtung unterzieht. „Soll ich kommen und dich auf deinem Schreibtisch ein bisschen durchficken?“, fragt Giulio an meinem Ohr. „Das kommt ganz auf den Jahresabschluss an“, antworte ich, weil mir nichts Besseres einfällt.

„Ist das der Code für ‚Bitte spritz mir auf den Bauch?‘ Das mache ich nämlich gerne, wenn dir das gefällt“, raunt Giulio. „Ich könnte dich auch ein bisschen lecken. Was hältst du davon, wenn ich deine Beine auf meine Schultern lege und mit der Zunge tief in dich fahre, so wie du es magst? Ich streiche mit den Fingern deine feuchten Lippen entlang und versinke in dir. Mit der Zunge will ich dich schmecken, dich mit den Fingern spüren, während mein Schwanz in der Hose härter und härter wird. So hart, wie er noch nie zuvor war.“

Unaufgeforderter Telefonsex. Während der Kunde mir gegenüber sitzt. Toll. Wirklich toll. Ich bin inzwischen dunkelrot im Gesicht, und es gibt nicht den Hauch einer Chance, dass John Mackenzie nicht schnallt, was gerade los ist. Würdevoll stoppen kann ich das Ganze trotzdem nicht.

„Das ist ein Konzept, dass wir intensiver bearbeiten sollten“, sage ich in einem erbärmlichen Versuch, Haltung zu bewahren. „Aber vielleicht treffen wir uns dazu mal in einem Extratermin?“ „Nicht so schnell“, sagt Giulio. „Ich habe meinen Schwanz gerade in der Hand. Und wo ist deine Hand?“

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„Auf der Tastatur“, antworte ich wahrheitsgemäß. „Ich müsste dann auch mal weitermachen.“

Giulio überhört meinen mangelnden Enthusiasmus und beginnt stattdessen, schneller zu atmen. Unter anderen Umständen hätte mich die Situation absolut angemacht. Aber unter Mackenzies wachsamen Blicken kann ich nur versuchen, hier heil wieder herauszukommen. Mit einer Geste deute ich ihm an, dass das Telefonat gleich zu Ende sein wird. Er wiederum macht beschwichtigende Bewegungen mit der Hand; ich soll mir ruhig Zeit lassen. Giulio keucht an meinem Ohr, und ich spüre gegen meinen Willen doch Erregung. Wenn man im Leben erst mal warmgevögelt ist, reichen die kleinsten Impulse, um einen rallig zu machen.

„Ich stelle mir vor, dass ich jetzt bei dir bin. Ich knie mich vor dich, während du weiterarbeitest. Du bist so ehrgeizig, das macht mich an. Ich schiebe deinen Rock hoch und sehe, dass du nichts darunter trägst. Kein Höschen. Nichts. Das macht mich noch mehr an. Ich will dich sofort ficken, aber ich bin geduldig. Du hast schließlich eine wichtige Präsentation, die du noch fertig machen musst.“ Giulio ist richtig in Fahrt. Ich deute Mackenzie an, dass es wirklich nur noch eine Minute dauert und mache mit der Hand das „Blabla“-Zeichen. An seinem Gesicht meine ich aber erkennen zu können, dass er gut mithören kann. Es ist zum Verzweifeln. Mackenzies Mundwinkel zucken wie bei einem, der versucht, nicht zu lachen. Danke, Giulio.

John Mackenzie fummelt intensiv an ein paar Büroklammern herum, während Giulio an meinem Ohr zum Finale ansetzt. „Ich schiebe mein Gesicht an deine Muschi und versinke tief in dir. Meine Zunge stößt wieder und wieder zu und ich … und ich … komme.“ Mit einem Grunzen kommt Giulio tatsächlich. Ich bin erleichtert. „Jau“, sage ich und versuche, besonders geschäftsmäßig und zuversichtlich zu klingen, „das Themengebiet können wir gerne noch mal bilateral erörtern. Vielleicht an einem anderen Tag?“

„Wieso redest du denn so komisch?“, fragt Giulio. „Sag mal, bist du vielleicht nicht allein?“

Nachdem ich aufgelegt habe, sieht mich Mackenzie herausfordernd an. „So spät noch Geschäftstelefonate, hm?“

„Man tut, was man kann.“ Ich sollte das Gespräch möglichst schnell auf andere Territorien lenken. „Hauptsächlich arbeite ich aber an dem Entwurf für die Onlinekampagne – möchtest du mal schauen?“ John Mackenzie nickt und schiebt seinen Stuhl neben meinen. Ich zeige ihm meine Ideen und die Moodboards dazu und außerdem ein paar Darsteller, die ich gut fände. Ich kann sein Aftershave riechen. Mir ist aufgefallen, dass er jeden Tag ein anderes trägt. Dieses riecht wie ein frischer Sommerregen. Gerade als ich unauffällig schnüffele, ploppt auf dem Mobiltelefon, das Atlas mir für seine besonderen Botschaften geschickt hat, eine Nachricht auf.

Stella-Baby! Ich weiß, dass du noch arbeitest. Wir treffen uns in fünf Minuten auf dem Dach. Zieh die Augenbinde an, die ich dir geschickt habe. Nimm dein Telefon mit. Heute brechen wir deinen Orgasmusrekord!

Ich weiß, dass Mackenzie es gesehen hat. Mackenzie weiß, dass ich weiß, dass er es gesehen hat. Außerdem bin ich knallrot im Gesicht. „Diese Spam-Mails“, sage ich, „werden auch immer kreativer.“

Fortsetzung folgt

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Paula Lambert, Office Nights, erscheint bei HarperCollins. Weitere Titel aus der Reihe CLUB von Harper Collins finden Sie hier.