Erhebung

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Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat...
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Scott nimmt rasend schnell ab. Sein korpulentes Aussehen ändert sich trotzdem nicht. Und noch unheimlicher: Wenn er auf die Waage steigt, zeigt sie jeweils das gleiche Gewicht an, egal wie viel er momentan trägt, ob Kleidung oder gar Hanteln. Scott hat...

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Kommentare zu "Erhebung"

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  • 4 Sterne

    16 von 22 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Mundolibris, 19.11.2018

    Erhebung ist eine hübsche kleine Story des Meisters Stephen King. Es ist eine ideale Geschichte um sich mit der Schreibweise des Autors anzufreunden, spannend, mystisch und nicht zu grausam, genau das richtige für Anfänger.
    Wie man es kennt von Stephen King sind die Figuren und Schauplätze sehr schön beschrieben und wirken wie immer sehr real.
    Das Ende ist dieses Mal leicht vorauszusehen, und das ist in der Tat anders als man es gewohnt ist.
    Dennoch ist es eine Story, die den Leser von Beginn an bis zum Ende fesselt und man liest es in kurzer Zeit durch ohne es auch nur einmal abzusetzen.
    Doch ich denke, wichtiger als die Story an sich, ist die Botschaft die uns der Autor mit auf den Weg geben möchte. Es ist eine Geschichte die um Toleranz wirbt, um das Miteinander zwischen denen die „normal“ sind und denen die etwas „anders“ sind, wie zb Homosexuelle. Darum dass man niemanden ausgrenzen sollte. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele wegen ihrer sexuellen Ausrichtung oder ihres Glauben ausgegrenzt werden ist eine solche Botschaft sehr wichtig.
    Insgesamt sind das für mich 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung

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    janein
  • 3 Sterne

    19 von 26 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katja S., 15.11.2018

    Eigentlich ne gute Geschichte. Leider sehr kurz. Hatte das Buch in wenigen Stunden durch. Die Geschichte fand ich spannend, nur leider bleibt eine Erklärung für das Mysterium am Ende offen. Und die Übersetzung ist teilweise ne Katastrophe. Manche Sätze ergeben überhaupt keinen Sinn. Alles in allem leider zu wenig Buch fürs Geld.

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    janein
  • 5 Sterne

    9 von 13 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaus B., 15.01.2019

    Ein Stephen King der anderen Art. Das ist das erste Buch von ihm, welches völlig gewaltfrei auskommt, abgesehen von der kleinen verbalen Auseinandersetzung im Diner. Es ist ein Bekenntnis zu Toleranz und der Parteinahme für zu Unrecht ausgegrenzte Mitglieder unserer Gesellschaft. Leider ist es nicht immer so einfach wie erzählt. Mir ist die Geschichte allerdings zu Kurz ausgefallen. Das Ende ist ein typischer King, sehr emotional erzählt. Für mich sind Bücher von Stephen King lange und sehr ausführlich erzählte Geschichten- bei denen es oft um die schwachen der Gesellschaft geht, die sich wehren und schlussendlich Siegen. Trotzdem, als einer der alle Romane, teilweise mehrfach gesesen hat, ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    10 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Roland S., 18.12.2018

    Ein Muss für King Fans

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    janein
  • 3 Sterne

    6 von 10 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Christian B., 02.03.2019

    Inhalt

    Scott nimmt kontinuierlich ab. Und das obwohl sich an seinem Körperumfang nichts ändert. Egal ob er Handeln trägt oder nicht, die Wage zeigt den Tag über immer das gleiche Gewicht an. Selbst sein Freund Dr. Ellis kann sich keinen Reim darauf machen. Während Scott sich mit seiner Situation beschäftigt, lernt er seine Nachbarinnen kennen. Sie sind ein lesbisches Ehepaar, welches ein vegetarisches Restaurant betreibt. Von den Bewohnern Castle Rocks abgelehnt, steht ihre Existenz auf dem Spiel. Die drei ungleichen Menschen schließen sich zusammen, um sich gegenseitig zu unterstützen.

    Umsetzung

    Das Cover hat mir sofort gefallen. Vom Bild ausgehend, habe ich eher mit einem Thriller oder einem Schwedenkrimi gerechnet. Doch das Buch enthält nichts dergleichen. Vielmehr scheint King immer wieder Gesellschaftskritik zu üben. Der Klappentext weist darauf hin: „Stephen King erzählt meisterhaft beunruhigend und ermutigend zugleich die zeitgemäße Geschichte darüber, wie man Streit und Vorurteil überwinden kann.“

    Das Buch ist in einem lockeren Schreibstil verfasst. Mal ist von einer „anständige[n] Wampe“ (S.9 Z.7) die Rede, an anderer Stelle liest man von einem „Wagenvermeidungssysndrom“ (S.11 Z.7).Als Leser findet man schnell Zugang zum Text und bekommt Lust aufs Lesen.

    An einzelnen Stellen wird das Können Stephen Kings deutlich. In einer kurzen Unterhaltung zwischen Missy und Scott erfährt man über deren Gespräch, Verhalten und Gedanken, die sie nicht aussprechen, sehr viel über die Figuren und auch über ihr Verhältnis zu anderen Menschen. An solchen Stellen kann man sich den Figuren deutlich annähern, sie werden hierdurch lebendiger.

    Der Autor nutzt die Geschichte, um seinen Unmut über Trump auszudrücken: „Um ein Haar hätte Scott gelacht, was eine schlechte – wenn nicht gar Trump’sche – Diplomatie dargestellt hätte“ (S. 27 Z.7f.) Auch stellt er die Leute der Kleinstadt als intolerante Republikaner dar. Leider arbeitet er hier mit Klischees, ohne Tiefgang. Diese Darstellung hätte interessant werden können, würde hinterfragt, warum die Menschen in der Kleinstadt so handeln, wie sie handeln. King begnügt sich damit, sie als irregeleitete Idioten darzustellen – wodurch sich seine Geschichte in dieser Hinsicht auf das Niveau begibt, das er selbst anprangert.

    Das Verhalten der Figuren ist an etlichen Stellen unglaubwürdig, bzw. schwer nachvollziehbar. Scott nimmt kontinuierlich ab und versucht auszurechnen, wann „Tag null“ eintritt. Zu Anfang besorgt, nimmt er seine Situation immer leichter, zum Teil mit Humor und das obwohl er nicht weiß, ob er sterben muss. Diese Entwicklung ging mir zu schnell und zum Teil auch nicht nachvollziehbar vonstatten. Dennoch kann man seine Entwicklung auch im übertragenen Sinn verstehen, denn mit der Zeit scheint neben dem Gewicht auch eine immer größer werdende Last von ihm abzufallen.

    Manche Handlungen sind ebenso wenig nachvollziehbar. Deirdre macht Scott deutlich, dass sie nichts mit ihm zu tun haben will. Dennoch versucht er immer wieder ihre Freundschaft zu gewinnen – und das, obwohl sie ihm egal war, seit sie und ihre Frau im Nachbarhaus eingezogen sind. Er hat diese bisher nur besucht, wenn er sich über die Hundehaufen auf seinem Rasen beschweren wollte. Andererseits erfährt der Leser nicht, wie Deirdre so feindselig wurde und selbst ehrlich gemeinte Zuneigung ablehnt.

    Das Restaurant wird von den Einheimischen gemieden – sie machen keinen Hehl aus deren Ablehnung, der lesbischen Beziehung. Offen feindselig treten sie aber gegenüber den Frauen nicht auf. Nach einem einzigen Zeitungsartikel ändert sich das Verhalten quasi über Nacht um 180°. Das ist kaum verständlich.

    Ich bin kein Freuend harter Worte, weder im Leben, noch zwischen zwei Buchdeckeln – auch wenn sie zur Situation passen. Leider ist „ficken“ (S.42 Z.20) nicht der härteste Ausdruck, der mir im Buch begegnete.

    Und hier die Kurzzusammenfassung

    + lockere Sprache
    + kurzweilig
    – oberflächliche „Gesellschaftskritik“
    – unverständliches Verhalten verschiedener Figuren

    Fazit

    Dieses Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Vom Schreibstil her, ist es sehr gelungen. Das Lesen macht Spaß. Andererseits wirkt die Gesellschaftskritik flach und oberflächlich. Auch lernt man die Figuren nicht wirklich kennen. Es handelt sich um eine kurzweilige Geschichte, die man als solche sehen sollte. Tatsächlich über einen tieferen Sinn nachzudenken, ist meiner Meinung nach nicht möglich

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    janein

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