Das Geheimnis der letzten Schäferin

Roman
 
 
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Die erfolgreiche Köchin Nina Ludwig ist stolz auf ihre gehobenen Kochkünste. Nun soll sie ausgerechnet mit Julian Leroy in einer Kochshow auftreten. Er gilt als exzentrischer Charmeur und hat sich der bodenständigen Küche verschrieben. Doch das Thema der...
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Die erfolgreiche Köchin Nina Ludwig ist stolz auf ihre gehobenen Kochkünste. Nun soll sie ausgerechnet mit Julian Leroy in einer Kochshow auftreten. Er gilt als exzentrischer Charmeur und hat sich der bodenständigen Küche verschrieben. Doch das Thema der...

Kommentare zu "Das Geheimnis der letzten Schäferin"

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Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaudia K., 02.01.2019

    Der sehr interessante Roman "Das Geheimnis der letzten Schäferin" von Beate Maxian widmet sich überwiegend der Lebensgeschichte von Lieselotte, einer der letzten Wanderhirtin deren Tradition bis ins 16.Jahrhundert zurückreicht.

    Nina Ludwig, erfolgreiche Köchin der gehobenen Küche, soll ausgerechnet mit dem charmanten und attraktiven Julian Leroy in einer Kochshow auftreten, der sich der bodenständigen Küche verschrieb. Die Dreharbeiten der Show finden auf einem denkmalgeschützten Bauernhof in Hofberg statt. Hofberg ist ein typisch bayerisches Dorf, aus dem auch Ninas geliebte und schon verstorbene Großmutter Lieselotte stammte. Der Hof gehört Vinzenz Binder, den einst ihre Großmutter in ihren jungen Jahren liebte. Ihr Traum ihn zu heiraten ging jedoch leider nicht in Erfüllung. Erst bei der Aufzeichnung trifft sie auf den mittlerweile schon recht betagten Vinzenz, den sie sehr sympathisch findet. Beim Besuch ihres Großonkels erfährt sie faszinierende Episoden aus der Kindheit ihrer Großmutter, denen Nina unbedingt auf den Grund gehen möchte. Was geschah damals wirklich... ?

    Das Buch wird in zwei Zeitebenen erzählt. In der Gegenwart erfahren wir, wie Nina den Koch Julian kennenlernt und wie sie dem faszinierenden Geheimnis aus dem Leben ihrer geliebten Großmutter auf den Grund geht.
    In der Vergangenheit wird die Handlung von Ninas Großonkel Fritz, Vinzenz, Opa Gustl und Julians Großmutter Rena erzählt. Ein besonders schöner literarischer Kniff ist, dass diese Personen sich abwechselnd an das damalige Geschehen erzählend erinnern, wodurch sich dem Leser ein erstaunliches Gesamtbild aus den einzelnen Puzzleteilen erschließt und das Geheimnis um die Schäferin Liselotte nach und nach gelüftet wird.
    Die Autorin legte ein enormes Engagement in diesen Roman, der über das enorme Wissen zur traditionellen Schäferei glänzt und über viele leckere dargebotene Rezepte abgerundet wird. Im Rezeptanhang schenkte die Autorin ihren Lesern beispielsweise Rezepte wie den "Pfirsichkompott mit Lavendel" und "Lieselottes Dampfnudeln" - ein Gaumenschmaus, den ich ganz sicher nachkochen werde.
    Beate Maxian hat mit ihrem für sie charakteristisch facettierten Schreibstil und den sich abwechselnden Zeitphasen eine ganz besondere und angenehme Spannung im Roman verwirklicht. Sie erschuf viele liebevolle und markante Charaktere, die sie bis ins Detail getreu lebensecht, genau und in sich schlüssig modellierte.

    Am liebsten war mir die Romanfigur "Großmutter Liesl", die schon in jungen Jahren genau wusste sie was sie wollte und sich als Wanderhirtin durchsetzten konnte. Sie ging tapfer ihren Weg und meisterte ihr Leben bestens. Liesl besaß ein großes Herz für Mensch und Tier - es ist kaum möglich als Leser nicht von dieser Romanfigur emotional berührt zu werden.
    Auch der Jungkoch Julian hat viel Herz, Charme und wohl immer ein Lächeln auf den Lippen. Eigentlich ist er der Konkurrent Ninas doch er lässt keinen tatsächlichen Wettstreit aufkommen sondern benimmt sich im besten Sinne des Wortes kameradschaftlich.
    Die vielen präzise recherchierten historischen Fakten dieses Romans wird von der Autorin auf bestens unterhaltsame Weise mit einer passenden Fiktion verwoben, um ein sehr schönes und mehr als beachtenswertes Kunstwerk zu schaffen.
    Beate Maxian präsentiert eine faszinierende Geschichte, die ihren Leser auf eine entdeckungsreiche, kurzweilige und spannende Reise mitnimmt.Der angenehme und sehr unterhaltsame Roman überrascht seine Leser mit einem gelungenen Ende.

    Einen herzlichen Dank an Heyne Verlag für den interessanten Roman.

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    janein
  • 3 Sterne

    5 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 09.12.2018

    Nina kann voller Stolz auf ihre Leistung als Köchin blicken, denn das, was sie auf den Teller zaubert, ist einfach nur köstlich. Umso mehr reizt es sie, an einer Kochshow teilzunehmen, deren Motto "Anno dazumal" lautet. Einziges Manko - der zweite Teilnehmer. Gilt er doch als Charmebolzen und sein Auftreten wirkt immer leicht überspannt.
    Doch es lockt Nina nicht nur der Reiz des Herzensbrecher, auch die Location hat einiges zu bieten, denn sie ist mit Ninas Familie auf gewisse Weise verbunden...

    Beate Maxian schreibt für mich normalerweise wundervolle Romane, in denen man einfach nur abtauchen und Zeit und Raum vergessen kann. Deswegen habe ich mich auch so auf ihr neues Buch gefreut...und bin enttäuscht :-(
    Die Geschichte kommt einfach nicht in Fahrt und es sind unendlich viele ausschmückende Nichtigkeiten, die die Seiten füllen und das Buch künstlich in die Längen ziehen.
    Die Handlung ist in zwei Erzählstränge unterteilt, die aber nicht wirklich zueinander finden, was daran liegt, dass die Interpretation der Beteiligten nicht immer klar erkennbar ist. Das ruft einige Irrungen auf den Plan, die wahrscheinlich so nicht von der Autorin beabsichtig worden sind. Ich finde mich nur schwer in die Erzählung ein, werde von einer Flut von Wiederholungen eingekesselt und lese mehr über die Bewirtschaftung einer Alm und die daraus resultierenden Aufgaben, als über die eigentliche Familiengeschichte, die es zu entdecken gilt. Das alles nimmt der dem Buch den nötigen Raum, um sich richtig zu entfalten, damit ich voller Begeisterung die Seiten umblättere.
    Für mich ein Roman, der mäßig begeistert, aber sicherlich in der großen Leserschaft einige Anhänger finden wird.

    Herzlichen Dank an Corinna Schindler vom Freelance-Team und an den Heyne Verlag für die kostenfreie Bereitstellung dieses Leseexemplares. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

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    janein

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