Love & Gelato

Deutsche Erstveröffentlichung

Jenna Evans Welch

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Das Land von Gelato und Amore! Doch Lina ist nicht in Urlaubsstimmung. Sie ist nur in die Toskana gereist, um ihrer Mutter den letzten Wunsch zu erfüllen. Aber dann findet sie das alte Tagebuch ihrer Mom, das von deren Zeit in Italien erzählt....

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    Elke S., 10.06.2017

    tiefe Gefühle, die Suche nach Wurzeln, Familie und Liebe mit ganz viel Genuss in Italien

    Für mich war auf den ersten Blick nicht erkenntlich, dass es sich hier eigentlich um ein Jugendbuch handelt, auf das „ya!“(Young adult) hatte ich nicht geachtet und daher war es für mich zu Beginn ein wenig überraschend, als ich erfahren habe, dass Lina erst 16 Jahre alt ist. Aber da ich auch gerne Jugendbücher lese, vor allem wenn sie Tiefgang haben, konnte mich „Love & Gelato“ in den Bann ziehen und so richtig überzeugen.

    Für Lina ist eine Welt zusammen gebrochen, sie fühlt sich „wie ein leckgeschlagenes Schiff, in das Wasser eindringt“, denn nur kurz nach der Krebsdiagnose ist die Zeit für ihre Mutter auch schon abgelaufen. Ihre Oma, die selbst ins betreute Wohnen möchte, will dass sie zu ihrem Vater, der in der Nähe von Florenz lebt, geht und auch ihrer Mutter hat sie am Sterbebett versprochen, Howard zumindest eine Chance zu geben. Warum hat ihre Mutter nie etwas von Howard berichtet, auch vor ihrem Tod nur einige witzige gemeinsame Erlebnisse erwähnt, warum hat er sich jahrelang nicht bei ihr gemeldet? Das sind die Gedanken, die der tieftraurigen Lina auf ihrem Weg zu Howard durch den Kopf gehen. Ihre Unsicherheit und ihr Unbehagen werden noch verstärkt als sie ankommt und es von nun ab heißt auf einem Friedhof zu wohnen. Nicht einmal die Koffer auspacken, am besten im nächsten Flieger wieder zurück! Als sie dann aber nach und nach die Schönheit Italiens und ganz besonders von Florenz entdeckt, den guten Geschmack von italienischem Essen einmal getestet hat und vor allem aber das alte Tagebuch ihrer Mutter in die Hände bekommt, ändert sich alles für sie.

    Als Leser darf man Lina begleiten, mit ihr ankommen, sich langsam und schwer einleben, Rem, den Nachbarsjungen und guten Freund kennen lernen, mit ihnen Zeit verbringen, Florenz erkunden, auf den Spuren ihrer Mutter wandern, das gute italienische Essen genießen und auch die Rätsel, die das Tagebuch aufgibt mit ihr lösen. Die Geschichte erzählt eine mitreißende, bewegende Suche nach Wurzeln, nach Familie und Liebe vor traumhaft schöner Kulisse.

    Der Sprachstil liest sich locker, leicht und man fliegt fast durch die Geschichte - perfekt für ein Jugendbuch, aber keineswegs zu flach. Vielfältige, gelungene Sprachbilder machen es dem Leser leicht sich in die Gefühle und Situationen hinein zu versetzen. Die Autorin nimmt einen mit auf der Achterbahnfahrt der Gefühle, die über Unsicherheit, Trauer, Unglauben, Wut, Liebe und Zuneigung führt und die Lina hier bewältigen muss. Man darf aber auch oft schmunzeln und der Genuss italienischer Köstlichkeiten kommt auch nicht zu kurz.

    Das Tagebuch ihrer Mutter bekommt man hier abschnittsweise in der Geschichte dargeboten, was mir gut gefallen hat. Das macht neugierig, aber hauptsächlich merkt man auch, wie sehr das Lesen Lina belastet. "Seit ich angefangen habe, das Tagebuch zu lesen, frage ich mich, ob ich sie überhaupt richtig gekannt habe.“ Ihr muss es den Boden unter den Füßen weg ziehen und der war nach dem Tod der Mutter ja sowieso schon mehr als wackelig. Das Layout des Tagebuches finde ich zusätzlich richtig ansprechend. Verschiedenen Schriftarten und Großbuchstaben, die betonen, machen das Ganze lebendig.

    Die Charaktere sind authentisch und gelungen gezeichnet. Lina ist angesichts ihres Schicksals mehr als tapfer zu bezeichnen. Sie ist ein liebenswertes, natürliches Mädchen, das man auf keinen Fall nur wegen ihrem harten Schicksal mögen muss. Richtig gut gefallen hat mit auch Ren, wie sie den Nachbarsjungen Lorenzo nennt. Er ist ein Jugendlicher, mit dem man durch dick und dünn gehen kann, der so viel Verantwortung übernimmt und ihm gleich am ersten Tag zu begegnen, war mit Sicherheit, das Beste, was Lina passieren konnte. Richtig mein Herz erobert hat aber Howard. Er ist derart bemüht, möchte Lina alles recht machen, ihn muss man einfach mögen. Die Worte „ Wir sind vielleicht keine normale Familie, aber wenn du einverstanden bist, dann wäre ich gerne deine Familie.“ sind nur ein kleines Beispiel für seine umsichtige, liebevolle Art.

    Kein Wunder, dass Lina zum ersten Mal in ihrem Leben das Wort „prächtig“ benötigt, als sie den „Duomo“ von Florenz sieht. Die Ausflüge nach Florenz sind toll beschreiben und ich hatte fast das Gefühl mit dabei zu sein. Man erfährt viele Geschichten über verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie z.B. den Porcellino Brunnen und Linas Eindrücke werden durch die ihrer Mutter, die im Tagebuch festgehalten sind, prima ergänzt.

    Richtig toll ist, dass Lina endlich mal wieder ein Teenager ist, der normal isst und das sogar noch liebend gerne und viel. Nicht nur einmal war mir der Mund wässrig, als ich von Pizza und Pasta und den leckersten Eissorten überhaupt gelesen habe. Kein Wunder, dass Lina so begeistert ist, dass sie denkt „ihr Mund ist gerade explodiert“. Das hat sie auf jeden Fall auch mit Howard gemein, denn ihm kann mitten in der Nacht auch noch einfallen Blaubeermuffins für sie zu backen.

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    janein
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